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Postby zille » 22 Jun 2014 12:48
Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen.

Im Bau ist ein Becken mit 120x50x60 (360l)

Entschieden habe ich mich (auch auf Grund meiner Frau) für den Bioflow 8 Innenfilter mit 300W Heizer und der Cliff Dark Rückwand mit Filterverkleidung.

Co2 Anlage bekommen ich nächste Woche. Als Beleuchtung habe ich LED mit Controler und 9000 Lumen (komme dann auf 30L/L) Das sollte für eine ausreichenden Beleuchtung reichen.

In 3 Wochen ist das Becken abholbereit.

Jetzt kommen meine Fragen...

Welchen Bodengrund nehme ich? Farbe sollte so natürlich wie möglich sein. Allerdings habe ich gelesen, das sich die Fische bei dunkleren Boden wohler fühlen, und die Farben besser zur Geltung kommen.

Ausgeschaut habe ich den Dennerle Kies in Schwarz oder Braun, oder bei Sand den Sansibar. Bin da aber offen für alles.

Viele haben mir einen Bodenfluter empfohlen. Man ließt allerdings sehr unterschiedliche Meinungen darüber. Das er beim Sand wegfällt ist klar. Ist ein Bodenfluter sinnvoll?

Sand oder Kies oder vielleicht direkt soil?

Als Besatzung soll ein Schwarmfisch, Schmetterlingsbuntbarsche und Zwergbuntbarsche, Sowie ein Paar Hexenwelse hinein.

hoffe, ihr könnt mir helfen...

Gruß Zille
LG
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Postby zille » 23 Jun 2014 16:17
Ich muss nochmal ne frage einwerfen. Bei allen beiträgen die ich via google finde ist davon die rede, das 1-2 mm körnung schon sand ist. Ist dann der dennerle kies oder sogar der garnelenkies eigentlich schon sand?

Dumme frage, aber ich werde daraus nicht schlau.

Lg zille
LG
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Postby zille » 24 Jun 2014 07:35
Kann niemand helfen? bin total verunsichert.

In Foren geht die Tendenz zum Sand, in jedem Aquariumshop sagt man mir, das ich Sand auf keinen Fall nehmen soll.

LG Zille
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Postby nik » 24 Jun 2014 08:50
Hallo,

Du bist neu im Flowgrow und wirst deine Fragen hier, vielleicht anderswo stellen. Du stellst Fragen, die die kompetenten Aquarianer allerhöchstens melonen-fach beantwortet und gerade auf dich mit deren Neuauflage gewartet haben! Hier werden schon verschiedene Betriebsweisen ausgesprochen ausführlich beschrieben. Du fragst nach dem "optimalen" Bodensubstrat, auch da ist das Forum unter Berücksichtigung der Suche erschöpfend ausführlich.

Trotzdem stellst du deine einfachen Fragen, möchtest gerne - deinen Rechercheaufwand minimierend - die ideale Antwort und das umsetzen. Das hat für jede Komponente etwas vom aus Opel-, Ford- und VW-Teilen ein neues Auto bauen. Es gibt verschiedene Betriebsweisen, die sich für sich unterscheiden, aber in sich stimmig sind.

Schau mal, das kannst du bei einem Auto machen! Der Unterschied ist, für das fertig konfektionierte Auto hast du eine Werkstatt, die dir den Service leistet und es am Laufen hält. Für das Aquarium, auch die Zusammenstellung, bist du dir selbst Konstrukteur, Service und Werkstatt, wirst also kaum umhin kommen dich mit der Kiste zu beschäftigen.
Wenn du in F wohnst könnte ich über einen Vollservice für dich für 35,-€/std. + Mwst., zusätzlich Material, An-/Abfahrt nachdenken. ^^

Du kannst dir den nun möglicherweise attraktiver erscheinenden, bemerkenswerten, großenteils schon aufbereiteten Fundus im Flowgrow erarbeiten oder weiter deine einfachen Fragen stellen. Bei letzterem werden üblicherweise halberfahrene Aquarianer ihr Wissen anbringen, denn den allermeisten erfahrenen Aquarianern steht das Beantworten solcher Fragen Oberkante Unterkiefer. Falls dir das genügt, kannst du deine einfachen Fragen hier, aber genauso gut anderswo stellen. Ich habe aber z.B. auch keine Lust mehr irgendwelches angebrachtes halbgares Wissen gerade zu ziehen. Es steht näherungsweise alles im Flowgrow und ist in seiner Qualität erkennbar. Die Basics sind dein Job! Es gibt nicht wenige Leute, die sich den kompletten Betrieb ihres Aquariums hier selbständig erarbeitet haben! Das ist übrigens ein Ziel dieser Plattform für Pflanzenaquaristik und Aquariengestaltung.

Mit freundlichem Gruß, Nik
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Postby zille » 24 Jun 2014 09:56
Hallo Nik,

danke für die Antwort!

Ich betreibe jetzt ca. 10 Jahre Terraristik. Da ist leider das gleiche geleier und sämtliche Fragen werden täglich wiederholt.

Bitte Urteile nicht über mich, den ich lese seit ca. 8 Wochen sämtliche Foren, um meine Fragen selber zu beantworten.

Leider bin ich beim Bodengrund hängengeblieben. Hier im Pott gibt es 4 sehr erfahrene Aquaristikgeschäfte die seit mehr als 20 Jahren im geschäft sind.

Die haben mir alle gesagt, das Kies mit feiner Körnung Ideal ist. Die haben auch alle Gesagt, das Nährboden und Bodenfluter Optimal sind. Ich glaube nicht, das sie nur verkaufen wollen, den bei vielen sachen haben sie mir abgeraten oder Günstige sachen empfohlen, oder sogar gesagt, das ich im baumarkt günstiger davon komme. Bei sand haben sie alle gesagt, das es erwiesen nicht optimal ist, da keine zirkulation herrscht. und kies mit 1-2 mm oder sogar garnelenkies mit 0,8-1,2 mm auch gut für Panzerwelse und Barsche sind. In vielen Foren lese ich fast nur gegenteiliges, oder sogar, das viele auf Sand umsteigen. Optisch ist alles natürlich geschmackssache. Ich möchte einfach nur nicht das Falsche kaufen, und nach ein paar Monaten oder einem Jahr wieder alles rausschmeißen müssen.

LG Zille
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Postby Atahualpa » 24 Jun 2014 10:50
Hallo Zille,

um Dir den Einstieg zu erleichtern, stelle Dich doch einfach mal vor, gerne gesehen werden hier insbesondere Realnames, nicht Nicknames wird sich hier weniger angesprochen.

Deine Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, kommt drauf an was Du vor hast.
Um bei den Autos zu bleiben, die Frage nach dem Besten Auto lässt sich auch nicht beantworten. Das super Spritsparende Auto kann für den einen das Beste Auto sein, aber gibt mal mit dem Auto vor der Eisdiele an :wink:

Zu Definition, "Kies" mit 1-2 mm Körnung ist Grobsand... Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Sand

Es gibt so gewisse Forenweissheiten, dazu gehört wohl auch Sand zu empfehlen. Ob es immer richtig ist möchte ich dahin gestellt lassen. Hier bist Du in einem fachlich recht anspruchsvollen Forum gelandet, die Suche wird Dich tief in die Materie einführen... Zumindest solange Dein Ziel nicht unbedingt das Buntbarschbecken ist.

Viele Grüße
Sandra
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Postby nik » 24 Jun 2014 11:08
Hallo Zille,

zille wrote:danke für die Antwort!

meinen Aufwand, die Intention missverstehend wird das nicht nur dankbar aufgenommen. ^^

Bitte Urteile nicht über mich, den ich lese seit ca. 8 Wochen sämtliche Foren, um meine Fragen selber zu beantworten.

Na ja, ich bin aquaristisch seit >20 Jahren im Netz unterwegs und lese inzwischen nur noch dieses, allenfalls noch mal sporadisch andere und dann nur Spezialforen.
Obwohl als Segmentforum gestartet, ist Flowgrow eines der besten, vielleicht das beste Universalforum. Nach meinem Dafürhalten ist es das schon.

Die haben mir alle gesagt, das Kies mit feiner Körnung Ideal ist. Die haben auch alle Gesagt, das Nährboden und Bodenfluter Optimal sind. Ich glaube nicht, das sie nur verkaufen wollen, den bei vielen sachen haben sie mir abgeraten oder Günstige sachen empfohlen, oder sogar gesagt, das ich im baumarkt günstiger davon komme. Bei sand haben sie alle gesagt, das es erwiesen nicht optimal ist, da keine zirkulation herrscht. und kies mit 1-2 mm oder sogar garnelenkies mit 0,8-1,2 mm auch gut für Panzerwelse und Barsche sind. In vielen Foren lese ich fast nur gegenteiliges, oder sogar, das viele auf Sand umsteigen. Optisch ist alles natürlich geschmackssache. Ich möchte einfach nur nicht das Falsche kaufen, und nach ein paar Monaten oder einem Jahr wieder alles rausschmeißen müssen.

Bodenfluter ist Dennerle, das machen hier nur wenige.
Dann gibt es die gedüngten Soils, die als Betriebsweise hier gut beschrieben sind.
Vom Kies rate ich aus bestimmten Gründen ab, obwohl sich damit auch sehr gut laufende Pflanzenaquarien erreichen lassen. Meine Pflanzenaquarien setze ich samt und sonders mit ungedüngtem Quarzsand auf. Dazu habe ich reichlich geschrieben, falls es dich interessiert, mal zwei Threads zum Einstieg. In denen sollten weitere Querverweise sein.

- Die "Pflege" der Mikroflora oder ...
- Die Düngung zur "Geringfilterung" ...

edit:
Ach ja, ich errechne 25lm/l. Bei 60cm Höhe finde ich das schon sportlich. Ich bin Pflanzenaquarianer, unter 50 lm/l fange ich erst gar nicht an. Mein kleines hat 80 lm/l. Dir würde ich schon zur Verwendung von Linsen und allerwenigstens(!) 30lm/l raten.

Gruß, Nik
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Postby zille » 24 Jun 2014 11:10
Hallo Sandra,

danke für die Antwort.

wie gesagt, nach 10 Jahren Terraritik würde ich jetzt gerne in die Aquaristik einsteigen. Mein Name ist Sebastian, allerdings nennt mich fast niemand so. Ist also die Gewohnheit^^
Seit ca. 3 Monaten läuft mein 54l Becken, was aber nicht auf Pflanzen ausgelegt ist. Als Besatz ist dort 1.2 Betta imbellis und 10 Perlhuhnbärblinge.

zum 360l Becken:
Es sollten wenig Fische ins Becken
ein Schwarmfisch, Schmetterlingsbuntbarsche und Zwergbuntbarsche, Sowie ein Paar Hexenwelse

Eventuell lasse ich den Hexenwels weg und besetze das Becken mit ein paar Panzerwelse (da gibt es auch viele unterschiedliche Meinungen bezüglich der Buntbarsche)

Weiß nicht ob das erwünscht ist,, aber optisch spricht mich Anyplace, Anytime, Treibholz und Pflanzen und Olli Seins aus der Gallerie sehr an.

Das Forum ist sehr anspruchsvoll im Gegensatz zu manch anderen. Genau deswegen erhoffe ich mir hier Tipps.

Lg Zille
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Postby Atahualpa » 24 Jun 2014 15:01
Hallo Zille,

ich würde Dir dann zu Kies/Grobsand mit 1-2 mm raten. Für die Corydoras ist das ein guter Kompromiss und für Pflanzen ist er ebenfalls sehr gut geeignet. Für mich sieht solche Kies optisch auch recht ansprechend aus. Ausserdem erreichst Du hier ziemlich lange Standzeiten. Die Pflanzen kannst Du über die Wassersäule oder mit einer Düngekugel mit Nährstoffen versorgen.

Selbst verwende ich entweder solchen Kies/Grobsand bzw. in eher pflanzenlastigen Becken ADA Amazonia Soil. Mit Welsen würde ich aber davon abraten da sich doch sonst sehr viele Schwebstoffe breit machen. Für welslose Pflanzenbecken habe ich bisher mit dem Soil die Besten Erfahrungen in Bezug auf die Pflanzen gemacht.

Die Finger würde ich eher von den diversen eingefärbten Kiessorten, auch den feinen lassen. Sie sind so leicht das Du sie beim absaugen permanent absaugst. Nach diversen Versuchen habe ich soche Kiessorten alle wieder aus meinen Becken verbannt.

Schmetterlingsbuntbarsche sind Zwergbuntbarsche :wink: Mit Corydoras funktioniert das im Regelfall ohne Probleme. Corydoras sind hart im Nehmen und kaum ein Zwergbuntbarsch ist so rabiat das er den Corydoras wirklich etwas antun kann. An was für Zwergbuntbarsche hast Du gedacht? Gegen Hexenwelse spricht aber auch nichts. Schmetterlingsbuntbarsche sind recht anspruchsvoll, liess Dich hier bitte gut ein.

Viele Grüße
Sandra
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Postby zille » 25 Jun 2014 08:38
Moin zusammen...

@Nik:

Danke für die Antwort und die ausführlichen Links.
Bezüglich der LED habe ich eine Leiste mehr bestellt. Komme jetzt auf 12880 L
Ich gehe bei ca. 10 cm Boden von 300l Netto aus. Dann liege ich bei 43 L pro Liter.

@Sandra

Super, dann werde ich diesen Kies nehmen. Lange Standzeit ist mir wichtig.

Soil werde ich für mein geplantes Killifischbecken mal ausprobieren.

Der Dennerle Kies soll ja Frei von Giftstoffen sein.

Bezüglich den SBB werde ich erstmal die Wasserwerte abwarten und vorher erstmal Apistogramma reinsetzen.

Bei einem Bekannten vermehren sich Apistogramma erfolgreich im Gesellschaftsbecken. Muss ich dann Bedenken bezüglich der Panzerwelse haben?

Viele Grüße
Sandra
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Postby nik » 25 Jun 2014 10:20
Hallo Zille,
zille wrote:Ich gehe bei ca. 10 cm Boden von 300l Netto aus. Dann liege ich bei 43 L pro Liter.

Ja ja, der andere macht 11cm oder 6cm (was völlig reicht!), der nächste bastelt kein Hardscape rein, dann aber ein mächtiges, ... so rechnet sich das jeder individuell schön - und ist der Grund, warum Licht immer per Bruttoliter betrachtet wird!

Lange Standzeit ist mir wichtig.

Dann besser 0,4-0,8mm, gibt es als Poolfiltersand mind. im nächsten Bauhaus Baumarkt. Lokale Sandwerke haben den auch, dann für ganz kleines Geld.
Ich kam von gröberen Kiesen nach immer feiner, incl. 1-2mm Sand. Die 0,4-0,8mm haben sich bezüglich Nutzbarkeit und Standzeit bestens bewährt.

Mein lokales Sandwerk bietet einen 0,4-0,6mm Quarzsand an, den holte ich bei der Beckenauflösung nach 13 Jahren raus. Der war in tieferen Schichten visuell neuwertig und roch einfach nur appetitlich frisch! Die oberen 5cm hatten leichte Verfärbungen nur im Wurzelbereich der Pflanzen, der erste cm war völlig sauber von den TDS. Mit dem Bodengrund hätte das Becken ohne jede erkennbare Einschränkung unbestimmt weiterlaufen können.
Niemals würde ich den Sand mit einer Düngetonkugel versauen! Das war ausschließliche Wasserdüngung in einem intensiven Starklichtpflanzenbecken.

Pflegeleichter geht also nicht, aber du hast eine eindeutige Präferenz in der Farbe. Ich rate definitiv von dem Dennerle Zeugs ab.

@Sandra, hast du schon mal einen gewaschenen, feuergebrannten 0,4-0,8mmQuarzsand, selbstverständlich ungedüngt, verwendet?

Gruß, Nik
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Postby zille » 25 Jun 2014 11:45
Hallo Nik,

Ja ja, der andere macht 11cm oder 6cm (was völlig reicht!), der nächste bastelt kein Hardscape rein, dann aber ein mächtiges, ... so rechnet sich das jeder individuell schön - und ist der Grund, warum Licht immer per Bruttoliter betrachtet wird!


Mal wieder was dazu gelernt, dachte, das Netto gerechnet wird. Dann ware ich bei 35L. Ich hätte noch die Option, ein 120x40x50 er Becken statt der 120x50x60 zu nehmen. Allerdings fällt dann die Option mal Skalare zu halten leider weg. Dann hätte ich weniger Probleme mit dem Licht.


Dann besser 0,4-0,8mm, gibt es als Poolfiltersand mind. im nächsten Bauhaus Baumarkt. Lokale Sandwerke haben den auch, dann für ganz kleines Geld.
Ich kam von gröberen Kiesen nach immer feiner, incl. 1-2mm Sand. Die 0,4-0,8mm haben sich bezüglich Nutzbarkeit und Standzeit bestens bewährt.


Dann fällt der Guemmer Sand bzw. der JBl mit 0,2 bis 0,5 mm ja auch raus.


Gruß, Nik
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Postby droppar » 25 Jun 2014 12:51
Huhu,

vor der Bodengrundentscheidung stehe ich auch gerade aktuell, aufgrund meines kommenden Umzuges.
Ganzes 240L Becken leer und neu aufbauen, puh.
Allerdings glaube ich, werde ich beim Soil bleiben - einfach aus Gewohnheit und weil ich nie damit Probleme hatte, zum Glück. :)

Offtopic.
@zille
zille wrote:[...] Mein Name ist Sebastian, allerdings nennt mich fast niemand so.
[...]
Lg Zille

zille wrote:[...]@Nik
[...]@Sandra
[...]
Viele Grüße
Sandra

zille wrote:Hallo Nik,
[...]
Gruß, Nik


Du heißt jetzt schon aber Sebastian und bist dir auch sicher, dass du so heißt? :nana: :D
Grüßle,
~rob
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Postby nik » 26 Jun 2014 09:07
Hallo Zille,

zille wrote: Ich hätte noch die Option, ein 120x40x50 er Becken statt der 120x50x60 zu nehmen. Allerdings fällt dann die Option mal Skalare zu halten leider weg. Dann hätte ich weniger Probleme mit dem Licht.

Die 60er Höhe verstehe ich sowieso nicht. Skalare, wenn nicht gerade Altum oder Rotrücken, brauchen das nicht.
Und, wenn Sand, dann reichen 6cm völlig. Für Bodendecker reichen auch 3-4cm.

Ein Standard 120x50x50 reicht für ein Paar Skalare. Meinen Tipp mit den P. dumerilii unterschätzt du vermutlich, das sind Granaten, perfekt für so ein Becken. So ein Becken hatte ich ja parallel zum 80x50x60 laufen. Mir ist so ein 300l zu groß. Mein derzeit größtes ist ein 90x45x45 und es ist gut möglich, dass ich daraus ein terraristisches, d.h. nur feuchtes Scape mit Molchen/Fröschen mache.

Gestalterisch ist generell Beckentiefe wichtiger als -höhe. Solche Verhältnisse wie 120x50x60 oder 120x40x50 zielen auf ein optisch möglichst großes Bild ab, aber die Tiefe (und das Licht) ist wichtiger! Ein 120x50x50 mit 12880 lm hätte 43 lm/l, das ist okay.

Dann fällt der Guemmer Sand bzw. der JBl mit 0,2 bis 0,5 mm ja auch raus.

Der Boden ist eh früher oder später zugewachsen - und wenn es eine Freifläche haben soll, dann wird bei Soilbecken aufwändig ein Sandteil integriert. Heller Sand hat wegen der Reflexion auch einen klaren Lichtvorteil gegenüber dunklen Substraten.

Es gibt übrigens nur einen Grund, warum ich auf dem gewaschenen, feuergebrannten 0,4-0,8mm Quarzsand herumreite, das ist ist die sichere Neutralität des Substrats und die gewährleisteten Eigenschaften. Das ist der ganz große Vorteil in einem auf Übersichtlichkeit und Reproduzierbarkeit abzielenden Setup. Poolfiltersand ist genormt und man muss nur nach der Farbe schauen, welche einem angenehmer ist. Es passt nicht jede Farbe zu jedem Hardscape.

Gruß, Nik
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Postby zille » 26 Jun 2014 19:57
Was nen tolles Forum!

Danke für die Hilfe. :smile:

Ich glaube ne 50er Höhe ist besser. Könnte eventuell noch 10-20 cm verlängern.
Die dumerilii sehen sehr schick aus. Soll aber auch nur eine Option sein. Möchte es erstmal mit Apistogramma und M. ramirezi versuchen.

Zum Bodengrund... Was meinst du mit Farben? Wenn ich nach Poolfiltersand suche finde ich farblich nur diesen typischen "Spielsand"?

Allerdings denke ich, das Poolfiltersand gar nicht so schlecht wäre. Sieht sehr natürlich aus.

Jetzt, bzw. dann hätte ich das nächste Problem. der Bioflow 6 und 8 ist für Becken ab 60cm Höhe. Der 3 hat zu wenig Volumen und laut Hersteller ne Leistung bis 300l. Soll ich 2 nehmen? oder kombinieren mit Mattenfilter? Oder nur Mattenfilter? Der Aquarienbauer bietet auch Kammerfilter an. Taugen die was?

Viele Grüße Zille
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