Perlhuhnbärblinge - Nachwuchs und Düngung?

Yves

Member
Hallo zusammen,

durch einen glücklichen Umstand habe ich knapp 50x Perlhuhnbärblingnachwuchs im 40x40x40 Becken. Wir man erkennen kann, ist das eher stark beleuchtet und hat einen relativ hohen Nährstoffeintrag:

33W Beleuchtung
30mg/l CO2
Abwechselnd "15ml AR Estimative Index + 5ml AR GH Boost N" und "5ml AR Flowgrow" - am 6. Tag Pause.

Ich habe keine Möglichkeit, die Tiere separat auszugliedern (8 Aquarium, 14 Terrarien… Wohnung ist voll) - möchte aber Rücksicht auf den Nachwuchs nehmen.

Von daher meine Frage: inwiefern wirken sich die o.g. Nährstoffwerte negativ auf die Jungtiere aus? Ich habe mal aufgeschnappt, dass z.B. hohe Phosphat-Werte zu Nierenschäden führen können. Leider aber alles nicht mit Fakten und Grenzwerten belegt.

Ich habe die Düngung erstmal ausgesetzt (ich weiß… es werden Algen kommen) und wollte mich erkundigen, ob max. 20mg/l NO3 und zeitweise 1,7mg/l PO4 schädlich sein können. Und wenn ja, ob jemand Grenzwerte kennt, sodass ich das zusammen mit dem Licht und CO2 zurückfahren kann.

Mir macht eigentlich nur der PO4 Werte etwas Sorge.
 

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Plantamaniac

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Hallo, da bei uns das Wasser schon mit 25mg/Liter Nitrat und fast 2mg/Liter Phosphat aus der Leitung sprudelt, würde ich mir da keine Gedanken machen. Sonst müßten sie bei mir bei jedem Wasserwechsel unwohlsein zeigen, das Gegenteil ist allerdings der Fall.
Wann man erste Verhaltensauffälligkeiten (dumm aus der Wäsche schielen) sieht, ist ab 50 mg/Liter Nitrat und bei 100mg/Liter stellen sie die Nahrungsaufnahme ein, um nach 80% Wasserwechsel, wieder fröhlich weiter zu mampfen.
Chiao Moni
 

Yves

Member
Hi Moni,

vielen Dank. Klingt ja fast so, als hätte eure Frischwasserleitung eine Einspeisung von Tobis Düngerküche.

Viele Grüße
Yves
 

Plantamaniac

Well-Known Member
Hallo, ja, habe schon öfters mal den Gedanken das Leitungswasser als "Eau de Aquarium" in Flaschen abzufüllen und als Dünger zu verticken :lol:
Chiao Moni
 

unbekannt1984

Active Member
Hallo,

Plantamaniac":1hqbqpsg schrieb:
habe schon öfters mal den Gedanken das Leitungswasser als "Eau de Aquarium" in Flaschen abzufüllen und als Dünger zu verticken :lol:
da komme ich nicht so ganz mit:
Nitrat 14,8 mg/l,
Phosphat 1,6 mg/l und
Kalium 3,7 mg/l.

@Moni: Kommt bei dir denn auch anständig Kalium mit?

@Fabian: Wenn Moni zu weit weg wohnt, wäre etwas im Sauerland auch etwas für dich?
 

moskal

Well-Known Member
Hallo,

Hallo, ja, habe schon öfters mal den Gedanken das Leitungswasser als "Eau de Aquarium" in Flaschen abzufüllen und als Dünger zu verticken :lol:
bei der Fisch & Reptil habe ich einen Ansatz Ceriodaphnia reticulata in Wasser das mit ähnlichen Werten aus der Leitung kam bekommen. Einmal habe ich sie sachte mit meiner Schwebealge gefüttert und ein paar Stunden Später war der ansatz so grün, daß man keinen halben cm mehr reinsehen konnte. Die Ceriodaphnia vermehren sich erstklassig ohne daß ich außer verfüttern und hell stellen sonst was gemacht hätte. Erst jetzt tendiert der Ansatz in Richtung hellgrün. Landwirtschaftsbrühe kann Vorteile haben.

Gruß, helmut
 

Plantamaniac

Well-Known Member
Hallo, so eine Alge hab ich auch :D
Leitungswasser rein und ein paar Krümel Trockenhefe und es grünt so grün, das es eine Freude ist :D
Damit füttere ich Artemia groß, Wasserflöhe und Moina auch. Wobei Moina sie nicht komplett wegfiltern. Die Brühe bleibt schön grün bei denen.
Falls ich im Frühjahr mal dazu komme meine Amanojungen aufzuziehen, werd ich die Alge auch verfüttern.
Die bleibt komischerweise in Salzwasser auch grün.

Ich würde gerne mal wieder mein Microskop benutzen.
Nur ist das mit dem Anschließen an den Laptop nicht so einfach.
Mal sehen, ob ich jemand finde, der mir hilft.
Chiao Moni
 

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