Wood&Stone; mein erster Versuch

Hallo kleines Update,

Mein Becken läuft seit der Bepflanzung bisher sehr gut. Algen konnte ich bislang keine entdecken. Ich dünge aktuell mit dem ARKA Plants NPK-Dünger und beleuchte täglich sechs Stunden. Nächste Woche möchte ich die Beleuchtungsdauer auf sieben Stunden erhöhen.


Bei der Bepflanzung handelt es sich hauptsächlich um Aufsitzerpflanzen wie Anubias und Bucephalandra. Würdet ihr zusätzlich CO₂ zuführen oder ist das bei diesen Pflanzen eurer Erfahrung nach nicht unbedingt notwendig?


Außerdem frage ich mich, ab wann ich mit dem Besatz starten kann. Würdet ihr zunächst Schnecken und Garnelen einsetzen – und woran würdet ihr festmachen, dass das Becken dafür bereit ist?

Liebe Grüße
 
Ich würde zuerst Schnecken einsetzen.
PHS und Blasenschnecken sollten da keinen grossen Probleme haben. Nach einer Woche n. meiner Erfahrung machbar. Nitritmessung jeden Tag zur Sicherheit. Garnelen habe ich eine Woche nach den Schnecken gemacht.
 
Servus zusammen,


es gibt wieder ein kleines Update zu meinem Becken. Gestern sind acht Tylomelania eingezogen und erkunden jetzt ihre neue Umgebung. Ich freue mich schon darauf, die Tiere in den nächsten Tagen weiter zu beobachten.


Außerdem habe ich endlich den Kalkrand an den Scheiben entfernt. Das war längst überfällig – jetzt ist der Blick ins Aquarium wieder deutlich klarer und man sieht die Pflanzen und das Hardscape gleich viel besser.


Mit der Entwicklung des Beckens bin ich derzeit sehr zufrieden: Die Pflanzen wachsen schön und zeigen sich von ihrer besten Seite. Algen konnte ich bisher zum Glück keine entdecken. Gerade nach dem Start des Beckens freut es mich besonders, dass sich alles so gut entwickelt.


Im Anhang findet ihr ein paar aktuelle Eindrücke vom Aquarium und seinen neuen Bewohnern. Wenn ihr Fragen habt oder Anregungen und Erfahrungen zu den Tylomelania teilen möchtet, freue ich mich auf eure Kommentare!
 

Anhänge

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Na, da ist jetzt aber was los im Becken.

Weil ich wenig Biofilm sehe würde ich die Tylos zufüttern, mindestens mit Herbstlaub/Seemandelbaumblatt, auch ab und zu etwas Protein. Halt so, dass kein Futter übrigbleibt (außer den Blättern, die aber irgendwann auch weg sind).
 
Danke dir für den Hinweis! Ich füttere die Tylos zusätzlich mit Algen-Tabs, weil ich momentan auch noch wenig Biofilm sehe und sicherstellen möchte, dass sie genug zu fressen haben. Herbstlaub beziehungsweise Seemandelbaumblätter werde ich ihnen ebenfalls anbieten und ab und zu etwas Protein. Ich achte natürlich darauf, nur kleine Mengen zu geben und nichts übrig zu lassen.
 
Hallo zusammen,


ich überlege, zusätzlich zu den Amanogarnelen auch Neocaridina in mein Becken einzusetzen. Mir fehlt noch ein wenig Farbe, und die verschiedenen Farbvarianten würden bestimmt einen schönen Akzent setzen. Ich würde natürlich bei einer Farbe bleiben.


Geplant wären etwa 15 Amanogarnelen und zusätzlich 20–30 Neocaridina. Mir ist natürlich bewusst, dass sich die Neocaridina bei passenden Bedingungen stark vermehren können. Das wäre für mich aber nicht unbedingt ein Problem: Ich könnte mir vorstellen, dass ihr Nachwuchs später auch als natürliches Lebendfutter für den Fischbesatz dient.


Was meint ihr zu dieser Kombination? Ist die Anzahl eurer Erfahrung nach passend, und gibt es etwas, worauf ich beim gemeinsamen Besatz besonders achten sollte? Eure Meinungen und Erfahrungen würden mich sehr interessieren!

Liebe Grüße
 
Also grundsätzlich spricht da nichts dagegen. Wenn alle genügend Futter finden.

Aber da kann man ja auch ab und zu mal zu füttern.

Die Amanos setzen sich am Futter meiner Beobachtung nach kompromisslos durch. Soll heißen wenn man Futterstücke verabreicht, dann hucken die das weg und die anderen gucken in die Röhre .
 
Hallo zusammen,

Geplant wären etwa 15 Amanogarnelen und zusätzlich 20–30 Neocaridina.
Was meint ihr zu dieser Kombination?
Müsste funktionieren.

Die Amanos setzen sich am Futter meiner Beobachtung nach kompromisslos durch. Soll heißen wenn man Futterstücke verabreicht, dann hucken die das weg und die anderen gucken in die Röhre .

Bei mir sind die Amanos (Yamatonuma-Garnele, Caridina multidentata) auch die, die am meisten auf Zack sind, als erste am Futter und dann tragen sie so viel weg wie sie tragen können.

Abhilfe:

a) Kleine Novo-Prawn-Kügelchen (o. ä. Kügelchen) verfüttern, mehr als Garnelen drin sind. Reste dürften auch von den Tylos gefressen werden. Darauf achten, dass die Kügelchen nicht im Lückensystem verschwinden, falls grober Kies drin ist (Futterglas o. ä.).

b) Ein Seemandelbaumblatt oder anderes Herbstlaub können die Amanos nicht wegtragen. Es muss eine Weile drin liegen, bevor sie es anfressen. Aber es wirkt sich auch positiv auf die Wasserqualität aus (Seemandelblatt, Herbst-Eichenblätter,...), solange nicht zu viele solcher Blätter im Wasser sind.
Auch für die Tylos (Tylomelania) sind solche Blätter recht gut.
Schön sind auch die Muster der Blattnervatur, die im Laufe der Zeit entstehen.
Ich verfüttere auch Herbstlaub von Ahornblättern, die werden schneller gefressen, auch habe ich einen Maulbeerbaum. Alles wie gesagt in Maßen... und wenn das Blattgrün draußen ist.

Wie die Tylos sind die Amanos und Neocaridina auch ab und zu für etwas Protein dankbar. Z.B. Sera Immun Pro Wachstumsfutter oder ähnliches Granulat. Ab und zu heißt. dass es die Fütterung nicht dominieren sollte...

Gruß

Plantlover
 
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