Technik für ein 500l Becken

Stefan76

Member
Guten Morgen,

ich möchte etwas zur Filterwahl beisteuern.
Der 2078 ist ein elektronischer Filter. Dort im Nachgang einen externen CO2-Reaktor und ggf, einen UV-Klärer zu hängen könnte "schief" gehen. Eheim selbst rät nicht dazu, denn die Elektronik interpretiert das ggf. mit Durchflussproblemen und startet eine Kalibrierung. U.U. kalibriert der Filter ewig (lt. Eheim).
Abhilfe schafft nur der manuelle Modus bzw. den Pumpenkopf zu Eheim senden und die Sensibilität verringern lassen.
Das werde ich übrigens mit meinem jetzt machen, denn bei mir hängt auch der CO2-Reaktor dran und der Filter läuft daher nur im manuellen Modus.

Viele Grüße
Stefan
 
Hallo Stefan,

dankeschön für den Hinweis.
Ich habe inzwischen etwas umdisponiert.
Als "großen" Filter habe ich mir den 2028 gekauft. Dieser sollte das Problem nicht haben.
Den Aussenreaktor werde ich am 2224 laufen lassen (so wie heute auch).

Viele Grüße
Reiner
 
Hallo,

nun ist es endlich soweit. Das Becken ist am Freitag mittag angeliefert worden. Dieses mal ohne Schäden :D .

Seitdem bin ich nun am werkeln alles zum laufen zu bringen. (Meine Frau murmelte was von "wenn du nur sonst auch immer so fleissig wärst" :wink: )

@Normen:
Der Tipp mit den Bresslein Reflektoren war goldrichtig. Die passen millimetergenau auf die GHL Balken. Die 65cm Tiefe passen auch gerade noch so zu meiner Armlänge. 5cm mehr und ich bräuchte einen Tauchkurs.

Viele Grüße
Reiner
 
Hallo,

jetzt läuft das Becken seit einer Woche. Der Umzug vom 240l Becken hat fast verlustfrei geklappt (ein Marmorierter Beilbach ist anscheinend bei dem ganzen Stress aus dem Becken gesprungen, ich hab ihn erst am nächsten Tag hinter dem Becken gefunden :cry: ).
Da ich vom alten Becken die Filter, das Wasser und sämtliche Pflanzen übernommen habe, gibts auch keine Probleme mit dem Nitrit.
Hier mal ein paar Bilder. Hat nichts mit Aquascaping zu tun, aber mir macht es eine Riesenfreude.
Nächste Woche kommen noch einige Pflanzen zusätzlich rein. Der Filterauslauf ist aktuell aus Elektroinstallationsrohren (Tipp-Rohr), da leider die Standard Aqua 16/22 nicht zu meinen Bodendurchführungen passen. Hier muss ich noch nach einer anderen Lösung suchen.

Viele Grüße
Reiner
 

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moss-maniac

Member
Boah, sieht das schön saftig grün und sauber aus Reiner -
gefällt mir sehr gut. Muss doch nicht immer eine leere Wiese mit Steinbrocken sein, wenn die auch schön meditativ sind. Im Dschungel ist doch viel mehr zu entdecken. Befrag mal deine Fische dazu -ich weiß deren Antworten jetzt schon...:wink:

Gratuliere dir ganz herzlich!

Könnte man die Rohre nicht einfach mit Moos umwickeln und gleich als Gestaltungselemente benutzen? Wenn das Weiß stört vielleicht dunkelgrünes Kunststoffgewebe oder braunen Schaumgummi unterlegen...

Viel Erfolg mit dem neuen Becken
und schöne Grüße
Ev
 

Socs

Member
Hiho,
gut siehts aus.
540 Liter Wasser, 150 kg Kies, mein Beileid an den Unterschrank. :lol:

Grüße von einer gequälten Tischler-Seele
Dirk.
 
Hallo Eve,

danke das du meinen Beitrag wieder nach vorne geholt hast. Im Moment kämpfe ich gegen diverse Grünalgen. Wenn es so weiter geht, kann ich mich zur Weltmeisterschaft im "Algen auf ein Schaschlikspießchen aufwickeln" anmelden. Ich versuche gerade die diversen Tipps bzgl. der Wasserwerte umzusetzen. Naja, mal kucken wie es weiter läuft.

@Dirk,
mein Aquariumbauer hat zwar bzgl. Termintreue und Versand Verbesserungs Potential, von der handwerklichen Ausführung her kann ich aber definitv nich klagen. Das Ding ist stabil.
Was die Dekenlast betrifft, hatte ich bisher, Gott sei Dank, auch noch kein Problem. Obwohl hier schon ordentlich Gewicht auf die 1,4m*0,6m Stellfläche zusammen kommen.

Viele Grüße
Reiner
 

Tefe

Member
Hi Reiner

Ich bin selbst gerade dabei ein ähnliches Becken umzubauen - 140x60x60 (ja meins war schon fertig als ichs gekauft habe ^^)

Glückwunsch das du dich dazu durchgerungen hast - alleine die Technik kostet ein Vermögen :twisted:

Die Extra 5cm brauchtest Du vermutlich wegen dem 3. Leuchtbalken - ich hab das etwas anders gelöst und mir mittels externen Grolux Vorschaltgeräten und einem selbstgebautem Alurahmen die minimum benötigten 6 Röhren über das Becken gebastelt. Im Augenblick versuche ich gerade die Leuchtmittel ranzubekommen und die verschiedenen anderen Randbedingegungen zu klären (Bodengrund, Deko etc. Technik für Pflanzenbecken ist fast komplett)

Den 2028 Filter kann ich nur empfehlen - den hatte ich auch eine Zeitlang - allerdings war der irgendwann zu klein (bislang war
das Becken echt stark besetzt) weshalb ich "eine Nummer" größer gekauft habe. Der sollte für ein nicht übermäßig besetztes Becken auch ausreichen.

Btw. ich habe noch eine Rückwand für diese Beckengröße - wenn du Bedarf hast melde dich einfach mal ^^.

Ein kleiner Tip noch - bau dir eine Möglichkeit mit dem Filter den Wasserwechsel zu machen - sonst ist das zeitlich fast nicht mehr zu schaffen (50% sind immerhin 250 l - schlepp die mal in Eimern).

Wie lange beleuchtest du dein Becken momentan?


MfG Ivo
 
Hallo Ivo,

im Anhang mein Beleuchtungsplan. Wie geschrieben habe ich 3 Lleuchtbalken mit je 2*54W. Wenn das mit den Grünalgen nicht besser wird, werde ich probeweise mal auf 6 Stunden (dann alle 3 Balken ein) zurück gehen.
Das mit dem Wasserwechsel macht mir auch noch sorgen. Da ich hier Betonwasser habe (21°dH) verschneide ich mit Osmose 1:4. D.h. mit einfach mal den Wasserhahn anschließen ist es nicht getan. Aktuell schleppe ich Tatsächlich das Wasser 10l weise durch die Gegend. Im Urlaub werde ich hier wohl nachrüsten. Aktuell habe ich mir vorgestellt, dass ich eine 200l Regentonne als Zwischenbehälter nutze, dort das Osmosewasser mit dem Leitungwasser mische und dann bei Bedarf ins Becken pumpe. Immer noch nicht optimal, aber schon besser als heute.
Der Filter ist gut. Hier habe ich aber auch schon nochmals "optimiert" Bis letzte Woche hatte ich links einen 2028 (mit einem UV-C Klärer der bei Bedarf eingschaltet wird) und rechts einen 2224 mit einem CO2-Aussenreaktor.
Der 2224 war mit dem CO2 Reaktor in Reihe aber zu schwach, um mit dem Einlauf noch Strömung zu erzeugen. Seit Dienstag habe ich jetzt rechts auch einen 2028 am laufen.

Viele Grüße
Reiner
 

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moss-maniac

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Ohje, mir wird himmelangst, wenn ich den ganzen Technikkram da lese Reiner,

ich will doch auch ein Becken 150 x 60 x 60... aber noch ist es ja nicht soweit, muß erst was günstiges finden. Hab mir gestern im Baumarkt ein Komplettbecken angeguckt, dabei fiel der Deckel fast in Stücke :shock: das kann man zwar wieder zusammenstecken, aber das ist alles sehr dünner Kunststoff und die dünnen Leuchtröhren haben sich bei dieser Länge richtig gebogen - das kanns doch wohl nicht sein?

Hey - ich trete dann gegen dich an bei der Schaschlikspieß-Algenwickel-Weltmeisterschaft - und ich rechne mir gute Chancen aus zu gewinnen! :nana:

Besser gehts mit Sylvesterraketenholzstäbchen von Sylvester und noch besser finde ich Flaschenbürstchen zum Wickeln... Am allerbesten aber machen das meine Amanogarnelen, wenn es genügend sind. Bei mir reichen sie aber nur für das 54er Becken, aber da machen sie ihre Sache gut.

Und man glaubt es nicht, im techniklosen 12-l-Fensterbrettbecken mit bloß ein paar Schnecken drin, sind restlos alle Algen einfach ganz von selbst verschwunden, seit ich die Fensterseite beschatte und von oben Schwimmpflanzen habe. Das Wasser ist klar und null Algen. Lediglich die Mooskugelalgen breiten sich auf der Wurzel aus, aber das war ja so gewollt. Vor dem Fenster ist ein Verandadach mit Doppelstegplatten - da brennt die Sonne schon ordentlich drauf, aber da wird bestimmt etliches an Strahlung geschluckt.

Schönen Sonntag noch
und viele Grüße
Evelyn
 

Tefe

Member
Hallo Reiner,

naja wenn es ein Pflanzenaquarium werden soll würde ich den UVC komplett weglassen (der fällt dir die Nährstoffe aus deinem Wasser aus – und führt bei einer derart starken Beleuchtung zu Massen an Algen) – wenn du ihn aus irgend einem Grund trotzdem verwenden möchtest solltest du den in einen regelbaren Beipass des 2028 hängen - der 2028 hat ein zu hohes Fördervolumen um eine bemerkenswerte Teilentkeimung zu erreichen (außer das Ding hat 5000W -> was ich bezweifle).

Ich habe meinen UVC zwischenzeitlich komplett aus meinem Filterkreislauf entfernt – der ist einfach überflüssig, und eher schädlich als zuträglich.

Auch habe ich festgestellt, dass bei Überfilterung viele Nährstoffe (gerade Eisen z.B.) im Filter ausgefällt werden – also Vorsicht mit deinen zwei großen Filtern (immer schön Fe Werte messen). Vielleicht erschlägt sich dein Algenproblem auf diese Weise.

Was deine WW Problematik angeht: ich habe da vor längerer Zeit mal ein Projekt gesehen da hatte das jemand mit Osmoseanlage über permanenten WW gelöst. Das hängt allerdings von deinem Wasserdruck ab -> reicht der für die Membran aus oder brauchst du eine Druckerhöhungspumpe – mit Pumpe kannst du es fast vergessen.

Der hat einfach permanent tröpfchenweise VE Wasser zugeführt und täglich beim füttern etwas aufgesalzen – mittels Überlauf im Filter hat er das Wasser was zuviel war aus dem Becken entfernt. So hatte er immer relativ weiches Wasser. (schau mal bei Gxxxle unter „Diskus im Naturaquarium“). Nachteil ist das du sehr sorgfältig arbeiten musst beim Düngen – da du das Becken ja eigentlich nie zurücksetzt und bei Überdüngung immer größere Überschüsse erzeugst.
Ich hatte mir das auch mal überlegt und wollte den Rücklauf mittels Pegelregulierung realisieren.

Aber ich brauch das zum Glück nicht bei mir kommt mittelhartes Wasser direkt aus dem Hahn, Ich hab irgendwie wenig Lust jede Woche Unmengen an VE Wasser zu erzeugen – vor allem weil ich auf jeden Fall noch eine Pumpe bräuchte.

@Apple

Wenn dich die Technik schon schreckt dann würde ich das erstmal genau ausrechnen – was meinst Du was so ein großes Becken an Strom und Wasser + Dünger etc. verbraucht (das sind noch die preiswerteren Sachen) – alle 1,5-2 Jahre neue Leuchtstoffröhren etc. pp. – da sag noch mal einer Aquaristik wäre ein preiswertes Hobby o.- .



btw. Reiner wie lange brauchst du für einen WW von 33% mit deiner Teelöffelmethode? 
 
Hallo,

hier mal wieder ein Update nach längerer Zeit.

Ich habe im letzten Jahr sehr viele Erfahrungen im Bereich Algen sammeln können. Angefangen mit den Rotalgen, über diverse Grünalgen bis zu den gehassten Blaualgen hatte ich das volle Programm.

Was hat bei mir geholfen bzw. nicht geholfen:
Von Anfang an habe ich versucht die Wasserwerte im empfohlenen Bereich zu halten: KH=3-4, GH=5-6, NO3=10-20, ph=6,5, PO4=0,2-1, K=10-20, Fe=0,05-0,1 Ca/Mg 3:1 usw...
Damit habe ich die Rotalgen relativ früh im Griff gehabt. Ich denke ein stabiler CO2 Gehalt + NO3 wirken hier wirklich.

Als die Roten noch nicht ganz weg waren, kamen die Grünen und Blauen:
Was bei mir nicht geholfen hat:
a) Strohpellets gegen Grünalgen -> Ausser eine Verfärbung des Wassers keine sichtbare Wirkung
b) Zweige von Weiden gegen Blaualgen: Ich hatte ca. 10 1-2cm dicke Zweige im Wasser. Die Blaualgen haben teilweise die Zweige überwuchert -> Keine sichtbare Wirkung gegen Blaualgen.
c) Algenkiller von Weitz (Empfehlung meines Zoohändlers): Kurzzeitiger Rückgang der Algen. Vernichtung meines Tigerlotusbestandes. 3 Wochen später war wieder alles wie gehabt.
d) Kalium (unbeabsichtigt) in die Region >50mg/l. Die Scheiben wurden innerhalb von 2 Tagen komplett grün. Blaualgen blieben unbeeindruckt.

Was bei mir geholfen hat:
Wie so viele kann ich nicht genau die Ursache <-> Wirkung auf die Einzelmassnahmen eingrenzen.
Im Juli hatte ich den Versuch mit Algexit gestartet. Die Grünalgen und Blaualgen wurden weniger, es war aber noch eine ganze Menge davon im Becken. Ausserdem ist fast mein ganzer Bestand an Amano-Garnelen über den Jordan gegangen.
Ende Juli hab ich mir dann von einem nahe gelegenen Teich 2l "Teichschlamm" geholt und ins Becken gekippt. Es hatte den Anschein, dass dort wo sich der Schlamm auf meinen Crypto Blättern abgelegt hat, die Grünalgen verschwunden sind. Anfang August bin ich dann für 2 Wochen in den Urlaub und habe die Beleuchtung auf 2 Balken 6 Stunden reduziert.
Als ich von Urlaub zurück gekommen bin, sah das Becken besser aus den je.
Seit einem Monat nun habe ich wieder auf 2 Balken 8 Stunden + den dritten Balken für 3 Stunden erhöht. Bis jetzt klappt es immer noch wunderbar. Ein paar Blaualgen vereinzelt in den Treibspitzen und ein paar Fadenalgen an den Blättern in der Strömung. Damit kann ich leben.

Viele Grüße
Reiner
 

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Hallo,

es entwickelt sich :) .
Das Licht habe ich weiter "hochgedreht". Zwei Balken laufen nun 10Stunden. Der dritte 4,5 Stunden.
Die Algen sind weiter vorhanden.
Blaualgen vereinzelt in den Triebspitzen ->Unverändert
Punktalgen an den Scheiben -> Nutze ich bzgl. der PO4 Dosierung. Wenn sie wachsen, dünge ich 1mg/l PO4 auf, am nächsten Tag sind sie wieder auf dem Rückzug.
Pinselalgen wieder vereinzelt . Es scheint mir, dass diese nach Reduzierung von CO2 auf 10-20mg wieder ihre "Nische" gefunden haben.
Pflanzenwachstum gut bis sehr gut.

Viele Grüße
Reiner
 

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kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

moss-maniac":2a45upat schrieb:
Muss doch nicht immer eine leere Wiese mit Steinbrocken sein, wenn die auch schön meditativ sind. Im Dschungel ist doch viel mehr zu entdecken. Befrag mal deine Fische dazu -ich weiß deren Antworten jetzt schon...:wink:
@ Ev,
da sind wir beieinander.. :D

Landschaftskopien...
mal sehen wie lange der Trend anhält (Überdruss), die imitierten Landschaften sehe ich lieber Original.

@ Reiner,
sieht doch schon gut aus, als nächstes kommt die Gestaltung.
Bedenke den Arbeits/ Pflegeaufwand bei hoher Lichtstärke. :wink:
 
Hallo Kurt,

im Moment versuche ich noch herauszufinden was bei mir unter welchen Rahmenbedingungen wächst. (bzw. nicht wächst bezogen auf die Algen). Das Licht werde ich vermutlich noch etwas reduzieren, auch hier bin ich ...nach gut einem Jahr mit dem Becken...noch in der Findungsphase.
Wenn ich das besser im Griff habe, folgt die Gestaltung. Dabei schwebt mir eher was klassisches mit vielen Pflanzen und ein wenig Holz vor.

Viele Grüße
Reiner
 
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