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Beitragvon Anne Linsner » 14 Jul 2018 17:28
Hallo

Ich beschätige mich gerade mit den verschiedenen Filtermaterialien für Außenfilter. Und frage mich gerade welche man nimmt. Gibt das im Grunde genommen eine Art Standartaufbau, oder gibt es da noch verschiedene Materialien?
Ich habe einen Tetra Ex 700 Filter. Und ich habe folgende Komponenten.
Feinfilterfließ
Kohlefiltermedium
Filterschwamm
Biofilterbälle
Keramikfilterringe

Jetzt vielleicht etwas blöde gefragt, sind diese Medien in Ordnung, oder sollte man was anderes nehmen?
Der Kohlefilter sollte aber wohl raus, oder? Ich habe gelesen das der nicht dauerhaft rein soll. Probleme mit der Wasserfarbe habe ich nicht Medikamente habe ich auch keine verwendet. Gibt der Kohlefilter die Stoffe eigentlich auch wieder frei die er bindet? Kann der auch Nachteile für das Becken haben wenn er drin ist?

Muss man den Feinfilterfließ eigentlich oft wechseln? Habe gelesen regelmäßig. Oder reicht das einfach ausdrücken. Habe etwas Sorge ob ich damit vielleicht einen Nachteil mit den Bakterien bekomme. Wenn ich das richtig verstehe, dann sind die untersten Teile vom Filter ja eher zum großen Filtern von Partikeln.

Da ich einen sehr hohen Nitratwert habem habe ich überlegt mir eventzuell dafür einen speziellen Filtereinsatz zu holen. Dort sollen spezielle Bakterien ansiedeln. Aber was ich nicht verstehe, siedeln dann nur diese speziellen Bakterien da an? Warum nicht in den anderen teilen von den Filtermedien? Oder wie ist das?

Macht es vielleicht Sinn was an dem Filter zu ändern oder zu "verbessern"?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Grüße, eure Anne
Anne Linsner
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Beitragvon unbekannt1984 » 14 Jul 2018 18:26
Hallo Anne,

Anne Linsner hat geschrieben:Der Kohlefilter sollte aber wohl raus, oder? Ich habe gelesen das der nicht dauerhaft rein soll. Probleme mit der Wasserfarbe habe ich nicht Medikamente habe ich auch keine verwendet. Gibt der Kohlefilter die Stoffe eigentlich auch wieder frei die er bindet? Kann der auch Nachteile für das Becken haben wenn er drin ist?

ja, ja und ja :)
Ja, der Kohlefilter soll nicht dauerhaft verwendet werden. Das Zeug bindet Medikamentenrückstände, einige Färbungen die im Wasser sein können, aber auch Dünger. Die aufgenommenen Stoffe werden nach unbestimmter Zeit wieder abgegeben.

Muss man den Feinfilterfließ eigentlich oft wechseln? Habe gelesen regelmäßig.

Man muss das Feinfiltervlies gar nicht erst verwenden :)
Das ist ein Filtermedium gegen Trübungen: Schwebealgen, Bakterienblüte, sowas kann ein Feinfiltervlies u.U. aus dem Wasser entfernen. Günstiger ist Feinfilterwatte, Die ist aber nicht zwingend so effektiv.

Da ich einen sehr hohen Nitratwert habem habe ich überlegt mir eventzuell dafür einen speziellen Filtereinsatz zu holen. Dort sollen spezielle Bakterien ansiedeln. Aber was ich nicht verstehe, siedeln dann nur diese speziellen Bakterien da an? Warum nicht in den anderen teilen von den Filtermedien? Oder wie ist das?

Nitratabbau ist jetzt ein anaerober Prozess, die Bakterien haben keinen Sauerstoff und sollen dafür Nitrat "veratmen". Dafür gibt es halt Sinterglas-Filtermedien, z.B. sera Siporax.
Problem an der Sache: Die Bakterien brauchen auch etwas zum futtern - kalorienreiche Kost. Wenn man jetzt z.B. den Nitratfilter nach Dr. Gerd Kassebeer googelt, dann landet man z.B. hier: Der Nitratfilter nach Dr. Gerd Kassebeer.
Wenn man dort dann liest, man könne den Nitratwert auf 40 mg/l senken, dann kann man sich überlegen welche Nitratwerte man zunächst erreichen muss, damit "das Ding lohnt" - ansonsten helfen schnellwachsende Pflanzen mehr/besser.

Macht es vielleicht Sinn was an dem Filter zu ändern oder zu "verbessern"?

Naja, Aktivkohle und Feinfiltervlies raus, solange die nicht gebraucht werden, das sind die günstigen Keramikringe (wie es aussieht), Die und die Biobälle dienen eher als grober Schmutzfang. Wenn zu viel Platz ist, dann könnte man grobe Filterwatte (grüner Kunststoff-Drehspan) als mechanischen Vorfilter einbauen, das lässt sich auch einfach auswaschen.

Bio-Material wie Siporax oder Lavasplitt braucht man wenn Ammonium und/oder Nitrit steigen, ansonsten ist meistens Filterschwamm ausreichend. Ggf. kann man unterschiedlich groben Filterschwamm verwenden...
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

"Which mindset is right? Mine, of course. People who disagree with me are by definition crazy. (Until I change my mind, when they can suddenly become upstanding citizens. I'm flexible, and not black-and-white.)" (Linus Torvalds)
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Beitragvon Anne Linsner » 17 Jul 2018 08:47
Hallo

Danke für die Antwort. Immer wieder schön zu lesen was für hilfsbereite Leute hier sind.

unbekannt1984 hat geschrieben:ja, ja und ja
Ja, der Kohlefilter soll nicht dauerhaft verwendet werden. Das Zeug bindet Medikamentenrückstände, einige Färbungen die im Wasser sein können, aber auch Dünger. Die aufgenommenen Stoffe werden nach unbestimmter Zeit wieder abgegeben.
Habe den Sack jetzt heraus genommen. Wenn der auch Dünger bindet, dann sollte ich jetzt wahrscheinlich auch wieder etwas öfters meine Nährstoffe messen. Nicht das durch die gewohnte Düngung vielleicht was anders läuft.

unbekannt1984 hat geschrieben:Man muss das Feinfiltervlies gar nicht erst verwenden
Das ist ein Filtermedium gegen Trübungen: Schwebealgen, Bakterienblüte, sowas kann ein Feinfiltervlies u.U. aus dem Wasser entfernen. Günstiger ist Feinfilterwatte, Die ist aber nicht zwingend so effektiv.
Wenn das doch so effektiv ist, warum dann gar nicht erst verwenden? Hat doch eigentlich nur Vorteile? Oder weil es schnell die Filterleistung mindert wegen zusetzen? Oder weil teuer?
Aber muss man das jetzt so regelmäßig wechseln?

unbekannt1984 hat geschrieben:Problem an der Sache: Die Bakterien brauchen auch etwas zum futtern - kalorienreiche Kost. Wenn man jetzt z.B. den Nitratfilter nach Dr. Gerd Kassebeer googelt, dann landet man z.B. hier: Der Nitratfilter nach Dr. Gerd Kassebeer.
Wenn man dort dann liest, man könne den Nitratwert auf 40 mg/l senken, dann kann man sich überlegen welche Nitratwerte man zunächst erreichen muss, damit "das Ding lohnt" - ansonsten helfen schnellwachsende Pflanzen mehr/besser.

Habe gelesen es gibt auch z.B. JBL BioNitrat Ex, da bestellt das Medium aber auch wieder nur aus Sinterglas oder Keramik. Also im Grunde auch das was du angesprochen hast.
Ich werden meinen Nitratwert mal im Auge behalten und dann entscheiden. Noch merke ich keinen Nachteil.

unbekannt1984 hat geschrieben:Naja, Aktivkohle und Feinfiltervlies raus
Kohle ist raus. Wie oben schon erwähnt, warum auch das Flies?

unbekannt1984 hat geschrieben:Sinterglas-Filtermedien, z.B. sera Siporax.
Siporax ist Sinterglas? Ist Sinterglas der Oberbegriff?

unbekannt1984 hat geschrieben:das sind die günstigen Keramikringe (wie es aussieht), Die und die Biobälle dienen eher als grober Schmutzfang.
Schätze das werden auch wohl die günstigen sein. Der Filter ist jetzt auch nicht der teuerste gewesen.
Die Keramikringe haben Bakteriell gesehen gar keine Funktion? Nur mechanisch? Interessant. Hätte gedacht die sind zum ansiedeln von Bakterien. Oder ist das nur so weil es die "günstigen" sind? Würde man bessere nehmen wäre das anders? Habe gesehen das es auch sowas gibt was wie Keramikringe aussieht, aber aus Siporax ist. Das ist dann was anders als die Keramikringe?

unbekannt1984 hat geschrieben:Wenn zu viel Platz ist, dann könnte man grobe Filterwatte (grüner Kunststoff-Drehspan) als mechanischen Vorfilter einbauen, das lässt sich auch einfach auswaschen.
Bio-Material wie Siporax oder Lavasplitt braucht man wenn Ammonium und/oder Nitrit steigen, ansonsten ist meistens Filterschwamm ausreichend. Ggf. kann man unterschiedlich groben Filterschwamm verwenden...
Es würde aber auch nicht schaden wenn ich Siporax in den Filter packen würde, oder? Vor allem unter dem Gesichtspunkt weil bei dem JBL BioNitrat Ex Filter auch meist nur Sinterglas verwendet wird. Außerdem wäre das doch super zum ansiedeln von Bakterien. Oder? Wo würde ich den dann platziere? Oben in Filter, oder? Und dann unten Filterschwamm in verschiedenen dicken? Unten weiter, und ansteigend immer feiner werdend?

So, genug der Fragen. Möchte eure Geduld ja auch nicht überstrapazieren ;-)

Grüße, eure Anne
Anne Linsner
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Beitragvon Kejoro » 17 Jul 2018 10:28
Hi Anne,

mal eine Gegenfrage :D Wozu das ganze?
Versuch doch die Filterprozesse im Aquarium zu lassen. Das wirkt wunderbar antagonistisch zu Algen und pathogene Keime. Ist die ganze Abbaukette massenmäßig im Filter, so werden neue Räume im Aquarium frei, die gefüllt werden!

Der Filter sollte das Aquarium unterstützen und nicht komplett entlasten.

Meist reicht eine Lage Filtermatte um gröbste Partikel mechanisch zu entfernen. Klar, bisschen Bakterien werde sich auch da bilden. Jede Oberfläche bildet irgendwann einen Biofilm aus.

Ich vertrete hier ganz klar den Standpunkt: So viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Und mit diesem Leitsatz empfehle ich dir folgenden Thread durchzuarbeiten.

Als ich einst mal mit dem Filtermaterial herumgespielt habe, konnte ich eine grüne Patina an den Scheiben provozieren.
In einem neueren Becken sehe ich immer eine Trübung, die dann mit der Zeit verschwindet, wenn ich das Filtermaterial verändere. Diese Trübung legt sich dann auch wieder von alleine. Das lässt sich alles mit dem oben verlinkten Thread erklären.

Viele Grüße
Kevin
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Beitragvon Thumper » 17 Jul 2018 10:37
Moin,

Kejoro hat geschrieben:Der Filter sollte das Aquarium unterstützen und nicht komplett entlasten.

Meist reicht eine Lage Filtermatte um gröbste Partikel mechanisch zu entfernen.


So sehe ich das auch und fahre damit sehr sehr gut.
Als Beispiele:
40 L Becken (Garnelen). Gefiltert über einen EHeim Classic 150 mit 1 groben Filterschwamm (4cm dick, ~8cm im Durchmesser).
120 L Becken (Fische, recht stark Besetzt). Gefiltert über einen JBL e901 mit 2 groben Filterschwämmen (4cm dick, 15x15cm).

Reine Tierbecken (Zucht) filtere ich auch nur über Schwämme. Kein Nitrax, Phophax, Kohle oder sonstiges. Wozu auch? Regelmäßig die Schwämme ausdrücken und dazu den gewohnten Wasserwechsel reicht vollkommen.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Anne Linsner » 17 Jul 2018 10:54
Kejoro hat geschrieben:Der Filter sollte das Aquarium unterstützen und nicht komplett entlasten.

Da habt ihr eigentlich schon recht. Ich glaube das liegt einfach daran das man irgendwie immer im Kopf hat das der Filter die Arbeit macht. Das man dann vergisst das das Aquarium selber ja auch ein Filter ist.

Kejoro hat geschrieben:mal eine Gegenfrage Wozu das ganze?

Hatte gedacht das System zu "optimieren". Aber wenn ich ehrlich bin läuft es eigentlich. Wasser ist klar, kein Ammoniak oder Nitrit. Nur ein zu hoher Nitrat Wert. Pflanzen fangen an zu wachsen.

Auf dauer sollen Frösche oder Unken rein. Und da habe ich gelesen das sie doch ganz schön rumsauen sollen. Also eine starke Belastung kommt.
Thumper hat geschrieben:Reine Tierbecken (Zucht) filtere ich auch nur über Schwämme. Kein Nitrax, Phophax, Kohle oder sonstiges. Wozu auch? Regelmäßig die Schwämme ausdrücken und dazu den gewohnten Wasserwechsel reicht vollkommen.

Aber wenn ich das so lese, dann scheint es selbt da nicht nötig zu sein, was?

Dann kann ich ja am besten wirklich nur Watte nehmen. Wie grob und wie fein sollte man die Watte nehmen? Gibt es da einige Richtwerte oder so? Wieviel ppi.
Die Keramikringe vielleicht dann auch sogar auch raus?


Kurze Frage habe ich aber noch wegen dem Siporax. Habe hier im Forum gelesen das das angeblich auch Nährstoffe für Pflanzen wegnimmt. Richtig? Es wird immer da als Quelle auf die Suchfunktion verwiesen. Wenn ich aber Siporax eingeben bekomme ich massig an Treffer. Kann mir das jemand vielleicht nur kurz in 1-2 Sätzen auslegen? Danke.

Grüße, eure Anne
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Beitragvon Thumper » 17 Jul 2018 12:20
Hallo Anne,

ich betreibe meine Pflanzenbecken mit 10ppi Schwämmen. Die Zuchtbecken mit 30-45ppi. In letzteren sammelt sich dann mehr drin, wird aber bei jeden/jedem zweiten Wasserwechsel ausgewrungen.

Sofern man regelmäßige Wasserwechsel durchführt um die durch organische Belastung ansteigenden Werte zu verringern kann man auch reine Zuchtbecken mit Schwämmen filtern. Ich habe in allen noch ein paar Pflanzen drin, die etwas an Nitrat, Phosphat, Kalium nuckeln, aber dafür füttere ich dann doch zu viel, sodass gerade Nitrat (No3) im Wasser doch ansteigt.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Biotoecus » 17 Jul 2018 21:06
Moin,
in Sachen Siporax gibt es hier im Forum nur eine Aussage die wirklich Gewicht hat:
Der Profi über Siporax
Mehr gibt es nicht zu sagen!
Gruß Martin
Every generation got it´s own disease..................
Jede hinreichend fortschrittliche Aquaristik ist von Magie nicht zu unterscheiden!
Wenn etwas nicht funktioniert, probier was anderes, vielleicht geht das auch voll in die Hose!
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Beitragvon Anne Linsner » 18 Jul 2018 06:09
Biotoecus hat geschrieben:Moin,
in Sachen Siporax gibt es hier im Forum nur eine Aussage die wirklich Gewicht hat:
Der Profi über Siporax
Mehr gibt es nicht zu sagen!
Gruß Martin

Danke. Werde ich mir gleich mal in Ruhe durchlesen.

Thumper hat geschrieben:Hallo Anne,

ich betreibe meine Pflanzenbecken mit 10ppi Schwämmen. Die Zuchtbecken mit 30-45ppi. In letzteren sammelt sich dann mehr drin, wird aber bei jeden/jedem zweiten Wasserwechsel ausgewrungen.

Sofern man regelmäßige Wasserwechsel durchführt um die durch organische Belastung ansteigenden Werte zu verringern kann man auch reine Zuchtbecken mit Schwämmen filtern. Ich habe in allen noch ein paar Pflanzen drin, die etwas an Nitrat, Phosphat, Kalium nuckeln, aber dafür füttere ich dann doch zu viel, sodass gerade Nitrat (No3) im Wasser doch ansteigt.

Danke. Warum bei Zuchtbecken andre ppi?
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Beitragvon Anne Linsner » 18 Jul 2018 06:14
Wenn ich das ganze mal zusammenfasse. Also im Grunde genommen reicht es den Außenfilter nur mit Filterschwamm zu bestimmen. Dort siedeln alle nötigen Bakterien an. Und nur wenn Probleme mit Nitrit auftreten, dann kann man noch Siporax oder ähnliches verwenden.
Soweit einigermaßen richtig?
Was ist mit Biobällen oder Keramikringe? Die kann man zugunsten von Schwämmen ja dann auch weglassen, oder?

Grüße, eure Anne
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Beitragvon Matchbox » 18 Jul 2018 09:01
Moin Anne,

normalerweise sollte sich nachdem das Becken eingefahren ist, kein Nitrit bilden.
Eine Filterung über die Filterschwämme reicht vollkommen aus. Die Keramikringe kannst Du als Filter für grobes nehmen, musst Du aber nicht.
Zu den Biobällen kann ich nichts sagen, da ich die immer aussortiert hatte. Hier ist die Frage wie groß deren Oberfläche ist.

Viele Grüße

Sikko
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Beitragvon unbekannt1984 » 18 Jul 2018 09:23
Hallo Anne,

Anne Linsner hat geschrieben:Was ist mit Biobällen oder Keramikringe? Die kann man zugunsten von Schwämmen ja dann auch weglassen, oder?

ich sehe Keramikringe, Biobälle und grobe Filterwatte als Schmutzfang für grobes Zeug an. Die Frage ist: Was für ein Schmutzwasser muss der Filter ziehen, damit 10 ppi Matten nicht ausreichen?

Warum bei Zuchtbecken andre ppi?

Die 45 ppi gelten als Baby-Garnelen sicher. Bei 10 ppi (z.B. Mattenfilter) können dir auch größere Garnelen durch die Matte kriechen.
Die Filtermatte schützt also auch den Besatz davor in die Pumpe zu geraten.

Und nur wenn Probleme mit Nitrit auftreten, dann kann man noch Siporax oder ähnliches verwenden.
Soweit einigermaßen richtig?

Nitrit oder Ammonium könnten sich anreichern. Das ist der Punkt den Kevin und Bene mit "soviel wie nötig" meinen: Eine ausreichende Nitrifikation (Abbau von Ammonium über Nitrit zu Nitrat) muss gewährleistet sein.

Bzgl. Filtervlies/Filterwatte:
Wenn das doch so effektiv ist, warum dann gar nicht erst verwenden? Hat doch eigentlich nur Vorteile? Oder weil es schnell die Filterleistung mindert wegen zusetzen? Oder weil teuer?
Aber muss man das jetzt so regelmäßig wechseln?


Es zwingt einen Niemand Filterwatte/-vlies einzusetzen. Wenn man also keine schwebenden Partikel, grünes Wasser oder Bakterienblüte im Wasser hat, warum sollte man das Zeug dann benutzen? Es sind Filtermaterialien die ich eher als Problemlöser sehe.

Kosten ist halt ein Punkt der eher auf Filtervlies zutrifft (ein Beutel Filterwatte kostet so 2€).
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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