p'stone

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Hallo,

ich habe bei meinem 600'er Biomaster letztens die Schlauchführung zum Becken geändert, weil ich die Position von Ein - und Auslauf im Becken getauscht habe.
Seitdem tritt das oben genannte Phänomen auch bei meinem Filter auf. Allerdings nur relativ leicht, nachdem das Licht ausgegangen ist.
Bei der ursprünglichen Schlauchführung verliefen die Schläuche V-förmig vom Schlauchadapter auseinander, jetzt überkreuzen sie sich.
Im Unterbau ist der Platz knapp bemessen, die Schläuche verlaufen recht stramm. Evtl ziehen/ drücken sie jetzt etwas mehr am Schlauchadapter.
Er geht auf jeden Fall etwas schwerer zu öffnen/schließen.

Zeitgleich habe ich allerdings auch die CO2-Zufuhr erhöht, was möglicherweise auch einen Einfluss darauf hat.
Ich werde die Schlauchführung aber nochmal optimieren.

Gruß Thomas
 

Deeplink

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Hey Thomas,
auf die Thematik der Schlauchführung wurde ich auch von einem Shop hingewiesen. Hier ging es aber darum das ich Anfangs meine Schläuche länger gelassen hatte was zu einer Schlaufe geführt hat.
Sprich vom Filter erst abwärts und dann hoch zum Becken. Anschließend habe ich das ganze umgebaut auf so kurz wie möglich ohne Schlaufen. Hat in meinem Fall leider keinen Unterschied gemacht, außer das ich jetzt nicht mehr in der Lage bin den Filter auf seiner Schublade nach vorne zu ziehen ohne den Schlauchadapter zu trennen. Sprich das einzige was ich damit erreicht habe ist das sich meine Usability verschlechtert hat :)
 
G

Gelöschtes Mitglied 20251

Guest
Tag,

wenn vl. der Druck auf den Adapter eine Rolle Spielt, wie wärs wenn ihr mal Silikonschläuche verwendet? Diese sind so flexibel und leicht, dass ich mir gut vorstellen kann, dass der Druck merklich reduziert wird.

LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Thiemo

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Hi,

leider kann ich keine neuen Erkenntnisse mehr liefern.
Mein neuer Biomaster blubbert genauso nervig wie der vorherige. Im Grunde ist dies ein allgemeines Problem, welches Oase bereits bekannt ist. Die Firma arbeitet auch an einer Verbesserung des Produktes. Aus meiner Sicht dürfte dieses Gerät erst gar nicht im Handel auftauchen.

Oase wollte sich nochmals telefonisch melden, da ich natürlich angeboten habe meine gesammelten Erkenntnisse zu Optimierungszwecken mitzuteilen.

Da die Biomaster einfach dieses Problem haben, hatte ich auch nochmal den Händler kontaktiert. Aus meiner Sicht ist die einzig sinnvolle Lösung das Gerät zurückzugeben und einen Filter von Eheim zu kaufen.


Ich kann euch nur dazu raten, direkt ins Gespräch mit Oase oder dem Händler zu gehen. Eine Lösung durch verbesserte Schlauchführung ist nicht möglich, da es sich wie bereits beschrieben um ein allgemeines Problem handelt.
Ob man sich ein Produkt für einen hohen Preis kaufen möchte, wo man weiß dass dieses nicht zuverlässig einwandfrei funktioniert muss jeder für sich entscheiden. Ich kann davon nur abraten.


Würde das Aquarium bei mir im Wohnzimmer stehen hätte ich gar nicht die Möglichkeit gehabt auf Problemsuche zu gehen. Das geblubber ist einfach zu extrem. Da hätte ich mir direkt Ersatz kaufen müssen.
 

gory95

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Hallo zusammen,

vergangenen Sonntag war es so weit und mein Biomaster 600 Thermo hat das Fass zum überlaufen gebracht. Nach der Vorfilterreinigung wollte er nicht mehr anlaufen. In meiner Panik (wo bekomme ich Sonntags Ersatz her?) hatte ich dann schon ebay Kleinanzeigen nach einer schnell verfügbaren Alternative abgegrast. Nach über einer Stunde aus/an, pumpen, ansaugen, usw. lief er dann zum Glück doch endlich wieder. Möchte gar nicht wissen, wie viele Bakterien mir bei der Aktion abgestorben sind.

Mir reicht es nun jedenfalls, auch wenn ich nach wie vor in der Theorie (!) vom Konzept des Biomasters überzeugt bin. Mein 250er Thermo läuft an meinem Dennerle 60l Cube seit über einem Jahr (ohne jegliche Reinigung etc.) wie am ersten Tag und flüsterleise. Den 600er Thermo werde ich jetzt gegen die einzige Alternative in der Hoffnung auf Besserung austauschen: Eheim 5e 600T. Mal schauen, ob sich ein halbwegs gutes Angebot finden lässt.

Grüße
Moritz
 

Thiemo

Active Member
Hi Moritz,

Also eine Stunde ist nicht weiter schlimm für die Bakterien.
Allerdings verstehe ich es, dass man mittlerweile keinen Spaß mehr am Biomaster hat und diesen tauschen möchte. Also irgendwann gibt es einfach keine Argumente mehr für dieses Produkt.
Meiner hatte bisher keine Startschwierigkeiten. Allerdings macht er beim Starten teils ungewöhnliche Geräusche, die nicht gut klingen.

Der Kölle Zoo hat aktuell den 5e600T im Angebot. Ein super Preis wie ich finde.

Aktuell bin auch ich am schauen ob ich den Biomaster getauscht bekäme.
Es ist natürlich klar, dass ich nicht einen 300€ Filter in den Müll werfe um nochmals 300€ auszugeben.
 

gory95

Active Member
Hi Thiemo,

auf der Website vom Kölle Zoo ist der 5e 600T mit 369€ gelistet. Das scheint für mich der Standardpreis zu sein. Oder übersehe ich etwas?

EDIT: Habs gefunden, Gutscheincode APR22 reduziert den Preis auf 295,99€. Habe ihn mir direkt bestellt.

Den Biomaster 600 werde ich zunächst versuchen über Oase tauschen zu lassen, um diesen dann zu verkaufen oder wenn alle Stricke reißen den alten als „Ersatzteilspender“ verkaufen.

Grüße
Moritz
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Moritz,
Mir reicht es nun jedenfalls, auch wenn ich nach wie vor in der Theorie (!) vom Konzept des Biomasters überzeugt bin. Mein 250er Thermo läuft an meinem Dennerle 60l Cube seit über einem Jahr (ohne jegliche Reinigung etc.) wie am ersten Tag und flüsterleise. Den 600er Thermo werde ich jetzt gegen die einzige Alternative in der Hoffnung auf Besserung austauschen: Eheim 5e 600T
ich hatte einen 3e 600T in den Händen, das gleiche ohne WLAN. Das ist ein Riesending! Dir ist bekannt, dass der ohne Filtermedien kommt? Mit der originalen Bestückung fallen noch mal wenigstens 67,99 Taler für das entsprechende "Eheim Filtermedien Media Set" an. Muss kein Nachteil sein. Ein Korb Tonröllchen (2 l) tut 's im Pflanzenbecken bei moderatem Besatz schon. Das erhöht den Durchsatz und ergibt unendliche Standzeiten. Vorfilterschwamm, Vlies, besser Fibalon, etc. bei Bedarf.

Thiemo würde mit einem 4+ 350T glücklich werden, den hatte ich ihm schon bei seiner Entscheidungsfindung vorgeschlagen. Der ist komplett mit Medien. Wäre in Filtermedien nicht mein Favorit, dafür sind Tonröllchen zu gut und wie der Filter ewig nutzbar. Macht den 4+ 350T preiswert, wenn das zugehörige Filtermaterial neu verkauft würde. Thiemo hat noch nicht so die Erfahrung, habe aber den Eindruck, er möchte sie erst Mal mit intensiver Filterung machen. Das ist okay, um so besser passt der 4+ 350T.

Gruß Nik
 

gory95

Active Member
Hallo Nik,

ja, hatte ich gesehen, dass er ohne Filtermaterial kommt. Auch wenn ich das bei dem Preis doch etwas fragwürdig finde…wobei ich es ohnehin ausgetauscht hätte.

Bestücken werde ich den Filter auch hier wieder mit Seachem Matrix (2 Körbe) und mittelgrober Filtermatte (2 Körbe). Damit bin ich in der Vergangenheit eigentlich immer sehr gut gefahren. Obenauf kommt dann noch das Filtervlies für die letzten Feinschwebstoffe.

Werde die beiden Filter dann sowieso erstmal 2-3 Wochen parallel laufen lassen, da sich mein Becken (Inbetriebnahme 12/21) endlich anfängt zu stabilisieren und ich das nicht direkt wieder untergraben möchte.

Grüße
Moritz
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Moritz,
Bestücken werde ich den Filter auch hier wieder mit Seachem Matrix (2 Körbe) und mittelgrober Filtermatte (2 Körbe). Damit bin ich in der Vergangenheit eigentlich immer sehr gut gefahren. Obenauf kommt dann noch das Filtervlies für die letzten Feinschwebstoffe.
mir fehlt offensichtlich der Zugang zur intensiven Filterei. Mag an meinen Erfahrungen liegen. Meine mit Abstand besten Becken hatten allesamt nur wenig Filtermaterial bis keins. Das folgende Becken ist nicht einmal so eins, trotzdem schon ganz nett. Noch nicht problemlos aber schon pflegeleicht. Vielleicht kannst du mir erklären, warum für ein klares, sehr algenarmes Becken ein Liter Tonröllchen reichen? Kein Vorfilterschwamm, kein Vlies.

Ist ein historischer Prof 3 250T, bei dem ich den 12 Watt Filterkopf gegen den mit 16 Watt ausgetauscht habe. Spaßeshalber habe ich den auch mit originalem Filtersubstrat oder auch mit dem 3e Filterkopf (10-35 w) laufen lassen. Der ist volle Leistung gelaufen. Hat mir von der Geräuschkulisse, ein ständiges Summseln, nicht gefallen. Hat nur wenig mit dessen eingestellter Leistung zu tun. So viel weniger Durchsatz hat der 16 W Kopf mit nur einem Korb Tonröllchen dann gar nicht. Die 3 Körbe vom 350T wären mir lieber, aber den kriege ich im Unterschrank nicht mehr unter. Ich beschicke den 250T sogar direkt im Filtereinlauf mit der notwendigen Menge CO2 - ohne dass der Geräusche oder gar Blasen machte.

Das Schöne an der Geringfilterei ist, dass das mikrobiologisch schon ganz gut laufen muss, wenn es nur mehr so wenig Filtermaterial braucht. Eigentlich braucht das Becken gar keins, ich nutze die Tonröllchen nur als Mulmfänger im Filter, deshalb macht Strömung schon Sinn. Mit dem Mulm lässt es bei einem guten Becken aber sowieso nach. Beim Sand ist es sowieso mehr, der kann nicht im groben Bodensubstrat verschwinden. Machmal kann bei Problemen beim Einfahren Mal eine Grobfilterung und/oder Vliesfilterung, wobei ich Fibalon klar den verstopfenden Vliesen vorziehe, erforderlich sein. Ein UV-C hat sich auch schon als sinnvoll erwiesen. Für viel Filtermaterial habe ich im Pflanzenbecken noch kein erfolgreiches Erlebnis gehabt. Kann man sicher machen. Sicher ist aber auch: notwendig ist es nicht. ^^ Ich finde einiges mehr an Gründen für wenig Filtersubstrat als für mehr. Lasse mich aber gerne überzeugen.

Ich sehe, dass du ein anderes Verständnis von Filterung hast. An meinem Cube kannst du sehen, wenn man Filterung, besser Mineralisation, ins Becken verlegt. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass das ein Problem ist. Ich bin der Meinung, dann sind die Prozesse dort wo sie hingehören: bei den Pflanzen. Gerne mit Ausfällungen im Sand, die Pflanzen kommen trotzdem dran. Im Filter nicht, der, gut bestückt, verarmt das Wasser. Weißt du wie es um die Spurenelemente bestellt ist, die du nicht messen kannst? ich halte eine SE betonende Betriebsweise aus Erfahrung für günstiger. Ist nicht so wichtig, mit einer guten, reifen Mikrobiologie geht eine Menge, auch intensive Filterung, nur, explizite Vorteile habe ich keine gesehen. Zeitweise hatte die Betriebsweise mit wenig Filtersubstrat leichter ein Problem mit grünem Wasser, dann hilft schon ein üblicher Filter mit Vlies, aber mit Fibalon hat sich das Problem erledigt. Dolles Zeug.

Wie auch immer, an dem Cube kann ich mit Filterung sicher nichts mehr verbessern! Die noch vorhandenen Probleme kann ich evtl noch bei der Düngung, wahrscheinlicher im Biofilm suchen.

Ist overgrown. Geht mir zu schnell. Neugestaltung ist angesagt. Die S. prietoi ist zu massiv und die H. pinnatifida als Aufsitzer ist zu schnell. Muss ich ständig hinterher sein. Aufsitzer, gleich welche, habe auch verschiedene C., Bucen sowieso, gehen so ziemlich gut. In dem gibt es eher Probleme mit Stängels. Untypisch. Komme ich noch drauf.


Viel Erfolg mit deinem Setup!

Gruß Nik
 

gory95

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Hi Nik,

was ich immer wieder in der Aquaristik feststelle ist, dass es nicht nur einen funktionierenden Weg gibt. Selbst meine Becken unterscheiden sich untereinander stark.
In meinem 60l Würfel (Besatz: Boraras Brigittae, Hara Jerdoni), bepflanzt mit vielen verschiedenen Bucephalandras und einigen Cryptocoryne Parva habe ich seit über 6 Monaten keinen Wasserwechsel mehr gemacht. Da läuft die Biologie so hervorragend, das ich es mir nicht besser wünschen könnte. Kristallklares Wasser und nicht den Spur einer Alge. Nicht mal auf den Scheiben, nirgends. Filtern tut dort ein - durchaus überdimensionierter -Biomaster 250. Bestückt ist dieser ausschließlich mit Filtermatte und im untersten Korb etwas Seachem Matrix.
Würde ich hingegen in meinem 120P keinen regelmäßigen WW machen, ginge das schneller den Bach runter als ich dabei zuschauen könnte.

Ich denke, dass sowohl die Geringfilterung als auch die Starkfilterung ihre Daseinsberechtigung haben und funktionieren. In deinem Würfel sehe ich z.B. keinen Besatz. Da fällt nicht viel organischer Abfall abseits absterbender Pflanzenreste an, was gefiltert werden müsste.

Aber in einem sind wir uns, denke ich, grundsätzlich einig: Der wahre Schlüssel zum Erfolg liegt nicht im Filter, sondern in einer funktionierenden, gesunden Mikrobiologie. Hat sich diese erstmal gebildet, ist der Filter Nebensache.
Letzten Endes dient der Filter in einem laufenden Becken mit gesunder Biologie für mich in erster Linie zum Sauerstoffeintrag und zum Filtern im ursprünglichen Sinne (entfernen der Schwebstoffe).

Grüße
Moritz
 

gory95

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Hallo zusammen,

der bestellte Eheim Professionel
600T kam die Woche an und hat dann heute den „alten“ Biomaster 600 Thermo abgelöst. Das Filtermaterial habe ich in großen Teilen erstmal übernommen.

Mein erster Eindruck ist sehr positiv. Der Filter lief sofort problemlos an und ist quasi bereits jetzt leiser als der eingefahrene Biomaster. Der Durchsatz auf höchster Stufe (905l/h) scheint, der Strömung im Becken nach zu urteilen, auch um einiges höher zu sein als beim Biomaster.
Die Steuerung über den Browser finde ich auch sehr gut gelungen, eine App wäre hier noch das i-Tüpfelchen.
Die Abmessungen sind noch mal eine deutliche Nummer über dem Biomaster. Ein Filterkorb schluckt problemlos 2l Seachem Matrix.

Mal sehen, wie er sich über die Laufzeit schlägt. :)

Grüße
Moritz
 

Thiemo

Active Member
Hey,

auch von mir mal eine kleine Zwischenmeldung.

Je länger die Probleme andauern, desto mehr Betroffene Menschen finde ich.
Die Jungs von Aquadiccted haben diese Woche ein Video herausgebracht, wo sie die "Kinderkrankheiten" des Biomasters erwähnten. Auch dort fand ich im den Kommentaren einige die Probleme mit den Biomastern haben. Nicht alle, es scheint Geräte zu geben, welche gut funktionieren.

Das ganze Ausmaß der Problematik wird meines Erachtens deutlicher, wenn man bedenkt, dass wahrscheinlich die wenigsten Menschen in Foren ihre Erfahrungen schildern oder unter Videos bei Youtube kommentieren. Ich will gar nicht wissen wie hoch hier die Dunkel Ziffer sein muss.

Desto schlimmer finde ich, dass diese Geräte immernoch feil geboten werden, obwohl diese Problematik offensichtlich bekannt zu sein scheint. Dafür habe ich aktuell leider keine Worte mehr.
Der Service von Oase ist hervorragend, kann allerdings zumindest für mich keine Lösung finden.

Mein Händler glänzt mit "Stillschweigen" - der eine zeigt dort auf den anderen, wieso dieser mir noch nicht geantwortet hatte... Traurig und peinlich.

@gory95 es freut mich zu hören, dass du mit dem 5e 600T glücklich bist. Diesen hätte ich auch gerne erworben. Mal sehen was die Zukunft bringt.
Hast du deinen Biomaster nun bei deinem Händler umgetauscht bekommen?


Durchsatz auf höchster Stufe (905l/h)
Wie kommst du denn "nur" auf 905l/h
Ist das die Netto Menge welche du selbst ermittelt hast?
 

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