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Postby p'stone » 04 Jan 2020 11:49
Hallo ,

da für mich ein Neukauf eines Druckminderers ansteht, habe ich eine Frage.
Ich habe bei meiner 6kg Flasche die Arbeitsrucksteigerung bei fast leerer Flasche noch nie beobachten können.
Ganz im Gegensatz zu meiner 2kg Flasche, bei der der Arbeitsdruck stark ansteigt und dadurch viel zu viel CO2 ins Becken geleitet wird.
Ist das Zufall oder fällt diese Drucksteigerung bei großen Flaschen geringer bis gar nicht aus.
Für mein neues Becken möchte ich mir eine 10kg Flasche besorgen.
Reicht dafür ein normaler Druckminderer oder sollte es doch besser ein Doppelkammer-Druckminderer sein.

Gruß Thomas
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Postby Erwin » 04 Jan 2020 17:46
Hallo Thomas,

Ich stelle bei meiner 6kg Flasche, betrieben mit einem alten Dennerle Druckminderer nur eine leichte Arbeitsdruckerhöhung zum Füllende hin fest.
Die Ph-Regelung schaltet dann halt ab, wenn es wirklich mal zu viel CO2 werden sollte.
Ob dabei die Flaschengrösse eine wesentliche Rolle spielt, kann ich dir leider nicht beantworten. Kann mich nicht erinnern, wie das vor 30 Jahren mit 2kg Flaschen war.
Aber auch damals hatte ich schon die Ph-Regelung.

MfG
Erwin
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Silikonspray auf den Aussenscheiben mit einem weichen Tuch trocken wischen und es flutscht wieder.
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Postby Ohligerj » 04 Jan 2020 18:14
Hallo Thomas,

der Anstieg des Arbeitsdruckes bei Druckabfall in der Flasche ist mir auch bekannt. Grundsätzlich hat das nichts mit der Flaschengröße, sondern nur etwas mit dem Druckminderer zu tun. Eine große Flasche hat den Vorteil, dass der Druckabfall langsamer von statten geht und somit ein Anstieg des Arbeitsdruckes bemerkt werden kann bevor es zu spät ist.

Um eine regelmäßige Kontrolle kommst Du nicht herum, Blasenzähler oder pH-Wert. Ich benutze eine permanente ph-Messung, aber keinen Regler. Funktioniert ganz gut, es dauert viele Tage bis kritische Werte erreicht werden.
Gruß vom
Jörg
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Postby Ebs » 04 Jan 2020 19:00
Hallo Thomas,

p'stone wrote:
da für mich ein Neukauf eines Druckminderers ansteht, habe ich eine Frage.
Ich habe bei meiner 6kg Flasche die Arbeitsrucksteigerung bei fast leerer Flasche noch nie beobachten können.
Für mein neues Becken möchte ich mir eine 10kg Flasche besorgen.
Reicht dafür ein normaler Druckminderer oder sollte es doch besser ein Doppelkammer-Druckminderer sein.


wenn es dir um die Verhinderung einer evtl. automatischen Druckerhöhung geht, würde ich bei Neukauf dann doch gleich einen Doppelkammer- Druckminderer wählen.

Gruß Ebs[
Aquarium von Eberhard:110 l Netto, KH 6; GH 13; PH 6,8/6,9; CO2 25/30; NO2 n.n; NO3 10/15; PO4 um 0,5; K um 8; Fe 0,1; Ca/Mg 7 :1; Bel. T5 2x 28W + 1400 Lumen LED; 15 Std. Bel. ; keine sichtb. Algen
http://www.flowgrow.de/aquarienvorstellungen/juwel-panorama-80-120l-vorstellung-t13998.html
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Postby p'stone » 04 Jan 2020 21:46
Hallo,

danke für Eure Antworten.
Ich verwende bei beiden Flaschen das gleiche Druckminderermodel von US-Aquaristik.
Gelegentliches Nachstellen ist nicht das Problem. Bei der 2kg Flasche geht die Druckerhöhung aber so schnell, daß der CO2-Gehalt im Becken schnell ansteigt und leider auch schon mal gefährliche Bereiche erreicht.
Bis jetzt, ein Segen, aber ohne ,daß Tiere gestorben sind. Habe es dann immer noch rechtzeitig registriert.

LG Thomas
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Postby RavenTheJust » 19 Jan 2020 19:04
Hi Thomas,

Wenn Du Dir überlegst deswegen einen neuen Druckminderer zuzulegen, würde ich mir eher überlegen eine pH Steuerung zuzulegen.
Da kommst Du mit ~120.- mit Magnetventil zu einer zuverlässigen Steuerung und bist die Sorgen los.
Dann reichts etwa alle 2-3 Jahre eine neue Sonde zu kaufen (bei guter Pflege auch länger)..

viele Grüsse

lukas
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Postby hans66 » 19 Jan 2020 20:36
Hallo Lukas,

was wäre das denn für eine Steuerung für 120 Euro?

Grüße
Hans
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Postby p'stone » 19 Jan 2020 23:01
Hallo Lukas,

danke für den Tipp.
Ich muss mir aber sowieso einen neuen Druckminderer zulegen.

Gruß Thomas
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Postby RavenTheJust » 20 Jan 2020 15:17
hans66 wrote:Hallo Lukas,

was wäre das denn für eine Steuerung für 120 Euro?

Grüße
Hans


Hallo Hans,
Ich möchte nicht unbedingt Werbung für Produkte oder Shops machen, aber wenn Du fragst:
Ich nutze an beiden Becken die Hobby-pH Steuerung von Dohse Aquaristik seit zwei Jahren.
Die ist rudimentär, lässt ein paar Komfort-Funktionen missen (zB hat das Display keine Beleuchtung und es hat keine Stützbatterie, welche die Zeit bei einem Stromausfall überbrückt (d.h. nach einem Blackout muss man die Zeit kontrollieren)), aber sie funktioniert absolut tadellos und zuverlässig.
Sie hat eine Nachtabschaltung (Zeitschaltuhr) integriert und verschiedene Alarmfunktionen. Für den Preis kann man überhaupt nichts sagen.

Die gibts mit ein bisschen suchen mit passender Kunststoff-pH Elektrode für rund € 80.-
Dazu braucht man dann noch ein CO2-Magnetventil, das bekommt man für €30-40.-

Und schon kann's losgehen!

Zubehör an welches man noch denken sollte (kostet vielleicht zusammen nochmals €10.-) :
Eichlösung pH 4.0 & 7.0 und KCl 3M, allenfalls eine Reinigungslösung.
(Bei Sera gibts viel für wenig Geld und die sind am Ende alle gleich gut)

Was ich auch noch empfehlen kann ist die Dennerle Kalibrierstation für pH Elektroden. Die ist einfach sehr praktisch bei der Arbeit am Becken.

Wer's gut machen will badet seine Elektrode einmal im Monat für eine Stunde in 3M KCl, und kalibriert sie dann.
Ich mache es nicht und sie hält auch nach zwei Jahren noch okay. Ist nicht mehr die schnellste, aber das passt schon..

Nicht vergessen: Elektroden beim kalibrieren zwischen den Eichlösungen mit dest. H2O spülen und nur trockentupfen, niemals reiben.


Viele Grüsse

Lukas
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Postby hans66 » 20 Jan 2020 20:17
Hallo Lukas,

danke für die ausführliche Antwort. Magnetventil habe ich schon. Den Controller habe ich auch gesehen, konnte ihn aber nicht richtig einordnen. Mir geht es hauptsächlich um die Begrenzung von CO2 im Extremfall, dafür wäre das Gerät gut geeignet.

Viele Grüße
Hans
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Postby RavenTheJust » 20 Jan 2020 21:58
Also ich nutze ihn für die "Feinsteuerung" pH 6.8 was bei meiner KH einem CO2-Gehalt von ca. 25-30 mg/L entspricht.
Ich habe einen "30mg" und einen "20mg" Dauertest parallel im Einsatz und die zeigen, wie zu erwarten, ein kräftiges Grün und ein helles Grün.

Was ich nicht verstehe ist, weshalb diese pH Steuerungen normalerweise mehrere hundert Euro kosten?!
Klar, bei einem Laborgerät brauche ich eine Temperaturkompensation, die Leute titrieren mit starken Säuren und Laugen, d.h. die Werte ändern sich schnell und die Elektrode muss entsprechend schnell messen. Ich brauche eine Genauigkeit von 0.01 pH und die Sonde muss mit allen möglichen Lösungen klar kommen.

Aber im Hobby-Aquarium-Bereich ist das doch alles nicht nötig.
Von der Regelungs-Seite her ist ein Aquarium dermassen unkritisch. Der Wert ändert sich langsam, die Messung ist kontinuierlich, eine Genauigkeit von <0.1 pH ist komplett unnötig. Hysterese etc braucht man alles nicht. Auch braucht es keine proportionale Steuerung AN/AUS reicht vollkommen.
Aber dann packt man einen Touchscreen dran, Genauigkeit bis 0.05 pH, Hysterese-Einstellungen und weiss der Teufel, nur um es den Leuten dann für 400.- andrehen zu können.
Macht doch das Zeug lieber preiswert, damit jeder seinen Fischen die Sicherheit gönnen kann, dass sie nicht vergast werden.

Das war nämlich der Grund weshalb ich mir die Steuerung zugelegt habe. In 4 Jahren zwei tote Becken - das war mir eine Lehre.
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Postby nik » 21 Jan 2020 01:27
Moin,

ich bin schon lange weg von pH-Regelungen, mir wurde mit der Zeit der ganze Aufwand lästig und ich hatte alle Regelungen ausgemustert. Übrigens gehen CO2-Regelungen mit aufhärtendem Gestein nicht gut zusammen. Zunehmende KH bedeutet zunehmenden CO2-Gehalt. Muss man wenigstens ein Auge drauf haben.

Ich habe mir länger überlegt, warum ich noch nie ein erkennbares Problem mit erhöhtem Druck zum Flaschenende hatte. Mir ist es nie aufgefallen, irgendwann war sie leer. Der Grund ist vermutlich simpel, ich gebe relativ wenig CO2, bis sehr wenig CO2 hinzu, dh. <20 mg/l, es kann auch mal dauerhaft einen blauen Dauertest (20 mg/l) haben und da spielt es schlicht nicht so eine Rolle, wenn es zum Schluss zur Druckerhöhung kommt. Das sieht anders aus, wenn es sowieso schon 30 mg/l und mehr sind. Vermutlich kann man seine Entscheidung, ob Doppelkammerdruckminderer oder nicht, vom persönlich präferierten CO2-Niveau abhängig machen.

Einen CO2- Unfall hatte ich schon, ging aber noch mal glimpflich ab. Ursache war ein schlecht einzustellendes Feinnadelventil. Das war die häufigste Ursache für Probleme!

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Wuestenrose » 21 Jan 2020 08:10
Morgen…

Ich halte das Geld in einen Doppelkammer-Druckminderer für deutlich sinnvoller investiert als in eine pH-Steuerung.

Viele Grüße
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Postby p'stone » 22 Jan 2020 10:54
Hallo,

danke für die weiteren Einschätzungen.
Eine pH-Steuerung ist nicht geplant.

@Nik: Wenn ich es richtig im Kopf habe, betreibst Du Deine CO2-Anlage ohne Magnetventil.
Wie hoch kann man da den CO2-Spiegel einstellen, ohne ,daß es nachts zu Problemen kommt.

Gruß Thomas
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Postby Bernd.G » 22 Jan 2020 23:51
Hallo
Ich habe mir jetzt einen Doppelkammerdruckminderer gekauft weil die letzten 4-5 Tage vor dem Ende des Co2- Depots der Blasenzähler anfing zu "sprudeln" bis das Dennerle-Ei gelb war. Habe tagsüber stundenlang per Hand die Zufuhr abgestellt und das ging mir auf den Geist.

Gruß
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