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Postby Davidwnrw » 02 Mar 2018 14:46
Hallo zusammen! Dürfte ich die benutzen?
Davidwnrw
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Postby garnele1234 » 02 Mar 2018 15:41
Hallo,

ich würde die Finger von lassen, für den Blumentopf ja, aber im Aquarium hat sowas nichts verloren. Man hört immer wieder, dass der Bodengrund um solche Stäbchen angefangen hat zu faulen, von explosionsartigen Algenausbrüchen, weil die Stäbchen sich viel zu schnell auflösen....... Nimm doch lieber gescheite Düngekugeln oder Düngekapseln, ich bevorzuge letzteres, da sich diese komplett auflösen und es nicht wie hulle staubt, wie es bei Tonkugeln der Fall ist, es kann auch nichts faulen und die Nährstoffe werden gleichmäßig abgegeben.
Die Tonkugeln lösen sich nicht ganz auf, sondern werden matschig und zieht man dann eine Pflanze raus, zieht man die Kugeln oft mit raus und dann hat man den Salat, bzw. Nebel des Grauens :wink: .

Ich habe mir vor einigen Jahren selbst mal zwei Aquarien mit solchen Stäbchen zum faulen gebracht, war nicht gerade lecker.....
Düngekapseln findet man übrigens schon 50 stk. für 12,99€ :wink: , ich glaube so viel günstiger sind diese Blumensticks da nicht.....

mfg Andreas
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Postby Trizonas » 02 Mar 2018 16:03
Hi,
ich muss mal so "blöd dazwischen", aber warum nicht einfach (nur) Flüssigdünger?
Den Pflanzen ist das so gut wie egal, vorausgesetzt im Wasser ist immer ein gewisser Level vorhanden. (siehe auch Estimative Index)

Gruß Tobi
Trizonas
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Postby DJNoob » 02 Mar 2018 17:07
garnele1234 wrote:Hallo,

ich würde die Finger von lassen, für den Blumentopf ja, aber im Aquarium hat sowas nichts verloren. Man hört immer wieder, dass der Bodengrund um solche Stäbchen angefangen hat zu faulen, von explosionsartigen Algenausbrüchen, weil die Stäbchen sich viel zu schnell auflösen....... Nimm doch lieber gescheite Düngekugeln oder Düngekapseln, ich bevorzuge letzteres, da sich diese komplett auflösen und es nicht wie hulle staubt, wie es bei Tonkugeln der Fall ist, es kann auch nichts faulen und die Nährstoffe werden gleichmäßig abgegeben.
Die Tonkugeln lösen sich nicht ganz auf, sondern werden matschig und zieht man dann eine Pflanze raus, zieht man die Kugeln oft mit raus und dann hat man den Salat, bzw. Nebel des Grauens :wink: .

Ich habe mir vor einigen Jahren selbst mal zwei Aquarien mit solchen Stäbchen zum faulen gebracht, war nicht gerade lecker.....
Düngekapseln findet man übrigens schon 50 stk. für 12,99€ :wink: , ich glaube so viel günstiger sind diese Blumensticks da nicht.....

mfg Andreas

Hallo, hattest du schon mal je ein Becken ohne Algen?
Ich nutze halbe Stäbchen davon als beispiel für meine cryptocoryne und Blyxa japonicas. Man sollte es aber aufkeinen fall übertreiben. Sonst hat man übertrieben viel Phosphat im bodengrund.
Grüße,
Bülent

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Postby garnele1234 » 02 Mar 2018 17:25
Trizonas wrote:Hi,
ich muss mal so "blöd dazwischen", aber warum nicht einfach (nur) Flüssigdünger?
Den Pflanzen ist das so gut wie egal, vorausgesetzt im Wasser ist immer ein gewisser Level vorhanden. (siehe auch Estimative Index)

Gruß Tobi


Hi,

es gibt Pflanzen, die nehmen den Großteil der Nährstoffe über die Wurzeln auf, sogenannte Wurzelzehrer. Zu den gehören z.B. Echinodorus, Cryptocorynen, Eriocaulons......., aber auch viele rote und anspruchsvolle Pflanzen profitieren von einem Nährstoffreichen Bodengrund.

mfg Andreas
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Postby garnele1234 » 02 Mar 2018 17:30
DJNoob wrote:
garnele1234 wrote:Hallo,

ich würde die Finger von lassen, für den Blumentopf ja, aber im Aquarium hat sowas nichts verloren. Man hört immer wieder, dass der Bodengrund um solche Stäbchen angefangen hat zu faulen, von explosionsartigen Algenausbrüchen, weil die Stäbchen sich viel zu schnell auflösen....... Nimm doch lieber gescheite Düngekugeln oder Düngekapseln, ich bevorzuge letzteres, da sich diese komplett auflösen und es nicht wie hulle staubt, wie es bei Tonkugeln der Fall ist, es kann auch nichts faulen und die Nährstoffe werden gleichmäßig abgegeben.
Die Tonkugeln lösen sich nicht ganz auf, sondern werden matschig und zieht man dann eine Pflanze raus, zieht man die Kugeln oft mit raus und dann hat man den Salat, bzw. Nebel des Grauens :wink: .

Ich habe mir vor einigen Jahren selbst mal zwei Aquarien mit solchen Stäbchen zum faulen gebracht, war nicht gerade lecker.....
Düngekapseln findet man übrigens schon 50 stk. für 12,99€ :wink: , ich glaube so viel günstiger sind diese Blumensticks da nicht.....

mfg Andreas

Hallo, hattest du schon mal je ein Becken ohne Algen?
Ich nutze halbe Stäbchen davon als beispiel für meine cryptocoryne und Blyxa japonicas. Man sollte es aber aufkeinen fall übertreiben. Sonst hat man übertrieben viel Phosphat im bodengrund.


Hallo,

wenn man den leichten Algenfilm an den Scheiben nicht mit zählt, dann habe ich mehrere Becken, die seit Jahren ganz ohne Algen laufen. Den Algenfilm entfernt man alle 14 Tage und gut is. :bier:

mfg Andreas
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Postby Trizonas » 02 Mar 2018 20:04
garnele1234 wrote:es gibt Pflanzen, die nehmen den Großteil der Nährstoffe über die Wurzeln auf, sogenannte Wurzelzehrer. Zu den gehören z.B. Echinodorus, Cryptocorynen, Eriocaulons......., aber auch viele rote und anspruchsvolle Pflanzen profitieren von einem Nährstoffreichen Bodengrund.

mfg Andreas


Hallo Andreas,
dem möchte ich auch nicht wiedersprechen, aber ich bleibe bei meiner Aussage, das eine "zusätzliche Wurzeldüngung" nicht notwendig ist.

Gruß Tobias
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Postby garnele1234 » 02 Mar 2018 21:01
Trizonas wrote:
garnele1234 wrote:es gibt Pflanzen, die nehmen den Großteil der Nährstoffe über die Wurzeln auf, sogenannte Wurzelzehrer. Zu den gehören z.B. Echinodorus, Cryptocorynen, Eriocaulons......., aber auch viele rote und anspruchsvolle Pflanzen profitieren von einem Nährstoffreichen Bodengrund.

mfg Andreas


Hallo Andreas,
dem möchte ich auch nicht wiedersprechen, aber ich bleibe bei meiner Aussage, das eine "zusätzliche Wurzeldüngung" nicht notwendig ist.

Gruß Tobias


Hallo,

und das machst Du woran fest..... von was für einem Bodengrund gehst Du aus, schließlich wissen wir nicht, was David für einen benutzt....
Ich gehe von Sand oder Kies ohne Nährboden aus und da macht eine zusätzliche Düngung über die Wurzeln schon großen Sinn. Vor allen Dingen, wenn es sich um Wurzelzehrer, rote und anspruchsvolle Pflanzen handelt..... Es wird ja einen Grund geben, dass er sich über eine Wurzeldüngung informiert. Ich kann selbst sagen, dass die Düngung über die Wurzeln, bei manchen Arten eine deutliche Wuchsverbesserung bringt, zusätzlich zu einer Düngung über die Wassersäule.

Zeig uns aber doch einfach mal was bei Dir in Deinen Aquarien so wächst und mit was für einem Bodengrund ;-).

mfg Andreas
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Postby Trizonas » 02 Mar 2018 21:18
Hallo Andreas,
kann ich gerne machen, aber das wäre "momentan" nicht sehr aussagefähig, da mein Becken (nach Radikalkur mit anschließender Grünwasser-Atacke) sich gerade am erholen ist. ich habe (außer Testweise) noch nie Bodendünger eingesetzt, da auch so IMMER alles problemlos lief! Und wenn es mal nicht lief, dann lag es bestimmt nicht am fehlenden Bodengrunddünger. Auch in früheren Becken (mache das schon um die 20 Jahre) hatte ich nie Mangelerscheinungen wegen fehlendem Bodengrunddünger.
Ich bin aber auch kein "Aquascaper" oder 24/7 Aquarienfreak, bei mir läuft das so nebenbei, soll heißen, da wäre deutlich mehr drin, habe aber kein Bock momentan.

Gruß Tobi
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Postby omega » 03 Mar 2018 01:41
Hi,

garnele1234 wrote:es gibt Pflanzen, die nehmen den Großteil der Nährstoffe über die Wurzeln auf, sogenannte Wurzelzehrer. Zu den gehören z.B. Echinodorus, Cryptocorynen, Eriocaulons......., aber auch viele rote und anspruchsvolle Pflanzen profitieren von einem Nährstoffreichen Bodengrund.

das ist schon richtig, kann aber auch nach hinten losgehen. Hast Du schon mal E. bleheri oder E. osiris wurzelgedüngt und deshalb nach einem Jahr entsorgen müssen, weil sie für ein 390l Aquarium viel zu groß wurden? Das kommt einer Neueinrichtung gleich, weil der gesamte Bodengrund unter ihnen komplett durchwurzelt ist und beim Herausziehen der Pflanze mitkommt und komplett umgedreht wird. Das wird eine Riesensauerei.

Statt Kapseln, Sticks und Kugeln geht auch eine Einwegspritze, Bowdenzugrohr aus dem Modellbauhandel und Flüssigdünger. Aber Achtung: die Geister, die ich rief ...

Grüße, Markus
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Postby Plantamaniac » 03 Mar 2018 07:51
Hallo, was sehr gut geht, sind die Nutriballs von Dennerle.
Wenn man die größte Packung kauft für mehrere Becken, sind sie preislich auch vergleichsweise günstig.
Die benutze ich für Wurzelzehrer, die trotz Düngung über die Wassersäule nicht wirklich wollen.
Aber immer nur eine Kugel je Becken.

In meinem größten Becken greife ich dann auch gerne mal zu einer NPK Kugel für die Lotuse.
Auch höchstens im viertel Jahr eine.

Stäbchen kommen mir nicht in die Becken, die sind mir zu unberechenbar.
Da ich sie ab und zu auchmal in der Gieskanne auflöse, weiß ich, wie die sich in Wasser verhalten.
Von daher kann man gleich flüssigen Dünger nehmen, weil man braucht sich nicht einbilden, das die austretende Flüssigkeit brav im Boden bleibt. Da hätte ich Angst um meine Tiere, bei Auftretenden Nährstoffspitzen und beim nächsten größeren WW ist das wieder weg :shock: . Einfach zu unberechenbar.
Dann kommt es stark darauf an, ob es mineralische Stäbchen, oder welche mit Organischem Anteil, wie zb. Guano sind.
Mir sind meine Tiere wichtig und so ein umgenietetes Becken macht nicht wirklich Spaß :irre:
Wir haben Verantwortung für Wirbeltiere übernommen, oder auch für Wirbellose, die noch empfindlicher sein können. Das sollte Priorität haben. Pflanzen bekommt man auch anders zum Wachsen.
Und wer sich so ein Becken anschafft, sollte sich vorher überlegen, ob er sich die laufenden Kosten leisten kann und nicht wegen paar Ct das Leben der Tiere zu gefährden.
Chiao Moni
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Postby angelsfire » 03 Mar 2018 08:13
Ich benutze seit Anfang an die Düngestäbchen von Substral für grünpflanzen. Bisher bin ich zufrieden.

Gesendet von meinem SM-T580 mit Tapatalk
LG Britta

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Postby nik » 03 Mar 2018 09:16
Hallo zusammen, hallo Andreas,

garnele1234 wrote:es gibt Pflanzen, die nehmen den Großteil der Nährstoffe über die Wurzeln auf, sogenannte Wurzelzehrer. Zu den gehören z.B. Echinodorus, Cryptocorynen, Eriocaulons......., aber auch viele rote und anspruchsvolle Pflanzen profitieren von einem Nährstoffreichen Bodengrund.

och, ist das so?

Vielleicht machst du dir aber auch nur einfach mal ein paar Gedanken, warum Cryptocorynen nicht nur im ungedüngten Sand, sondern auch als Aufsitzer einwandfrei wachsen. Echinodoren lasse ich wegen unflätigen Wachstums schon lange sein. Bodenzusätze nehme ich seit ~20 Jahren nur mehr versuchsweise und komme immer wieder davon ab. Zurzeit versuche ich etwas, das könnte ganz nett sein. Ich gebe Nährstoffe flüssig in eine Kammer unter dem Sand und die diffundieren dann eher schneller als langsam durch den Sand. Das ist so ausgeprägt, dass nur eine Tagesdüngung über den Bodengrund sinnvoll ist. Der einzige Effekt von so einer Geschichte ist ein höherer und frei einstellbarer Nährstoffgehalt im Boden. Das ist mal wieder schiere Neugier, Notwendigkeit sehe ich immer noch keine. In dem Becken sind als Bodendecker nur C. parva. Die mag ich ja sehr, weil sie nicht so schnell ist, aber auch die bekommt man mit einer ausschließlichen Wasserdüngung ans Rennen.

Und weil ich weiß wie durchlässig schon Sand ist, braucht man die Düngestäbchen gar nicht in den Boden zu stecken, kann sie einfach auch so ins Wasser werfen. So ein Zeugs, auch Blaukorn sind ausgesprochene Phosphatbomben und wenn sie Spurenelemente enthalten, dann ist der Kupferanteil zu hoch. Bei den gezeigten ist der Mangananteil genauso hoch wie der Eisenanteil. Wenn man so was in Lehm verkleidet, verzögert man die Nährstoffabgabe sinnvoll. Ich mache das halt nicht, weil ich mir mit dem Lehm den Sand versaue und meine Becken alle Dauerläufer sind.

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich euch allen!

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Wuestenrose » 03 Mar 2018 09:27
Morgen…

nik wrote:Vielleicht machst du dir aber auch nur einfach mal ein paar Gedanken, warum Cryptocorynen nicht nur im ungedüngten Sand, sondern auch als Aufsitzer einwandfrei wachsen.

Du verwechselst die Begriffe "überwiegend" und "ausschließlich".

Sogar Stengelpflanzen profitieren von gedüngtem Bodengrund. BTDT.


Auch ein schönes Wochenende
Robert
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Postby eheimliger » 03 Mar 2018 10:18
Hallo zusammen.
Bin auch von der Bodengrunddüngung weggekommen, hatte ich früher immer und jetzt nur noch ohne.
Der Grund ist bei mir, das auch die sog. Wurzelzehrer auch rein mit der Düngung über die Wassersäule zurechtkommen und wachsen, aber nicht so extrem als wenn sie etwas unter den Füßen haben.
Früher mit der Bodendüngung gab es oft Riesenwuchs, gut bei den Cryptos zu beobachten, das waren schon halbe Echinodoren.
zb Cryptocoryne Lutea hobbit wäre blöd wenn es zu groß würde, sie wächst ausgezeichnet und klein nur übers Wasser gedüngt. Auch die Anubia barteri pangolino möchte ich nicht größer. :wink:
Die Eleocharis parvula bleibt auch schön klein so wie ich es mir vorstelle, selbst bei Soil den ich auch zu den Bodengrunddüngern zähle, sieht sie oft schon aus wie eine acicularis.
Schön einfach über die Wassersäule düngen und Kontrolle haben, keine Probleme beim Umsetzen usw. gefällt mir.
Gruß, Frank
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