Opas Aquarium

Fino

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Hallo Kurt,

kurt schrieb:
Bezieht sich das auf die nachlassende Lichtstärke im Bodenbereich, oder warum musstest du den Bodendecker ersetzen?

Ja, ich hatte den Eindruck, dass aufgrund der durch die Huminstoffe stärkeren Wasserverfärbung die Lichtstärke im Bodenbereich für den Bodendecker (ich glaube es war glosso) nicht mehr reichte. Das Becken war aber ohnedies nicht zu stark beleuchtet. Am Anfang hat es aber funktioniert. Wurde aber schon bald weniger. Mit Kohlefilterung wurde es wieder besser, allerdings aber auch nur mit mäßigem Wachstum.

Viele Grüße
Klaus
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Update, weitere Entwicklung, Aquarium 01.03.2021

Ca25 mg/l - K9 mg/l - PO4 0,2 mg/l - NO3 20 mg/l - KH 1,5° dkh - GH 7° dGH - PH 6,5 - FE gerade nachweisbar 0,05mg/l, Leitfähigkeit 350 µS/cm.
Kein Wasserwechsel, Verdunstetes wird mit vollentsalzten Wasser nachgefüllt.

Aquarium 01.03.2021-1.jpg
Von unten fotografiert.

Aquarium 01.03.2021-2.jpg
Von oben fotografiert.

Pflanzen:
Die größte Veränderung durch die Lichtumstellung gibt es bei der Heteranthera zosterifolia, sie wächst jetzt bedeutend langsamer, niedriger Buschig.

Filterung:
Filtertopf Eheim 2315 mit Tonröhrchen Eheim-Mech, Filtertopf Eheim 2013 mit Eheim-Fix gefüllt.
Zur Optimierung des Schwebstoffgehaltes habe ich den Inhalt 2013/ Eheim-Fix durch Filterwatte ersetzt um zu sehen ob man damit eine Verringerung der Schwebstoffanteile erreicht.
Ergebnis, kurze Standzeit.
Nach ca. 2 Monaten hatte die Durchflussleistung des Filters sich deutlich sichtbar verringert, um ca. 50%.
Bevor sich der Filter nun ganz zusetzt (Verstopft) habe ich die Filterwatte wieder entfernt, die Schwebstoffanteile waren auch nicht sichtbar weniger geworden.

Filterwatte Test 26.01.2021.jpg

Filterreinigung ist mir einfach zu aufwendig, stört auch die Kontinuität der Abläufe.
Statt der Filterwatte habe ich jetzt Tonröhrchen eingesetzt, das heißt beide Filtertöpfe sind nun mit Eheim-Mech/Tonröhrchen gefüllt.

Nachgedacht,
wie soll eigentlich ein feines Filtermedium das sich so schnell zusetzt, die Durchflussmenge stark verringert, besser Schwebstoff entfernen (durch extrem oftes reinigen)?
Tonröhrchen sind Besiedlungsflächen mit Still Zonen, volle Durchflussmenge bleibt gewährleistet, keine Filterreinigung, Bakterien/Mikroorganismen können in Ruhe ihre Arbeit verrichten.
Für sauberes klares Wasser sind Mikroorganismen zuständig (kleine Zauberer).

Vorhandenen Mulm sauge ich aber bei Bedarf mit meinen elektrischen Mulmabsauger ab, überwiegend auf zwischen der Anubias.

PS, meine Bodendurchsickerung funktioniert gut, stelle ich sie ab stagniert mein Pflanzenwachstum, am besten beobachten kann ich das an der Blyxa novoguineensis, sie blüht dann nicht mehr.
 

M.Darko

Member
Hallo
Kleine Anregung zum Filter die Tonröhrchen sind eigentlich mist hab sie bei mir alle entsorgt.
Es gibt dafür was besseres Helix 13 die Struktur ist besser und die besiedelte Fläche ist Größer.
Zweitens Watte ist gut nur die richtige die weise ist für Kurze Zeit und zur Feinfilterung zu gebrauchen was du Brauchst ist die Blaue und Grüne Watte von Zoo Best .
Die Verstopft nicht . Filter Aufbau ist bei mir ein 2215 Pott ohne Motor alte Ausführung befüllt mit Helix 13
dann der 2215 mit Heizung und Motor unten Blaue Watt dann die Grüne.
Das gleiche bein 2013 einfach genial das ganze und Kristall klares Wasser.
In etwa so .
 

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kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Hallo
Kleine Anregung zum Filter die Tonröhrchen sind eigentlich mist hab sie bei mir alle entsorgt.
Es gibt dafür was besseres Helix 13 die Struktur ist besser und die besiedelte Fläche ist Größer.

@M.Darko,
TonröhrchenMist?
Die genau passende Filterung für sein Becken muss jeder selbst herausfinden…

Amtra Filterwatte Mittelgrob.jpg
Mein obiger Versuch, Amtra Filterwatte, Mittelgrob.

Ich werde bei nur Tonröhrchen bleiben, habe schon genügend anderes ausprobiert!
Meine Nitrifikationskette ist im Gleichgewicht, brauche keine Nitratdüngung mehr (NO3 konstant 15mg/l), passt also.
Besiedlungsfläche möchte ich größtenteils im Aquarium haben.
Tonröhrchen: Funktion ist nur eine Zeitfrage, ich kann sehen wie sich Bakteriennester langsam verlagern/wandern, ein zusetzen auch nach Jahren gibt es nicht, Reinigung nicht notwendig.
Die Mikroorganismen machen das schon, dass sich die Ausrichtung Mikroorganismen immer mehr etabliert kann man im Forum herauslesen.
Das ich auch klares Wasser habe kannst du meinen Bildern entnehmen, überwiegend Interessant ist für mich zurzeit der mikroskopische Bereich.

PS. meine Schläuche sind sauberer...;)
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Stand: 25.03.2021, durch die Umstellung von Neon auf Led-Licht musste doch einiges angepasst werden.
Abläufe.
Kein Wasserwechsel, beobachte die Reaktionen auf Veränderungen von Verhältnisse, zurzeit PO4 < 0,2 mg/l - NO3 < 20 mg/l, niedrige Werte scheinen günstiger zu sein (mal sehen).
Filter:
Beim letzten Versuch hatte sich die Filterwatte relativ schnell zugesetzt, filtere jetzt wieder nur über Tonröhrchen, Schwebstoffe bleiben wo?
Schwebstoffe setzen sich nun überwiegend auf der Anubias ab, mit meinem Mulmabsauger lässt sich das leicht absaugen.
Mit Mulmabsauger und Micro Filtersack herausgefilterte Schwebstoffe aus dem freien Wasser sind überwiegend leere Oedogonium Zellen.
Wann oder ob die Mulm Menge weniger wird sich alles bessert, einpendelt muss ich mal abwarten.
Es ist schon erstaunlich wie stark die Ausscheidungen des Trigonostigma heteromorpha Schwarms das Wasser belastet.
Im Vergleich zu meinen vorherigen Paracheirodon axelrodi Schwarm ist der Futterverbrauch aber auch mehr als doppelt so hoch, NO3 brauche ich als Makro nicht mehr zugeben.
Auffällig, mein PH Wert ist morgens immer am niedrigsten.
Pflanzen:
Bacopa caroliniana wächst am stärksten, es werden immer nur einzelne Stängel am Boden abgeschnitten damit sie nicht verwuchert/Licht bekommt.
Färbung, morgens ist sie Rotbraun abends grün.
Demnächst:
Vorgenommen habe ich mir ein optimieren der Bodendurchsickerungsdüngung.


Aquarium 25.03.2021.jpg
Aquarium 25.03.2021 morgens.
 
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kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Aquarium 04.05.2021.jpg
Aquarium, Stand 04.05.2021 Mittags.

Keine Wasserwechsel, Leitfähigkeit 350 µS/cm konstant.
Nymphaea Lotus treibt wieder aus.
Trigonostigma heteromorpha laichen durchgehend ab, geschlüpfte Jungfische werden gefressen.
1 Jungfisch müsste es aber geschafft haben, ist mittlerweile 2 cm groß.

Soll ein Aquarium nur funktionieren oder will man verstehen was da abläuft?
Ich habe mich für letzteres entschieden.

Abstimmung von Co2 und O2.
Co2 puscht den Pflanzenwuchs, die dadurch entstehende O2 Perlung führt zur Sauerstoff Sättigung.
Beste Einstellung wird noch gesucht, nötige Zeitspanne/Abläufe werden beobachtet.
Der passende O2 Wert wird über Redoxwert kontrolliert, man kann also früh reagieren.
Ein Unterschied im Wert von z.B. Ø 50 mV. über längere Zeit macht sich bemerkbar im Biofilm, Mikroflora & Fauna.
Meine Schwebstoffe im Wasser werden weniger, guter Biofilm hat sich aufgebaut, stabilisiert.
Das Wasser bekommt langsam einen gewissen Schimmer/Brillanz, Pflanzen leuchten intensiv.
Allein über Beleuchtung erreicht man diese Leuchtkraft nicht.
In wie weit meine Bodendurchsickerung Mikrobiologisch mitspielt kann ich nicht genau sagen, sie wirkt sich jedenfalls positiv auf den Pflanzenwuchs aus.
Ich erwähne die Bodendurchsickerung weil es eine Rolle spielt welche Bakterienstämme sich im Aquarium bilden, bis zur Sulfat Reduktion im Bodengrund wird es aber wohl nicht kommen.
In einem funktionierenden Aquarium kommt es auch nicht so ohne weiteres zu so niedrigen O2 Gehalt.
Durchfluss Geschwindigkeit dazu veranschaulicht.
Im Diskusbecken zusätzlicher eingesetzter Denitrifikationsfilter.
Ausführung, 2 Filter Töpfe hintereinander 4l u. 3,5l, komplett gefüllt mit feinporigen Filterschwammwürfeln 15x15mm.
Offenes System, Filterzulauf im Einlaufbehälter über Wasserspiegel, freies Auslaufrohr Ø 6mm.
Filterzulauf ca. 100 Tropfen pro min. Nitrat Reduktion, Geruch nach Wasser.
Filterzulauf ca. 60 Tropfen pro min. Sulfat Reduktion, Geruch nach faulen Eiern.
Gefüttert wurde mit Ethanol.

Ps.
Meine PH- Elektrode SI-Analytics N61, Elektrolyt 3 mol/L KCl ließ sich nicht mehr kalibrieren, (war aus dem Einstellungsbereich).
Habe daraufhin die Elektrolytlösung KCL 3mol/l erneuert, alles wieder OK.
 

omega

Well-Known Member
Hi Kurt,

Filterzulauf ca. 60 Tropfen pro min. Sulfat Reduktion, Geruch nach faulen Eiern.
H2S entsteht nicht allein durch Sulfatreduktion sondern auch durch Vergärung von Proteinen. Mancher Furz stinkt nach faulen Eiern, stammt aber nicht aus einer Sulfatreduktion. Und solange Nitrat vorhanden ist, gilt Sulfatreduktion als ausgeschlossen. In Böden findet Sulfatreduktion nur ganz tief unten statt, dort, wo kein Nitrat mehr hingelangt.
Schon mal am Auslauf Nitrat gemessen?

Grüße, Markus
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Markus,

Schon mal am Auslauf Nitrat gemessen?

Ja...NO3 ist null, das ist doch Sinn eines Denitrifikationfilters.
Beim No3 Abbau bleibt nur Stickstoff übrig.
Im nächsten Schritt wird der nötige Sauerstoff dem Sulfat entnommen, es ensteht H2S = Schwefelwasserstoff.
Geruch wie faule Eier.
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,
Laufzeit seit November 2012 - heutiger Stand / 06.06.2021.
Keine Wasserwechsel, Leitfähigkeit 350 µS/cm konstant.
GH. 6°, KH. 1,5°, PH. 6,4, K. 9 mg/l , PO4. 0,05 mg/l, NO3, 15 mg/l, FE. gerade nachweisbar.
Nitrat brauche ich nicht düngen, hat sich über Besatz (Fütterung) eingependelt.
PO4 war mit Zugabe von K2HPO4 (Kaliumdihydrogenphosphat) Monatelang konstant auf 0,2 mg/l.
Die Zugabe muss ich neuerdings anpassen (erhöhen) da der PO4 Gehalt zurzeit sinkt.
Der Pflanzenwuchs hat sich stabilisiert und der Umstellung auf Led Beleuchtung angepasst.
Die tägliche Sauerstoffsättigung zum Nachmittag klappt einwandfrei.
Am besten zu sehen ist das an der Heteranthera zosterifolia, der Wuchs war monatelang stagnierend.

Schnappschüsse von heute 06.06.2021.

Aquarium 06.06.2021 1.jpgAquarium 06.06.2021 2.jpg

Die Wasserbelastung/Schwebstoffe durch die Trigonostigma heteromorpha (Keilfleckbarben) / Fütterung ist erstaunlich hoch.
Die Schwebstoffe lagern sich hauptsächlich auf der Anubias nana ab deshalb sauge ich sie regelmäßig mit einem 12 Volt Mulmabsauger ab.
Erstaunlich ist das die Bacopa caroliniana durch den hohen Anubias nana Bestand von unten nach oben durchwächst, entferne sie dann aber.
Übliche Algenarten sind vorhanden, werden aber zurückgedrängt sind kaum wahrnehmbar bzw. störend.
Man kann erkennen wie sich Abwehrkräfte, Vitalität der Wasserpflanzen durchsetzt.
 
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