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Postby HouseDeere » 19 Feb 2010 12:36
Hallo zusammen,

lese schon seit zwei Tagen zu dem Thema hier und in andren Foren bzw. was man so über Google findet. Aber so richtig schlau werde ich nicht daraus :? ... Das die GH oft aus der hohen KH resultiert habe ich schon mit bekommen, und das dann ein Teilentsalzer reichen kann auch. Bei den dabei genannten Beispielen ist die KH aber meißten bis max. 4 kleiner als die GH z.B. GH19 KH15.

Jetzt zu meiner Frage, mein LWW sind

GH 17
KH 10

und ich peile als Wunschwerte durch mischen mit LW ca.

GH 10
KH 6

an. Nun wollte ich wissen ob da ein Teilentsalzer trotz der großen diferenz zwischen KH und GH reicht, oder ob ich zu einem Vollentsaltzer greifen sollte?

Habe wie gesagt schon einiges dazu hier gelesen, unter anderem auch eure Selbstbau-/Harz- Diskusion. Aber bei der ganzen Theorie raucht mir der Kopf :bonk: und ich hätte gerne einen greifbaren Wert, ab wann das ein oder andere Sinn macht.

Freue mich schon auf eure Antworten.

Gruß, Holger
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Postby juppes » 19 Feb 2010 13:12
Hi,
das würde mich auch interessieren.
meine lww:
Summe Erdalkalien (Gesamthärte) 3,32 ± 0,13 mol/m³ entspricht 18,6 ± 0,7 °dH (hart)
Karbonathärte 12,5 ± 0,3 °dH

Würde gerne SBB halten.

Würde mich über einen tip freuen.

gruß,
juppes
Gruß,
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Postby Roger » 19 Feb 2010 13:57
Hi ihr beiden!

Ein Teilentsalzer entfernt alle Härtebildner aus dem Wasser. D. h. es kommt mit GH/KH = 0 aus den Säulen und ist sehr stark mit Kohlensäure angereichert woraus ein PH von etwas 4 resultiert.
Die zweite Säule die bei der Vollentsalzung hinzu kommt hat auf die Härte dann keinen EInfluß mehr. Sie entfernt lediglich Kohlensäure, Nitrat, Phosphat usw.

Also wenn Ihr keine Probleme mit übermäßig Nitrat usw. im LW habt, würde die Teilentsalzung genügen und z. B. das Mischen mit LW im Verhältniss 50:50 die Härtewerte um die Hälfte reduzieren.
Gruß
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Postby HouseDeere » 19 Feb 2010 14:35
Hi Roger,
na das ist mal eine Auskunft mit der ich was anfangen kann :top: . Mein LWW vom Nitrat liegt bei 10mg/l und damit kann ich leben, und den niedrigen PH-Wert kann ich ja durch ausspühlen vom CO2 auch wieder anheben.

Passt... Danke Roger

Gruß, Holger
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Postby kurt » 19 Feb 2010 17:19
Hallo zusammen,

Roger spricht von einem schwach sauren Kationenaustauscher, da sollte der KH-Anteil aber im Leitungswasser ca. 80%
ausmachen. Die Karbonate werden in Kohlensäure umgewandelt, diese lässt sich leicht durch Belüftung entfernen.

Es werden also nicht alle Salze in Säuren umgewandelt, es bleibt Chlorid, Sulfat, Nitrat.
Nur ein stark saurer Kationenaustauscher wandelt auch diese in zugehörige Säuren um,
Salzsäure,Schwefelsäure,Salpetersäure, der Salzgehalt ist über die Leitfähigkeit messbar.
Gruß Kurt
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Postby juppes » 19 Feb 2010 17:32
Hi, danke für die Antwort.
Bei mir kommt No3 allerdings schon mit ca. 21,8 aus der Leitung. Wäre das noch vertretbar?
http://www.rheinenergie.com/download/produkte/wasser/trinkwasser_linksrheinisch.pdf
Gruß,
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Postby kurt » 19 Feb 2010 18:03
Hallo Juppes,

juppes wrote:Bei mir kommt No3 allerdings schon mit ca. 21,8 aus der Leitung. Wäre das noch vertretbar?

jein…, wenn du keine Verbraucher hast (viel Pflanzen) steigt er sehr schnell noch höher.
Ich selber fahre mit 5 mg/l und komme damit gut zurecht.

Vollentsalzung,
ein stark saurer Kationenaustauscher mit einem nachgeschalteten stark basischen Anionenaustauscher entfernt
Nitrat und Silikat, die richtigen Harze vorausgesetzt (Leitfähigkeit unter = 1µS/cm) .
Bei Osmoseanlagen gibt es widersprüchliche Aussagen.
Gruß Kurt
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