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Postby celenio » 04 Jul 2013 10:56
Hallo zusammen,

ich habe meine Abdeckung mit einer zweiten 15 Watt Röhre aufgerüstet = 0,67 W/l. Habe seit 3 Tagen eine Beleuchtungszeit von 6 Stunden ohne Unterbrechung. Bis jetzt habe ich nur festgestellt das die Pflanzen gut wachsen sonst nichts negatives.

Ab wann kann ich die Beleuchtungszeit wieder steigern? das ich wieder zu meinen 10 Stunden pro Tag komme?
Und wie gehe ich bei der Steigerung am besten vor?

Ziel ist es wieder von 8 uhr bis 13 Uhr und von 17 bis 22 Uhr zu beleuchten, damit ich auch immer schön was sehen kann ist die Zeit so gewählt und bin bisher gut damit gefahren alles ohne Probleme.

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe.


Gruß
Manfred
Viele Grüße aus Nienburg
Manfred

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Postby Ebs » 04 Jul 2013 17:48
Hallo Manfred,

ich würde die Beleuchtung gleich voll laufen lassen, habe das bisher noch nie anders gehandhabt, auch bei mehr Licht.
Eine Beleuchtungspause habe ich nie eingesetzt, gab auch keinen Grund dafür.

(Und du hast ja wahrscheinlich auch nicht nur langsam wachsende Pflanzen. Die sollten dann evtl. etwas schattiger stehen.)

Wenn dir das zu plötzlich ist, nimm jeden Tag eine Stunde mehr.

Dann beobachten und evtl. die Düngung leicht anpassen.

Gruß Ebs
Aquarium von Eberhard:ca.100 l Netto, KH 6; GH 13; PH 6,8/6,9; CO2 25/30; NO2 n.n; NO3 10/15; PO4 um 0,5; K um 8; Fe 0,1; Ca/Mg 7 :1; Bel. ca. 5000 Lumen LED; 15 Std. Bel. ; keine sichtb. Algen
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Postby nik » 05 Jul 2013 08:05
Hallo Ebs, Manfred,

Ebs, hatte mir dein Becken angesehen um zu sehen woher dein Vorschlag kommt. Es war mir dann klar. Manchmal schaue ich mir eben auch nur Bilder von einem Aquarium an und schon bei den ersten springt es mich förmlich an, das Becken funktioniert!

Das erklärt deinen Vorschlag, aber das gut funktionierende Becken würde ich bei Manfred erst mal nicht voraussetzen und es vorsichtiger angehen. Licht kann ein Becken eben auch belasten.
Mein Vorschlag wäre, lass' die 6 Std. bis das Becken einwandfrei läuft. Dann erst eine Stunde erhöhen und wieder schauen ob es einwandfrei läuft - wenn nicht, zurück.
Man kann so gut erkennen ob das Becken läuft. Tut es das, kannst du die Zeiten relativ schnell erhöhen, tut es das nicht, dann läuft es mit zu langem Licht in die Grütze. Du wirst dann ausloten müssen, welche Lichtdauer dein Becken verträgt.

Gruß, Nik
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Postby celenio » 05 Jul 2013 08:59
Hallo Ebs,
Hallo Nik,

erst mal danke das Ihr was geschrieben habt. Habe für heute 1 Stunde mehr auf der Zeitschaltuhr. Werde es wieder ein paar Tage beobachte ob sich was ändert.

Woran erkennst Du denn das ein Becken gut funktioniert vom optischen?

Gruß
Manfred
Viele Grüße aus Nienburg
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Postby nik » 05 Jul 2013 09:17
Hallo Manfred,

keine Algen ist das beste Indiz. Wenn du es ausführlicher willst, dann hier.

Gruß, Nik
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Postby celenio » 07 Jul 2013 21:52
Oh je Oh je, all unsere Meere, Seen und Flüsse funktionieren nicht richtig überall Algen... ;)
Viele Grüße aus Nienburg
Manfred

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Postby nik » 07 Jul 2013 22:04
Stimmt, und überall nur 6 Std. Licht. Hau tüchtig Licht rein und dein Becken "funktioniert". Have fun.

Bye, Nik
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Postby celenio » 07 Jul 2013 22:32
:) das ist ein typischer Nik :),

auf Fragen auf die man einfach nur eine Antort schreiben kann, wird wie bei den Politikern drum rum geredet, wenn jemand eine andere Meinung hat oder es nicht versteht, dann wird sich einfach ausgeklinkt :) wie man auch schön in anderen Foren sehen kann. :) :D

Vielleicht sollte er auch mal genau schauen und auch merken das er es nicht nur mit Anfängern zu tun hat. Ach so sind sie halt die IT´ler :D

Nicht böse sein Nik. ist mir nur aufgefallen. Dir ein :bier: reich.

Aber gut, so ist jeder halt anders. :) wäre sonst auch alles sehr langweilig.
Viele Grüße aus Nienburg
Manfred

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Postby nik » 07 Jul 2013 22:39
Hallo Hartmut,

im Grunde war das ein Vergleich wie Arschbacke und Kuche backe. Die Erklärungen dafür will ich einfach weder hören noch mehr lesen. Versteh'sche?

Ansonsten hast du Recht, es war ein typischer Nik! Üblicherweise wird es nicht verstanden, von dir in diesem Fall auch nicht. Bleib ganz locker, ich bin's auch.

Bye, Nik
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Postby uruguayensis » 08 Jul 2013 01:39
Hallo Manfred, auf Dauer 6 h Licht reichen nicht aus bei Tropischen Aquarienpflanzen. Wie bei den emersen Pflanzen die man im Winter zusätzlich beleuchten muss, weil im Winter die Tageslichtlänge nur ca. 6 h beträgt. Wenn man das bei emersen Pflanzen nicht macht, überleben manche Arten den Winter nicht. Sie kommen aus den Tropen wo die Tageslichtlänge 12 h beträgt. Bei einem Aquarium mit submersen Pflanzen habe ich bei 6 h Licht das gleiche schon mal beobachtet. Die Pflanzen gehen nicht von heute auf morgen, oder in ein paar Wochen zugrunde, sondern es dauert mehrere Monate bis sie bei 6 h licht langsam eingehen. Du musst schon auf ein verträgliches Maximum kommen an Stunden. Ich persönlich Beleuchte 10:30 h am Tag und lege keine "Mittagspause" ein bei der Beleuchtung, ich bevorzuge den " Regentag" an einem Tag der Woche lasse ich die Beleuchtung ausgeschaltet, das Aquarium wird dadurch auch Algenärmer.

MfG
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Postby Ebs » 08 Jul 2013 06:52
Hallo,

celenio wrote:Oh je Oh je, all unsere Meere, Seen und Flüsse funktionieren nicht richtig überall Algen... ;)


das ist leider auch etwas zu kurz gedacht ! :wink:

1. Man kann ein natürliches Großgewässer nicht mit einer künstlichen Pfütze Aquarium 1 : 1 gleichsetzen.
2. Manchem Großgewässer würden etwas weniger Algen, wenn sie Ausdruck zu hoher Belastung sind (Umweltbelastung) , oftmals guttun.

Gruß Ebs
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Postby uruguayensis » 08 Jul 2013 10:38
Hallo, das ist ein interessantes Thema. Man dachte bis jetzt, dass die Regenwälder die grüne Lunge der Erde sind. Das hat sich jetzt geändert, als man herausgefunden hat das der Regenwald dem am Tag produzierten Sauerstoff nachts wieder zum großen Teil absorbiert. Den meisten Sauerstoff in der Atmospähre Produziert das pflanzliche Plankton ( Algen) in den Meeren.

MfG
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Postby Ebs » 08 Jul 2013 12:44
Hallo Emrah,

uruguayensis wrote: Man dachte bis jetzt, dass die Regenwälder die grüne Lunge der Erde sind. Das hat sich jetzt geändert, als man herausgefunden hat das der Regenwald dem am Tag produzierten Sauerstoff nachts wieder zum großen Teil absorbiert.


Das stimmt so gesagt einfach auch nicht, denn ansonsten könnte man ja den Regenwald getrost weiter abholzen. :D

1. - geht es dabei (grüne Lunge) keineswegs nur um die Sauerstoffproduktion.

2. Übrigens veratmen alle Pflanzen einen Teil des von ihnen am Tage produzierten Sauerstoffs in der Nacht selbst (auch im Aquarium und im Meer).

Auch am Tage verbrauchen alle Pflanzen (auch im Aquarium) einen Teil des selbst produzierten Sauerstoffs.
Das fällt nur meist nicht auf, da die Sauerstoffproduktion den Eigenverbrauch bei gut funktionierender Photosynthese weit übersteigt.

Gruß Ebs
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Postby uruguayensis » 08 Jul 2013 14:14
Hallo Ebs, da gebe ich Dir Recht. Der Gedanke mit dem Regenwald ist mir auch durch den Kopf gegangen, da sollte ich nach dem was ich geschrieben habe, am besten ein (?) setzen. Das mit der Sauerstoffzehrung der Pflanzen während der Nacht kennen Aquarianer seit längeren. Weshalb auch der Grund dafür ist, dass T. Amano Nachts seine Aquarien mit Sauerstoff versorgt. Bei einem ziemlich stark bepflanzten Aquarium kann der Sauerstoffgehalt Nachts niedriger werden, als bei nicht so sehr stark bepflanzen Aquarien, wo der Sauerstoff der am Tag produziert worden ist auch während der Nacht reicht. Pflanzen veratmen neben Co 2 auch Sauerstoff am Tag und bei Nacht. Nachts wird von den Pflanzen keine Fotosynthese getrieben und dadurch kein CO 2 in Sauerstoff umgewandelt, wie am Tag, da kann es dann in einem starkbepflanzten Aquarium für Fische und Bakterien knapp werden. In den allermeisten Fällen reicht der Sauerstoffgehalt aber aus.

MfG
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Postby nik » 08 Jul 2013 15:50
Hallo zusammen,

um da mal eine bessere Vorstellung zu vermitteln. Pflanzen haben erst mal einen ganz normalen Stoffwechsel, der mit Sauerstoffverbrauch einhergeht. Tag und Nacht.
Dann können Pflanzen oxygene Photosynthese. Der daraus resultierende Sauerstoff übersteigt die Atmung der Pflanze bei weitem. Wenn es in einem Aquarium Probleme mit Sauerstoff bei vielen Pflanzen (und ausreichend Licht) gibt, dann liegt das immer an der zu großen Menge zu mineralisierender (, O2-verbrauchender) organischer Stoffe. Fische sind auch nur Durchlauferhitzer für organische Stoffe (Futter). Es ist egal ob für die Zersetzung organischer Stoffe der Sauerstoff durch Fische oder Bakterien verbraucht wird.

Der erzeugte Sauerstoff der Pflanzen resultiert übrigens aus der Spaltung (Photolyse) des Wassers (als Elektronendonator), nicht aus dem CO2.

Im Unterschied gibt es noch die anoxygene Photosynthese vor allem von Purpurbakterien, die verschiedene, andere Elektronendonatoren als Wasser(H2O) verwenden, z.B. Schwefelwasserstoff H2S - und dann bleibt bei der Photosynthese nicht Sauerstoff übrig sondern Schwefel.

Drauf gekommen bin ich über meine gedankliche Beschäftigung mit Cyanobakterien, die ebenfalls photosynthetisieren können. Die meisten mit Wasser, aber manche auch mit H2S als Elektronendonator. So und jetzt kriege ich die Kurve,denn in meinem Becken mit Cyanobakterien sind die dort auffällig ausgeprägt, wo durch die erstickte HCC die abgestorbenen Wurzeln im Sand verblieben und dort der Sand dunkel wurde - ein Hinweis auf H2S.

Gruß, Nik
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