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Beitragvon Julian-Bauer » 09 Apr 2018 09:33
Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei meinen Aquarien-Computer weiter auszubauen. Zum einen soll eine Dünger-Dosierpumpe (vorerst 2-Kanalig für Eisen und Stickstoff, sobald das funktioniert 4-Kanalig) in Betrieb genomen werden. Dabei möchte ich nun die Düngermenge in den Filterauslauf einleiten lassen. Der Plan ist den Filterauslauf aufzutrennen, ein T-Reduzierstück einzubauen und die Düngerschläuche dabei direkt in den Auslauf zu geben.

Außerdem möchte ich die Temperatur kontrollieren, da ich mit einem Lüfter im Sommer etwas gegen die hohen Temperaturen unternehmen will (Dachgeschoss). Wenn ich die Temperatur ebenfalls im Filtereinlauf messe, ebenfalls über ein T-Stück, in das der Sensor DS18B20 (wasserdicht) eingeführt wird, wird hier die Temperatur halbwegs genau sein oder durch die Strömung bereits deutlich kühler sein? Es kommt mir hier nicht auf 0,1°C genau an, sondern dass ich einen Lüfter regeln kann mittels PWM der ab 25°C langsam das drehen beginnt und versucht, die die Temperatur nicht über 25°C ansteigen zu lassen.

Möchte hier weniger auf die Lüfter- und Dosierpumpenimplementierung eingehen, sondern eher das Konzept mit dem T-Stück im Filter, ob das eine gute Idee ist und wie ich X-Dosierpumpen an möglichst ein einziges T-Stück anschließen kann? Schließlich soll der Dünger ja auch im Filterauslass ankommen und nicht in dutzenden Verteilern stecken bleiben. Ein Rückschlagventil sehr nah am Filterauslass sehe ich hier notwendig um ein Rücklauf von Dünger 1 zu Dünger 2 zu vermeiden (da die nicht gleichzeitig laufen werden)

Vielleicht hat noch der ein oder andere Anregungen was es zu bedenken gibt.

So würde ich es am Anfang mal versuchen:



Grüße
Julian
Gruß Julian

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Beitragvon Sauron » 09 Apr 2018 13:57
Hallo Julian,

in dem Thread und den aufgeführten Links steht alles drin:

technik/dosieranlage-direkt-an-outflow-anschlieszen-t36672.html

Die Sensoren für Temperatur und pH-Wert hatte ich in einer GHL-Meßzelle unter- und außerhalb des Beckens untergebracht. Daran angeschlossen sind drei 20 cm Lüfter in der Abdeckung, die das Becken kühlen.

Dateianhänge

Schöne Grüße aus der Hauptstadt
Thomas


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Beitragvon Julian-Bauer » 09 Apr 2018 14:09
Hi Thomas,

das sieht stark aus, genau so möchte ich es auch mal haben wenn es denn fertig ist.

Grüße
Julian
Gruß Julian

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Beitragvon HamsterJD » 10 Apr 2018 19:00
Moin Thomas,
Spülst du den Düngerschlauch mit klar Wasser nach oder wie verhinderst du eine ungenaue Düngung wenn du alles über einen schlauch machst?
MfG Dennis
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Beitragvon Sauron » 10 Apr 2018 22:02
Hallo Dennis,

ja, die Anlage ist so aufgebaut wie in der Zeichnung von Julian angedacht. Nach jeder Düngerzugabe werden alle Schläuche mit Osmosewasser durchspült, dient auch dem Verdunstungsausgleich.
Schöne Grüße aus der Hauptstadt
Thomas


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Beitragvon Julian-Bauer » 19 Apr 2018 08:09
Sauron hat geschrieben:Hallo Dennis,

ja, die Anlage ist so aufgebaut wie in der Zeichnung von Julian angedacht. Nach jeder Düngerzugabe werden alle Schläuche mit Osmosewasser durchspült, dient auch dem Verdunstungsausgleich.


Was für Schläuche hast du denn bei der Düngeanlage verwendet, ID=3mm oder ID=4mm? Wie bist du dann von den 3/4mm auf den 12mm Schlauch gekommen? Finde kein T-Stück mit 12-4-12mm geschreigedenn 12-3-12mm, das kleinst mögliche ist 12-6-12mm, dann muss ich aber von 3mm wieder auf 6mm kommen, das wird dann ewig groß werden. gibt es nicht einfachere Möglichkeiten? Deine Lösung sie nach DIY mit Rohr-Fittings aus, kann das sein?
Gruß Julian

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Beitragvon c-th » 19 Apr 2018 09:28
Hallo Julian,

ich leite die Dünger ebenfalls direkt in den Filterkreislauf ein und habe diese T-Stücke verwendet.
Gibts sowohl für 12/16 als auch für 16/22er Schläuche - jeweils mit 4/6er CO2/Luftanschluss. Passt auch super mit Rückschlagventilen und anderem CO2 Zubehör zusammen.
Ich habe auch noch das Gardena Micro Drip System mit schwarzem Schlauch und diesen Eckverbindern verwendet. Funktioniert super und ist lichtundurchlässig, was sicher kein Fehler ist.

Viele Grüße
Carsten
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Beitragvon Sauron » 19 Apr 2018 09:46
Hallo Julian,

für die Düngeanlage habe ich die üblichen 4/6 mm, für den Filter die 16/22 mm Schläuche genommen. Die verwendeten Reduzierstücke:

https://www.aquasabi.de/aquascaping/filterung/schlauchverbinder/aqua-medic-reduzierstueck-17-mm

Die verwendeten T-Stücke:

https://www.aquasabi.de/suche?keywords=verteilerst%FCck

Die gibt es auch aus Metall, finde ich aber jetzt gerade nicht. Ansonsten ist da nichts mit DIY, alles bei Aquasabi gekauft.
Schöne Grüße aus der Hauptstadt
Thomas


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Beitragvon Julian-Bauer » 19 Apr 2018 09:47
Hi Carsten,

leider ausverkauft, wäre optimal.

Grüße
Julian
Gruß Julian

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Beitragvon Julian-Bauer » 19 Apr 2018 09:50
neuer Lösungsvorschlag:

Hier rein kommt der Temp-Sensor inkl. 4mm Schlauchtüllen, verklebt mit Tangit:

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Sichtglas-2fach-Verschraubung-Innengewinde

Abgeschlossen mit 13mm Schlauchtüllen:
https://www.pvc-welt.de/PP-Schlauchtuelle-90-Aussengewinde-x-Tuelle_3
Gruß Julian

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Beitragvon Stefan_L » 19 Apr 2018 20:32
Den Temperatursensor kannst Du problemlos außen am Schlauch befestigen und dann den Bereich mit Isolierschaumfolie zur Wärmeisolierung umwickeln. 1 cm Isolationsschicht reicht aus und der Sensor mißt die Wassertemperatur und nicht die Umgebungstemperatur.
Vorteil: Keine Trennstellen im Schlauch und weniger Aufwand.
Viele Grüße
Stefan
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Beitragvon Julian-Bauer » 20 Apr 2018 07:00
Hallo Stefan,
danke für deine Antwort. Die Temperatur wird bestimmt recht genau gemessen, aber die Zeitkonstante wird sehr hoch sein. Ich möchte nicht erst um 16 uhr erfahren dass um 14 uhr die temperatur schon deutich zu hoch war (etwas übertrieben gesagt natürlich) denn ich habe auch kein thermoelement sondern ein in einer Metallhülse vergossenes Element (wasserdicht) sodass das Thermoelement nicht direkt mit dem Schlauch in Berührung kommt. Ergo, Schlauchwand wirkt isolierend, kein direkter Kontakt mit dem Schlauch => der Schlauch muss erst die Umgebungsluft um den Sensor erwärmen bis der Sensor "richtig" misst.

Julian-Bauer hat geschrieben:neuer Lösungsvorschlag:

Hier rein kommt der Temp-Sensor inkl. 4mm Schlauchtüllen, verklebt mit Tangit:

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Sichtglas-2fach-Verschraubung-Innengewinde

Abgeschlossen mit 13mm Schlauchtüllen:
https://www.pvc-welt.de/PP-Schlauchtuelle-90-Aussengewinde-x-Tuelle_3


Das finde ich momentan die einfachste Möglichkeit, Kostenpunkt inkl. Versand um die 15€. Eine günstigere und kleinere Alternative wäre das hier noch zu dem Adapter von Aqua Medic der leider ausverkauft ist und in ebay 9€ kostet... unverschämt... :
https://cart.payments.ebay.de/sc/view

hat aber sehr kleine Schenkel am 12mm Filterschlauch....
Gruß Julian

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Beitragvon Stefan_L » 23 Apr 2018 10:37
Hallo Julian,

wenn sich die Temperatur in Deinem Aquarium so schnell ändert das die minimale Verzögerung der Messung ein Problem ist hast Du ein anderes Problem.
Der Sensor soll am Schlauch anliegen und dann mit Isolierfolie umwickelt werden, nicht irgendwo in der Nähe des Schlauches!
Die beschriebene Methode funktioniert wunderbar, z.B. bei Motorräder um die Öltemperatur am Schlauch vor und nach dem Ölkühler zu messen und dort ändert sich die Temperatur "rasend" schnell im Vergleich zum Aquarium.
Aber jeder soll mit seiner Meinung glücklich werden, auch wenn sie nicht durch Fakten belegbar ist.
Viele Grüße
Stefan
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Beitragvon Julian-Bauer » 23 Apr 2018 10:54
Hallo Stefan,

Stefan_L hat geschrieben:wenn sich die Temperatur in Deinem Aquarium so schnell ändert dass die minimale Verzögerung der Messung ein Problem ist hast Du ein anderes Problem.


ich verstehe nur den Sinn einer indirekten Messung nicht wenn ich auch direkt messen kann. Der Schlauch wird schon an genug stellen unterbrochen, außerdem ist die Düngerzufuhr noch geplant, sodass das Vorhaben auch prima kombiniert werden kann. Der Schlauch ist ein 12/16mm Schlauch. Der Sensor ein an der Spitze zylindisch geformter Metallstab mit 6mm Durchmesser. Wenn morgens im Dachgeschoss die Sonne rein kommt und ich nicht Zuhause bin an diesem Tag um genug zu lüften dann kann die Temperatur durchaus schnell ansteigen. Nicht über Minuten aber innerhalb 1-2 Stunden deutlich. Aber nicht die Erwärmung macht mit Bedenken sondern die Abkühlung! Wenn ich einen Schwellwert, sagen wir 28°C, überschritten habe wird der Ventilator eingeschaltet. Nun auf welche Stufe? Sicher nicht sofort auf 100%. Das Speed-Level wird also etwas incrementiert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder gemessen, wenn die Temperatur noch über dem Schwellwert liegt weiter incrementiert ... wenn die Verzögerung zu groß ist beginnt das System zu schwingen, die Regelbarkeit ist gleich null.
Beim Motorrad hast du Temperaturen jenseits von Umgebungstemperatur. Das kannst du doch nicht 1:1 vergleichen.
Gruß Julian

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Beitragvon Stefan_L » 26 Apr 2018 21:22
Hallo Jonas,
bleib ruhig bei Deinen theoretischen "Überlegungen" und wundere Dich nicht wenn die Realität Dich einholt.
Ein Ventilator der so stark das Aquariumwasser kühlt das die Regelung bei Messung der Temperatur durch die Schlauchwand aufgrund der verzögerten Temperaturmessung zu schwingen anfängt pustet Dir bei voller Leistung das Wasser über den Beckenrand oder saugt es aus dem Becken. Ist aber auch egal, da diese extreme "Verdunstungskälte" ja einen enormen Wasserverlust bedeutet und das Becken ohnehin täglich aufgefüllt erden muss.

Mach was Du willst, vorallem Trennstellen in wasserführende Schläuche, ich bin hier raus da ich den Eindruck habe das es Dir eher darum geht Deine realitätsfernen Gedanken als Argumente zu nutzen statt die Antworten neutral zu betrachten und ggfs. auch mal nachzumessen wie groß denn die Verzögerung der Temperaturmessung ist (ich habs getan, nicht nur am Mopped sondern auch beruflich, aber egal, Wissen wird überbewertet, Spekulation hingegen ist "in").
Viele Grüße
Stefan
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