LED Hängeleuchte / Spot für 60l- NanoCube - Eigenbau ?!

omega

Well-Known Member
Hi,

für die Nichia NFCWL060B-V2 gäbe es neben dem HEKLA-Holder auch die Kombination
- Bender&Wirth Anschlusselement
- Ledil-Adapter
Dort passen die größeren Barbara-Reflektoren drauf, von denen die WW-Version überhaupt nicht blendet, solange man nicht direkt in den COB sieht. Die WW-Version habe ich ja bei meiner Leuchte verbaut und noch 18 Stück davon in der PF-Ausführung (press-fit) plus 46 Stück von den Ledil-Adaptern rumliegen. An Bridgelux Veros kommt man hier schlecht ran, diese Nichia wäre eine Option mit noch höherem CRI, eigentlich ideal für meine geplanten 60l Cubes.

Grüße, Markus
 

MMM

New Member
Ich hab aml eine blöde Frage: Woher wisst ihr eigentlich, wie man so eine LED-Lampe zusammenbaut (vom Netzteil bis zur Led)? Gibts dafür irgendwo eine geeignete Anleitung oder Lektüre? Ich suche seit Tagen nach einem geeigneten Licht für mein geplantes offenes Aquarium (mit Leuchte ca. 90cm über Wasseroberfläche) und finde nichts gescheites und denke langsam wirklich darüber nach, ob ich es mir nicht auch selber bauen sollte... aber davor habe icih natürlich gesunden Respekt. Ich will dort nur Dinge tun die ich dann auch verstehe, also brauch ich das Wissen irgendwoher... jemand vlt. eine Idee wo ich das herbekommen könnte?
 

MMM

New Member
klar weiß ich das. Nach tagelanger Recherche nach geeigneten Fertigprodukten, die leider alle nicht geeignet waren, wollte ich für einen Moment ne Auszeit vom Suchen nehmen.
 

MMM

New Member
So, jetzt habe ich mich (einigermaßen) ausgiebig informiert und mein Plan ist es, recht ähnlich zum threadersteller vorzugehen, deswegen nutze ich diesen thread um meine Idee vorzustellen.

Mein Aquarium ist 80x35x40 (LängexBreitexHöhe), also 112Liter Außenvolumen und soll oben offen und mit 2 herauswachsenden Mangroven betrieben werden. Dafür brauche ich natürlich Platz oben, also auch einen entsprechend schmalen Abstrahlwinkel der Beleuchtung. Das war dann auch die Schwierigkeit im kommerziellen Bereich etwas geeignetes zu finden, dort gibt es sowas eigentlich nicht. Ich bin dann alles mögliche durchgegangen, Pflanzenstrahler (laufen eig. immer mit Netzspannung und sind nicht für Einsatz mit Wasser/Feuchtigkeit geeignet), Industiestrahler (hier passen die Lichtfarben/Abstrahlwinkel meist nicht oder der Preis bzw. die Lumen sind viel zu hoch und nicht dimmbar oder lumen/Watt ist zu schlecht.). So hab ich mich jetzt zum Selberbau entschieden.

Durch die rechteckige Form des Aquariums habe ich mich für zwei Strahler entschieden. Als COB nutze ich die des Threaderstellers (https://www.leds.de/nichia-nfcwl060b-v2-cob-led-5000k-r95-32108.html).

Die COBs werden in Reihe geschalten, so dass ich einen Treiber mit maximal 800mA und mind. 70V benötige, am besten dimmbar. Optimal müsste dann dieser sein:
Es ist auf 80V/0,5A einstellbar und schon dimmbar. Wie ich es dem Produktblatt entnehme kann man das Gehäuse öffnen und dort mit einem Schieber die Dimmung einstellen.
Was ist eigentlich der Unterschied zum Meanwell LCM-40DA? Das habe ich irgendwie nicht verstanden...
Oder sollte man statt der kombinierten Version aus Treiber und Dimmer einen Treiber kaufen, bei dem man den Dimmer extern noch hinbaut?

Als Kühlkörper würde ich aufgrund der etwas erhöhten Temperatur des Threaderstellers mit seinem Kühlkörper der Nano-Serie einen etwas größeren nehmen:
oder

Wie finde ich denn heraus welche die passenden Bohrungen für das Anschlussteil hat?

Da die Lampen recht hoch hängen bräuchte ich wohl auch entsprechende Reflektoren, damit man nicht geblendet ist wenn man nah an das Aquarium rangeht. Sollte ich versuchen mich mit dem Anschlussteil für die Barbara-Reflektoren, wie von Markus vorgeschlagen, zu qualifizieren?

Als Anschlussteil für Barbara muss ich dann wohl https://www.leds.de/leds-komponente...e-24x19mm-type-084-096-108-120-130-60808.html zusammen mit Anschlussteil https://www.leds.de/ledil-adapter-fuer-reflektor-49-9mm-und-70mm-60798.html kaufen.

Möchte ich das nicht, kann ich gleich das Anschlussteil https://www.leds.de/ledil-anschlusselement-fp15948-hekla-h-33853.html benutzen.

Reflektor benötige ich einen mit ungefähr 30° Abstrahlwinkel. In den Produktblätter der Ledil-Reflektoren werden verschiedene Nichia-COBs aufgeführt. Ich kann dabei nirgends herausfinden, ob die angedachte COB nun J-Type oder L-Type ist und welche LES (Lichtabstrahlfläche?) sie hat. Wo könnte ich das finden? Vielleicht muss ich auch einfach verschiedene Reflektoren kaufen und ausprobieren? Die Definition von Abstrahlwinkel hab ich mir auf jeden Fall angesehen. Es ist der Winkel, der den Durchmesser (in Relation zum Abstand der Lichtquelle von der angestrahlnten Fläche) der runden Fläche beschreibt, welche an den Rändern noch 50% Lichtleistung hat. Da 50% auch schon ne Menge sind und es außerhalb davon nicht dunkel wird (sondern die Lichtleistung nur weiter abnimmt), sollte ich mit dem Winkel eher zu eng als zu weit planen, sonst landet zuviel Licht auf dem Boden /an der Wand. Seht ihr das auch so? 30° soll der Abstrahlwinkel deshalb sein, weil so bei 80cm Entfernung des Strahlers von der Wasseroberfläche sich ein 40cm Radius auf der Wasseroberfläche bildet mit 50% Lichtleistung an den Rändern. Mit zwei solchen Strahlern nebeneinander im 40cm Abstand würden dann das Aquarium fast vollständig mit mindestens 50% Lichtleistung ausleuchten.

Dann brauche ich noch Schrauben (oder sind die bei dem Anschlusselement der COB bereits enthalten?), Kabel, Klemmen, einen Netzstecker für den Treiber, Wämeleitpaste (oder ist dieser Aufkleber besser bzw. leichter zu verarbeiten?) und eine Idee für die Aufhängung. Dazu habe ich eine Frage an den Threadersteller:

Du hast ja die Aufhängung mit einer Augschraube gelöst. War dafür das Loch schon im Kühlkörper vorgebohrt?
Und konnte man die Augschreube in das Loch (egal ob selbst gebohrt oder vorgebohrt) einfach reinschrauben und alles hat gepasst oder musste man vorher mit ner anderen Schraube was vorschrauben und dann erst die Augschraube rein? Sind bestimmt blöde Fragen, aber an der Stelle wärs blöd, wenn es schief geht, denn diese Stelle gibt es nur einmal (zentral an der Oberseite).

Sind jetzt etwas viele Fragen auf einmal. Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen. Gerne kann ich damit auch einen eigenen thread erstellen, ich dachte nur aufgrund der Ähnlichkeit meiner Idee zu der des Threaderstellers, dass es hier vlt. besser aufgehoben ist. Ich danke schonmal für das Lesen des Beitrags.
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Hallo ???,

ein Name wäre gleich viel netter und persönlicher, nicht? Das sind jede Menge Fragen, ich versuche, das mal aufzudröseln. Aber wo fange ich an? Bei der Bündelung vielleicht. Es sind komplizierter als angenommen, weil sich der Abstrahlwinkel auf eine Kugeloberfläche bezieht und nicht auf eine plane Fläche. Hier im Forum habe ich schon mal darauf hingewiesen. Simulieren wir das mit der von Dir ausgesuchten Nichia NFCWL060B-V2 doch mal. Vorher noch ein paar Vorbemerkungen.

LES ist die "Light Emitting Surface", die lichtabstrahlende Fläche der LED:

LES.png

Die Buchstaben geben bei Nichia die Größe der LED an:

J: 24 × 19 mm²
L: 19 × 16 mm²
H: 38 × 38 mm²
S: 15 × 12 mm²

Die Größe musst Du bei der Auswahl des passenden Anschlußelements berücksichtigen. Die von Dir ausgesuchten Teile passen nicht.

Gucken wir uns das mal mit diesem Reflektor an : Er hat einen Halbwertwinkel von 42 °, der planaren Lehre nach müsste man ihn also h = 35/(2×tan(42°/2)) cm = 46 cm über einem 35 cm breiten Aquarium aufhängen, damit an den Rändern die Beleuchtungsstärke auf die Hälfte des Maximalwerts abgefallen ist. In der Simulation mit DIALux sieht das so aus:

2021-03-31 (1).png

Leider tut uns die Anordnung nicht den Gefallen, eben weil die Wellenfront der LED nicht planar ist, sondern kugelig gekrümmt. Stände ich selber vor der Aufgabe, würde ich wahrscheinlich 3 LEDs nehmen und die mit enger bündelnden Optiken noch höher über dem Aquarium aufhängen. Ich würde auch mal über Linsen wie die YASMEEN-70 nachdenken, weil die innerhalb ihres Lichtkegels eine gleichmäßigere Lichtverteilung besitzt als der Reflektor.

Es ist auf 80V/0,5A einstellbar und schon dimmbar. Wie ich es dem Produktblatt entnehme kann man das Gehäuse öffnen und dort mit einem Schieber die Dimmung einstellen.

Nein. Mit den DIP-Schaltern stellst Du den Maximalstrom ein. An den Dimmanschlüssen des Netzteils kannst Du es per PWM, Poti oder 0…10 Volt im Bereich etwa 6…100 % dimmen. Das "DA" im LCM-40DA steht für "DALI", eine digitale Schnittstelle. Für uns Aquarianer weniger interessant.

Bei Luxendi können leider nur Gewerbetreibende einkaufen, weil man bei der Registrierung eine Umsatzsteuer-ID angeben muß. Vielleicht hast Du im Bekanntenkreis jemanden, der das für Dich machen kann.

Ob die Kühlkörper bereits die passenden Bohrungen besitzen, erkennst Du mit Hilfe der Datenblätter. Der zum Reflektor aus der Simulation und zur NFCWL060B-V2 passende Halter ist der F15858_HEKLA-SOCKET-H. Der besitzt zwei im Abstand von 35 mm gegenüberliegende Montagelöcher. In den Datenblättern zum MODULED 9980-C findest Du, daß er kompatibel zum FP15948_HEKLA-H ist, der ebenfalls 35 mm gegenüberliegende Montagelöcher besitzt. Passt also. Ist ein wenig mühsam, das Zusammensuchen aller Daten, ich weiß.

Nein, Schrauben sind keine enthalten. Musst Du Dir selber beschaffen. Ein zentrales Loch für eine Augenschraube besitzt der Kühlkörper auch nicht. Musst Du selber bohren.


HTH,
Robert
 
Zuletzt bearbeitet:

MMM

New Member
So erstmal vielen Dank für die weiteren Hinweise. Manuel ist mein Name. Hatte jetzt ein paar Tage keine Zeit, aber heute widme ich mich der weiteren Recherche.

Die Nichia NFCWL060B-V2 ist also eine LES11. Laut https://www.ledil.com/wp-content/uploads/2021/03/HEKLA-compatibility-chart-20210329.pdf passt sie zu 4 Anschlussteilen (Die V3 ist von den Abmessungen her identisch mit der V2 wie ich anhand der Datenblätter von Nichia herausgefunden habe.).
Über den von dir gegebenen link https://www.ledil.com/product-card/?product=F16365_BARBARA-G2-W&led=Nichia&model=COB+L-Type+(LES+11)&leds=COB wird der Hekla F15858-H als der richtige Sockel genannt.
Möchte ich allerdings die Yasmeen-Serie benutzen, so zeigt er mir einen anderen Sockel an:
Diese Linse-Reflektor-Kombination zusammen mit https://www.ledil.com/product-card/?product=F17437_HEKLA-G2-H

Was deine Simulation angeht, so kann ich das Bild nur schwer interpretieren, aber ich versuchs mal:
Die maximale Leuchtstärke ist 7166lx, entsprechend erkennt man, dass zu den Rändern hin der Wert enorm abfällt, weit unter 50% davon. Nimmt man die 3000lx Linie als „etwa die Hälfte“, so verläuft sie recht weit entfernt vom äußeren Rand.

Kurze Frage zu https://www.flowgrow.de/threads/neue-beleuchtung-für-ein-2m-becken.49873/page-5#post-384794
Hast du dort in der Simulation die Fläche „von unten“ anstrahlen lassen? Ich bin mir noch nicht sicher, wie die Positionsangaben zu interpretieren sind.

Wie sähe denn die Simulation mit der verlinkten YASMEEN 26° aus bei 70-80cm Abstand zur Wasseroberfläche? Ergibt das ein akzeptables Ergebnis?
(interpretiere ich das richtig, müsstests du in der Simulation lediglich den Startpunkt/Endpunkt/Position von 1,26m auf 1,70 bis 1,80m ändern und Barbara durch Yasmeen ersetzen.
edit: Ich sehe gerade, dass DIALux zum kostenlosen download bereitsteht, dann sollte ich es selber simulieren können und brauche keine Hilfe.

edit2: Wo finde ich denn Dateien für die LEDiL Komponenten um sie in DIALux zu verwenden? Weder google noch sonst irgendwas führt da zu einem Ergebnis. Muss ich den Support von LEDiL anschreiben ob sie dafür Dateien haben?

Man muss dazu sagen, dass das Becken ein Welsbecken wird, es sollte also keine übertrieben starke Beleuchtung haben. Dazu besteht die Möglichkeit, dass die Mangroven aus dem verlängerten Rechteck des Aquariums seitlich hinauswachsen im Laufe der Zeit, dann wäre es möglicherweise sinnvoll, eine dritte Lampe anzubringen die gezielt etwas seitlich hängt um die Mangroven dort mit Licht zu versorgen (und einen breiteren Abstrahlwinkel hat, da sie ja deutlich weniger Abstand zu den Mangroven hat als die anderen Leuchten an Abstand zur Wasseroberfläche haben). Zum Start sollten 2 erstmal ausreichen, wenn die Ausleuchtung des Beckens nicht optimal ist, ist das auch nicht so schlimm. Lieber steuer ich später nach wenn sich einzelne Pflanzen wie die Mangroven entwickelt haben, weil dann erst absehbar ist, wo die Reise hingeht.

Einkauf für Gewerbetreibende ist unproblematisch für mich.

Ob Bohrlöcher passen schaue ich dann, wenn ich mich für einen Reflektor/Linse und damit für einen Sockel entschieden habe.

Für einen Dimmer entscheide ich mich dann auch später, der Treiber ist ja jetzt schonmal klar dann. Aber theoretisch müsste ich mit dem Treiber https://www.leds.de/meanwell-lcm-40-350-1050-ma-konstantstromquelle-95235.html auch etwas dimmen können, indem ich ihn auf 100V/350mA einstelle?

Ich danke auf jeden Fall schonmal sehr für die Hilfe, es ist wirklich eine komplizierte Angelegenheit wenn man soviel wie möglich dabei optimieren möchte und ohne Vorahnungen herangeht.

Beste Grüße Manuel
 
Zuletzt bearbeitet:

Wuestenrose

Well-Known Member
Hallo Manuel,


bei Ledil findest Du passende Optik/Halter-Kombinationen. Nicht jede Optik geht mit jedem Halter und nicht jede LED läßt sich mit jeder Optik betreiben. Aber die Suchfunktion ist schon ganz gut, wenn auch nicht perfekt. Manchmal wird eine Optik für eine bestimmte LED nicht ausgegeben, obwohl sie für eine LED mit exakt gleichen Abmessungen, nur von einem anderen Hersteller, dann doch angezeigt wird.

Bei der Simulation kam es mir nicht auf die absoluten Werte der Beleuchtungsstärke an sondern eben darauf zu zeigen, daß man mit der üblichen Rechnung über den Tangens des halben Abstrahlwinkels zu falschen Ergebnissen kommt. Ich habe die LED einfach zu 1000 Lumen angenommen, das Aquarium als 80 × 35 × 80 cm³ großen Quader. Warum 80 cm hoch? 80 Zentimeter ist die standardisierte Arbeitsflächenhöhe. Ich habe mal eine Zeitlang unter anderem als Beleuchtungsplaner gearbeitet und bin noch auf diese 80 cm geeicht. Die LEDs hängen 46 cm drüber, also auf 1,26 m. Das findest Du auch im Screenshot.

Wie sähe denn die Simulation mit der verlinkten YASMEEN 26° aus bei 70-80cm Abstand zur Wasseroberfläche?

So sieht das aus:

2021-04-06 (2).png


Der Abfall zum Rand ist noch größer als beim Reflektor. Um das zu kompensieren, müsste man die Linse noch höher über dem Aquarium aufhängen. Das geht dann allerdings zu Lasten der mittleren Beleuchtungsstärke, die jetzt schon geringer ist als beim Reflektor. Ok, ich ziehe meinen Tipp zurück. War doch nicht so toll. Gut, daß man das alles simulieren kann, ohne Geld für Hardware auszugeben.

Ja, DIALux ist kostenlos, das ähnliche Relux ebenso. Finde ich schon klasse.


edit2: Wo finde ich denn Dateien für die LEDiL Komponenten um sie in DIALux zu verwenden?

Hier:

Photometric.png


Die beiden DIALux-Projekte für die Linse und den Reflektor habe ich Dir drangehängt.

Für einen Dimmer entscheide ich mich dann auch später, der Treiber ist ja jetzt schonmal klar dann. Aber theoretisch müsste ich mit dem Treiber https://www.leds.de/meanwell-lcm-40-350-1050-ma-konstantstromquelle-95235.html auch etwas dimmen können, indem ich ihn auf 100V/350mA einstelle?

Nicht ganz. Wie schon geschrieben, stellst Du mit den DIP-Schaltern den Maximalstrom ein und an den Dimmanschlüssen des Netzteils kannst Du es per PWM, Poti oder 0…10 Volt im Bereich etwa 6…100 % dimmen.

Viele Grüße
Robert
 

Anhänge

  • F16365_BARBARA-G2-W_(L-TYPE_LES-11)_SIMULATED.zip
    3,1 MB · Aufrufe: 9
  • CP17412_YASMEEN-70-M-C_(NFCWL048B-V3)_photometric.zip
    3 MB · Aufrufe: 4

MMM

New Member
Wow, sehr cool mit den Projekten, so konnte ich sogar intuitiv ein paar Settings ausprobieren und ich denke, dein Tipp mit Yasmeen war doch nicht verkehrt, weil das beste Ergebnis kam raus mit den 36° Abstrahlwinkel mit Yasmeen. Ich häng mal alle meine Ergebnisse an (eines ist doppelt von dir, ich konnte das Ergebnis beim rumspielen duplizieren). Ich hab darauf geachtet, dass immer 1000 Lumen verwendet werden. Die Berechnung der Position der Leuchten habe ich nie neu gemacht, sondern immer so gelassen.

Barbara 25 grad.jpg

Hier sieht man Barbara 25°. Die mittlere Beleuchtungsstärke ist gut, aber es nimmt stark zu den Rändern hin ab.

Barbara 40 grad.jpg

Hier sieht man Barbara 40°. Die Ränder wären zwar ganz gut ausgeleuchtet (im Vergleich zum Maximum), aber die mittlere Beleuchtungsstärke ist schon deutlich reduziert.

YASMEEN 26 grad.jpg

Hier ist Yasmeen 26°. Die mittlere Beleuchtungsstärke ist am größten, aber es nimmt stark ab zum Rand hin.

YASMEEN 36 grad.jpg

Hier ist Yasmeen 36°. Die mittlere Beleuchtungsstärke nimmt etwas ab im Vergleich zu der Yasmeen 26°, aber sie ist immernoch höher als bei beiden Barbara-Konstellationen und zum Rand hin nimmt die Stärke zwar ab, aber das meiste ist doch recht gut ausgeleuchtet, es sind eigentlich nur die äußersten Ecken die stark abfallen. Aber schaut man sich die 2000-Linie an, die ca. 37% des maximalen Lichtstroms repräsentiert, so verläuft sie am Rand des Beckens. Und vergleicht man es mit der Barbara 25°, so ist das Licht deutlich gleichmäßiger verteilt, d.h. die maximale Beleuchtungsstärke ist niedriger, dafür ist es gleichmäßiger nach außen verteilt, was man gut an der 2500er Linie sehen kann. Ich finde Yasmeen 36° ist das beste Ergebnis. Teilt ihr meine Meinung?

Und vielen Dank nochmal an Robert, mit den gespeicherten Projekten hast du mir sehr geholfen, so konnte ich all das erst ausprobieren (sonst hätte es ewig gedauert bis ich mich soweit in DIALux eingearbeitet hätte).
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Hallo,

Und vielen Dank nochmal an Robert, mit den gespeicherten Projekten hast du mir sehr geholfen, so konnte ich all das erst ausprobieren

Gerne. Die gelb dargestellte 80-cm-Nutzebene kannst Du mit einem Klick auf das Auge ausblenden:

2021-04-07_Nutzebene.png


Und die Isoluxlinien kannst Du Dir auch selber definieren:

2021-04-07_Isoluxlinien.jpg


Ich finde Yasmeen 36° ist das beste Ergebnis. Teilt ihr meine Meinung?

Im Großen und Ganzen ja. Du kannst bei allen Simulationen noch ein bißchen mit der Höhe über'm Aquarium spielen.


Viele Grüße
Robert
 

MMM

New Member
Ich hab nun noch weiter herumgespielt und die Barbara-Reflektoren sind immer den Yasmeen-Linsen unterlegen. So ab ca. 80cm Höhe wird der Abstrahlwinkel von 26 Grad überlegen gegen den 36 Grad. Ich werde also den 36 Grad nehmen und so bei 70cm Höhe aufhängen.

Dann hab ich noch eine Frage zum Dimmer. Man kann ja einfach den billigen 100k Ohm Potentiometer als Dimmer benutzen ( https://www.leds.de/potentiometer-17mm-100-kohm-95181.html ), den muss man allerdings wohl hinlöten oder man nimmt einen der etwas teureren mit Regler dran (https://www.leds.de/led-dimmer-pwm-50975-01.html oder https://www.leds.de/dimmer-fuer-leds-und-led-module-pwm-mit-drehregler-95019.html).

Aber wie ich über diese Art zu dimmen gelesen habe, befördert sie das Flackern des Lichtes. Nun werden ja bei leds.de auch noch Dimmer von LEDIM angeboten, welche das Flickern reduzieren oder gar beseitigen sollen. Allerdings werden sie mit einer maximalen "Versorgungsspannung (VDC)" von 48V hergestellt, wir haben da aber ja 80V (VoDC laut Etikett des Meanwell-Treibers https://www.leds.de/meanwell-lcm-40-350-1050-ma-konstantstromquelle-95235.html ), also kann ich sowas gar nicht benutzen?

Welchen Dimmer würdet ihr empfehlen, was lohnt sich am ehesten? Wie verhält es sich in der Erfahrung mit dem Flackern, gibt es da Dimmer die irgendwie besser fuktionieren für unseren Einsatz als der ganz günstige 100k Ohm Potentiometer?
 

omega

Well-Known Member
Hi,

Man kann ja einfach den billigen 100k Ohm Potentiometer als Dimmer benutzen ( https://www.leds.de/potentiometer-17mm-100-kohm-95181.html ), den muss man allerdings wohl hinlöten oder man nimmt einen der etwas teureren mit Regler dran (https://www.leds.de/led-dimmer-pwm-50975-01.html oder https://www.leds.de/dimmer-fuer-leds-und-led-module-pwm-mit-drehregler-95019.html).
Aber wie ich über diese Art zu dimmen gelesen habe, befördert sie das Flackern des Lichtes.
beim Meanwell LCM-40 steht: "Built-in 3 in 1 dimming function, output constant current level can be adjusted through output terminal by connecting a resistance
or 0 ~ 10Vdc or 10V PWM signal between DIM+ and DIM-."
Bei anderen KSQ wie z.B. dem LDD-H dagegen steht: "During PWM dimming operation, the output current will change to PWM style."

Das(!) Potentiometer führt nicht dazu, daß das LCM-40 den Strom pulsweitenmoduliert ausgibt. Da flackert nix. Die Lichtfarbe der LEDs wird sich bei geringeren Strömen aber leicht ändern. Beim PWM-Dimmen mit PWM-Output wie beim LDD-H passiert das nicht, damit kann auch auf 0% heruntergedimmt werden.

Grüße, Markus
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Morgen…

Aber wie ich über diese Art zu dimmen gelesen habe, befördert sie das Flackern des Lichtes. Nun werden ja bei leds.de auch noch Dimmer von LEDIM angeboten, welche das Flickern reduzieren oder gar beseitigen sollen. Allerdings werden sie mit einer maximalen "Versorgungsspannung (VDC)" von 48V hergestellt, wir haben da aber ja 80V (VoDC laut Etikett des Meanwell-Treibers https://www.leds.de/meanwell-lcm-40-350-1050-ma-konstantstromquelle-95235.html ), also kann ich sowas gar nicht benutzen?

Sowas kannst Du nicht nur nicht benutzen, sowas darfst Du gar nicht benutzen. Zwischen Ausgang des Netzteils und den LEDs darf bei konstantstromgesteuerten LEDs nichts mehr geschaltet werden, und schon gar kein PWM-Dimmer! Du musst den Dimm-Eingang des Netzteils verwenden.

Wenn Du nur den Strom hin und wieder regulieren möchtest, reicht ein einfaches 100.kOhm-Poti wie dieses hier. Nimm nicht das billigste, mit dem bekommst Du eher über kurz als über lang Kontaktprobleme. Willst Du aber jeden Tag rauf- und runterdimmen, brauchst Du etwas, was das automatisch kann, z. B. einen TC420/421, den Du an den Dimmeingang anschließt.


Viele Grüße
Robert
 
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