Photometer-Kurven/-Funktionen mit Excel generieren

JBuehrke

Member
Hi!
JBuehrke":glzc17lq schrieb:
Hi Markus!
.....Darauf hin, habe ich in der Tabelle "Photometer Kalibrierung" die Daten für die Tests von Anton eingeben.
Es ändert sich aber nichts.

Du hast zwar das Photometer selber gelötet. Aber es ist doch immer noch das Anton Gabriel Photometer.
Also muss doch ein Messvorgang identisch zu unseren gekauften Photometern ablaufen.

Wie also kannst Du bei einem 0mg/l Gehalt eine 80mV Anzeige bekommen?
Mag sein das ich hier was falsch mache.
Aber das kann eigentlich nicht sein das Du mehr als 0mV bei 0mg/l angezeigt bekommst!

Denn: es werden 5ml klares Messwasser in das Reagenzglas des Photometer gegeben.
Das Photometer wird resetet. Egal ob mit Taster oder früher mit Drehregler.
Somit wird 0mV angezeigt.
Dann gibst Du 5ml Testwasser mit 0mg/l Nährstoff ins Photometer.
Keine Trübung im Wasser entspricht genau dem klaren Messwasser und muss 0mV anzeigen.
Bitte berichtige mich wenn ich falsch liege !

Wie erstellst Du eine Referenzlösung mit 0mg/l Nährstoff?

Ich hab keinen Plan von den spline und Co.

Aber, was mich halt beschäftigt ist die Tatsache, das der aktuelle Fe-Test von Anton z.B. einen Wert von 0,002mg/l mit 26mV anzeigt.


Bin hier im Forum um zu lernen.
Wäre nett, wenn Du mir das erklären könntest.
Wird wahrscheinlich eh nicht relevant sein.
Aber wenn 0 nicht passt und ich dann in der 4ten Potenz rechne kann das wohl nicht gut gehen.
Oder ????
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Hallo Markus…

Ma00aM":1olhtnau schrieb:
Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Tests die wir durchführen auch auf beulenfreien Funktionen beruhen (und davon bin ich überzeugt) ist die Regression in diesem Fall die richtige Wahl.
Ich kann Deinen Standpunkt durchaus nachvollziehen. Ich gebe zu, die Diskussion ist durchaus akademisch, ich habe sie vom Zaun gebrochen, weil mich Deine Überlegungen dahinter interessierten. Ein Polynom 4. Grades kann, je nach Lage der Stützstellen, auch aufschwingen. Ist der Fall bei Dir schon mal eingetreten?

Hast Du mal nachgerechnet, wie groß der Unterschied beim Ergebnis in einer realen Testsituation (Nitrat, Eisen, ...) eigentlich ist, wenn man keine Regression anwendet, sondern einfach zwischen zwei 2 benachbarten Stützstellen linear interpoliert?

Täte mich noch interessieren.

Grüße
Robert
 

Ma00aM

Member
Hi,

JBuehrke":bogzygsi schrieb:
Denn: es werden 5ml klares Messwasser in das Reagenzglas des Photometer gegeben.
:D
Da fehlt noch was entscheidendes, nämlich der Wassertest, denn du musst auch die 5ml klares Wasser testen. Du verfällscht ja deine Kurve wenn du den 0mg/l Test ohne Reagenzien machst.
Die Reagenzen haben ja auch eine Farbe (meine sind von JBL).

JBuehrke":bogzygsi schrieb:
Wie erstellst Du eine Referenzlösung mit 0mg/l Nährstoff?
1. Ich führe den Test von JBL mit dest. Wasser durch
2. Ich resette mit dest. Wasser
3. Ich Messe mit dem Test-dest. Wasser aus Punkt 1

Also wie gesagt ich kenne Antons Kurven nicht (ok das klingt merkwürdig aber ihr wisst wie ichs meine)
wenn du mir sagst welches Photometer du hast (Seriennummer) kann ich auf Wasserpanscher mal die Tabellen runterladen und mir anschauen, evtl funktioniert es auch nicht mit der Funktion 4.Grades sondern braucht eine andere Regression.


Wuestenrose":bogzygsi schrieb:
Ein Polynom 4. Grades kann, je nach Lage der Stützstellen, auch aufschwingen. Ist der Fall bei Dir schon mal eingetreten?
Ich muss gestehen, wenn die Stützen zu weit auseinander liegen dann kann es zum Schwingen kommen ja.

Wuestenrose":bogzygsi schrieb:
Hast Du mal nachgerechnet, wie groß der Unterschied beim Ergebnis in einer realen Testsituation (Nitrat, Eisen, ...) eigentlich ist, wenn man keine Regression anwendet, sondern einfach zwischen zwei 2 benachbarten Stützstellen linear interpoliert?

Nein hab ich noch nicht, wäre aber mal interessant.
Der Versuch wäre ja eigenlich eine oder mehrere Testlösungen herzustellen (die nicht zum Kalibrieren genutzt wurden), diese zu Testen und zu schauen wie hoch die Abweichung bei Regression bzw. linearer/kubischer interpolation ist.

Das mache ich echt mal, aber erst wenn ich wieder mehr Zeit habe. Aktuell sitz ich ständig in der UNI und wenn ich da nicht, dann hänge ich am Schreibtisch.

Was man ja im Vergleichsbild schon sieht, ist dass die Unterschiede zwischen Spline und Regression aktuell max bei 1mg/l liegen und ich finde das kann man verschmerzen.

Ich denke mit ausreichend Versuchen bei ein und der selben Stützstelle, wird ihre Genauigkeit so hoch, dass die Interpolation gut wäre. Allerdings vermute ich wie gesagt, dass dann auch die Regression perfekt trifft.

Viele Grüße
Markus
 

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