Osmoseanlage und Wechselwasser aufsalzen

Nachtrag: Ich habe die 2. Anlage von Jörg G. (1:1 Sidestream) und bin sehr zufrieden damit. Die 1. Anlage hat über 10 Jahre gehalten, dann war die Membran hin. Nach 10 Jahren ist das für mich in Ordnung. Mit dem Austausch der Filter schlampe ich immer ein wenig, in den 10 Jahren habe ich die nur 1x ausgetauscht, soweit ich mich erinnern kann.
 
Lieber Jörg,

Danke auch an dich für deine Antwort!
Das mit dem über die Woche hinweg kleinen Wechsel ist bei mir leider so nicht umsetzbar, aber grundsätzlich eine sinnvolle Idee!

Ich würde das Aufsalzen wahrscheinlich mit dem SaltyShrimp | Shrimp Mineral GH/KH+ Aufhärtesalz machen wollen.
Ich konnte hier nur bei unterschiedlichen YouTube Videos sehen, dass manche dieses Salz einfach nach dem Auffüllen einbringen, andere Leute bzw. auch die Anwendungshinweise eben schreiben aber, dass es vorher im Wechselwasser eingebracht werden sollte. Daher wollte ich noch weitere Meinungen einholen. Verwendet das zufällig hier jemand und kann berichten?

Hinsichtlich der Temperatur konnte mir ja schon geholfen werden, wenn ich das Wasser auf gut 22/23 Grad durch die Anlage bringen kann.

Liebe Grüße
Johannes
 
Guten Abend,

ich nutze es seit x Jahren in allen Becken. Früher wo ich noch mit Eimern Wasser gewechselt habe, habe ich das Salz immer gleich mit in den Eimer rein gemacht.
Mit automatischer Füllung wechsel ich erst das Wasser, und dann mache ich das Salz zum Schluss rein. Dazu nehme ich einen Shakerbecher da das Salz rein, Wasser hinzu und kräftig schütteln somit
ist es auch schon gut aufgelöst. Dann rein ins Becken.

Beide geht ohne Probleme egal wie rum.

Liebe Grüße Ronny
 
Hallo Johannes,
Ich benutze es auch seit einigen Jahren, aber wie schon gesagt in Kanistern

LG RALF
 
Guten Abend Ronny,

Danke auch dir für deine Meinung diesbezüglich. Das ist eine Antwort, die ich z. B. gesucht hatte.
Wechselst du dann auch wöchentlich 50% oder ist es bei dir weniger Wasser, das du wechselst?

Ich möchte alles so einfach wie möglich halten, allerdings nicht, dass die Tiere/Pflanzen durch den kurzfristigen Werteabfall dann Probleme haben.
Temperiert ist das Wasser bereits dann, nur eben doch weicher als in Becken selbst.

Fraglich dann nur, ob du exakt weißt, Werte viel Wasser du wechselst oder ob das Aufsalzen dann noch etwas Gefühl benötigt.

Ich dachte nämlich daran, dass ich an einer Stelle an der Scheibe beim Wechsel eine Markierung setze, auf die ich das Wasser dann immer ablassen kann, um immer gleichmäßig aufsalzen zu können.

Hallo Johannes,
Ich benutze es auch seit einigen Jahren, aber wie schon gesagt in Kanistern
Danke Ralf, dann noch ein Punkt für das Salz.

Liebe Grüße
Johannes
 
Durch das automatische auffüllen sind meine Becken immer gleich voll, und genau da ist ein strich am Becken.
Ich mache mindestens 50% WW manchmal etwas mehr. Wenn das Wasser raus ist, messe ich vom Strich bis zum Wasserstand.
Beispiel beim 160 Liter Becken sind 21 cm raus dann sind es 79,16 Liter rund 80 Liter sind 13 Gramm Salz.
Ich habe dazu einfach eine Din A4 Tabelle gemacht in 5mm schritte und die Liter anzahl dahinter. In der dritten Spalte die Liter
und in der vierten Spalte die Gramm vom Salz. Somit muss ich nicht drauf achten wieviel wasser ich wechseln möchte.
Ich kann es sofort in der Tabelle sehen ohne rechnen zu müssen, wievel salz ich benötige. Als Tip immer mit feinwaage wiegen
Statt mit dem Löffel. Ab und an teste ich den Leitwert ob es mit der Dosierung noch past. Die abweichungen sind aber eher gering.
Ich hoffe es war mit der Tabelle verständlich, ansonsten kann ich auch gern mal ein Foto davon machen.

LG Ronny
 
Bezüglich Aushärtung durch die Salze lese ich natürlich noch weiter. Aber ggf findet sich jemand, der bzw. die erst im Becken Salz hinzufügt und berichten kann.

Ich persönlich salze vor der Zugabe auf. Würde dir empfehlen, dass du, wenn du erst im Becken aufsalzt, das Salz abwiegst und dich danach richtest. Der Leitfähigkeitswert im Aquarium wird nämlich auch vom Dünger nicht unerheblich beeinflusst.
 
Hallo Bene,
hallo Ronny,

vielen Dank für deine Tabelle hinsichtlich der zugefügten Elemente be der Aufsalzung. Die werde ich mir noch intensiver zu Gemüte führen!

Ich hoffe es war mit der Tabelle verständlich, ansonsten kann ich auch gern mal ein Foto davon machen.
Na da würde ich definitiv nicht "Nein" sagen. Für die Verständlichkeit wäre das sicherlich sinnvoll.

Liebe Grüße
Johannes
 
Guten Abend,

hier mal ein Foto von der Tabelle. Mit den cm vom fehlenden Wasser (Spalte 1 ) weiß ich je nach Becken sofort wie viel Liter das sind (Spalte 2 und 3)
Spalte 4+5 sind dann die Liter und wie viel Gramm Salz man benötigt.
 

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Hallo Johannes,

ich finde es gut, dass du dich da akribisch hineinkniest :) aber gerade das Thema Osmoseanlage ist in der Praxis wirklich sehr simpel.

Wie in der gesamten Süßwasseraquaristik gibt es auch hier eine riesige Range „von - bis“.
Der eine wechselt die Filter jedes Jahr, der andere gar nicht. Der eine salzt vorher auf, der andere danach.
So ist das mit sehr vielen Dingen und oft wird man nicht sagen können, was jetzt wirklich „besser“ ist.

Sämtliche Bewohner im Süßwasser sind hier sehr robust.
Bei Meerwasser sieht das ganz anders aus. Eine nachträgliche Aufsalzung wäre da wohl der Tod für so ziemlich alles. Im Süßwasser ist es eigentlich umgekehrt, einige Fische laichen nach WW und/oder Leitwertänderung überhaupt erst ab.

Viel Spass
Gruß
Dennis
 
Guten Tag,

vielen Dank für die Tabelle! Für die Übersicht und das Verständnis war das allemal sinnvoll.

Wie in der gesamten Süßwasseraquaristik gibt es auch hier eine riesige Range „von - bis“.
Der eine wechselt die Filter jedes Jahr, der andere gar nicht. Der eine salzt vorher auf, der andere danach.
So ist das mit sehr vielen Dingen und oft wird man nicht sagen können, was jetzt wirklich „besser“ ist.

Sämtliche Bewohner im Süßwasser sind hier sehr robust.
Das hoffe ich eben auch und denke, praktikabler wäre es definitiv für mich, wenn ich grundsätzlich einfach einmal 10 Liter für mich abgewogen aufsalze, mir das notiere und dann diese Erkenntnisse aufs Aquarium beziehe.

Hinsichtlich der Tabelle kann ich ja ähnlich vorgehen bzw. dann am Anfang mit Eimern noch wechseln, um die Höhe und die daraus tatsächlich resultierende Menge Wasser abzuschätzen.
Das erste Befüllen werde ich wohl auch mit Kanistern durchführen müssen, um die tatsächliche Gesamtliterzahl zu wissen.

Danke für die Hilfe bis zu diesem Punkt!
Nun heißt es noch etwas Planung, bis die Anlage bestellt wird und es an die Pflanzen gehen kann.

Liebe Grüße
Johannes
 
Hallo meine Lieben,

es hat jetzt konkret nichts mit der Osmose zu tun, allerdings frage ich mich, ob es ebenfalls möglich ist, den Darkstart mit dem Wasser aus der Leitung zu fahren und dann anschließend komplett auf das aufgesalzene Osmosewaser zu gehen?

Oder ist davon eher abzuraten, da es die Bakterien vollkommen killt, wenn die Werte dann derart unterschiedlich sind? Diesen könnte ich nämlich dann für die nächsten 3 Wochen fahren.

Liebe Grüße
Johannes
 
Hallo Bene,

Danke für die Antwort!
Ja, das Becken besitzt einen Kiesbodengrund. Allerdings frage ich mich das auch, da das Leitungswasser ja durch die Enthärtungsanlage einen komplett verschobenen Ionenwert besitzt.

Aber dies sollte ja, hinsichtlich der Tatsache, dass das Becken am Ende wieder gesamt geleert wird, kein Problem darstellen oder?

Liebe Grüße
Johannes
 
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