Pinselalge erfolgreich bekämpft?

A

Anonymous

Guest
Hallo Kurt, dann habe ich da was falsch verstanden: Ich gehe davon aus, dass ich mit Duradrakon und PMS das gleiche Ziel verfolge, dass du mit Magnesiumsulfat und Calciumcarbonat anstrebst...richtig? Tut mir leid mit diesen MgSO4 • 7 H2O und CaCO3 stehe ich seit ca. 1969 auf Kriegsfuß :( .
 
Hallo Jan,

fjhahn":2lwc35jz schrieb:
aber wie gesagt: DAs ist Schnee von vorgestern, OK?

klar ist das ok, freut mich.

Dazu passt jetzt direkt: Das EC steht im Weinkühlschrank - für schlechte Zeiten...wenn ich wieder mal garnicht mehr weiter weiß...aquaristisch, nicht weintechnisch!!! :lol:

Ich liebe das Zeug so sehr, dass ich es nichteinmal zusammen mit Wein oder anderen für den Verzehr geeigneten Produkten lagern würde.

Danke für die "Aufdröselung" meiner Theorie von der Schwächung des Kalkgerüstest der Alge durch Senkung der KH. Die Begleiterscheinungen habe ich nicht bedacht. Darauf komme ich aber nochmal zurück, OK? Oder willst du dich des Themas nochmal annehmen. Ich habe ja auch gegen die Bartalge auf diese Art gewonnen - glaube ich (s. "Dschungelbecken"). Aber wie gesagt, es stimmt schon, was ich durch diese niedere KH noch anrichte, blieb unberücksichtigt, weil unbekannt....

Also, versuchen wir es noch einmal. Der Vorteil, den manche Rotalgen gegenüber höheren Pflanzen bei zu wenig CO2 haben, ist folgender: Sie können nicht nur leichter biogene Entkalkung nutzen und sich so mit CO2 versorgen, sondern sie können den Kalk, der bei dem Prozess ausfällt, zur Verfestigung des Zellgewebes nutzen. Einige Pflanzen können ebenfalls biogene Entkalkung betreiben, können jedoch mit dem Kalk nichts anfangen, sondern leiden unter der Kalkschicht.

Gibt man nun ausreichend CO2 dazu, sind erstens die Pflanzen besser versorgt und zweitens müssen dann die Algen an das freie CO2 gehen, biogene Entkalkung ist dann nämlich nicht mehr nötig und kaum noch möglich. Damit fehlt der ausfallende Kalk und die Algen sind wieder interessanter für Algenfresser.

Aber die Vorstellung, man müsse nur genügend CO2 zuführen, um die Rotalgen damit kaputt zu machen, ist völlig abwegig.

Es mag ja auch absehbar sein, dass wir nicht dahinkommen, dass wir gerade diese Alge eben nicht wie die anderen durch dezidierte Anweisung zur Bekämpfung (s. entsprechende Beiträge zum Thema Bartalge, Fadenalge, Punktalge usw.) erledigen können. Gerade aus diesem Grunde erschien mir aber das Zusammentragen der erfolgreichen und nichterfolgreichen Versuche, mit dem Ziel, einen Weg durch den Nebel zu finden, also eine Beschreibung möglicher erfolgreicher Bekämpfungsmethoden geboten.

Jan, ich glaube, dass es zumindest hier niemanden gibt, der mehr konkrete Fälle von Algenbefall und die jeweils zugehörigen wichtigsten Aquarienbeschreibungen hat. Deshalb kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass es einige signifikante Umstände gibt, unter denen Rotalgen früher oder später auftreten. Und weiter kann ich sagen, dass die hier diskutierten "Ungleichgewichte"und "Mängel" viel mehr Symptome als Ursachen beschreiben. Auch der kleine Unterschied zwischen Rot- und anderen Algen, die Auswirkungen biogener Entkalkung, sind weit weniger wichtig als die meisten glauben. Ich weiß jetzt nicht mehr ganz genau, wer wann und in welchem Beitrag was geschrieben hat. Aber wahrscheinlich warst Du es: Es wurde sinngemäß gesagt, dass die schnellwüchsigen Pflanzen zu viel Zeit in Anspruch nähmen und man deshalb nach einer Alternative suche. Weiß der Teufel, wer den Unsinn in die Welt gesetzt hat, dass man "am Anfang" viele schnellwüchsige Pflanzen bräuchte und diese später durch langsamere Arten ersetzen könne. Genau genommen müsste es eher umgekehrt sein, denn im gleichen Zeitraum nimmt in besetzten Aquarien die Wasserbelastung unaufhaltsam zu und nicht ab.

Das zeigen auch alle meine dokumentierten Fälle: Just zu dem Zeitpunkt, zu dem gewollt oder wegen Bequemlichkeit der Bestand schnellwüchsiger Pflanzen gegen die Schlaftabletten unter den Gewächsen ausgetauscht ist, beginnen Algen aller Art zu sprießen. Erst dann kommen noch ein paar Kleinigkeiten ins Spiel, die darüber entscheiden, ob es Rot-, Grün-, Kiesel- oder Blaualgen werden, die man dann "bekämpfen" darf. Lies doch mal den Schlusssatz im Buch.

Genau das habe ich ja falsch gemacht - und genau das will ich zukünftig anders machen. Auch wenn ich mich wiederhole: Im Moment betreiben wir hier in diesem Thread eine Stoffsammlung. Es wird schwierig sein, zum Schluß dieser Sammlung und Diskussion zu EINER Empfehlung oder noch besser zu EINEM ERGEBNIS und damit zu DER PROBLEMLÖSUNG schlechthin zu kommen. Da gibts ja einige Gründe, die dagegen sprechen. Dazu gehört z.B. auch das Problem selbst und die Erkenntnis, dass jedes Aquarium anders funktioniert.

Für meinen Ruhestand habe ich mir fest vorgenommen, einmal alle aquaristischen Heiligen Kühe aufzuschreiben und dann eine nach der anderen genüsslich zu schlachten. Diese Aussage wäre bestimmt eine der ersten, die ins Gras beißen müsste.

(Der musste jetzt zum Schluß noch sein, Bernd :wink: ).

Dito, Jan. :nana:
 
A

Anonymous

Guest
Danke für die erneut sehr interessanten Infos, Bernd. Bis bald und dann darfst du auch wieder Franz zu mir sagen :wink: .
Gruß, franz
 
A

Anonymous

Guest
Kein Problem, Bernd - und soweit wohnst du ja nicht weg von Schwanstetten...bezüglich :bier: , franz
 

TT-Fuchs

Member
Sehr interssanter und unterhaltsamer Thread... :roll:

Hallo @all,

da ich selbst auch einer der 70.000 bin und mittlerweile seit mindestens 5 Jahren versuche mit allen möglichen "Experimenten" der Pinselalge Herr zu werden, hänge ich mich hier mal kurz rein.
Mein Becken (100/50/40) läuft jetzt schon nahezu 10 Jahre und wurde während dieser Zeit nie neu aufgesetzt (Bodengrund). Ich habe aber auch kein richtiges Aquascape, sonder eher ein sehr gut bepflanztes, moderat besetztes Gesellschaftsbecken mit viel Licht. Ich habe lediglich hin und wieder am "Layout" gespielt und die verschiedensten Pflanzen durch andere ersetzt, Wurzel rein und wieder raus, Lava, Granit oder auch gar nichts usw.
Die Pinselalgen sind nach einem Umzug im Jahre 2004 aufgetreten. Also könnte man es auf die Wasserqualität schieben, aber da ich mein Leitungswasser zu 50% mit VE-Wasser verschneide, sollte dieser Aspekt weniger schwer wiegen.
Mein Bodengrund ist Quarzsand (0,1-0,4) und mein Außenfilter Eheim läuft nur mit einem groben Schwamm (halber Filterkorb) mehr als Strömungspumpe. Zusätzlich nutze ich noch einen Eheim Aquaball-Kopf als Strömungspumpe.
Geringfilterung sollte also gewährleistet sein.
Und seit zwei Jahren habe ich auch eine CO2-Flasche im Einsatz um auch diesen Wert konstant zu halten. Auch mit PMS habe ich schon experimentiert. Was ich allerdings noch nicht gemacht habe, ist das Becken komplett mit VE-Wasser zu fahren und nur mit PMS aufzuhärten. Das wollte ich eigentlich aus Kostengründen auch nicht tun, sonst müsste ich ja alle zwei Monate regenerieren.
Der Bodengrund ist zu 80% bepflanzt.
Die Bepflanzung:
zu 30% aus Heteranthera zosterifolia
20% Rotala sp. 'Green'
Ludwigia palustris
Mayaca fluviatilis
Vallisneria americana (natans)
Cryptocoryne wendtii, (hier Pinselalgen - in der Strömung)
Tigerlotus (auch Pinselagen am Stängel)
drei Lavabrocken mit Javamoos bzw. Monosolenium tenerum
immer eine gute Handvoll Hornkraut, die ich regelmässig ausdünne wegen des Licht
Salvinia minima (maximal 15x15 cm - der Rest wird regelmässig entfernt).

also eigentlich vorwiegend schnell wachsend, was sich auch in "irrsinnigem" Aufwand beim wöchentlichen Gärtnern zeigt.

Trotzdem habe ich diese Pinselalgen, die ich einfach nicht bezwingen kann. Außerdem habe ich auch noch grüne Fadenalgen, die ebenfalls nicht wegzubekommen sind.
Folgendes ist aber interessant:
Stelle ich die Düngung komplett ein, dann verschwinden nach ca. 2-3 Wochen (ohne Wasserwechsel) die Fadenalgen komplett und man sieht nicht mal mehr einen Ansatz, aber die Pinselalgen wachsen dann vermehrt. Dünge ich wieder vermehrt KNO3, dann kommen die Fadenalgen sofort wieder, und die Pinsel scheinen langsamer zu wachsen.

Mich würde auf jeden Fall auch brennend interessieren, wie man in meinem Fall den Pinselaglen Paroli bieten könnte. Wie könnte man z.B. den Aufbau einer funktionierenden Mikroflora begünstigen? Ich filtere ja schon gering? Wenn es denn überhaupt etwas bringt. Schnell wachsende Pflanzen sind auch schon drin. usw. Übrigens auch EC in extremer Dosis hat nichts bewirkt. Wenn es so einfach ist, wie Ihr schreibt, dann mal her mit dem "heiligen Gral".

Übrigens habe ich beobachtet, dass sich auf den freien Bereichen des Bodengrundes innerhalb eine Woche irgendetwas vereitet. Es ist weder grün noch braun, eigentlich fast farblos, aber die oberste Sandschicht verklebt förmlich und es bilden sich Blasen. Ich sauge das regelmässig ab bzw. rühre es unter, aber es kommt immer wieder. Sind das auch Algen (vielleicht sogar Blaualgen). Auch hier würde ja eine funkitonierende Mikroflora helfen, aber wie ohne komplette Neueinrichtung und Hilfe aus anderen Becken?

Eigentlich hätte ich schon längst neu aufgesetzt, aber ich will auch die ganzen Zusammenhänge verstehen und wollte den Algen auch so den Garaus machen. Sonst stehe ich mit dem neuen Becken irgendwann an selber Stelle.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Hallo Holger,

es macht keinen Sinn die Probleme in verschiedenen Pinselalgenbecken nun alle hier im Thread angehen zu wollen. Ich erinnere mich auch dunkel, dass du das zusammenfassen und einen Fred dazu eröffnen wolltest. ;)

Gruß, Nik
 

TT-Fuchs

Member
Hallo Nik,
nik":3oubv83s schrieb:
Hallo Holger,
es macht keinen Sinn die Probleme in verschiedenen Pinselalgenbecken nun alle hier im Thread angehen zu wollen. Ich erinnere mich auch dunkel, dass du das zusammenfassen und einen Fred dazu eröffnen wolltest. ;)
Gruß, Nik

so war das ja auch nicht gemeint, aber:

fjhahn":3oubv83s schrieb:
Ich war mir ziemlich sicher, dass ich nicht allein bin, mit dem Problem "Pinselalge". Und deshalb bin ich auch froh über deine Aufforderung, Jan, hier konstruktiv weitermachen zu können! Auch für mich ist das ein Top-Thema, nicht umsonst habe ich schon mal wegen der Pinselalgen ein 700Liter-Becken komplett aufgegeben und damit mein Hobby.
Von daher nehme ich deinen Hinweis gerne auf und rufe auch dazu auf: Lasst uns doch mal alle Erfahrungen, die wir gemacht haben, und alle Infos, die ihr habt, zusammentragen.
Gruß an alle und :bier: franz

Ich wollte lediglich auch meine Erfahrungen oder Umgebungsvariablen hier darlegen. Und Euch natürlich auch etwas provozieren. Gerade die Aussage von Bernd, dass es fast keine Alge gibt, die so leicht zu verdrängen ist, wie die Pinselalge ist fast schon ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die seit Jahren damit kämpfen und nicht voran kommen. Und auch Du schreibst zwar, dass mit einer gesunden Mikroflora und SE die Alge keine Chance hätten, aber glaubst Du nicht, ich (und auch andere) würden nicht alles daran setzen, dies zu erreichen? Ich jedenfalls habe Deine Ratschläge bezüglich Geringfilterung schon vor einigen Monaten relativ konsequent umgesetzt, das Becken algenfrei gegärtnert und PMS eingesetzt, aber die Pinselalgen kamen immer wieder. Auch der Einsatz von Starterbakterien um dem Becken die Richtung zu weisen hat nichts gebracht.
Und das ist es ja was wir wollen. Hinweise und Hilfen für bestehende Probleme. Und zwar allgemeingültige. Ich schätze Dich sehr und bin auch überzeugt davon, dass Deine Theorie, genau wie die Von Bernd in gewisser Weise zutreffend ist. Auch ist es sicher möglich, beim Neustart das ganze System so zu steuern, dass alles soweit passt. Eventuell auch, in dem man wie Du Pflanzen aus eigenen funktionierenden Becken mit super Mikroflora verwendet. Was aber, wenn man nur ein Becken hat, auf sich selbst gestellt ist und versuchen muss, sein Becken selbst wieder stabil zu bekommen.

Es ist auch keinem geholfen, außer vielleicht mir, wenn wir einen Thread über genau mein Becken abhandeln, und dann aber die anderen User feststellen, dass irgend ein Parameter bei ihnen anders ist und doch alles nicht funktioniert.
Ich denke auch, dass es Ziel dieses Themas werden sollte, eben mal die zwar komplexen, aber doch allgemeingültigen Zusammenhänge darzulegen, so dass dann jeder für sich selbst in entsprechender Variation das Problem angehen kann.

Vielleicht bin ich aber auch zu blauäugig und erwarte einfach zuviel. Vielleicht gibt es diese allgemeingültigen Zusammenhänge nicht und jeder Fall ist so speziell, dass auch Eure Theorien nur in Euren Becken funktionieren. Oder mein Becken ist so einzigartig, dass Eure Theorien nur bei mir nicht funktionieren.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Hallo Holger,

doch, mit Pinselalgen(PA)-Freds ist wegen der Doku sehr wohl geholfen! Im Regelfall sind die kein Problem und das ist im Grunde sehr wohl recht deutlich einzugrenzen. Das Problem PA hat eher etwas mit der allgemeinen Betriebsweise der Aquarien zu tun. Deshalb sind die so häufig. Bei dir ist das anspruchsvoller, weil deine Beschreibung von dem auf dem Bodengrund gedeihenden Film mir schon ein deutlicher Hinweis zu sein scheint, dass das nicht läuft wie üblich. Ich bin sicher ob der Bedingungen der PA, bei deinem speziellen Problem wird das schwierig, weil die Mikroflora sich nur in Gänze begünstigend oder nicht begünstigend beeinflussen lässt. Deren Zusammensetzung zu verändern ist ein mühsamer Prozess und ich kann dir dafür keine fertige Lösung anbieten, für die PA denke ich schon.

Gruß, Nik
 
Hallo Holger,

das interessiert mich sehr. Aber bevor ich da in die Diskussion einsteige, möchte ich gerne ein möglichst aktuelles Bild des gesamten Aquariums sehen. Geht das?

PS.: wenn möglich, hätte ich dann auch gerne eine Probe von dem Zeug, das sich auf dem Bodengrund bildet. Muss nicht viel sein. Eine Probe der Pinselalgen und der Fadenalgen könntest Du dann auch noch mit einpacken. :D
 

Jan S.

Member
Hallo Zusammen.
Kurzes Feedback, habe wieder wenig Zeit.
@ Bernd:
Vielen Dank für die ausführliche Aufklärung !
Deine " Zugabe" habe ich gleich noch mitgenommen, war nicht minder interessant !
Bernd Kaufmann":3b5u81e0 schrieb:
Lies doch mal den Schlusssatz im Buch.
Mache ich, sobald es in meinem Besitz ist :)
Bernd Kaufmann":3b5u81e0 schrieb:
Für meinen Ruhestand habe ich mir fest vorgenommen, einmal alle aquaristischen Heiligen Kühe aufzuschreiben und dann eine nach der anderen genüsslich zu schlachten.
Läßt Du uns teilhaben ?
Ich habe vor 3 Monaten mein 500l mit 20 l Bolbitis h. eingefahren ( muß man nicht nachmachen)
@ Kurt:
Ich würde mich nicht als beratungsresistent bezeichnen.
kurt":3b5u81e0 schrieb:
da bin ich bei Bernd,

Beim zeitweisen fahren mit Bypass über einem Denitrifikationsfilter fand bei mir über 1mg/l O2 keine Reduktion statt,
Ihr habt mich überzeugt, komme rüber zu Euch
@ Holger: Na endlich !
bis später, Gruß Jan
 

TT-Fuchs

Member
@ Jan: :?: wie hast Du das gemeint -> Na endlich...

@Bernd: Eigentlich hatte ich mich gerade nach Niks letztem Beitrag schon innerlich darauf eingestellt, dass das Becken unrettbar versaut ist und wohl doch ein kompletter Neustart notwendig wird - womöglich gleich in einem neuen Becken, denn ich muss ja meinen derzeitigen Besatz auch irgendwo lassen in dieser Zeit. Und genau das ist der Grund, warum ich es bis jetzt noch nicht gemacht habe. Der organisatorische Aufwand ist einfach immens hoch.

Daher bin ich auch immer dafür zu haben, der Sache noch eine Chance zu geben, vorausgesetzt, es besteht eine.
Schick mir doch mal eine PN, wo ich Dir die Probe hin senden soll und auch am besten wie.

Ich werde dann doch den von mir vor einiger Zeit angedrohten und von Nik gewünschten eigenen Thread eröffnen, muss nur bis dahin mal alles genauesten zusammentragen und einige aussagefähige Fotos machen. UNd da fehlt mir gerade etwas die Zeit.
Ich habe dann auch noch welche mit den früheren Zuständen. Aber wie Du schon schriebst: hat man eine Alge soweit im Griff, kommt die nächste usw.
 
Hallo Holger,

dieses "etwas", das sich bei Dir auf dem Boden verbreitet, hatte ich möglicherweise auch bei meiner letzten zwei Neueinrichtungen. Es war in meinem Fall ein dünner, weißlicher Überzug. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich dabei um Bakterien handelte, da das Phänomen im Bereich der Futterstelle für die Welse auftrat. Daher lag es für mich nahe, dass eben Baktieren kleinste Futterreste dort abbauten. Ich mag mich aber auch täuschen.
Scheinbar im Zuge der Beseitigung von Cyanobakterien an der Wasseroberfläche bin ich dann auch diesen Überzug bei der letzten Neueinrichtung dauerhaft losgeworden. Die Maßnahme bestand in einer Erhöhung der Wasserzirkulation im Aquarium. Auf die Idee zur Beseitigung der Cyanobakterien hatten mich Äußerungen von Diana Walstad und Bernd Kaufmann gebracht. Konkret ging es um die Auflösung von Nährstoffkonzentrationen an Grenzflächen.
 

Jan S.

Member
Hallo.
@Holger :
Du hast beschriebene Probleme schon mind. 1/ eher 2 mal angerissen( mein Gedächtnis).
Schön, daß du dich hier einbringst, daher : na endlich.
Du wolltest damals einen extra Thread aufmachen.
Nachdem ich mir das gerade mal genauer durchlesen konnte,
halte ich das auch für sinnvoll.
Prinzipiell ist es für diesen Fred hilfreich, wenn die Bedingungen so genau wie eben möglich geschildert werden.
Treten aber mehrere Probleme gleichzeitig auf, wird`s wirklich schwierig!
Fadenalgen und Pinselalgen gleichzeitig im Becken ist Neuland für mich !
Da ist hoffentlich schon was über Bernd`s Schreibtisch gewandert...

@Roger :
Roger":3rx8veq7 schrieb:
Hallo Franz,

Der Bestand an Pflanzen und Fischen ist seit geraumer Zeit unverändert. Ob die latent vorhanden sind und nur bei Vorliegen geeigneter Bedingungen ausbrechen (Schläfer)?
ich bin der Auffassung, das nahezu jede Alge im AQ latent vorhanden ist.

Da gehe ich mit. Seit Neueinrichtung habe ich mich mal an der Philosophie " Geringfilterung+Sand" versucht.
Die sehr gute Reproduzierbarkeit aller Veränderungen am Aq.wasser ist für mich persönlich der größte Vorteil !
Versuche mit AR Mikro Spezial,Kramer Drak und EL Profito brachten ganz neue Erkenntnisse.
Es ist schon erstaunlich , welche Algen plötzlich auftauchen können !
Das sind zwar keine schwerwiegenden Eingriffe, aber die "Pfütze" hat sofort reagiert
Gruß Jan
 

Ähnliche Themen

Oben