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Postby Minxy » 13 Jun 2014 00:11
Hallo Flowgrow-Gemeinde!

nachdem ich bisher immer der Meinung war "CO2-Anlage - Quatsch, brauch ich nicht", spiele ich jetzt doch mit dem Gedanken mir eine für mein 63l-Becken anzuschaffen.

Ich hab hier im Forum schon viel gelesen zum Thema CO2, aber als absoluter Neuling auf dem Gebiet haben sich natürlich noch einige Fragen aufgetan:

1. Was sind die Vor-/Nachteile einer Inline-Nachtabschaltung und einer normalen Nachtabschaltung?

2. 500gr oder 2kg Flasche? Vom Platzbedarf her würde ich lieber zu 'ner 500gr Flasche greifen. Diese müsste ich meinen Recherchen nach ca. alle 5 Monate auffüllen lassen - lieg ich da in etwa richtig? -, was mich wahrscheinlich doch bald nerven würde. Und so kommen wir auch schon zu

3. Mein Mann hat in der Arbeit eine sehr große CO2-Flasche, von der er mir was abfüllen könnte, wenn meine kleine leer ist. Allerdings ist der Anschluss dieser großen Flasche zum befüllen über Autoventile ausgelegt. Folglich bräuchte meine kleine Flasche ein AV-Ventil um befüllt werden zu können. Für mich wäre das natürlich eine sehr komfortable und günstige Sache. Gibt es einen AV-Adapter für die Flaschen? Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung hab, welchen Anschluss die Flaschen überhaupt haben...

Danke schonmal und schöne Grüße!
Connie
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Postby Timbo12 » 13 Jun 2014 09:41
Hallo Connie,

ich glaube die Sache mit dem Ventil zum Nachfüllen kannst du eher vernachlässigen. Ich habe eine 2kg CO2-Flasche. Das Nachfüllen kostet so um die 12-20 Euro und wäre bei mir (66L brutto) etwa 1x im Jahr fällig. Dafür würde ich mir den Stress nicht antun.

Meine Anlage: 2kg CO2 mit Inline-Nachtabschaltung und Einwaschung per Ista Turbo (Aussenreaktor).
Ich habe mich direkt für eine Inline-Nachtabschaltung entschieden. Grund: Die ganze Armatur war schon fertig und hatte auch schon n Rückschlagventil drin. Also: Armatur, Arbeitsdruckregler, Druckanzeigen, Rückschlagventil, Nachtabschaltung.
Grundsätzlich kannst du die Nachtabschaltung aber auch separat betreiben. Dann würde ich zwischen Armatur und Ventil aber n drucksicheren Schlauch benutzen. Eleganter ist aber eine "Alles in einem Lösung". Meine hat mich etwa 85 Euro gekostet (ohne die CO2-Flasche).

Gruß

Tim
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Postby FiPie » 13 Jun 2014 15:32
Hallo Connie,

hört sich erst mal gut an "Inline-Nachtabschaltung" . Da hast du das Magnetventil eben fest angebracht am Druckminderer. Also ein Magnetventil (Nachtabschaltung) mit der Möglichkeit eines Direktanschlusses wäre sowas.
Wenn es dann eben direkt angeschlossen ist, hast du kein Schlauchstück dazwischen. Allerdings hat das aus meiner praktischen Erfahrung heraus höchstens optische Vorteile. Nachteilig ist hingegen, daß du es schwerer hast wenn mal was nicht funktioniert. Hast du Magnetventil und Rückschlagventil separat, brauchst du bei einer Störung nur die Überwürfe lösen und kannst dir jedes Bauteil anschauen, reinigen oder ggf. ersetzen.

Ein Autoventil an einer Steigrohrflasche zum Umfüllen ist höchst gefährlich. Kann eigentlich nicht sein.
Falls es keine Steigrohrflasche ist und gasförmig entnommen wird, wäre es möglich. Dann wäre damit umfüllen aber nicht möglich bzw. unsinnig.

Schöne Grüße,
Frank
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Postby buddyholly » 13 Jun 2014 17:00
Hi!

Seid ihr euch bezüglich des 'Inline' sicher? Ich kannte diesen Begriff bisher nicht als Bezeichnung für Druckminderer mit ein-/angebauter Nachtabschaltung.
Bisher habe ich 'inline'-Nachtabschaltungen nur hier bei US-Aquaristik gelesen.
Der Unterschied zur 'normalen' Nachtabschaltung scheint nur zu sein, dass die inline-Modelle nicht zerlegbar sind.
Ich habe diese Anlage in Benutzung und dort ist (obwohl beides kombiniert ist) eine Standard-Nachtabschaltung verbaut, keine inline. Bei der Anlage kann man gegebenenfalls auch die einzelnen Komponenten lösen und prüfen/tauschen.
Bei meinem anderen Becken habe ich alle Einzelkomponenten per Schlauch verbunden. Nachtabschaltung dort ist eine günstige inline. Die Nachtabschaltungen funktionieren beide bisher zuverlässig. Jedoch ist die Handhabung der Komplettanlage mit Druckminderer, Nachtabschaltung, Rückschlagventil und Feinnadelventil in einem Bauteil viel angenehmer. Flasche dran, Schlauch mit Diffusor dran und los geht's.
Grüße,
Daniel
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Postby Minxy » 13 Jun 2014 23:33
Hallo zusammen,

freut mich, dass ihr euch so schnell gemeldet habt, hat mir schon sehr weiter geholfen :thumbs: .

zu 1. Richtig, das mit der Nachtabschaltung inline hab ich bei US-Aquaristik gesehen. Da die Anlagen hier immer empfohlen werden, hab ich mich dort einfach mal umgesehen.
Also kann man sagen, dass eine Inline-Nachtabschaltung etwas kompakter und ein Rückschlagventil bereits eingebaut ist, normale Nachtabschaltungen aber selbst repariert werden können? Kommt das oft vor, dass man da was zerlegen muss? Bin mir da echt noch sehr unschlüssig.

zu 2. Eine 2kg Flasche würde natürlich ne ganze Weile reichen. Wäre eigentlich auch meine erste Wahl, wenn die nicht um einiges breiter wäre, als die 500gr Flasche.

zu 3. Stimmt, das CO2, wo mein Mann arbeitet, wird als Gas entnommen und über ein Autoventil in die Propeller gefüllt. Ich brauch aber flüssiges CO2, gelle? Soweit hab ich nicht gedacht, sorry. Dann klappt das natürlich nicht.

*4. Vielleicht noch zum Verständnis: Ich hab keinen Stauraum unter dem Aquarium, es steht nur auf so 'nem einfachen Unterstand. Die Flasche müsste also dahinter gestellt werden und die 2kg Flasche schaut dann nicht gerade dezent und für den Laien vielleicht auch etwas seltsam aus (Aquarium steht bei mir in der Arbeit im Konferenzraum). Hab schon überlegt einfach einen Unterschrank zu kaufen. Nur hält das befüllte Becken das Umsetzen aus? Wasser natürlich soweit ablassen wie möglich.

Schöne Grüße
Connie
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Postby DAU » 14 Jun 2014 08:26
Hallo Connie,

Zu 4 Ich habe meine 10Kg CO2 Flasche hinter einen Sessel gestellt der zirka 2 m von meinem Aquarium weg ist und mit einem CO2 dichten schlauch ist das auch kein Problem (CO2 Verlust).
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Postby omega » 15 Jun 2014 00:20
Hallo Connie,

Minxy wrote:zu 3. Stimmt, das CO2, wo mein Mann arbeitet, wird als Gas entnommen und über ein Autoventil in die Propeller gefüllt. Ich brauch aber flüssiges CO2, gelle? Soweit hab ich nicht gedacht, sorry. Dann klappt das natürlich nicht.

die CO2-Flasche auf Arbeit Deines Mannes enthält selbstverständlich auch flüssiges CO2. Und aus einer CO2-Flasche - am Aquarium betrieben - wird selbstverständlich auch nur gasförmiges CO2 entnommen. Aus CO2-Feuerlöschern dagegen wird flüssiges CO2 - per separatem Steigrohr in der Flasche, haben die anderen nicht - entnommen und in einen Trichter geleitet. Das gibt dann lautes Zischen und weißen eiskalten CO2/Wasserdampf/schnee, der das Feuer ersticken soll.

Zum Umfüllen von CO2 benötigt man m.W.n. einen Sachkundenachweis oder eine Schulung, da das Umfüllen von CO2 und die Folgen einer unsachgemäßen Umfüllung nicht ungefährlich sind. So ist es m.W.n. zwingend vorgeschrieben, daß die abgefüllte CO2-Menge abgewogen werden muß und das Füllgewicht der Flasche nicht überschreiten darf. Bei Überfüllung tritt sonst unkontrolliert CO2 aus und kann Dich oder Deinen Mann z.B. auf der Heimfahrt im Auto ersticken oder Dich derart in Panik versetzen, daß Du verunfallst.
Nach unsachgemäßem Rumbasteln am Flaschenventil verlierst Du auch die Gültigkeit des TÜV-Siegels, machst Deine Flasche also gefährlich für Dich und andere.

Grüße, Markus
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Postby LapaPutz » 15 Jun 2014 16:37
Hallo Connie,

Der Unterschied zwischen den beiden Nachtabschaltungen ist die Bauweise, bei der inline liegt der Anker quer in Flussrichtung der Nachtabschaltung, bei der " normalen " Bauweise fällt der Anker senkrecht in den weg der Flussrichtung. Es hat nichts mit vormontiert ( am Druckminderer) oder nicht zu tun.

LG Lutz
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Postby Minxy » 16 Jun 2014 21:06
@Holger: Hinter Sessel stellen geht leider nicht. Wie schon geschrieben steht das Aquarium bei mir in der Arbeit im Konferenzraum und da gibt es leider keine "Versteckmöglichkeiten".

Hab schon überlegt einfach einen Unterschrank zu kaufen. Nur hält das befüllte Becken das Umsetzen aus? Wasser natürlich soweit ablassen wie möglich.

Machbar oder Schnapsidee?

@Markus: Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Fragwürdige Basteleien hätt ich ohnehin nicht vorgehabt! Wenn es ohne weiteres mit nem Adapter geklappt hätte, wäre es eben eine bequeme Lösung gewesen. Riskieren will ich da ganz gewiss nichts!

@Lutz: Auch dir vielen Dank für deine Erklärung.
US-Aquaristik hat mir geschrieben, dass der Vorteil der Standart-Variante darin liegt, dass man sie selber zerlegen kann, wenn nötig. Wurde hier ja auch schon geschrieben.

Jetzt liegt es wohl an mir, wofür ich mich letztendlich entscheide :) .
Wenn noch Jemand was zum Becken umsetzen sagen könnte... :pfeifen:

Nochmals vielen Dank euch allen!

Schöne Grüße
Connie
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