Gegen Fadenalgen: EC, H2O2 oder Algexit?

Pjg

Member
Mich wundert warum die Sessiliflora in den drei Tagen nicht gewachsen ist
Ja. Das sind Stecklinge von einem anderen Becken. Schätze die bilden gerade noch Wurzeln. Hab aber nicht so drauf geachtet. Werde ich beobachten.

100 mache ich nicht. Der Test war klar an den Erfahrungen hier ausgerichtet: Max. 5 Tage mit 50 mg/l
Ich habe aber soeben 3 kleinere Amanos eingesetzt.
Bei Erwin wurden Sie ja auch letztlich gefressen, wenn auch nicht von Amanos.
Mal sehen wie sich das entwickelt.
 

Thumper

Well-Known Member
Moin,

erwartet ihr echt, dass die Fadenalge innerhalb von ein paar Tagen komplett verschwindet nur weil die Nährstoffe auf einmal auf einem anderen Level sind?
Das könnt ihr knicken, um ein absammeln kommt ihr nicht drumherum.
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Peter,

Wenn Du das Thema verfolgt hättest, wüsstest Du auch das ich das eben gerade nicht erwarte.

du sprichst mir aus der Seele, hier wird oft nicht mal eine Seite zurückgblättert.
Bis unten durchlesen ist schon zu viel des guten, die Bequemlichkeit ist nervend.
Nachverfolgen lässt sich das auch leicht anhand der Bildzugriffe, neue Seite oben bzw. vorherige unten.
Bildzugriffe neue Seite oben sind immer höher als vorherige unten, so genug geärgert...
 
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Pjg

Member
Stand nach 96h:
Ich sehe keine Verbesserung.
Nitrat weiter >50mg/l

Die zwei übriggebliebenen Amanos interessieren sich auch noch nicht für die Fadenalgen.
Eine Garnele meinte wohl heute Nacht das Becken verlassen zu müssen.
 

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Thumper

Well-Known Member
Moin,

das war auch eher auf die Allgemeinheit bezogen, nicht auf dich, Peter.
Ich habe die Odyssee mit Oedogonium vor knapp 2 Jahren gehabt, da half auch keine Anpassung der Nährstoffe langfristig. Einzig ein komplett neues Setup mit der Chance auf komplett neuen, anderen Biofilm hat schlussendlich geholfen.
Meine Erfahrungen sind mittlerweile, dass man über Nährstoff(un)gleichgewichte die Pflanzen im Wachstum steuern kann, über Algen wird man aber nur mittels Biofilm Herr, sofern man nicht mit der Chemiekeule einen (lokalen/gesamten) Reset vornimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pjg

Member
Abschluss nach 118h (brauche das Becken wieder)

Ich stelle hier noch mal das erste Bild zum Start gegen das aktuelle Bild zum Schluss.
Ich denke das Ergebnis ist eindeutig.

Für mich ist damit eine einfach Nitraterhöhung als Mittel gegen Fadenalgen widerlegt.
Mag sein, dass das in Kombination mit „Fressfeinden“ oder anderen Gegebenheiten anders aussieht, alleine betrachtet erscheint es jedoch nicht wirkungsvoll zu sein.

Im Gegenteil: Wie man sehen kann haben sich die Fadenalgen in der Zeit vermehrt.

@kurt: wie sieht‘s in Deinem Fensterbecken aus? Hast Du auch erhöht und etwas anderes feststellen können?
 

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Lixa

Well-Known Member
Hallo,

Was mir auffällt ist die völlig weiße (!) L. sessiflora. Hast du die Eisenwerte geändert?

Viele Grüße

Alicia
 

Pjg

Member
Hallo Alicia,

nein. Das ist ein Quarantänebecken. Ich habe da natürlich nichts verändert, außer den Nitratwert anzuheben.

Werde mich dann jetzt wohl mehr dem Thema Biofilm widmen, und versuchen diesen von einem sehr gut funktionierenden Becken in mein Problembecken mit den Fadenalgen zu importieren.
Das wird aber wohl etwas längerfristiges vermute ich mal. Im Moment fällt mir da nur ein Pflanzen von dort einzubringen.
Hat jemand eventuell weitere Ideen wie das funktionieren könnte?
 

Kejoro

Active Member
Hi Peter,
Pflanzen sind wunderbare Träger vom Biofilm.
Wenn du noch den Deckel zu machen magst, nehme Wasser aus dem guten Becken und fülle es in das Problembecken. Je mehr, desto besser.
Auf die Weise habe ich es schon mehrfach geschafft, Becken aufzusetzen, die bei mir genauso weiterlaufen, wie sie damals bei anderen Personen aufgehört haben.

Wenn du mutig bist, setzt du mal Fadenalgen in das gute Becken. Wenn der Biofilm potent ist, sterben die innerhalb eines Tages ab. Dann wüsstest Du, dass du mit einem (erfolgreichen) Import Erfolg haben wird.

Schöne Grüße
Kevin
 

Pjg

Member
Hallo Kevin,

Wasser? Da wäre ich jetzt nie drauf gekommen. Ich hätte vermutet das so ein Film ja an einer Oberfläche haftet, und nicht frei im Becken umherschwirrt; und ungeachtet einer Filterung auch noch dort bleibt?
Mir Fadenalgen in mein gut laufendes Becken zu überführen, dazu fehlt mir allerdings der Mut.
Bin froh das dieses wenigstens läuft.
Aber ein bißchen Wasser kann ich da abgreifen.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Peter,

dachte, dass ich das erwähnt hatte. Ich hatte in einem 91 l Cube hartnäckige grüne Bärte und hatte den schnell und weitgehend mit dem Wechselwasser aus einem gut laufenden 30er Cube (20 l Wasser) verbessern können. Also immer wieder das Altwasser aus dem 30er in den großen Cube gegeben. Deutliche Wirkung war nach wenigen Tagen zu sehen, stockte dann im Tempo, entwickelte sich aber langsam weiter. Das Becken ist noch nicht frei, aber optisch schon passabel. Die Algen muss man schon suchen.

Gruß Nik
 

Pjg

Member
Hört sich vielversprechend an. Auch wenn ich‘s mal wieder nicht logisch finde. Mit den Pflanzen schon, aber alles was im Wasser ist, sollte doch gefiltert werden?
Mit den Planzen praktiziere ich schon und es scheint auch zu wirken. Zumindest werden diese Pflanzen nicht von Fadenalgen überzogen.
Das mit dem Wasser probiere ich aber auch noch.
Danke
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Peter,

Hört sich vielversprechend an. Auch wenn ich‘s mal wieder nicht logisch finde. Mit den Pflanzen schon, aber alles was im Wasser ist, sollte doch gefiltert werden?

Schwebstoffe sind im Aquarienwasser immer vorhanden, ein steriles Aquarium würde ja nicht funktionieren.
Wenn du das freie Wasser mikroskopierst würdest du dich wundern, auch wenn es glasklar aussieht.
Algensporen/Keimlinge sind gut auffindbar wenn man sie z.B. durch ein Filtertuch anschwemmt, das Tuch dann ausdrückt (auf einen Objektträger pipettieren).

Wasser aus einem funktionierenden Aquarium nehmen klappt prima, da kommt es noch nicht mal zu einem Nitrit Peak.
 

Pjg

Member
Danke für die Erklärung. Das leuchtet ein. Würde ich jetzt nicht Biofilm nennen, hast Du ja auch nicht, aber egal.

Was ich bisher parallel zum Versuch getan habe:
- Düngung nicht verändert
- Beleuchtung nicht verändert (Stand schon auf 6h, hatte aber alleine nichts gebracht)
- Pflanzenüberschüsse aus dem „guten“ Aquarium ins Fadenalgenbecken getan (2-3 mal)
- Filterschwamm (PatMini) vom guten Becken genommen und im Eimer mit Wasser aus diesem ausgedrückt. Das dann ins schlechte Becken (2mal)

Ich habe eben mal wieder Fadenalgen geerntet und den Eindruck dass diese sich bereits einfacher von den Pflanzen lösen. Außerdem sind es relativ weniger geworden. Also weniger Wachstum von neuen Fadenalgen meine ich damit.
Es sieht im Moment für mich so aus, als ob es funktioniert.

Zusätzlich jetzt noch mal 10 Liter transferiert.
Bin verhalten optimistisch.
 

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