"Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran"

Edda13

Member
Re: "Konzept für ein Pflanzenaquarium"

Hallo,
@ Nik: Das ist aber mal eine interessante Idee. Obwohl ich mir gerade nicht so ganz vorstellen kann, dass der Dünger durch die Sandschicht diffundiert. Aber lässt sich ja simpel nachweisen im freien Wasser. Mit Plexiglas und Edelstahlgitter wäre es sogar noch formschön und langlebig. Ich hoffe, dich packt die Lust aufs Schreiben und stellst Fotos ein. :smile: Was die Filterung angeht: Ok, ich werde es austesten - ich lasse das Filterbecken mal leer und setze die Fische etappenweise um... Ein Gutes hat das Gespräch hier: Obwohl es jetzt doch wieder Sand wird, ist meine infantile Neugierde befriedigt, weil es jetzt dennoch ein ganz neues Konzept wird. :D
@ Frank: Ich teste gerade in meinem Myanmarbecken Sand der Körnung 0,1-0,4. Sicherheitshalber stochere ich beim Wasserwechsel mit einem Plastikrohr und Schaschlikstäbchen darin herum, wegen eventueller Verdichtung. :D Andererseits hat sich bei 0,4-0,8 auch nie etwas verdichtet im Sand... . Mittlerweile denke ich auch, dass die Sandhöhe vernachlässigbar ist, man kann Sand schön hoch anhäufen, gerade in den tieferen Schichten sieht er wie neu aus.

Liebe Grüße

Sarah
 

Hebi

Member
Hallo Freunde der ausschließlichen Wassersäulendünung,

mal eine Frage zum Sand in der Korngröße 0,4-0,8mm
Lässt sich dieser "anhäufen", ohne dass sich dieser auf eine gleiche Höhe nivelliert? -Stichwort Bodenmodellierung

Gruß, Daniel
 

nik

Moderator
Teammitglied
Hallo Daniel,

es antwortet keiner und ich bin nur begrenzt auskunftsfähig. Selbst verwende ich meist 0,4-0,6 mm, das liegt am Sandwerk um die Ecke und den günstigen Preis. Den Sand habe ich immer zuhause, verwende aber auch 0,4-0,8 mm Sand, wenn er z.B. farblich besser passt und der geht besser. Meine Sande sind meist nicht sonderlich zum Anhäufen geeignet. Eine Zeit lang geht und wenn man das "auffrischen" kann, dann ist das okay, ansonsten mache ich das mit Barrieren.
Vermutlich spielt eine wesentliche Rolle wie rund oder scharfkantig ein Sand ist. Saharasand wäre das eine Extrem, Sandstrahlsand das andere.

Gruß Nik
 

Kejoro

Active Member
Hi Daniel,

ich selber habe in einem meiner Aquarien recht hohe Sandplateaus, auf denen auch Steinaufbauten zu finden sind. Das ist ohne Barrieren nicht machbar! Hier sind Kunststoffplättchen (Hartschaumplatten) dein Freund. Die geben ein gutes Gerüst und lassen sich auch tief verankern. Abgedichtet bekommst Du es mit Filterwatte oder -matte.
Und Spar da nicht! Sobald das Wasser drin ist, rieselt es aus allen Ritzen. Das verzeiht nicht wirklich Fehler ^^

Schöne Grüße
Kevin
 

Hebi

Member
Hallo nik, Hallo Kevin

danke euch beiden für die Antwort.
Mh ich dachte es mir fast schon.
Da ich all meine Becken bisher mit Kies (> 0,8mm) gefahren habe und ein sorgfältiges Entmulmen der obersten Schicht nach gewisser Zeit nicht ausbleibt wollte ich es bei der anstehenden Umgestaltung mal mit der angeprisenen 0,4 - 0,8 mm Körnung versuchen.

Gibt es hier empfehlenswerte Bezugsquellen für eine sehr dunkele/ schwarze Farbgebung? eventuell sogar vorgewaschen? Guemmer-Sand?

Letzendlich erlaubt das Hardscape das perfekte Abdichten mit Filtermatte (2 Sandtaschen gleicher Höhe in den hinteren Ecken - Rest durchgehender Gesteinsaufbau). Filterwatte kommt leider an den Seitenscheiben aufgrund der Farbe nicht in Frage, daher müsste es schwarze, freine Filtermatte sein (PPI 30), doch selbst hier die Angst dass es durchrieselt.

Gruß, Danel
 

Haeck

Member
Hallo Nik,

gerne möchte ich mich mit einer Frage zur täglichen N-Versorgung im Konzept der Geringfilterung an Dich wenden.
Demnach wird Urea als ein weiterer, optionaler N-Versorger betrachtet, der primär dem Erhalt der No3 Konzentration dient und deshalb täglich verabreicht werden sollte. In welchen Zusammenhang oder welche Stellung hat diese organische Verbindung deiner Meinung nach, hinsichtlich der Mikrodüngung im speziellen ?
Sofern ich meine Beobachtungen nicht missinterpretiere, so hat er doch diesbezüglich einflussnehmende Auswirkungen ?

Grüsse
André
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Andé,
Haeck":2ngpndp4 schrieb:
Demnach wird Urea als ein weiterer N-Versorger betrachtet, der primär dem Erhalt der No3 Konzentration dient und deshalb täglich verabreicht werden sollte. In welchen Zusammenhang oder welche Stellungsnahme hat diese organische Verbindung deiner Meinung nach hinsichtlich der Mikrodüngung im speziellen ?
Sofern ich meine Beobachtungen nicht missinterpretiere, so hat er doch diesbezüglich einflussnehmende Auswirkungen ?
du nimmst an, Urea hat Einfluss auf SE? Urea ist ein Pflanzenspeed, daüber hinaussehe ich keinen Einfluss auf Spurenelemente - aber interessiert frage ich, welcher soll das sein?

Gruß Nik
 

Haeck

Member
Hallo Nik

nik":yqsqwwwd schrieb:
du nimmst an, Urea hat Einfluss auf SE?

Ja, und zwar die im Mikrodünger eventuell enthaltenen SE´s, die unbekannterweise Rotalgen verursachen :smile:. Seit Beginn meines aktuell laufenden Iwagumis, enstanden bei 0,1 mg/l Fe wie erwartet Rotalgen auf dem Hardscape. Die Algenart ensteht hier bekanntlich und reproduzierbar nur, nach einer übertriebenen Dosis Mikrodüngung und unabhängig vom Produkt (Seachem, Easy-Life, Kremser etc.). Durch eine Erhöhung der täglich verabreichten 0,05 mg/l Urea auf 0,1 mg /l, reduzierten sich erstere langsam. Auch die sonst verabreichte Dosis Fe, ist vom Zeitpunkt des Verabreichens, bis zum Erscheinen von Chlorosen, unter einer erhöhten Gabe von Urea länger verfüg- oder haltbar. Hat sich diesbezüglich irgendetwas bei dir oder jemand anderen bestätigt ?
Ich spanne den Bogen noch etwas weiter auf: Verbessert/katalysiert Harnstoff möglicherweise die Aufnahme (Quantität) anderer Verbindungen/Elemente in der Pflanze, die ansonsten in der Abwesenheit oder geringerer Konzentration, nur langsam metabolisiert werden (Stickstoffpräferenz und Überdosis) ?

Grüsse
André
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit...

Haeck":1a6murnp schrieb:
Ich spanne den Bogen noch etwas weiter auf: Verbessert/katalysiert Harnstoff möglicherweise die Aufnahme (Quantität) anderer Verbindungen/Elemente in der Pflanze, die ansonsten in der Abwesenheit oder geringerer Konzentration, nur langsam metabolisiert werden (Stickstoffpräferenz und Überdosis) ?
Der Zusammenhang könnte darin bestehen, daß viele Pflanzen (früher ging man davon aus, alle) bei der Anwesenheit von Harnstoff dessen direkte Metabolisierung "erlernen", also beginnen, Urease zu produzieren. Funktioniert allerdings nur bei genug Nickel im Wasser.


Viele Grüße
Robert
 

Christopher96

New Member
Hallo Nik,

nachdem ich mit der Betriebsweise von "a la bocap" nicht zurecht gekommen bin, habe ich es mit deiner Betriebsweise ausprobiert. Da der Spagat zwischen Nährstofflimitierung, nachlassender Bodendünung und der, bei falscher Handhabung (mangels Erfahrung), resultierenden Mangelerscheinungen, bei bocap, lag mir nicht.
Das Aquarium läuft seit ca. 5 Monaten. Bisher recht solide.
Jedoch habe ich nun Probleme mit (vermutlich) Cyano-Belägen unterhalb des Sandes an der Scheibe. Es verbreitet sich nicht wirklich, wird aber auch nicht weniger. Maßnahmen wie eine EC Spritze habe ich bisher nicht angewendet.
Außerdem sind die Scheiben, nach einer Weile der nicht Beachtung (also keine prophylaktische Reinigung jede Woche), voller Punktalgen. Ähnlich wie bei der anderen Betriebsweise, fällt mir das richtige deuten der Mangelerscheinungen schwer und somit die Phosphatzugabe.
Bisher betreibe ich das Aquarium mit reinem Osmose+VE-Wasser, welches, neben der von dir beschriebenen Grundversorgung, durch SaltyShrimp AQ-Mineral GH/KH+ auf KH3 GH6 ausgesalzen wird. Dadurch bekomme ich bei der ohnehin schon üppigen Kaliumversorgung, noch einen weiteren extra Zuschlag, was ich bisher einfach ignoriert habe. Nun frage ich mich ob es bessere Methoden der vollständigen Aufsalzung gibt. Fügt das Salz genug SE hinzu oder wäre ich mit einer Einzelkomponenten-Aufsalzung sowie PMS besser beraten? Wie wäre ein mögliches Konzept dafür?

Beste Grüße,
Christopher
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Christopher,

Sand und Saschas Konzept ist eher ziemlich schwierig. ^^ Er hält das Wasser mager und dann müssen die Nährstoffe irgendwoher kommen, aus dem Soil. Meine Betriebsweise sieht eher eine fettere Düngung nur über das Wasser vor. Da der Sand durchlässiger als allgemein angenommen ist, findet auch eine Versorgung über die Wurzeln statt. Vermutlich hast du dann auch Soil? Die bei Sascha übliche Filterung mit extrem viel Matrix(Bims) ist bei einem fetteren Wasser kontraproduktiv.

Die möglichst geringe Filterung ist Bedingung für eine problemlose Wasserdüngung.

Wenn es dir nur um die Beantwortung deiner Fragen geht ...
Die Cyanobakterien (CB) im Sand zeigen nur, dass CB im System sind. Ich habe Becken ohne CB-Neigung im Sand und welche mit. Letzteres halte ich für eine mittelfristig abzustellende Beeinträchtigung. Das kann man dauerhaft sauber bekommen! Mit Special Blend und Nite Out II kann man eine Kur machen. Kann funktionieren. Die Nummer mit EC oder H2O2 in den Sand spritzen kann man auch versuchen. Recht erfolgreich ist " Blue-Green Slime STAIN REMOVER". Gibt es aber nur in Ami-Land oder GB, letzteres recht teuer.

Punktalgen sind uninteressant, die verschwinden oder reduzieren sich auf ein geringes Maß. Tun sie das nicht, gibt es ein grundsätzliches Problem!

An der Aufsalzung des Wassers liegt es vermutlich nicht. Auch bei deiner "Grundlast" Kalium gilt, mit KNO3 auf den gewünschten Wert rechnerisch aufdüngen und die gewünschte Stickstoffversorgung mittels Urea bis zum angestrebten NO3-Äquivalent realisieren. Ich habe noch nie ein Problem mit Ureadüngung gehabt, ist auch nicht zu erwarten. Wenn doch, gibt es ein grundsätzliches Problem.

Ich schaue gerade nach Garnelensalzen, also mit geringer KH. "Prism GH+ Original" sieht nett aus und hat Empfehlungen, die ich für glaubhaft halte. Das mir theoretisch beste Salz ist Duradrakon GH+. Teuer!

Spielt nicht so die Rolle! Deine Form der Aufsalzung ist erheblich runder als meine derzeit praktizierte! Bei mir ist das Reinstwasser (UOA + Mischbett) und ein bisschen PMS. Macht Ca:Mg von 1:3 und SE sind lange nicht die drin, wie man vermuten könnte. Kramerdrak richtet es. ^^

Gruß Nik
 

Thumper

Well-Known Member
Moin,

Sand und Saschas Konzept ist eher ziemlich schwierig. ^^ Er hält das Wasser mager und dann müssen die Nährstoffe irgendwoher kommen, aus dem Soil. Meine Betriebsweise sieht eher eine fettere Düngung nur über das Wasser vor. Da der Sand durchlässiger als allgemein angenommen ist, findet auch eine Versorgung über die Wurzeln statt. Vermutlich hast du dann auch Soil? Die bei Sascha übliche Filterung mit extrem viel Matrix(Bims) ist bei einem fetteren Wasser kontraproduktiv.
Sehe ich auch so, wobei ich gerade ein Becken hier laufen habe, wo der Soil 1 Jahr steht und ich den Filter voller Bims habe und bei täglicher Düngung von 1,5mg/L NO3 und 0,1mg/L PO4 wächst alles einwandfrei. Alledings puffert das Soil da auch gut etwas, ehe es im Filter abgebaut werden kann. Ich könnte aber in naher Zukunft mal das Soil komplett absaugen und durch Sand ersetzen. Nik, wäre das Interessant für dich?

Ich schaue gerade nach Garnelensalzen, also mit geringer KH. "Prism GH+ Original" sieht nett aus und hat Empfehlungen, die ich für glaubhaft halte. Das mir theoretisch beste Salz ist Duradrakon GH+. Teuer!
Zum GH+ Original von Prism: Da hast du ein 6,43:1:1,26 Ca:Mg:K Verhältnis. Hui. Ich würde dir da das Tiger Original mal ans Herz legen (3,88:1:0,82 und 1:10 KH:GH).

Aber da ich es wegen des Preises nicht sein lassen konnte, ein kleiner Vergleich zwischen dem Prism GH+ Orig, Tiger Orig und Duradrakon GH+. Ich habe jeweils die 800g bzw. 1000g Gebinde verglichen.
Nik, wenn du andere Salze im Vergleich willst, melde dich. Hab viele mittlerweile in meiner DB.
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Christopher96

New Member
Hallo Nik,

Sand und Saschas Konzept ist eher ziemlich schwierig. ^^ Er hält das Wasser mager und dann müssen die Nährstoffe irgendwoher kommen, aus dem Soil. Meine Betriebsweise sieht eher eine fettere Düngung nur über das Wasser vor. Da der Sand durchlässiger als allgemein angenommen ist, findet auch eine Versorgung über die Wurzeln statt. Vermutlich hast du dann auch Soil? Die bei Sascha übliche Filterung mit extrem viel Matrix(Bims) ist bei einem fetteren Wasser kontraproduktiv.
Ich habe dein Konzept und Saschas getrennt voneinander getestet. Ich habe versucht das Becken nach deinen Empfehlungen zu gestalten (inkl. Sand in der angegeben Körnung).

Die möglichst geringe Filterung ist Bedingung für eine problemlose Wasserdüngung.
Aktuell habe ich nur einen Topf Eheim Mech drin (ist wohl der Schwammersatz bei meinem Filtermodell, normale Schwämme scheint es dafür, vom Hersteller, nicht zu geben). Die drei weiteren Körbe sind vollkommen leer. Ich werden aber etwas aufstocken müssen, da ich schon ein paar Fische habe und hin und wieder Nitrit von etwas weniger als 0,1 mg/l nachweisbar ist. Außerdem setzen sich die Schläuche sehr stark mit Bakterienrasen zugesetzt (sobald das passiert ist, sinkt der Nitritwert auch, reinige ich die Schläuche steigt er wieder etwas)

Ich schaue gerade nach Garnelensalzen, also mit geringer KH. "Prism GH+ Original" sieht nett aus und hat Empfehlungen, die ich für glaubhaft halte. Das mir theoretisch beste Salz ist Duradrakon GH+. Teuer!

Spielt nicht so die Rolle! Deine Form der Aufsalzung ist erheblich runder als meine derzeit praktizierte! Bei mir ist das Reinstwasser (UOA + Mischbett) und ein bisschen PMS. Macht Ca:Mg von 1:3 und SE sind lange nicht die drin, wie man vermuten könnte. Kramerdrak richtet es. ^^
Sind also KH werte von knapp unter 1 durchaus empfehlenswert? Ich frage das, weil du in deinem Beitrag "Dünung zur Geringfilterung" schreibst :
Weitere Bedingungen für einen sinnvollen Betrieb sind eine KH von 2-7 und ein pH von 6,3 - 7



Ich bin aktuell auf der suche nach einem neuen Aufhärtesalz, da meins bald leer ist. Wenn Duradrakon GH+ das beste ist, ist mir der Preis relativ egal. Nur muss es das dann auch sein :D

Beste Grüße,
Christopher
 
Zuletzt bearbeitet:

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Bene,
Sehe ich auch so, wobei ich gerade ein Becken hier laufen habe, wo der Soil 1 Jahr steht und ich den Filter voller Bims habe und bei täglicher Düngung von 1,5mg/L NO3 und 0,1mg/L PO4 wächst alles einwandfrei. Alledings puffert das Soil da auch gut etwas, ehe es im Filter abgebaut werden kann. Ich könnte aber in naher Zukunft mal das Soil komplett absaugen und durch Sand ersetzen. Nik, wäre das Interessant für dich?
zuerst muss es dich interessieren. ^^ Mit reichlicher Filterung und auch theoretisch zum Soil habe ich mich soweit beschäftigt, dass beides mich nur in speziellen Fällen interessiert. Mir ist Sand, zumal mit möglicher Düngung über eine Bodenkammer und so wenig Filterung wie nötig auf lange Zeit hinreichende Spielwiese.

Zum GH+ Original von Prism: Da hast du ein 6,43:1:1,26 Ca:Mg:K Verhältnis. Hui. Ich würde dir da das Tiger Original mal ans Herz legen (3,88:1:0,82 und 1:10 KH:GH).

Aber da ich es wegen des Preises nicht sein lassen konnte, ein kleiner Vergleich zwischen dem Prism GH+ Orig, Tiger Orig und Duradrakon GH+. Ich habe jeweils die 800g bzw. 1000g Gebinde verglichen.

Nik, wenn du andere Salze im Vergleich willst, melde dich. Hab viele mittlerweile in meiner DB.
Anhang anzeigen 143544
Schöne Tabelle. Ich habe das mit dem Ca:Mg-Verhältnis gesehen. Falls es problematisch sein sollte, lässt es sich korrigieren.

Gruß Nik
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Christopher,

Ich habe dein Konzept und Saschas getrennt voneinander getestet. Ich habe versucht das Becken nach deinen Empfehlungen zu gestalten (inkl. Sand in der angegeben Körnung).
okay, das ging aus deinem Post nicht hervor.

Aktuell habe ich nur einen Topf Eheim Mech drin (ist wohl der Schwammersatz bei meinem Filtermodell, normale Schwämme scheint es dafür, vom Hersteller, nicht zu geben). Die drei weiteren Körbe sind vollkommen leer. Ich werden aber etwas aufstocken müssen, da ich schon ein paar Fische habe und hin und wieder Nitrit von etwas weniger als 0,1 mg/l nachweisbar ist. Außerdem setzen sich die Schläuche sehr stark mit Bakterienrasen zugesetzt (sobald das passiert ist, sinkt der Nitritwert auch, reinige ich die Schläuche steigt er wieder etwas)
0,1 mg/l Nitrit ist kein Anlass für irgendwas, kein Grund drüber nachzudenken. Die Tonröhrchen sind eine gute Wahl. Eine weitere Betrachtung muss die Menge an Futter einbeziehen. Vermutlich gibt es nichts zu tun.
Wenn die Schläuche sich übermäßig zusetzen, dann ist das ein Problem mit der Qualität/der Reife des Biofims.

Sind also KH werte von knapp unter 1 durchaus empfehlenswert? Ich frage das, weil du in deinem Beitrag "Dünung zur Geringfilterung" schreibst : ...
Kommt auf den Besatz an. Viele Pflanzen, wenig Besatz, dann geht das schon. CO2 kann man dann weniger zugeben. Hat IMHO mehr Vor- als Nachteile.

Ich bin aktuell auf der suche nach einem neuen Aufhärtesalz, da meins bald leer ist. Wenn Duradrakon GH+ das beste ist, ist mir der Preis relativ egal. Nur muss es das dann auch sein :D
Ich halte das für überzeugend. Kommt auf die Ausrichtung an. Mir sind die Garnelen wichtiger, die Fische können das ab. Das Duradrakon ist auch sehr gut. Es muss dir nur klar sein, dass ein gutes Salz nicht automatisch jedes Problem geradezieht.

Gruß Nik
 
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