Planung XXL Aquarium

Jens H.

Member
Ich plane ein Aquarium in den vorraussichtlichen Maßen von 250 x 70 x 60 als holländisches Pflanzenbecken.
Wer betreibt ein ähnliches Becken der Größe, und vor allem welche Beleuchtung schlagt Ihr mir vor?
Ich tendiere auf mehrere T5- Leuchtbalken.
Was meint Ihr?

Jens H.
 

Tutti

Active Member
Hallo,

da ist man mit knapp 50 € für Lichtstrom im Monat auch noch recht gut dabei :D

Grüße Tutti
 

sidibei

New Member
Hallo ich habe ein holländisches Becken 260 x60 x60 seit 11 Jahren in Betrieb. Bin allerdings chronisch unzufrieden und kann nicht in jeder Hinsicht ein Vorbild abgeben. Meine Probleme sind Licht, Dünger und Algen. Fragen beantworte ich gern, vielleicht kann man von einander lernen.
 

Rotmaul

Member
hallo freunde,

ich habe ein 300x70x55 becken seit 10 jahren in betrieb, beleuchtung ca. 0,3 watt pro liter mit 8 x 36 watt t8, das becken läuft mit ca. 60 verschiedenen pflanzenarten -bis auf einige ausnahmen- gut. von starklichtbecken habe ich mich schon vor jahren verabschiedet, da sie auf dauer bei mir nur zu problemen geführt haben.

vg
 

nik

Moderator
Teammitglied
Hallo zusammen,

250/260cm sind mit 54W T5 HO Leuchtmitteln relativ einfach zu beleuchten. Die Lichtmenge ist abhängig von der Bepflanzung. Dazu gehört auch, je dichter die Bepflanzung, desto höher die Selbstbeschattung, desto höher die erforderliche Lichtleistung. Man kann es bei 60H und 60T mit 4 Lampen über die Länge des Aquariums versuchen, halte das aber in einem intensiven Pflanzenbecken für ungenügend. Dann würde ich gar nicht lange herum machen, 6 Lampen über die gesamte Länge, d.h. 12x54W an einer Dimmsteuerung,, die mind. 2 Dimmkanäle hat und die die maximale Lichtleistung reduzieren kann, sodass man z.B. nur mit 80% fahren kann. Hätte auch eine entsprechende Energieersparnis. Allgemein kann man auch sagen, stärker beleuchtete Becken werden weniger lang beleuchtet. Eine wichtige Stellschraube für den problemfreien Betrieb von Starklichtbecken.

Mehr Gedanken würde ich mir bei solchen Tanks über die ausreichende Wasserbewegung machen. Strömungspumpen aus dem Meerwasserbereich helfen da weiter.

Düngung ist im Grunde einfach, ist hier im Flowgrow variantenreich und vollständig beschrieben. Man kann Düngung höchstens noch über die Substratfolterung :D , den Tippfehler muss ich mal so stehen lassen :D, kaputt machen. Die Suche nach "Geringfilterung" oder "filterlos" zeigt, was dahinter steht.

Dann schreibe ich noch viel über die zentrale Bedeutung der Mikroflora/des Biofilms. Das ist nicht so ein Selbstläufer, wie das gerne hingestellt wird nach dem Motto, mit der Zeit wird das schon. Nicht so selten wird es nämlich nicht! Das kann am Setup liegen, sollte man aber nicht überbewerten, denn mit einer funktionierenden Mikroflora lässt sich Technik/Düngung in recht weiten Grenzen variieren und es läuft trotzdem. Solche funktionierenden Becken sind völlig algenfrei. Es wird auch immer wieder gesagt, ein gewisses Maß an Algen gehört dazu. Ich habe garnichts gegen geringfügige Algen, habe selbst eine Algenkarriere bis an den Rand der Hobbyaufgabe hinter mir, aber die Abhängigkeit zur Mikroflora ist mir immer offensichtlicher. Die ausreichende Nährstoffversorgung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Aus Erfahrung weiß ich dann sicher, dass ein Becken insgesamt gut läuft, wenn es völlig algenfrei ist! Vorher gebe ich keine Ruhe und erreiche das idR mit allen Becken. Wegen des allgemein guten Funktionierens, nicht wegen einer pienzigen Betrachtung geringfügiger Algen sage ich, absolute optische Algenfreiheit muss der Anspruch sein! ;)

Gruß, Nik
 

dornwels

Member
Hallo,

da ist man mit knapp 50 € für Lichtstrom im Monat auch noch recht gut dabei :D

Nur *gg, wenn man von 140 Becken mit 27.000L auf 2Aquarien mit 1500L reduziert sind solche Stromrechnungen Balsam auf der Seele :lol:

ich habe ein 300x70x55 becken seit 10 jahren in betrieb, beleuchtung ca. 0,3 watt pro liter mit 8 x 36 watt t8, das becken läuft mit ca. 60 verschiedenen pflanzenarten -bis auf einige ausnahmen- gut. von starklichtbecken habe ich mich schon vor jahren verabschiedet, da sie auf dauer bei mir nur zu problemen geführt haben.
Vermutlich werden 0,3-0,4W/L reichen, sieht man ja bei Bruno und Olli.Der Vorteil bei den Röhren ist das man schnell einen Strang zu oder wegschalten kann, bzw. ohne Dimmerschaltung veränderliche Beleuchtungsstärken realisieren kann.

lg
fred
 

dornwels

Member
nik":gqgir5iz schrieb:
250/260cm sind mit 54W T5 HO Leuchtmitteln relativ einfach zu beleuchten. Die Lichtmenge ist abhängig von der Bepflanzung. Dazu gehört auch, je dichter die Bepflanzung, desto höher die Selbstbeschattung, desto höher die erforderliche Lichtleistung. Man kann es bei 60H und 60T mit 4 Lampen über die Länge des Aquariums versuchen, halte das aber in einem intensiven Pflanzenbecken für ungenügend. Dann würde ich gar nicht lange herum machen, 6 Lampen über die gesamte Länge, d.h. 12x54W an einer Dimmsteuerung,,

Hallo Nik,

Bei 6 Lampen fällt der Vorteil der breiten Cosino X Reflektoren Reflektoren weg, die äusseren Rohren würden auf die bei diesen Beckenabmessungen notwendigen Streben Leuchten.

lg
fred
 

Jens H.

Member
Hallo an alle,
dass nun mal die Beleuchtung des Beckens, den größten Stromverbrauch hat, können wir nicht ändern.
Aber welches Hobby kostet nichts?
Ich tausche das geplante Becken gegen 2 Becken (jeweils ca. 200 L).
Seit 16 Jahren betreibe ich ein 600 Liter Becken (200 x 60 x 50), allerdings erst seit gut einem Jahr mit CO2.
Beleuchtet wird dieses mit 2x 54 W T5 (Hintergrund) 4x 30 W Vordergrund, sowie 2x 36 W (Mitte).
Ich bin mit dem Pflanzenwuchs optimal zufrieden.
Problem nur hierbei ist: da es sich um eine geschlossene Abdeckung handelt, schaltet sich die T5 Beleuchtung
nach einiger Zeit ab. Ich vermute zuviel Wärme !? Bei leicht geöffneter Abdeckungsklappe passiert dies nicht.
Ich werde im hinteren Teil eine Lüftungsöffnung einbauen.
Würde mir das mit geschlossener Abdeckung im neugeplanten Becken wieder passieren?
Oder betreibt Ihr die Becken offen, oder mit Abdeckscheiben?

Beste Grüße Jens
 

prenzi

New Member
Moin alle miteinander,

wir haben hier in Adelaide nach langem Hin und her ein Becken mit aehnlichen Dimensionen am Laufen - 240 x 60 x 60 als Amazonasbecken (was hier sauteuer ist wg. der Fische). Die Pflanzen dafuer habe ich ueberwiegend aus den Northern Territories bekommen, da gibt es sehr viel von dem, was in Deutschland als Spezialitaet verkauft wird, zum Spottpreis. Bundpflanzen sind da noch BUND-pflanzen mit 15 bis 20 Stengeln pro Bund; fuer Pogostemmon-Bunde habe ich ca. 5 Dollar pro Bund hingelegt.

Nachdem das becken dann huebsch voll mit Pflanzen war, stellte sich die Frage der Beleuchtung. Nach langem Gesuche bin ich dann bei 12 x 54 Watt T5 / 5000 Kelvin aus dem lokalen Baumarkt gelandet, kostete ca. 20 % der professionellen" Loesungen und funktioniert prima - nach ca. 8 Stunden fangen die Pflanzen an zu perlen, es sollte also genug Licht zur Photosynthese dasein. Ganz wichtig: ich duenge jeden Tag mit Spurenelementen, Vollduenger, Glutardialdehyd und CO2 - die Pflanzen danken es mit Wuchs, den ich jede 2. Woche ausduengen und an die Huehner verfuettern muss.

Ich denke, die Wahl der Lichtfarbe ist nicht so super-wichtig, sofern es nicht mehr als 10,000 K sind; mir erscheint eher die Lichtmenge (= Wattzahl) ausschlaggebend zu sein.

Firsche - haben wir derzeit wenige: 5 Sajicas, 5 boliv. Schmetterlingsbarsche und etliche Welse, das war's schon. Die Sajicas haben es uns mit eifriger Vermehrung gedankt, die Bolivianer balzen noch rum und kommen nicht richtig zu Potte. Was sind die besten Beifische fuer grosse Cichliden ? Kleine Cichliden... :lol:

Das war's erst mal von unserer Seite; happy gardening und viele Gruesse aus Australien,

Florian
 

sidibei

New Member
Hallo Jens,

ich habe 10x40W T8-Röhren in 2 selbst gebauten V2A-Abdeckkästen über dem Becken, die mit Zeitschaltuhren unabhängig voneinander geschaltet werden. Die Kästen sind geschlosen, haben aber hinten unten und oben vorn Luftkanäle zur Zirkulation. Die Fassungen sind wasserdicht, es gibt keine Abdeckscheiben. Wichtig ist, Vorschaltgeräte und Starter befinden sich unter dem Becken. Die Technik funktiniert seit 11 Jahren ohne Hitzeprobleme, die Kästen werden handwarm. Im Sommer heizt sich aber der gesamte Keller nur durch die Lampen und Vorschaltgeräte stark auf und das Wasser kommt an 25°C. Die Bodenheizung geht dann leider nicht mehr an.
 
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