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Postby Reussini85 » 20 Jan 2019 14:55
Hallo Community,

benötige Rat zum Düngen meines Aquariums. Bisher arbeite ich mit Ferrop.. wo einmal die Woche 10ml auf 80Liter kommen. Bei Wasserwechsel auch entsprechend der Dosieranleitung. Möchte aber jetzt gerne etwas gezielter und Professioneller Düngen.
Aufgrund des Wikis zum Thema Düngen wollte ich mir folgendes besorgen: AR Makro Spezial N, AR Mikro Basic Eisenvolldünger und AR Makro Basic NPK.
Habt Ihr eine Empfehlung zum Düngen oder gibt es andere Mittel oder Zusammenstellungen die Ihr empfehlen könnt?

Hier noch die eingesetzte Technik, Besatz und die Wasserwerte (Freitag 10ml gedüngt) meines Beckens(110 Ltr.):
CO² Anlage mit Difussor, JBL LED Solar Nature LED 44 Watt, Sand Sansibar, JBL Manado
24°C, PH 7, GH 13, KH 10, CO² 39 (aus PH/KH Tabelle), O² 9, NH4/NH3 0, NO2 0, NO3 0, PO4 0, FE 0,1, Cu 0
Besatz: 3 CPO´s, 5 Marmorpanzerwelse, 5 Dornaugen, 2 Saugwelse, 11 Roter von Rio 3 Leopardschnecken, 3 Geweihschnecken,

Anbei das Becken Foto zur besseren Einschätzung.

Vielen Dank im voraus.

MfG Manuel

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Reussini85
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Postby Thumper » 20 Jan 2019 15:02
Moin Manuel,

schau mal hier.
Grüße,
Bene


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Postby unbekannt1984 » 20 Jan 2019 15:50
Hallo Manuel,

deine Wasserwerte zeigen keinerlei Stickstoff im Wasser... Was verbirgt sich denn noch so im Filter? Wenn du im Filter Sinterglas Filtermedien (Siporax & Co.) haben solltest, dann wird die Zufuhr von Stickstoff nicht viel bringen (das frisst das Filtermaterial dann wieder weg).

Reussini85 wrote:Aufgrund des Wikis zum Thema Düngen wollte ich mir folgendes besorgen: AR Makro Spezial N, AR Mikro Basic Eisenvolldünger und AR Makro Basic NPK.

Also die Fertigmischung Makro Basic NPK ist nicht so toll, die enthält zu viel Kalium. Einen ordentlichen Schwung Phosphat kannst du damit auch nicht düngen, da kommt dann halt das Kalium mit und relativ knapp bemessen Nitrat.

Außerdem sollte man auch immer die Wasserwerte des verwendeten Wassers berücksichtigen, bei mir kommt das Wasser schon mit 2,1mg/l Phosphat und 14mg/l Nitrat aus der Leitung.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Reussini85 » 20 Jan 2019 17:09
Danke für das bisherige Feedback,

Zum Filter:
Schaumstoff Fein und Grob sowie noch eine Woche Aktivkohle (Nach Behandlung, Punkte auf den Rios)
Die Aktivkohle wird dann durch Filterwatte ersetzt.

Siporax (Bild unten Rechts) liegen auf dem Boden als Versteck für die baldigen Babykrebse.
Also nicht direkt im Filter, liegen nur so auf dem Boden.

Hier noch mal die Wasserwerte aus der Leitung:
PH 7,5, GH 16, KH 8, NH4/NH3 0, NO2 0, NO3 0, PO4 0,1, FE 0, Cu 0

Als Wassertest kommt ein Sera Testkoffer zum Einsatz (MhD 09/22)

Also schaut es so aus als ob ich folgendes nicht ganz so anwenden kann:
Lösungsvorschlag 1 / Basiskonzept + Stickstoff

Ich will bevor ich mir was passendes hole gerne alles abklären und zuviel kauf vermeiden.
Habt Ihr eine Düngeempfehlung für mich?

MfG Manuel
Reussini85
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Postby Thumper » 20 Jan 2019 17:14
Moin Manuel,

jedes Becken ist anders, daher ist es immer schwer zu sagen.
Warum solltest du das Konzept 1 nicht nehmen können?
Anstatt des Spezial N würde ich erstmal mit dem GH Boost N beginnen, der bringt NO3 anstatt von Urea ein und ist bei frischen Becken durchaus empfehlenswerter.
Grüße,
Bene


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Postby Reussini85 » 20 Jan 2019 17:40
Warum solltest du das Konzept 1 nicht nehmen können?


Weiter oben wurde erwähnt das der NPK zu viel Kalium enthält.
Du empfiehlst wir den GH Boost N anstatt den Spezial N.

Hatte mir das ja so aus dem Lösungsvorschlag notiert, aber anscheinend noch nicht ganz das Optimum.

Der FE Volldünger schein OK zu sein :gdance:

Es war mir ja klar bei so einer Frage von mir, viele verschiedene Meinungen zu bekommen :D

MfG Manuel
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Postby Daddls » 20 Jan 2019 18:40
Den AR Eisenvolldünger für die Mikros und für die Makros nimmste einmal den AR Basic Phosphat und ja nun wirds schwierig.
Der NPK und der EI Dünger ist viel zu kaliumlastig, damit fängste dir tonnenweise Grünalgen ein.
Der GH Boost N ist definitiv der beste Stickstoff Dünger, ordendlich Stickstoff und auch Calcium und Magnesium, aber vollkommen ohne Kalium kanns auch Probleme geben.
An meinen Becken merke ich aber, dass Pflanzen in Wahrheit unglaublich wenig Kalium brauchen, nur etwa 1/40 - 1/60 stel soviel wie Nitrat. Und meine Becken sind reinste Djungel. Meine Salmler kriegen fast Platzangst.^^

Ich empfehle dir primär ne große Buddel GH Boost N und ne kleine Buddel NPK, den du dann ausschliesslich als Kaliumdünger benutzt, also vom NPK extremst wenig düngen, um bissl Kalium reinzubringen, ansonsten GH Boost N.
Der Special N Dünger hat zwar auf dem Papier ein schönes Verhältnis mehrerer Stickstoffquellen und bissl Kalium, aber selbst das bissl Kalium im Special N wird sich anreichern, ist immer noch viel zu viel.

Vorzugsweise sollst du Nitrat, Phosphat und Kalium jeder Woche nachmessen können, um den echten Verbrauch aller drei Stoffe pro Tag oder wenigstens pro Woche ermitteln zu können und dann kannste die Dosierung der einzelnen Komponenten gezielt einstellen.

Ich empfehle: NO3 auf 5-8 mg/l, PO4 auf 0,2-0,4 mg/l und K auf 3-5 mg/l zu halten.

Du wirst allerdings merken, dass zu Beginn der Phosphat- und Kaliumverbrauch eher etwas höher ist, da die Pflanzen beide Stoff massiv speichern können, ergo werden se sich am Anfang mit den Stoffen vollpumpen und dann irgendwann fast nix mehr verbrauchen. Der Nitratverbrauch dagegen ist relativ konstant, sofern keine weiteren NItratschlucker wie Soil oder spezielle Filter am Werk sind.

Für die CO2 Messung hol dir nen Dauertest. Die Berechnung anhand der ph/kh Tabelle kann irreführend sein, da der ph Wert durch weitere Einflussgrößen oftmals niedriger ausfällt, als allein durch das vorhandene CO2.
Ergo du in Wahrheit weniger CO2 drin haben wirst in den meisten Fällen, als du anhand des ph/kh Verhältnisses ausrechnen kannst.
Die Tabelle musste eher andersrum handhaben. Anhand der sicher ermittelbaren kh und mit einem CO2 Dauertest sicher ermittelbaren CO2 Löse, kannst du dann ein Maximalwert an ph ermitteln, ergo wie hoch der ph Wert maximal ist. Normal kann der ph Wert tatsächlich aber sogar noch etwas niedriger sein durch Torffilterung und den ganzen anderen Säuerungsmethoden.

Grüße
Daddls
Daddls
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Postby Reussini85 » 21 Jan 2019 13:14
Moin zusammen,

danke für die Wertvollen Tipps Daddls, werde mich daran Orientieren.
Den JBL Dauer CO² Test hängt im Becken(Bild ganz rechts)
Werde mir dann folgendes bestellen und anfangen:
1 Ltr. AR Mikro Eisen
1 Ltr. AR GH Boost N
1 Ltr. AR Phosphat
500ml AR Makro NPK
Kalium Test.

Mit dieser Aufstellung werde ich dann beginnen.
Jemand eine Schätzung wie weit ich damit komme, 1 Monat, 2 Monate oder länger?

MfG
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Postby Daddls » 21 Jan 2019 14:05
Reussini85 wrote:Moin zusammen,

danke für die Wertvollen Tipps Daddls, werde mich daran Orientieren.
Den JBL Dauer CO² Test hängt im Becken(Bild ganz rechts)
Werde mir dann folgendes bestellen und anfangen:
1 Ltr. AR Mikro Eisen
1 Ltr. AR GH Boost N
1 Ltr. AR Phosphat
500ml AR Makro NPK
Kalium Test.

Mit dieser Aufstellung werde ich dann beginnen.
Jemand eine Schätzung wie weit ich damit komme, 1 Monat, 2 Monate oder länger?

MfG


Hm ein 100 l Becken mit eher geringer Bepflanzung, da kommste mit nem 1 L Nitratdünger schon ne Weile hin, ich denke locker nen Jahr.
Kleiner Tipp von mir. Phosphat brauchste nur ganz wenig, auch das benötigen die Pflanzen sehr wenig. Genauso der Mikrodünger.

Ich würde empfehlen, sofern das finanziell für dich ok ist:
500 ml AR Mikro Eisen
500 ml AR Makro NPK
500 ml AR Basic Phosphat
2.000 ml GH Boost N

oder:

1 l AR Mikro Eisen
1 l AR Makro NPK
1 l AR Basic Phosphat
5 l GH Boost N

Also hauptsache du kaufst vom GH Boost N am meisten, da du des mit Abstand am meisten brauchen wirst. Vom Rest wirste sehr viel weniger benötigen.

Grüße
Daddls
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Postby unbekannt1984 » 21 Jan 2019 15:15
Hallo zusammen,

Daddls wrote:Ich empfehle: NO3 auf 5-8 mg/l, PO4 auf 0,2-0,4 mg/l und K auf 3-5 mg/l zu halten.

und warum willst du Phosphat dauerhaft nachweisbar halten? Es gibt hier einige Aquarien, die ganz gut mit wöchentlicher Stoßdüngung von 0,5 mg/l laufen, da ist nichts mit dauerhaft nachweisbar.
Phosphat ist ebenfalls ein Nährstoff, der sich ganz gerne in allen möglichen Verbindungen im Bodengrund oder Filter absetzt. Im Bodengrund kommen die Pflanzen über die Wurzeln dran - dann braucht das Phosphat nicht im Wasser nachweisbar sein.

Wenn dann noch das Leitungswasser - wie bei mir - mit 2,1mg/l PO4 aus dem Wasserhahn kommt, dann würde schon ein 50% Wasserwechsel zur Phosphat-Düngung mehr als ausreichen. Nitrat kommt übrigens 14mg/l mit, da bräuchte man nur noch Kalium und Mikros (und die Woche über Nitrat halten).

Der Special N Dünger hat zwar auf dem Papier ein schönes Verhältnis mehrerer Stickstoffquellen und bissl Kalium, aber selbst das bissl Kalium im Special N wird sich anreichern, ist immer noch viel zu viel.

Der bringt doch nur 20% von der Nitrat-Menge an Kalium mit, das kann u.U. schon knapp sein. Anreichern wird sich da nichts großartig.
Wenn dir der Special N schon zu viel Kalium enthält, dann bleiben nur noch einzelne Nährsalze, wie z.B. Urea (Harnstoff) oder Magnesium-/Calcium-Nitrat.

An meinen Becken merke ich aber, dass Pflanzen in Wahrheit unglaublich wenig Kalium brauchen, nur etwa 1/40 - 1/60 stel soviel wie Nitrat. Und meine Becken sind reinste Djungel.

Also die 1/40 bis 1/60 stel glaube ich dir so nicht - jedenfalls nicht im Zusammenhang mit der Aufnahme durch Pflanzen. Es gab hier mal ein paar Zahlen von so grob 15 bis 25%, je nach Pflanzenauswahl.
2,5% oder noch weniger würde ich nur im Zusammenhang mit Denitrifikation (also Nitratabbau im Filter/Bodengrund) als nachvollziehbar ansehen.

Ich empfehle dir primär ne große Buddel GH Boost N und ne kleine Buddel NPK, den du dann ausschliesslich als Kaliumdünger benutzt...

Und warum soll man ausgerechnet den NPK als Kalium-Dünger verwenden? Der Makro Basic N geht auch.

Reussini85 wrote:Kalium Test.

Den würde ich streichen, da reicht es das Wechselwasser rechnerisch auf 5 bis 10mg/l zu bringen.
Reussini85 wrote:Werde mir dann folgendes bestellen und anfangen:
1 Ltr. AR Mikro Eisen
1 Ltr. AR GH Boost N
1 Ltr. AR Phosphat
500ml AR Makro NPK...
Jemand eine Schätzung wie weit ich damit komme, 1 Monat, 2 Monate oder länger?

Das Phosphat reicht eine ganze Zeit - abhängig davon wie viel du davon düngst. Bei 0,5mg/l wöchentlich und 110l wären das 55mg wöchentlich, entsprechend 11ml von dem Basic Phosphat wöchentlich (damit reicht der Liter für 90 Wochen).
Der Nitratbedarf liegt dagegen bei 1 bis 4 mg/l täglich (Werte nach Estimative Index), wenn das ausschließlich über den GH-Boost gedeckt wird, dann reicht der Liter für 170 bis 680 Tage (eben je nach Verbrauch).
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Daddls » 21 Jan 2019 18:51
unbekannt1984 wrote:Hallo zusammen,

Daddls wrote:Ich empfehle: NO3 auf 5-8 mg/l, PO4 auf 0,2-0,4 mg/l und K auf 3-5 mg/l zu halten.

und warum willst du Phosphat dauerhaft nachweisbar halten? Es gibt hier einige Aquarien, die ganz gut mit wöchentlicher Stoßdüngung von 0,5 mg/l laufen, da ist nichts mit dauerhaft nachweisbar.
Phosphat ist ebenfalls ein Nährstoff, der sich ganz gerne in allen möglichen Verbindungen im Bodengrund oder Filter absetzt. Im Bodengrund kommen die Pflanzen über die Wurzeln dran - dann braucht das Phosphat nicht im Wasser nachweisbar sein.

Wenn dann noch das Leitungswasser - wie bei mir - mit 2,1mg/l PO4 aus dem Wasserhahn kommt, dann würde schon ein 50% Wasserwechsel zur Phosphat-Düngung mehr als ausreichen. Nitrat kommt übrigens 14mg/l mit, da bräuchte man nur noch Kalium und Mikros (und die Woche über Nitrat halten).

Der Special N Dünger hat zwar auf dem Papier ein schönes Verhältnis mehrerer Stickstoffquellen und bissl Kalium, aber selbst das bissl Kalium im Special N wird sich anreichern, ist immer noch viel zu viel.

Der bringt doch nur 20% von der Nitrat-Menge an Kalium mit, das kann u.U. schon knapp sein. Anreichern wird sich da nichts großartig.
Wenn dir der Special N schon zu viel Kalium enthält, dann bleiben nur noch einzelne Nährsalze, wie z.B. Urea (Harnstoff) oder Magnesium-/Calcium-Nitrat.

An meinen Becken merke ich aber, dass Pflanzen in Wahrheit unglaublich wenig Kalium brauchen, nur etwa 1/40 - 1/60 stel soviel wie Nitrat. Und meine Becken sind reinste Djungel.

Also die 1/40 bis 1/60 stel glaube ich dir so nicht - jedenfalls nicht im Zusammenhang mit der Aufnahme durch Pflanzen. Es gab hier mal ein paar Zahlen von so grob 15 bis 25%, je nach Pflanzenauswahl.
2,5% oder noch weniger würde ich nur im Zusammenhang mit Denitrifikation (also Nitratabbau im Filter/Bodengrund) als nachvollziehbar ansehen.

Ich empfehle dir primär ne große Buddel GH Boost N und ne kleine Buddel NPK, den du dann ausschliesslich als Kaliumdünger benutzt...

Und warum soll man ausgerechnet den NPK als Kalium-Dünger verwenden? Der Makro Basic N geht auch.

Reussini85 wrote:Kalium Test.

Den würde ich streichen, da reicht es das Wechselwasser rechnerisch auf 5 bis 10mg/l zu bringen.
Reussini85 wrote:Werde mir dann folgendes bestellen und anfangen:
1 Ltr. AR Mikro Eisen
1 Ltr. AR GH Boost N
1 Ltr. AR Phosphat
500ml AR Makro NPK...
Jemand eine Schätzung wie weit ich damit komme, 1 Monat, 2 Monate oder länger?

Das Phosphat reicht eine ganze Zeit - abhängig davon wie viel du davon düngst. Bei 0,5mg/l wöchentlich und 110l wären das 55mg wöchentlich, entsprechend 11ml von dem Basic Phosphat wöchentlich (damit reicht der Liter für 90 Wochen).
Der Nitratbedarf liegt dagegen bei 1 bis 4 mg/l täglich (Werte nach Estimative Index), wenn das ausschließlich über den GH-Boost gedeckt wird, dann reicht der Liter für 170 bis 680 Tage (eben je nach Verbrauch).




PO4 braucht nicht dauerhaft nachweisbar sein. Er soll es am besten auf Stoß pro Woche auf 0,5 mg/l düngen.
So hand hab ich des. Die 0,2-0,4 mg/l sind so nen pauschaler Wert. Hab ich etwas knapp ausgedrückt. Sache ist, dass er bei einer Düngeumstellung zunächst das Phänomen haben wird, dass die Pflanzen erstmal PO4 und K schlucken werden, bis ihre Speicher voll sind und dann werden sie davon kaum noch was brauchen.
Daher sollte er auf jeden Fall einmal die Woche messen, bis sich keine Veränderungen mehr erfassen lassen. Natürlich muss einen starken Rückschnitt bei den Pflanzen bei der Düngung berücksichtigen.
Ob PO4 grundsätzlich dauerhaft nicht nachweisbar sein sollte, da bin ich mir momentan noch nicht so sicher. Es gibt Gerüchte, dass manche Pflanzenarten ihren Phosphorstoffwechsel erst ab einem Niveau von 0,2 mg/l PO4 überhaut betreiben können, aber das gilt sicherlich nur in der Phase, wenn die PO4 Speicher der Pflanzen leer sind.
Im Grunde macht man aber bei einem Wert von 0,2-0,4 mg/l PO4 nicht viel falsch. Bei so geringen Mengen provoziert es praktisch auch keine Algen. Bei der EI-Düngung werden 1-3 mg/l PO4 dauerhaft nachweisbar gehalten und das soll angeblich auch funktionieren. Aber für mich ist EI keine Option, da viel zu kaliumlastig.

Was Leitungswasser betrifft, muss man es gesondert betrachten. Mein Düngevorschlag gilt eher für reine Osmosewasser-WW Anwender, bzw wo das Leitungswasser kaum Makros hat.
Bei mir kommt LW mit kH von 28° aus der Leitung, daher muss ist mit rund 95-98% Osmose arbeiten. Natürlich sollte er, wenn sein LW viel PO4 mitführt, wenn finanziell möglich mit Osmose verschneiden. Ich gehe da aber von aus, dass die meisten ernsthafteren Aquarianer das ohnehin tun müssen, da die meisten LW Quellen sowieso nur steinhartes Mörtelwasser bieten und für Pflanzenbecken absolut ungeeignet sind.

Meine Düngung ist auch eher geeignet, für mal einmal richtig eingestellte Werte im Becken und dann ohne dauernden WW jede Woche, man misst jeden Wert einmal alle 1-2 Wochen und steuert die Einzelwerte direkt über die Düngung, nicht über den TWW. WWs sind nur für die in meinen Augen sinnlosen und unkontrollierten Düngekonzepte wie NPK und EI gedacht, wo man unweigerlich tonnenweise PO4 und K zuviel einbringt, was die Pflanzen sowieso niemals verbrauchen können.
Ansonsten gilt aber stets, die Werte seines WW Wasser berücksichtigen und sofern nicht sowieso Osmosewasser, die Werte aus der Leitung messen und entsprechend verschneiden wenn nötig.


Special N bringt zwar nur NO3 : K von 5:1 aber selbst die Menge reicht aus um sich anzureichern.
Meine Pflanzen hab ich eine Zeit lang mit reinstem NPK Dünger in Kalium gebadet, viele Monate lang(ich war absolut ahnungslos, was ich da angestellt hab), hatte monatelang mit Grünalgen zu kämpfen und erst durch nen Kaliumtest gemerkt, dass ich um die 350 mg/l Kalium im Becken hatte. Düngung umgestellt und nun verbrauchen meine Pflanzen seit gut 2 Monaten im Grunde fast kein Kalium. Ich bringe pro Woche etwa 6 mg/l Kalium netto ein(hauptsächlich durch Special N) und dennoch steigt der Kaliumwert sogar um 7 mg/l pro Woche. Ergo die Pflanzen verbrauchen gefühlt gar nix an Kalium und der Wert steigt sogar noch stärker an, als durch die drei Dünger selbst an Kalium überhaupt reinkommt.
Und auch viele andere Leute schreiben, dass denen immer wieder eine Kaliumakkumulation unterläuft und sie vermehrt auf komplett Kalium-freien Stickstoffdünger wechseln. Viele mischen gleich selbst zusammen, meistens Mg-NO3. Daher steigt der Anteil der GH Boost N Vertreter.
Wie gehabt, wenn er Kaliummangel hat, oder seine Pflanzen Kalium viel nehmen, kann er davon mehr als genug mit der Kaliumbombe NPK einbringen. Er muss natürlich das eingebrachte Nitrat und Phosphat mit berücksichtigen, aber das ist nicht schwer, da man vom NPK eh nur sehr wenig zugeben muss, um genug Kalium für die Pflanzen anzubieten.

Es ist natürlich nur ein Vorschlag, er kann auch reinen Kaliumdünger nehmen, aber reinen Kaliumdünger erachte ich als überflüssig, da die Pflanzen Kalium in verschwindend geringen Mengen nur brauchen, sogar weniger als Phosphat.
Makro Basic N kann er auch nehmen, ist eigendlich wurscht. Wichtig ist er muss genau aufpassen wieviel Kalium er zuführt, auch wieviel er von den anderen Stoffen zuführt und gut.

Nährsalze wie Ca/Mg erachte ich eher als unnötig da man sich damit evtl einen zu starken GH Anstieg einfängt, und man dann erst recht WWs machen muss, falls man Salmler, Garnelen etc hält, die ausgesprochenes Weichwasser benötigen. Der GH Boost N soll eigendlich auch das Ca und Mg einbringen und am besten so viel, wie die Pflanzen brauchen. Nach meinen Recherchen, wird das Mg vermutlich komplett verbraucht, aber nicht das Ca, wenn ich mir den Trockenmasseanteil einer Pflanze ansehe, ergo wird der GH Boost N höchstwahrscheinlich auch dauerhaft die GH erhöhen, aber nur sehr langsam.

Bei Urea liefert man die vermutlich beste Stickstoffquelle für die Pflanzen, das Ammonium, aber man bietet es auch den Algen, und da die Algen das Ammonium effektiver aufnehmen können, bekommen die Algen mit Urea Düngung einen leichten Vorteil im Wettrennen. Daher bin ich persönlich nicht mehr so überzeugt von der Urea (Teil/Voll) N-Düngung.

Das mit dem Verhältnis von 1/40 - 1/60 was Nitrat und Kaliumverbrauch angeht, entnehme ich lediglich meinen streng geführtem Düngeprotokoll der letzten 2 Monate.
Ich kann ja mal die Werte raussuchen:
Meine Pflanzen haben seit dem 3.12.18 bis heute folgende Werte verbraucht, abzüglich durch Wasserwechsel ausgetragene Stoffe:
153 mg/l NO3(derzeit sind um die 12 mg/l NO3 nachweisbar)
4,5 mg/l PO4(derzeit sind um die 0,3-0,4 mg/l PO4 nachweisbar)
0 mg/l K(derzeit sind rund 26-28 mg/l K nachweisbar, dauerhafte Kaliumakkumulation allein durch Special N Dünger, da Makro Basic Phosphat und ProFito nur verschwindend geringe Mengen Kalium reinbringen und selbst auch nur sehr wenig gedüngt werden müssen)

Kalium hatte ich am 3.12.18 noch rund 80 mg/l, hab durch weitere WWs etwa 95 mg/l K bis heute ausgetrieben.
Es wurden im gesamten Zeitraum nur etwa 35 mg/l Kalium(hauptsächlich durch Special N Dünger) zugeführt und liege heute wieder um die 26-28 mg/l Kalium. Grünalgen drücken wieder, ich muss bald wieder nen WW machen.
Ergo die Pflanzen haben Kalium rein rechnerisch 0 verbraucht und es sind sogar aus irgendwelchen Quellen noch rund 10 mg/l Kalium zusätzlich entstanden, durch das Fischfutter(ich füttere aber sehr mager, max 0,3g pro Tag pro 100l Becken), evtl spülen die kaliumgebadeten Pflanzen sogar Kalium wieder aus(aber da Pflanzen ja auch wachsen, dürften die längst keine Kaliumreserven mehr über haben nach knapp 8 Wochen), ausm Bodengrund(nutze keinen Soil, nur reinen Granitsand) und evtl ausm Filterschlamm, was mir aber bisher niemand bestätigen kann, ob da Kaliumrücklösungen stattfinden können.

Den Kaliumtest würde ich nicht weglassen, ansonsten bekommt man eine mögliche Kaliumakkumulation gar nicht mit und wundert sich dann über Grünalgen. Auch nützt es nix, wenn man nur das Wechselwasser nach Kalium einstellt, wenn man den Kaliumbestand im Becken nicht nachweisen kann, außer man macht nen 100% Wasserwechsel, was dir die Tiere(vor allem die Garnelen) mit einem sehr schnellen Ableben danken werden.

Grüße
Daddls
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Postby unbekannt1984 » 21 Jan 2019 19:58
Hallo Daddls,

Daddls wrote:Bei Urea liefert man die vermutlich beste Stickstoffquelle für die Pflanzen, das Ammonium, aber man bietet es auch den Algen, und da die Algen das Ammonium effektiver aufnehmen können, bekommen die Algen mit Urea Düngung einen leichten Vorteil im Wettrennen. Daher bin ich persönlich nicht mehr so überzeugt von der Urea (Teil/Voll) N-Düngung.

es gibt auch Ammoniumnitrat... Da kommt man als Otto-Normal-Bürger nur nicht so einfach dran. Will man dann auch noch eine gleichmäßige Abgabe erreichen, dann wäre Osmocote eine Möglichkeit. Dazu habe ich hier (Osmocote schädlich für Wasserorganismen) mal ein wenig gerechnet. Kalium kommt nur etwa 12% des Nitratäquivalents mit, ist also noch ein bisschen weniger als beim Special N.

Meine Düngung ist auch eher geeignet, für mal einmal richtig eingestellte Werte im Becken und dann ohne dauernden WW jede Woche, man misst jeden Wert einmal alle 1-2 Wochen und steuert die Einzelwerte direkt über die Düngung, nicht über den TWW. WWs sind nur für die in meinen Augen sinnlosen und unkontrollierten Düngekonzepte wie NPK und EI gedacht, wo man unweigerlich tonnenweise PO4 und K zuviel einbringt, was die Pflanzen sowieso niemals verbrauchen können.

Ach jetzt komm... Das Thema hatten wir schon im Thread 10 Punkte gegen Rotalgen (Bartalgen, Pinselalgen, BBA).
Entweder macht man große und regelmäßige Wasserwechsel, oder man testet sein Wasser... Es gibt halt nicht nur Altwasser als Betriebsweise.
Gerade was Kalium angeht, gibt es einige Pflanzen die ziemlich hohe Konzentrationen vertragen. Im Problemfall ist ein Kaliumtest hilfreich - erforderlich ist der Test aber keinesfalls.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Oli.S » 21 Jan 2019 21:25
Servus,

WWs sind nur für die in meinen Augen sinnlosen und unkontrollierten Düngekonzepte wie NPK und EI gedacht, wo man unweigerlich tonnenweise PO4 und K zuviel einbringt, was die Pflanzen sowieso niemals verbrauchen können.


Also der EI bzw. die NPK Düngung ist exakt das Gegenteil von unkontrolliert und sinnlos. Der EI wurde speziell für Starklichtbecken konzipiert da eben bei mehr als genug Nährstoffen, mehr als genug Licht, "nur" noch das Co2 übrig bleibt welches als limitierender Faktor zur Geltung kommt. Co2 ist ein Hauptnährstoff und steht meiner Meinung nach weit höher als NPK und Konsorten. Aber meist macht man sich Gedanken obs nun das richtige NPK Verhältnis ist oder obs nun Welten versetzt statt 0,5 doch auf 1,5 mg/l Po4 zu gehen.

Ich Dünge nun schon seit geraumer Zeit nach meinem eigenen Konzept aber an den EI angelehnt, sprich mit allem üppig und natürlich mehr als verbraucht wird.Ich konnte noch in keinem Fall irgendeine immense Akkumulation von irgendeinem Nährstoff feststellen. Jeder mag das für sich selbst pflegen wie er will, aber bevor ich die Zeit in ständige Messungen investiere ( sind weiters auch nicht gratis), mach ich lieber fix nen WW und "habe fertig". Und bei WW gehts nicht allein nur darum die Düngung zu kontrollieren.Die ständige Messerei bewirkt nur, dass man sich auf Werte festsetzt die völlig irrelevant sind. Ab und an mal den Wert messen passt ja wenns einen gerade juckt aber im Endeffekt gehts nur darum den Pflanzen genügend Nährstoffe zuzuführen und da ist es Banane ob im Becken 15,20 oder 40 mg/l No3 drin sind, selbiges gilt für andere Nährstoffe in deren vernünftigen Maßen. Ich nehme damit die meisten Pflanzen die wir Pflegen ins Boot, gibt natürlich Exoten die sehr spezielle Ansprüche stellen, aber die pflegen dann auch nur die, die wissen worauf es ankommt. Klar wenn man sehr selten und sehr wenig WW macht, dass man dann nicht volle Kanne reinkippt und eben verbrauchsorientiert düngt. Aber WW haben wie ich finde mehr Vorteile als irgendwelche Nachteile. Altwasser ist bestimmt ne interessante Sache aber nichts was die Masse in diesem Hobby anspricht.

Im Grunde macht man aber bei einem Wert von 0,2-0,4 mg/l PO4 nicht viel falsch. Bei so geringen Mengen provoziert es praktisch auch keine Algen.


Tut es bei zb. 4,6 oder 8 mg/l ebenso wenig.

Ließ dich einmal ein wie zb. Tom Barr und viele andere ihre Becken zum Teil fahren. Da sind Werte vorhanden bei denen es von Algen nur so wimmeln müsste. Und da Tom Barr zwar einiges von der Materie versteht aber auch nur mit Wasser kocht, wieso sollte es nur bei ihm und nicht bei anderen funktionieren ?

Habe die Ehre
Liebe Grüße
Oliver
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Postby Wuestenrose » 21 Jan 2019 21:36
'N Abend...

Daddls wrote:WWs sind nur für die in meinen Augen sinnlosen und unkontrollierten Düngekonzepte wie NPK und EI gedacht, wo man unweigerlich tonnenweise PO4 und K zuviel einbringt, was die Pflanzen sowieso niemals verbrauchen können.

Deinen selbstgefälligen Tonfall kannst du dir sparen. Mit angemessenen Wasserwechseln wäre es erst gar nicht zu deiner exzessiven Kaliumakkumuklation gekommen.

In letzter Zeit schlagen hier auffällig oft Neuankömmlinge auf die meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

I.d.S.
Robert
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Wuestenrose
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Postby Daddls » 21 Jan 2019 21:46
unbekannt1984 wrote:Hallo Daddls,

Meine Düngung ist auch eher geeignet, für mal einmal richtig eingestellte Werte im Becken und dann ohne dauernden WW jede Woche, man misst jeden Wert einmal alle 1-2 Wochen und steuert die Einzelwerte direkt über die Düngung, nicht über den TWW. WWs sind nur für die in meinen Augen sinnlosen und unkontrollierten Düngekonzepte wie NPK und EI gedacht, wo man unweigerlich tonnenweise PO4 und K zuviel einbringt, was die Pflanzen sowieso niemals verbrauchen können.

Ach jetzt komm... Das Thema hatten wir schon im Thread 10 Punkte gegen Rotalgen (Bartalgen, Pinselalgen, BBA).
Entweder macht man große und regelmäßige Wasserwechsel, oder man testet sein Wasser... Es gibt halt nicht nur Altwasser als Betriebsweise.
Gerade was Kalium angeht, gibt es einige Pflanzen die ziemlich hohe Konzentrationen vertragen. Im Problemfall ist ein Kaliumtest hilfreich - erforderlich ist der Test aber keinesfalls.


Deswegen teste ich ja auch. Ich betreibe semi-Altwasser mit WW nach dem Prinzip, so wenig wie möglich, so viel wie nötig. WWs sind nur dann nötig, um einen akkumulierenden Stoff wieder zu reduzieren, was bei mir momentan das Kalium ist. Ich stelle aber als bald auf GH Boost N um, dann sollte das Problem gelöst sein.
Bei mir ist jeder WW mit einem unglaublich hohen Aufwand verbunden, ich muss mit fast 100% mit Osmosewasser verschneiden, da LW 28° kH hat und ich muss des Osmosewasser 2 Stockwerke ausm keller hochbuckeln und es hat dann erquickende 0-5° C momentan, muss also erstmal mühseelig aufgewärmt werden und meine Osmoseanlage schafft auch nur etwa 20 l Permeat in rund 6 Std.
Das Wasserwerte testen ist für mich tausend mal einfacher und auch sehr viel kostengünstiger.
Und was hier Viele immer wieder vergessen. Ein WW ist ein extremer Stressfaktor für die Fauna, gerade Garnelen, die extremst empfindlich auf kleinste Wasserwert-Schwankungen reagieren, tut man mit unnötig vielen WWs keinen Gefallen.
Du kannst ja mal frisch gekaufte Garnelen direkt in dein Becken tun, ich sage dir, am nächsten Tag sind 80% davon tod.
Ein Wasserwechsel, vor allem mit zu kaltem WW Wasser kann die Tiere noch leichter dahinraffen.


Was das Kalium betrifft, den Pflanzen macht ein Kaliumüberschuss selbst nix, nur zu viel Kalium löst massive Grünalgen aus und stört den Ca/Mg/K Haushalt und damit provozierst du einen Ca/Mg Mangel bei den Pflanzen, da Kalium antagonistisch zu Calcium und Magnesium steht. Und da ich selbst sehr weiches Wasser im Becken habe, kH 1,5°, GH um 2-3°, hab ich auch eher wenig Calcium und Magnesium im Becken, da stören Kaliumwerte über 10 mg/l schon enorm.

Wer natürlich mit kh 15° und Gh 30° mit EI düngt und jede Woche 3 mal 50% TWW macht, der braucht sicherlich keinen Kaliumtest mehr.
Daddls
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