Opas Aquarium

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,
nik":376gbxsa schrieb:
Moin Kurt,
kurt":376gbxsa schrieb:
Der höhere Ra Wert ergibt einfach die optisch sichtbare bessere Leucht/Farbkraft?
das halte ich für vernachlässigbar.
sehe ich jetzt auch so,
wenn ich sehe wie positiv sich alles entwickelt hat, wieder strahlt…
Schäden sind jetzt fast alle herausgewachsen :cool:

Update, Bild mal von der anderen Seite.

@ Klaus, falls du noch mal hier reinschaust,
Bezug PH Elektroden / CO2 Verbrauch, neuster Stand.
@ all, Dialog Anfang, Details Hier.

Ergebnis CO2 Verbrauch.

10 kg CO2 Flaschenfüllungen,
Vergleich, Anfangs.
Durchschnitt = 9 Monate.
Letzte Laufzeit 25.01.2018 bis 09.08.2020 = 31 Monate.

Wasserwerte waren beständig/gleich.
Der einzige was anders war, mir dazu aufgefallen ist.
Die Elektrolytelektrode ScienceLine N 61 ist viel reaktionsschneller als die träge Gel- Elektrode.
Gekauft habe ich mir die N61 auf Grund guter Bewertungen…
Die PH Gel-Elektroden Mettler Toledo waren auch keine Billigprodukte, sind eine bekannte Marke.
Dass Elektrolyt-Elektroden gegenüber Gel-Elektroden diesen Unterschied machen hätte ich aber nicht gedacht.

Die jetzt eingesetzte ScienceLine N 61, eingebaut 24 Okt 2017. wird gefahren mit geschlossener Einfüllöffnung,
alle paar Monate öffne ich sie für ein Tag um zu sehen ob sich der Elektrolytspiegel wieder verringert
(Diaphragma funktioniert), dann fülle ich wieder bis Unterkante Einfüllöffnung auf und verschließe diese wieder.
 

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kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Stand heute…
Das Becken läuft immer runder, Algen ziehen sich weiter zurück.
Düngung/Verbrauch fast wieder wie vor dem Lampenwechsel.
Bodendurchsickerung ist in Betrieb.
Der Pflanzenwuchs ist bedeutend langsamer geworden.
Am auffälligsten ist das bei der Heteranthera zosterifolia (Trugkölbchen).
Der HZ-Wuchs ist buschig/gedrungen, gegenüber früher aber extrem langsam. :irre:
Vergleich, siehe obere Bild vom 10.09.2020 zu dem heutigen 29.09.2020 = 19 Tage.
 

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Tero

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Servus Kurt,

Das ist schon ein beeindrucken schönes Ökosystem! :shock:

Hier zeigt sich halt wieder, dass man in der Aquaristik einfach sehr viel Geduld braucht.
Die Keilfleckbärblinge waren meine ersten Fische vor 15 Jahre und hätte ich kein Garnelen im Becken, würd ich mir sofort wieder welche reingeben. :hechel:

LG Jakob
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Tero":5wessp3c schrieb:
Servus Kurt,
Das ist schon ein beeindrucken schönes Ökosystem! :shock:
@ Jacob…Danke für das Feedback,
zu Trigonostigma heteromorpha, das Beste ist das Schwarmverhalten… :D

Stand 25.10.2020
Alle Wasserwerte/ Nährstoffe sind konstant gehalten, kein Wasserwechsel.
Auffällig, meine Heteranthera zosterifolia zickt, wächst nicht mehr richtig, veralgt.
Auf dem neuen Bild 24.10.2020 kann man erkennen wie wenig die HZ. in 25 Tagen gewachsen ist.
Ich werde sie heute stark herunterschneiden und die Stängel auf Schadstellen prüfen.
Gehe mal davon aus das sie sich dann wieder erholt und von unten neu hochwächst,
sie ist auch die letzte Pflanze mit noch störenden/Augenscheinlichen Algenwuchs.


Oedogonium kann auch schön sein… :D
 

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kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen, Stand 15.11.2020

Altwasser, kein Wasserwechsel, Pflanzennährstoffe/ Werte konstant.
Ich habe mich hauptsächlich auf den O2-Gehalt/Redoxwert konzentriert und beobachtet.
Der Gesamtablauf wird logisch, schlüssig durch Bezug.
Licht/Energie - CO2 als Wuchsbeschleuniger- O2/ Oxidation, Mikroorganismen.
Die CO2 Zugabe wurde so eingestellt das es erst nachmittags über Assimilation der Pflanzen zur O2 Sättigung kommt, der Redoxwert hat sich um 10 mv erhöht.
Mit dem Pflanzenwuchs sieht es ganz gut aus, die Algen werden weniger.
Langzeitbeobachtung ist angesagt.

Aquarium 11.11.2020

Aquarium 11.11.2020.jpg


Algen bauen sich ab, vergleichbar durch Bild Posthornschnecke 15.11.2020 mit Bild Posthornschnecke 22.10.2020.

Posthornschnecke 15.11.2020-2.jpg

Bezüglich Nährstoffe,
habe diesen interessanten Thread Verkrüppelung der Triebspitze nach Verzweigung dazu nochmal durchgelesen,
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen, Stand 21.12.2020

Das Altwasser Aquarium läuft jetzt seit Umbau November 2012 ohne Wasserwechsel.
Ein Tiefpunkt hatte ich bei der Umstellung Februar 2020 von Neonlampen T8 auf LED,die Algeninvasion war krass.
Die Pflanzen haben sich davon aber ganz gut erholt und alles normalisiert sich langsam wieder.
Mein Fische (Trigonostigma heteromorpha) auch der Nachwuchs sind mittlerweile fast alle ausgewachsen.
Nitrat brauche ich jetzt nicht mehr zu düngen wegen der nun nötigen Futterzugabe/menge, im Gegenteil muss aufpassen das NO3 nicht zu hoch steigt.
An der Filterung wollte ich nichts ändern.
Über Pflanzenwuchs und passender Fütterung müsste ich das aber ins Gleichgewicht bekommen.
Die Sauerstoffsättigung (Pflanzen assimilieren) auf Nachmittags über CO2 Zugabe/ Steuerung passt und funktioniert.

Mal sehen wie sich alles weiter entwickelt, Aquarium 21.12.2020

Aquarium 21.12.2020.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kurt,
dein Aquarium und die zugehörige Betriebsweise ist schon beeindruckend, auch mit welcher Ruhe du die Pinselalgen wegbekommen hast.
Wenn ich mal drei Wochen keinen Wasserwechsel mache und nicht ein bisschen durchmulme, dann kommen bei mir sofort die Pinselalgen zum Vorschein.

Viele Grüße
Christoph
 

kurt

Well-Known Member
Guten Morgen,

 

muffin

Member
Danke.

dir auch noch einen schönen zweiten Feiertag und auf ein weiterhin so fantastisch funktionierendes Aquarium.
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Hans, Christoph, Mario, vielen Dank für euer Feedback…

Stand, Aquarium 12.01.2021

Aquarium 12.01.2021.jpg

Nährstoffe:
Da mein Aquarium schon über 8 Jahre ohne Wasserwechsel läuft, verdunstetes wird mit VE-Wasser nachgefüllt, Leitwert 350 µS/cm sinkend.
Düngung:
Mikro = Eisenvolldünger,
Makro = PO4, NO3, K, Ca, Mg (Einzelkomponenten)
Calcium wird in Karbonat form zugegeben = CaCO3
Sulfat, Chlorid, Natrium form wird umgangen.
Die Nährstoffe-Werte werden über Düngung konstant gehalten.
Geschrieben wird von Sulfat, Chlorid, Natrium das es sich akkumuliert, es gäbe kein/kaum Verbrauch.
Was über Futter eingetragen wird scheint bei mir aber verbraucht zu werden (Leitwert eher sinkend).
Wird eingebrachtes Sulfat, Chlorid, Natrium unter bestimmten Voraussetzungen von Bakterien bzw. Pflanzen verwertet, reichert sich nicht an (evtl. Ionenverschiebungen) kann in Mangel geraten,?
Für Sulfat, Chlorid, Natrium messen fehlt mir das Equipment.
Werde weiter beobachten, bis jetzt funktioniert es ja ohne Wasserwechsel...

Ionenstandardverhältnis für Süßwasserseen Weltweit, Mittelwert.

Standardionen Süßwasser.jpg


Vergleich: Mein Schaubecken Wasserfärbung 10.01.2021

Aquarienwassertest 10.01.2021.jpg

VE = Vollentsalzt, L =Leitungswasser, A = Schaubecken
 

Fino

Member
Hallo Kurt,

immer wieder schön anzuschauen. Für 8 Jahre Standzeit hält sich die Verfärbung des Aquariumwassers ja sehr in Grenzen. Greifst du zur Reduzierung der Verfärbung aktiv ein, z.B. über temporäre Kohlefilterung.

Viele Grüße
Klaus
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Klaus,

Für 8 Jahre Standzeit hält sich die Verfärbung des Aquariumwassers ja sehr in Grenzen. Greifst du zur Reduzierung der Verfärbung aktiv ein, z.B. über temporäre Kohlefilterung.

Nein...
gehe alles Mikrobiologisch an, will sehen was passiert, machbar ist.
Von UVC/Algenmittel/Medikamente halte ich auch nicht viel, das sind Nothilfen.
Die letzte Nutzung solcher Hilfsmittel ist bei mir schon lange her/2 stelligerJahresbereich.
Mir macht Aquaristik Spaß, da gibt es immer was zu tun.
Du weißt selbst, ein dauerhaft schönes Aquarium (anspruchsentsprechend) ist kein Selbstläufer...
Wer keine Zeit dafür hat, nur gucken will, sollte sich ein Aquarium auf dem Fernsehbildschirm ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fino

Member
Hallo Kurt,
gehe alles Mikrobiologisch an, will sehen was passiert, machbar ist.
Von UVC/Algenmittel/Medikamente halte ich auch nicht viel, das sind Nothilfen.

Das sehe ich auch so. In der Regel hält die Mikrobiologie das Wasser ja schön klar. Größere Verfärbungen hatte ich nur, wenn ich Wurzeln einsetzte. Durch die Abgabe der Huminstoffe kam es dann zu größeren Verfärbungen. Bei Bodendeckern kann es dann schnell schwierig werden. Da ich auch nicht so oft Wasserwechseln wollte, habe ich dann mal eine Zeitlang über Kohle gefiltert. Ende war aber, dass die Bodendecker ersetzt wurden.

Viele Grüße
Klaus
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Klaus,

Durch die Abgabe der Huminstoffe kam es dann zu größeren Verfärbungen. Bei Bodendeckern kann es dann schnell schwierig werden.
Da ich auch nicht so oft Wasserwechseln wollte, habe ich dann mal eine Zeitlang über Kohle gefiltert. Ende war aber, dass die Bodendecker ersetzt wurden.

Bezieht sich das auf die nachlassende Lichtstärke im Bodenbereich, oder warum musstest du den Bodendecker ersetzen?
 
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