Leitwert DRAK Duradrakon / GH

Thiemo

Active Member
Hi,

leider kann ich an keiner Stelle einen Hinweis dazu finden, wie der Leitwert pro 1 KH/GH bei den Salzen von DRAK steigt.

Ich finde es immer super hilfreich mit Hilfe des LW das korrekte "Aufsalzen" zu prüfen.

Habt ihr eine Idee wie man an die Werte kommen kann? Gibt es Erfahrungswerte?
 

Damian

Active Member
Hi Thiemo

Wie prüfst du das denn? Weil: im Aquarium gibt es ja noch anderes, was den Leitwert beeinflusst. Löst du das Aufhärtepräparat komplett im Osmosewasser, bevor du es ins Aquarium gibst?

Ich selbst kann dir keine Erfahrungswerte liefern, weil ich das Osmosewasser direkt ins Aquarium laufen lasse und dort Duradrakon und Preis Mineralsalz verwende. Allerdings von meiner Seite her der Hinweis, dass du übers Formular auf der Webseite von DRAK anfragen könntest. Auch wird dort die Telefonnummer von Herrn Kremser angezeigt. Womöglich gibt es die Informationen vom Hersteller selbst.

Viele Grüsse
Damian
 

Thiemo

Active Member
Hi Damian,

Danke für die Rückmeldungen.
Tatsächlich stelle ich aktuell vom JBL Aquadur um.
Ich sammel das Osmosewasser immer in einem Fass.
Klar das kann man nicht immer auf den Liter genau dosieren. Aber grob passt das ja. Das Aquadur habe ich immer nach Erfahrungswerten zugegeben.
Dieses löst sich recht flott auf. Mit dem Leitwert-Messgerät habe ich dann überprüft ob das grob passt.

Das Duradrakon soll sich deutlich schlechter lösen. Dennoch stelle ich mir das nützliche vor anhand vom LW nochmal zu checken ob alles passt.


Ist das für die Fische nicht ungesund wenn ich bei sagen wir mal 50% WW pures Osmosewasser reinkippe und erst dann das Salz? Das halbiert dir ja erstmal die Werte schlagartig und erhöht sie im Anschluss wieder?
 

Damian

Active Member
Hi Thiemo

Duradrakon löst sich scheinbar nur mit CO2-Zugabe, das heisst, in deinem Fass wirst du nicht wissen, welche Teile sich schon gelöst haben und welche nicht - daher nützt dir die Überprüfung des Leitwerts wohl wenig bis nichts. (Ausschnitt von der Webseite von DRAK:
Dieses Aufhärtesalz ist nur für Aquariumwasser mit genügend freiem CO₂ (vorzugsweise durch eine geregelte CO₂-Anlage) und einem pH von deutlich unter 7 geeignet, da sich sonst einige Bestandteile nur sehr langsam oder nicht vollständig auflösen!

Ich mache meine wöchentlichen 50% WW so: Ich wäge 20g Duradrakon mit einer günstigen Feinwaage ab und gebe es eine Flasche, in der mit einem Sodasprudler stark mit CO2 versetztes Osmosewasser ist. Diese schüttle ich gut durch. Davon gebe ich dann während das Aquarium gefüllt wird immer wieder einen Teil zu. Vermutlich wäre das Resultat ähnlich, wenn ich die 20g einfach während des Auffüllens portionsweise ins Becken streuen würde, von der Prozedur erhoffe ich mir, dass sich das Duradrakon schneller fertig gelöst hat, ich habe das irgendwo hier auf dem Forum mal so aufgeschnappt.
(Kaliumnitrat und Bittersalz gebe ich auch während des Auffüllens bei. Kaliumphosphat immer am Schluss, wenn das Becken fertig befüllt ist.)

Während der ganzen Prozedur läuft mein Filter sowie der Inlineheizer normal weiter. Auffüllen "muss" ich das Becken direkt, weil ich nicht gewillt bin, ein 200 Liter Fass in der Wohnung stehen zu haben. Beim neuen Becken müsste es dann sogar noch grösser sein, ich werde also beim direkt Befüllen bleiben.

Grüsse
Damian
 

Kejoro

Active Member
Hi,

das CO2 zum Lösen des Salzes pfuscht zusätzlich in der Leitfähigkeit herum. https://www.flowgrow.de/threads/das-problem-ähh-lernbecken.46168/page-8#post-372225

Wenn das Salz homogen gemischt ist, kann man eine Menge hinzugeben, diese sich ohne CO2 lösen lassen, die LFK, GH und KH messen.
Die Werte speichern und dann den Rest mit CO2 lösen. Dort misst man nur noch die GH und KH.

Dann kennt man die resultierende GH & KH und hat eine Leitfähigkeit, mit der man arbeiten kann.

Limitiert wird das durch das Auflösungsvermögen der Tests. Plus/Minus 20% muss man da schon in Kauf nehmen.
Und bei solchen durchaus üblichen Abweichungen stellt sich die Sinnfrage.

Schöne Grüße
Kevin
 

Ähnliche Themen

Oben