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Beitragvon Buschmann » 18 Okt 2017 12:16
Hallo liebe Flowgrower,

ich bin Stephan, 38 Jahre aus Köln, und interessiere mich seit einiger Zeit für das Thema Aquascaping, irgendwie logisch, sonst würde ich hier ja nicht schreiben… :smile:

Nachdem ich nun über einige Wochen versucht habe mir theoretisches Wissen anzueignen ist es soweit, dass ich mein erstes eigenes Aquascape anlegen möchte. Da ich nicht über unbegrenzte Geldreserven verfüge, muss ich mir die benötigen „Zutaten“ nach und nach bestellen. Es vergeht also recht viel Zeit, bis ich praktisch beginnen kann.

Anfangs war ich recht sicher, was ich benötige, um meine Erfolgsaussichten zu verbessern. Je mehr ich allerdings an Informationen sammle, desto mehr Widersprüche treten auf, die mich dann wieder verunsichern. Daher möchte ich hier einfach mal eine Liste aufstellen an den Dingen, die ich anschaffen wollte und würde mich freuen, wenn ihr mir Feedback geben würdet.

Geplant ist ein sehr nüchternes und aufgeräumtes Iwagumi, mit nur sehr wenigen unterschiedlichen Pflanzen.

Becken: Green Aqua 45 x 30 x 30, 40 Liter
Taugen die Becken von Green Aqua was?
Ich habe u.a. gelesen, das Glas wäre zu dünn und ein Becken könnte ausbauchen?

Filter: JBL CristalProfi e401 (der ist schon da, war im Angebot :thumbs: )
Beleuchtung: Chihiros – RGB 45
CO2: Tropica CO2 Nano System

(Bitte keine Hinweise zu Glasware, das kann ich mir definitiv nicht zu Beginn leisten….)
Ich glaube die Technik ist schon ok, wirklich unsicher bin ich bei der unglaublichen Auswahl und Produktflutwelle im Bereich des Bodens und entsprechenden Zusätzen.

Ich hatte nun an folgendes gedacht:
ADA Amazonia Light Powder
ADA Power Sand
ADA Bacter 100
ADA Clear Super

Dieser ganze ADA Kram macht einfach verflucht gutes virales Marketing, dass man schnell denkt: „Das kaufe ich und dann wird alles super und total einfach.“ So ist es sicherlich nicht. Aber bringen diese Produkte denn einen spürbaren Unterschied, die es dem Anfänger etwas leichter machen ein ausgewogenes System zu erreichen?

Die ADA Komponenten stehen ein bisschen im Widerspruch zu meinen begrenzten Geldmengen, aber ich bin durchaus bereit nochmal einen Monat länger zu sparen, wenn es denn einen spürbaren Unterschied gibt.

Düngung:
Aqua Rebell – Makro Basic - NPK
Aqua Rebell – Mikro Spezial - Flowgrow

Inhalt:

Gestein: Schwarz und Felsartig (zerfurcht), vom örtlichen Steinmetz / -bruch

Bepflanzung:
Utricularia graminifolia (oder ist die zu anspruchsvoll für einen Anfänger?)
eine Eriocaulon Art, weiss noch nicht welche (nur sehr vereinzelt)
evtl. im Hintergrund ein wenig Nadelsimse (höher wachsende)

Besatz:
Schnecken und Garnelen
Hier bin ich noch total unschlüssig, habe mich aber noch nicht sehr stark damit befasst, da tierischer Besatz eh erst etwas später ins Aquarium kommt, oder?

Das war es dann auch schon.
Ich freue mich sehr auf eure Hilfe und Anmerkungen.

viele Grüße
Stephan
Buschmann
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Beitragvon villawuerstchenbude » 18 Okt 2017 12:39
Hi Stephan,

ich kann dir abgesehen von "Besatz erst später" kaum was beantworten, da ich selber noch zu neu bin. Aus meiner Sicht macht das spätere Einsetzen des Besatzes immer sinn, damit sich erstmal die Biologie des Beckens einspielen kann. Die richtigen Wasserwerte stabil sind. Die Garnelen wollen sich ja wohl fühlen! :)

Chihiros bekomme ich auch gerade, insofern -> ich glaub die sind für den Anfang eine tolle Wahl.

Ich wünsch dir ganz viel Erfolg und Geduld.
Gruß,
Fabian

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Beitragvon Buschmann » 28 Okt 2017 23:31
Hallo,

und danke für die mannigfaltigen Antworten zu meinen Fragen. :wink:

Die ersten Grundelemente für mein geplantes Aquarium sind da, es hat aber ein paar Änderungen gegeben, da ich sehr günstig an ein recht gutes 64l Weissglasaquarium gekommen bin.

Die nächsten Wochen werde ich mich wohl dem Hardscape widmen, was zum einen sehr viel Spass macht, zugleich aber schließlich ja auch eines der Hauptelemente ist.
Da ich keinen so richtig imposanten Hauptstein finden konnte, bin ich mir nicht so ganz sicher, obs wirklich ein Iwagumi werden kann.
Evtl. könnt ihr mal schauen und Tips geben?
Irgendwie sieht es meiner Meinung nach noch recht "langweilig" aus...

viele Grüße
Stephan

1. Variante
ich glaube, die ist zu nichtssagend

35942

35940

2. Variante
gefällt mir schon ein wenig besser

35943

35944
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Beitragvon eheimliger » 29 Okt 2017 09:52
Hallo Stephan,
jetzt geht es los mit den Antworten, auch wenn ich Dir mit den Steinen nicht helfen kann :wink:
Du kennst doch bestimmt diese Seite
die Dir evtl noch helfen kann.
Gruß, Frank
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Beitragvon -serok- » 29 Okt 2017 10:04
Hallo Stephan und herzlich willkommen bei Flowgrow!

Von wo genau aus Köln kommst du? Ich komme aus Frechen, da kann man sich ja vielleicht mal treffen. Ich wage zu behaupten dir Tipps geben zu können ;)

Schön dass du dich an ein Iwagumi ranmachst. Die Bepflanzungspläne würde ich an deiner Stelle aber überdenken. Utricularia ist nicht immer easy zu halten, die meisten Eriocaulon-Arten sind auch nicht ohne. Wenn es denn grasartige Pflanzen sein sollen wäre für den Anfang Eleocharis pussila o.ä. besser geeignet.

Dein erster Iwagumi Entwurf ist... ausbaufähig. Tschuldige wenn ich das so sage, aber die Steinanordnung sieht unstimmig und unnatürlich aus. Da du scheinbar nicht so viele Steine zur Auswahl hast solltest du eher eine geschlossenere Anordnung versuchen. Die Steine näher beisammen und den Weg in der Mitte weglassen.

Hier der Link zu meiner Seite (Eigenwerbung :) ). Vielleicht kann das auch helfen.
http://glaskastenkunst.de/how-to-do/iwagumi/
Greetz Andy

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Beitragvon Buschmann » 02 Nov 2017 17:26
Hi zusammen,

vielen Dank für das Feedback.
Bzgl. des Hardscapes... Jo, ausbaufähig ist absolut korrekt. Von daher ganz gut, wenn da jemand offen und ehrlich ist, so gibt man sich nicht zu schnell zufrieden. :) Aber da es noch sicherlich ein bis zwei Monate dauern wird, bis es tatsächlich eingerichtet wird, habe ich noch genügend Zeit herumzubasteln.

Die Bepflanzung wird bis dahin vermutlich auch noch ein bis zweimal über den Haufen geworfen und neu aufgestellt. :) Bei genauerem Nachlesen habe ich auch schon festgestellt, dass mein angedachter Bodendecker deutlich zu schwierig ist.

@Andy
Ich komme aus Bickendorf/Ehrenfeld also nicht so super weit weg von Frechen. Und auf dein Angebot komme ich gerne zurück. Sobald es in die finale Phase geht, brauche ich da bestimmt noch einige Tipps!
:tnx:
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Beitragvon -serok- » 05 Nov 2017 09:34
Moin Moin Stephan!

Hier im Forum gehört es zum guten Ton sich beim Vornamen anzusprechen und Beiträge mit Grußformeln abzuschließen. Du kannst dir ganz easy eine Signatur einrichten und dann passt das :wink:

Die ADA Produkte haben ganz sicher ihren Wert, einige Leute schwören auf das ADA Soil. Man muss aber sagen, daß Aquascaping natürlich auch ohne ADA funktioniert. Sogar ohne Soil. Das hängt immer von ein/zwei Knackpunkten ab wie z.B. wie hart ist das Ausgangswasser, härtet das verwendete Gestein das Wasser auf, will ich Lebewesen oder Pflanzen halten die weiches/saures Wasser benötigen. Kennst du deine Leitungswasserwerte? In weiten Teilen Kölns ist das Wasser ziemlich hart. Das Gestein sieht mir aus wie Basalt oder Grauwacke, sollte das Wasser also nicht aufhärten. Wenn du nicht sehr anspruchsvolle Pflanzen und keine Hochzuchtgarnelen halten willst dann sollte die das was du bis jetzt zusammengetragen hast funktionieren. Ich persönlich habe bei mir zu Hause auch grad ein Aquarium nur mit Sand laufen und das funktioniert problemlos. Die richtige Düngung macht's.

Ehrenfeld ist ja easy, da komme ich mit der Bahn schnell hin. Sag Bescheid wenn du mal Hilfe brauchst.
Greetz Andy

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Beitragvon villawuerstchenbude » 05 Nov 2017 23:19
-serok- hat geschrieben:Moin Moin Stephan!

Hier im Forum gehört es zum guten Ton sich beim Vornamen anzusprechen und Beiträge mit Grußformeln abzuschließen. Du kannst dir ganz easy eine Signatur einrichten und dann passt das :wink:

Die ADA Produkte haben ganz sicher ihren Wert, einige Leute schwören auf das ADA Soil. Man muss aber sagen, daß Aquascaping natürlich auch ohne ADA funktioniert. Sogar ohne Soil. Das hängt immer von ein/zwei Knackpunkten ab wie z.B. wie hart ist das Ausgangswasser, härtet das verwendete Gestein das Wasser auf, will ich Lebewesen oder Pflanzen halten die weiches/saures Wasser benötigen. Kennst du deine Leitungswasserwerte? In weiten Teilen Kölns ist das Wasser ziemlich hart. Das Gestein sieht mir aus wie Basalt oder Grauwacke, sollte das Wasser also nicht aufhärten. Wenn du nicht sehr anspruchsvolle Pflanzen und keine Hochzuchtgarnelen halten willst dann sollte die das was du bis jetzt zusammengetragen hast funktionieren. Ich persönlich habe bei mir zu Hause auch grad ein Aquarium nur mit Sand laufen und das funktioniert problemlos. Die richtige Düngung macht's.

Ehrenfeld ist ja easy, da komme ich mit der Bahn schnell hin. Sag Bescheid wenn du mal Hilfe brauchst.


Ach Andy,

würde mir das mal wer aus Berlin schreiben wäre ich irgendwie sehr entspannt. Toll das du neuen Mitgliedern hier so kollegial Hilfe anbietest.

Beste Grüße,
Fabian
Gruß,
Fabian

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Beitragvon Buschmann » 21 Nov 2017 20:35
Hallo zusammen,

ich mal wieder. :smile:

Das Wasser in Köln ist recht hart, da hast du Recht, Andy.
Hier mal ein Link auf das linksrheinische Wasser, bzw dessen Werte: http://www.rheinenergie.com/media/portale/downloads_4/rheinenergie_1/trinkwasseranalyse/trinkwasser_linksrheinisch.pdf (KH = 12,8; GH = 18,6)
Wie das Ausgangswasser direkt bei mir in der Wohnung ist, kann ich nicht sagen. Das habe ich noch nicht getestet.
Mein Wasserkocher und meine Kaffeemaschine sagen aber, das ist flüssiges Gestein hier. :smile:
Daher mussten es auch Steine sein, die das Wasser möglichst gar nicht aufhärten. In diesem Fall ist es Basaltgestein.

Um aber eben die Wasserhärte etwas zu senken, würde ich auch gerne das Soil verwenden. Bevor ich jetzt für recht viel Geld eine Osmoseanlage anschaffe, oder mir für jeden Wasserwechsel destilliertes Wasser hole.

Eure Hinweise bzgl. der Hardscape Gestaltung habe ich mir zu Herzen genommen, und ein paar Steine etwas zerkleinert. Ich glaube es hat sich gelohnt.


36125

36124

Auf der rechten Seite kann man es schon so lassen, glaube ich. Aber die beiden auf der linken Seite, da bin ich mir noch etwas unschlüssig.
Aber da es bis zur Einrichtung noch sicherlich bis zum Januar dauern wird, habe ich ja auch noch etwas Zeit.

Also,
viele Grüße
Stephan
Buschmann
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Beitragvon -serok- » 22 Nov 2017 07:50
Tach auch!

Njoa... Es ist am Ende immer Geschmackssache. Wenn dir der Ansatz gefällt ist das letztendlich die Hauptsache. Ich persönlich finde, daß sich an der Qualität des layouts nur unwesentlich etwas getan hat. Bitte versteh mich da nicht falsch, das ist halt mein persönlicher Geschmack. Die Anordnung der Steine wirkt unnatürlich und die räumliche Aufteilung ist unausgewogen. Man müsste die Steine etwas kompakter anordnen, außerdem stört dieser solitäre, aufrecht stehende Stein.
Greetz Andy

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Beitragvon Lefayl » 22 Nov 2017 09:44
Moin,

schau dir mal diveres Iwagumis im Internet an, bzw. gibt es genügend Tutorials wie sowas aufgebaut wird. Da steckt mehr dahinter, als einfach paar Steine irgendwo hinzustecken :). Ich habe das am Anfang auch so gemacht. Hab paar Steine genommen und irgendwie gesetzt und es dann Iwagumi genannt. Spätestens noch 3 Monaten regst du dich drüber auf und kannst alles raushauen (Zeit und Geld). Als nächsten Tipp würde ich dir geben das ganze mit dem Iwagumi nochmal zu überdenken, als Anfänger will man sich ausprobieren, man kauft mal ein neues Pflänzchen hier will vielleicht mal irgendwo ein geiles Moos oder eine Wurzel setzen, dass alles ist bei Iwagumis schwer bis nicht möglich und es wird schnell langweillig. Die Aquarien von dem Hersteller sind übrigens super :thumbs:

Als nächstes muss ich dir leider sagen wenn du Soil bei deinem Ausgangswasser verwenden willst, wirst du um eine Osmoseanlage oder halt gekauftes destiliertes Wasser nicht rumkommen. Da kannst du dir den Soil gleich sparen, er wird nämlich relativ schnell seine Pufferwirkung verlieren.

Desweiteren würde ich dir kein ADA Soil empfehlen sondern https://www.aquasabi.de/aquascaping/bodengrund/soil/cal-aqua-labs-black-earth-premium
ist für Anfänger leichtet zu handeln. Würde mir auch die ganzen Zusätze sparen. Die könntest du dann besser in eine kleine Osmoseanlage investieren :) https://www.osmose-shop.com/product_info.php?info=p111_jg-50-200-gpd-osmoseanlage-small.html

Die Düngerwahl würde ich auch überdenken. Falls du keine Osmosewasser verwenden willst hat dein Wasser schon 21 NO3, da brauchst du gar keinen zusätzlichen Dünger mehr. Kalium hast du auch 4.5, das Dünge ich auch ungefähr auf Stoß 1x die Woche. Wenn dann würde ich dir den Mikro Basic Eisenvolldünger empfehlen und den Makro Basic Phospat und halt evtl noch den Advanced GH Boost N (bringt dir kein Zusätzliches Kalium ins Becken)

Von deinem Wunschbodendecker würde ich dir dringend abraten :( Ich habe es auch schon Probiert, sowie viele andere und es ist nicht geworden. Gestern habe ich endlich einen neuen Versuch damit gestartet, bei mir soll die Pflanze aber erstmal emers (ohne Wasser) im Becken ordentlich wachsen, vielleicht wird es diesmal was :lol:

Grüße
Sebastian
Lefayl
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Beitragvon Buschmann » 22 Nov 2017 12:31
Moin ihr zwei,

ich glaube ich stelle einfach keine Bilder mehr rein, bis "dat Dingen" steht. :D :bier:
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als würden die Steine nur so beieinander stehen, da steckt schon deutlich mehr Zeit drin. Meine bessere Hälfte ist auch schon arg genervt und würde mir die Steine lieber an den Kopf werfen, als nochmal darüber zu sprechen... :censored:
Ich habe auch versucht die Steine "dichter" zusammenzustellen, das geht aber kaum dichter. Die sind quasi wie Eisberge und verbergen eine recht große Masse unterhalb der Oberfläche, dort stossen die teilweise auch schon zusammen. Komplett auf einem Haufen hatte ich auch schon getestet, das wirkte auf mich irgendwie komisch und zu gedrungen.
Naja, mal schauen was noch geht. :)

Zu den anderen Themen:
Um die Osmoseanlage würde ich einfach gern drumrum kommen, da es wieder eine zus. Anschaffung ist, die nicht unwesentlich viel Geld kostet (Irgendwie möchte ich auf die Zusätze nicht wirklich verzichten. Es sind eh nur noch zwei - Bacter 100 und Clear Super).
Versuche ich es allerdings ohne Wasseraufbereitungsanlage, werde ich die Pflanzenwahl ohnehin nochmal überdenken. Denn dann gehen ja nur Pflanzen, die auch mit hartem Wasser umgehen können.
Wie lange senkt denn ein Soil die Wasserhärte? Gibt es da Erfahrungen?

Und generell, hat jemand ähnlich hartes Wasser und nutzt es unbehandelt für sein Aquarium?

Was die Düngung angeht...
Diese Werte habe ich aus dem Wiki:
10 bis 25 mg/l Nitrat (NO3)
5 bis 10 mg/l Kalium (K)
0,1 bis 1 mg/l Phosphat (PO4)
Das bedeutet tatsächlich, dass ich ja eigentlich nur Kalium und Phosphat düngen muss (abgesehen von den Mikronährstoffen). Aber hier bin ich um jegliche Hilfe und Ratschläge sehr dankbar.

Eigentlich hätte ich dann nur noch eine abschließende Frage zum Thema CO2:
Ich konnte ja nun doch günstig ein gutes 60er Aquarium erhalten.
Also habe ich mir gedacht, da ist so eine kleine Tropica 95g CO2 Lösung sicherlich schnell verbraucht und leer, also gleich auf eine 500g CO2 Mehrweglösung gehen. Dies ist aber nun wirklich sehr kostspielig.
Also meine Überlegung, vielleicht für die erste Zeit eine kostengünstige Bio CO2 Anlage zu nutzen, oder sind die so nutzlos, dass man direkt darauf verzichten kann?

Eine Mehrweg CO2 Anlage schiebt die Einrichtung des Aquariums sicherlich wieder um weitere 4 Wochen nach hinten...

vielen Dank!
Stephan
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Beitragvon -serok- » 22 Nov 2017 12:42
Hey!

Kannst ruhig weiter Bilder reinstellen, die Kritik ist ja schließlich nicht böse gemeint.

CO2 Anlagen bekommt man gebraucht bei eBay, manchmal aber auch hier im Marktplatz ab 50€ aufwärts. Wichtig ist dabei zunächst das ein Magnetventil dabei ist (neben der Flasche und dem Druckminderer natürlich).

Und wegen dem Wasser... Ich habe ziemlich hartes Wasser ab Hahn und verwende keine Osmoseanlage. Frechener Leitungswasser ist dem linksrheinischen Wasser sehr ähnlich.
Greetz Andy

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Beitragvon Buschmann » 22 Nov 2017 13:04
Hey Andy,

-serok- hat geschrieben:Und wegen dem Wasser... Ich habe ziemlich hartes Wasser ab Hahn und verwende keine Osmoseanlage. Frechener Leitungswasser ist dem linksrheinischen Wasser sehr ähnlich.

Perfekt, mehr wollte ich gar nicht hören! :thumbs:

Und so lange es hier niemanden nervt und ich mich nicht mit mir selbst werden wohl auch noch neue Versuche kommen.

Bis dann
Stephan
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Beitragvon Buschmann » 25 Nov 2017 00:26
Hi zusammen,

ich habe mir nach deinem Hinweis die Produkte von Cal Aqua Labs mal genauer angeschaut und bin doch arg ins Grübeln gekommen. Hier im Forum gibt es ja auch einige extrem positive Berichte darüber.
Und just dann rabattieren die Jungs von Aquasabi die Produkte auch noch... Also habe ich mich mal kurz umentschlossen und direkt das Black Earth Soil bestellt. :smile:

Bzgl. des Hardscapes habe ich nochmal alles auf null gesetzt und bin neu an die Sache herangegangen.
Herausgekommen sind drei Varianten. Ich bin mir noch nichts ganz sicher, welche es dann tatsächlich werden wird.
Bleibt nur zu hoffen, dass im Soil auch schwere Steine guten Halt finden. Wobei dafür das Black Earth ja auch eher besser geeignet sein soll, als das von ADA. Wir werden sehen...

36147

36149

36151

Was leider auf allen Bildern nicht so gut rüber kommt ist der Anstieg des "Soils" (Hamsterstreu) in den jeweiligen hinteren Ecken. Da ist es jeweils ca. 10cm höher als vorne links.

Dann werde ich mich in den kommenden Tagen mal um die konkrete Bepflanzung kümmern und mir da so meine Gedanken machen.

viele Grüße und bis die Tage :smile:
Stephan

PS: Ach ja, und vielen Dank für die ehrliche Kritik! :thumbs:
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