Milchig, trübes Wasser

Abend Profis :)

Meine Becken läuft jetzt seit ca. drei Monaten, Fische sind seit ca vier Wochen eingezogen.

In Kürze:
- 1100l Becken, 200l Filterbecken mit 4000l/h Pumpe

- Viel Holz und Pflanzen, wenig Fische die wenig Futter bekommen

- halbe Menge NPK und MicroBasic da Pflanzenwuchs noch mäßig

- Belichtung 30Lumen/Liter, 7h am Tag

Ich hatte das Filterbecken neu bestückt mit vier Porenschwämmen. Seit dem ist das Wassr milchig trüb. UVC mit 14Watt läuft 24/7, keine Besserung. Heute 80% Wasserwechsel, wird direkt wieder milchig.

Hat jemand eine Idee? Weitere Infos nötig?

Gruß Christoph
 

Zer0Fame

Active Member
Hallo Christoph,

du haust aber nicht das Wasser mit 4000l/h durch den UVC, oder? :)

Weitere Fragen:

- Seit wann ist das Wasser milchig?
- Haben die Porenschwämme etwas ersetzt, oder sind die neu dazugekommen?
- Wurde außer den Porenschwämmen noch etwas am Becken gemacht, bevor das Wasser milchig wurde?
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Christoph,
Hat jemand eine Idee? Weitere Infos nötig?
nö, brauche ich nicht. Wenn du in meine Sig schaust, dann siehst du, dass ich Filterung imer minimiere. Problem im schwach besetzten Pflanzenbecken ist, es braucht überhaupt keine Filterung! Also rühre ich solche Becken schon mal nur mit einer Strömungspumpe. Blöd ist, das unter diesen Bedingungen schon mal solche Trübungen, wie von dir beschrieben, auftauchen können. Ohne Filter ist es ziemlich schwierig auf die Trübung einzuwirken. Da ich sowieso ein Faible für Thermofilter habe, habe ich solche Becken auf solche umgerüstet. Wenn es läuft gibt es nicht mehr als einen Korb Tonröllchen, vermutlich das harmloseste Filtermaterial überhaupt, finde es aber aus in meiner Sig nachzulesenden Gründen absolut großartig! ^^
Gute Außenfilter setzen recht effektiv Vliese ein, die bei einer Trübung schon sehr hilfreich sind. Irgendwann bin ich auf Fibalon gestoßen, habe es ausprobiert und seit dem gehört es zum Fundus meiner möglichen Maßnahmen. Das ist frappierend effizient, obwohl nur ein paar, okay spezielle "Wattebällchen" in einen Korb geworfen werden und es wirkt, obwohl das Wasser leicht daran vorbei fließen kann. Der riesengroße Vorteil ist, es kan nicht verstopfen!

Gibt es von Sera als "irgendwas Ultraclear" oder so was. Bei deinem Becken würde ich mich an den originären Hersteller wenden und eine größere Menge Fibalon kaufen. gibt es verschiedene, das richtige ist ohne irgendwie "Silber". Lange Rede kurzer Sinn, das löst dein Problem.

Gruß Nik
 

Lixa

Well-Known Member
Hallo,

Nach dem nächsten Wasserwechsel vielleicht mal Bakterien zugeben, natürlich erstmal ohne UV Klärung.
Im besten Fall kommt die Trübung dann nur gering und verschwindet.

Viele Grüße
Alicia
 

nik

Moderator
Teammitglied

Zer0Fame

Active Member
Moin Christoph,


Gibt es von Sera als "irgendwas Ultraclear" oder so was. Bei deinem Becken würde ich mich an den originären Hersteller wenden und eine größere Menge Fibalon kaufen. gibt es verschiedene, das richtige ist ohne irgendwie "Silber". Lange Rede kurzer Sinn, das löst dein Problem.

Gruß Nik

Hallo Nik,

du meinst Sera Crystal Clear?
Tolles Zeug. :)

Wir wissen aber noch nicht, wie Christoph's Filterbecken aufgebaut ist. Er sagte ja nur neu bestückt. Das wäre dann schon gut zu wissen.
Vielleicht ist da tonnenweise Material drin, vielleicht auch gar nichts, bevor er die Schwämme reingetan hat.

Ich würde vermutlich erstmal einen großen Wasserwechsel machen und den UV-Klärer weiternutzen. Allerdings nicht mit 4000l/h, falls so viel durchläuft ... eher in Richtung 500l/h. 4000l/h bei 14W (falls das stimmt, kenne eigentlich nur 11 und 18W im 10er Bereich) wäre mehr eine spaßige Achterbahn für Bakterien, statt wirkungsvoll.
Wenn alles klar ist, in doppeltem Sinne, würd ich schauen was ich mache.

Geringfilterung vs. Normalfilterung (wenn man es so nennen kann) sehe ich jetzt nicht als Lösung, sondern eher als Philosophie. Beides funktioniert meiner Meinung nach (wenn wir von keinem oder geringem Besatz sprechen)
Ich z.B. finde Tonröhrchen + Schwämme immer eine gelungene Kombination.

Wenn die Angaben von Christoph stimmen, tendiere ich da aber auch eher zu geringerer Filterung. Wenig Fische und wenig Futter ist halt auch so eine dehnbare Aussage. Anzahl wäre besser. Aber ein paar Schwämme, sollte das Technikbecken jetzt nicht komplett vollgestopft sein, würde ich da passend finden.

Wenn man die neuen Schwämme etwas animpfen will, damit die schneller besiedelt sind: Etwas Mulm vom Becken ins Technikbecken auf die Schwämme.
 
Guten Morgen :)

Danke für die Antworten. Also Filterbecken habe ich komplett neu gemacht. Es sind vier hintereinander stehende Filtermatten von grob bis ganz fein. Habe leider das alte Filtermaterial entsorgt ohne Mulm zu übernehmen.

Der UVC ist sei ein Unterwasser Stab der bläulich leuchtend im Filterbecken ist.
 
Das Becken war in der Einfahrphase schon mal milchig trüb (vermutlich Bakterienblüte), ging dann aber nach 1-2 Tagen mit dem uVC weg
 
Im Becken sind aktuell 6 Skalare, 30 Rotkopfsalmler, einige Garnelen, 5 BumbleBee Welse, 15 Otocinclus und sechs Netzpinselalgenfresser.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Dominic,
Hallo Nik,

du meinst Sera Crystal Clear?
yep, ich habe gesehen, das bietet Sera auch in der Teichsparte an. Da hat das wie die Fibalon Gebinde 350 g und ist nicht viel teurer. Das reicht. Wäre dann eine Frage der Verfügbarkeit.

Wir wissen aber noch nicht, wie Christoph's Filterbecken aufgebaut ist. Er sagte ja nur neu bestückt. Das wäre dann schon gut zu wissen.
Vielleicht ist da tonnenweise Material drin, vielleicht auch gar nichts, bevor er die Schwämme reingetan hat.
Yep, ist neu bestückt und ein nicht untypischer Grund eine Algen-/Bakterientrübung auszulösen.

Ich würde vermutlich erstmal einen großen Wasserwechsel machen und den UV-Klärer weiternutzen. Allerdings nicht mit 4000l/h, falls so viel durchläuft ... eher in Richtung 500l/h. 4000l/h bei 14W (falls das stimmt, kenne eigentlich nur 11 und 18W im 10er Bereich) wäre mehr eine spaßige Achterbahn für Bakterien, statt wirkungsvoll.
So. Ja, das freut das Herz, wenn bei brutto 1300 l und einem "großen Wasserwechsel" die Trübung wieder los geht. Selbst mit einem Garnelenlandgangwasserwechsel bekommt Christoph ~1000 l gewechselt, vermutlich weniger. verbleiben etwa 20-30 %. Halte ich für eine sinnlose Übung. Und ja, der UV-C scheint auch mir sehr klein. In meinem brutto 91 l Becken war die Trübung mit einem frischen 9 Watt UV-C schon eine mühsame Sache. Von den 14 Watt auf 1300 l brutto würde ich bezüglich des Problems keinen Vollzug mehr erwarten. Das Fibalon hat mich so überzeugt, dass ich den UV-C ausgebaut. Für meinen Betrieb gibt es keine Notwendigkeit mehr. Bevor du das interpretierst, Christoph kann weitere Gründe haben, ist schlicht nicht das Thema.

Geringfilterung vs. Normalfilterung (wenn man es so nennen kann) sehe ich jetzt nicht als Lösung, sondern eher als Philosophie. Beides funktioniert meiner Meinung nach (wenn wir von keinem oder geringem Besatz sprechen)
Ich z.B. finde Tonröhrchen + Schwämme immer eine gelungene Kombination.
Mit dem falschenFuß aufgestanden? ;) Mein Ausflug diente lediglich der Erläuterung, warum ich öfters mit Trübungen zu tun hatte. Ohne Filter ist das ein Problem. Um Christophs Filterung ging es zu keinem Zeitpunkt.

Dir empfehle ich aber nun meine Sig verstehend zu lesen, denn in einem pflanzenarmen Fischbecken unterscheidet sich Geringfilterung nicht von "Normalfilterung". Es richtet sich vor allem gegen den verbreiteten Wahn, dass viel Filterung viel hilft. Kann man trotzdem machen, fest steht, in einem üblichen schwach besetzten Pflanzenbecken ist sie schlicht nicht notwendig. Wenn du nach der Lektüre meiner Sig das Prinzip einer angemessenen Substratfilterung verstanden hast, dann kannst du möglicherweise "... Tonröhrchen + Schwämme [sind] immer eine gelungene Kombination" differenzierter betrachten. Das ist in der Verallgemeinerung schlicht nicht richtig.
Würde ich auch nicht die Philosophie bemühen und diese so abwerten, Da hielte ich mich dann doch an Nietzsche, Kant, Hannah Arendt, Seneca, ... ^^ Geringfilterung ist inzwischen so knappe 25 Jahre Praxis und war überhaupt kein Thema. Mir ist es übrigens völlig egal, wie andere filtern. Ich habe das runtergeschrieben, weil ich es sonst ständig erklären müsste. Ist ein Angebot, ob das gelesen und verstanden, umgesetzt wird, ist jedermanns eigene Sache.

Wenn die Angaben von Christoph stimmen, tendiere ich da aber auch eher zu geringerer Filterung. Wenig Fische und wenig Futter ist halt auch so eine dehnbare Aussage. Anzahl wäre besser. Aber ein paar Schwämme, sollte das Technikbecken jetzt nicht komplett vollgestopft sein, würde ich da passend finden.
Ich nicht. Wenn Christoph sich so eine Kiste hinstellt, gehe ich grundsätzlich davon aus, dass das durchdacht ist. Muss ich weiter nicht drauf eingehen. So eine Trübung ist schon übersichtlich in der Betrachtung. Ich kenne die variantenreich und habe mit denen ziemlich viel Erfahrung. ^^ Man kann da auch ganz großartig den Ziegenbock hinten herum heben, Fibalon tut 's auch.

Gruß Nik
 

Lixa

Well-Known Member
Moin Alicia,

an welche hast du denn gedacht?

Gruß Nik
Hallo Nik,
Ich bin eher jemand, der diese aus der Natur holt, anstatt sie zu kaufen, aber ich denke beides kann gut funktionieren.
Mit Joghurt habe ich gute Erfahrungen gemacht, dass eine grobe Trübung zurück ging.

Sehr gut funktioniert auch eine Portion aus einem älteren Becken ohne Probleme zu holen. Die Bakterien bleiben scheinbar gut auf Pflanzen sitzen, aber meistens drücke ich einen Filterschwamm im Becken aus.

Ich denke die gekauften Bakterien funktionieren vorwiegend darüber, dass die Präparate gleich deren Nahrung mitbringen.

Die Idee vom Erdaufguss fand ich schon immer interessant, habe sie bisher noch nicht selbst getestet.

Viele Grüße
Alicia
 

Saartan

Active Member
Ich habe das runtergeschrieben, weil ich es sonst ständig erklären müsste. Ist ein Angebot, ob das gelesen und verstanden, umgesetzt wird, ist jedermanns eigene Sache.
Großes Glück für Dich, denn sonst würde ich Dich jetzt die nächsten 20 Wochen damit nerven mir mehr Details zu Deinen Erfahrungen zu geben.
:D

Ich habe jetzt vor knapp 4 Wochen meine Filterung im "Problembecken" umgestellt, mit sichtbarem Erfolg.
Nachdem ich jetzt knapp 4 Monate mit Algen gekämpft habe, erledigt sich das Problem nun von selbst.

Jeder hat seine Philosophie, aber Zufall ist es nicht dass - nachdem ich alles mögliche ausprobiert habe -
gerade die Änderung des Filtersubstrats es ist, die nun den Erfolg bringt.

Ich hatte selbst auch schon mit Trübungen zu kämpfen, und habe mir dadurch beholfen, dass ich
vorübergehend einen Nano Innenfilter (300l/Stunde) bestückt mit feiner Filterwatte mittig ins Becken
gesetzt habe. Genau in der Strömung des normalen Filters platziert, ist dort der Großteil der
Trübstoffe in der Watte gelandet, und mein 240 Liter Aquarium sah binnen Stunden deutlich besser aus.

Natürlich bekämpft das nicht die Ursachen, aber als Symptom Bekämpfung hat's bei mir gut funktioniert, und
da sich nun langsam ein funktionierender Biofilm im Becken zu bilden scheint, ist das Problem nur noch minimal.

Der Vorteil von dieser Methode: die meisten Aquarianer haben irgendwo irgendeinen Innenfilter noch
rum liegen, der Versuch kostet also garnichts. Außerdem sieht man innerhalb von ein paar Stunden,
ob's besser wird.

Ich kann im Übrigen nur jedem empfehlen, die Ausführungen von @nik zur Geringfilterung mit Interesse und
Offenheit durchzulesen, und sich darüber Gedanken zu machen. Denn im Grunde fasst das zusammen, was wir
eigentlich alle als die Grundlagen eines gesunden Aquariums kennengelernt haben:

1. Wichtigste Grundlage eines stabilen/ gesunden Aquariums ist eine gesunde Mikrobiologie
2. Die Mikrobiologie muss in einer Balance sein, die möglichst optimal den Bedingungen IM AQUARIUM angepasst ist
3. Die Ansiedlungsfläche IM FILTER kann ergänzend notwendig sein, wenn die Fläche im Aquarium auf Grund hoher Belastung nicht ausreicht

Zusammenfassung meiner Erkenntnisse bezüglich der Geringfilterung
4. Die Verhältnisse IM FILTER werden von Mikroorganismen auf Grund der starken Durchströmung bevorzugt, sodass
sich diese bevorzugt hier ansiedeln (mehr Nährstoffe fließen pro Stunde vorbei).
5. Eine überwiegende Besiedlung des Filters kann zu einer Reduzierung/ Schwächung der Mikrobiologie im Becken führen, wenn
sich hierdurch ein Mangel an Nährstoffen für den Biofilm im Becken ergibt (auf Grund der geringeren Strömung fließen hier
weniger Nährstoffe pro Stunde vorbei).
6. Der Mikrofilm im Filter ist an die Verhältnisse IM FILTER angepasst, sodass bei einer überwiegenden Besiedlung des Filters
ein Gleichgewicht entstehen kann, das STATT optimale Bedingungen IM AQUARIUM vor allem optimale Bedingungen
IM FILTER schafft. Im Idealfall stellt sich ein Gleichgewicht ein, das im Aquarium ebenfalls funktioniert, in meinem Fall war das
allerdings nicht so.

Erkenntnis als Maßnahme im Sinne der Geringfilterung
7. Eine gesunde Mikrobiologie IM AQUARIUM lässt sich besonders einfach dadurch schaffen, dass der Besiedlungsfläche
im Filter so dimensioniert ist, dass eine Schwächung des Biofilms im Aquarium nicht stattfindet.
D.h. die Besiedlungsfläche im Filter muss groß genug sein, dass der Biofilm im Aquarium und im Filter jeweils genügend Nährstoffe findet, um gesund
zu sein, gleichzeitig aber der Abbau von (u.a.) Nitrit zuverlässig und vollständig stattfindet. Die Fläche muss gering genug sein, dass
auch in wenig durchströmten Bereichen des Aquariums noch genug Nährstoffe ankommen, um auch dort den Biofilm gesund zu halten.

Der wichtigste Punkt dieser Aufzählung ist 2.
Alle möglichen Maßnahmen können ergriffen werden, um ein Gleichgewicht im Aquarium zu erreichen.

Der Vorteil der Geringfilterung ist aus meiner Sicht, dass:
a) die Maßnahmen bei einem Ungleichgewicht sich vornehmlich auf die Änderung der Besiedlungsfläche im Filter beschränken
b) auf Grund der Einfachheit der Maßnahme relativ zügig erkennbar ist, ob diese wirkt/ ausreichend ist
c) ein gefundenes Gleichgewicht einfach aufrecht zu erhalten ist, ohne dies dauerhaft überwachen zu müssen
d) man bei einer Veränderung des Systems (z.B. durch Einsetzen einer größeren Anzahl neuer Fische/ Änderung der Fütterung/
Einsatz von Medikamenten usw.) relativ gut vorhersagen kann, welche Maßnahmen sinnvoll sind, um das Gleichgewicht zu erhalten
(angemessene Änderung der Siedlungsfläche im Filter/ Zugaben von Mitteln wie Night Out zur schnelleren Regeneration bei
durch Medikamente geschädigtem Biofilm)

Ich hoffe @nik dass Du mit dem was ich vorstehend beschrieben habe einverstanden bist, und ich nicht
(Deiner Meinung nach) an einigen Punkten völlig falsch liege.
 

Zer0Fame

Active Member
Guten morgen Nik,

Mit dem falschenFuß aufgestanden? ;) Mein Ausflug diente lediglich der Erläuterung, warum ich öfters mit Trübungen zu tun hatte. Ohne Filter ist das ein Problem. Um Christophs Filterung ging es zu keinem Zeitpunkt.

Die Frage gebe ich gerne zurück. :)
Das war weder als Angriff auf dich, noch auf deine bevorzugte Filtermethode gedacht, sondern auch lediglich als meine Meinung. Wenn es so rüberkam, tut's mir Leid.


Dir empfehle ich aber nun meine Sig verstehend zu lesen, denn in einem pflanzenarmen Fischbecken unterscheidet sich Geringfilterung nicht von "Normalfilterung". Es richtet sich vor allem gegen den verbreiteten Wahn, dass viel Filterung viel hilft. Kann man trotzdem machen, fest steht, in einem üblichen schwach besetzten Pflanzenbecken ist sie schlicht nicht notwendig. Wenn du nach der Lektüre meiner Sig das Prinzip einer angemessenen Substratfilterung verstanden hast, dann kannst du möglicherweise "... Tonröhrchen + Schwämme [sind] immer eine gelungene Kombination" differenzierter betrachten. Das ist in der Verallgemeinerung schlicht nicht richtig.
Würde ich auch nicht die Philosophie bemühen und diese so abwerten, Da hielte ich mich dann doch an Nietzsche, Kant, Hannah Arendt, Seneca, ... ^^ Geringfilterung ist inzwischen so knappe 25 Jahre Praxis und war überhaupt kein Thema. Mir ist es übrigens völlig egal, wie andere filtern. Ich habe das runtergeschrieben, weil ich es sonst ständig erklären müsste. Ist ein Angebot, ob das gelesen und verstanden, umgesetzt wird, ist jedermanns eigene Sache.

Deine Beiträge habe ich gelesen und verstanden, dazu bin ich durchaus fähig. :)

Kleines Edit da ich das hier auch noch loswerden möchte: Deine Beiträge zu dem Thema finde ich übrigens Klasse. Nicht dass du mich da falsch verstehst.
 

Saartan

Active Member
Deine Beiträge habe ich gelesen und verstanden, dazu bin ich durchaus fähig. :)
;) es hat niemand daran gezweifelt.

Ich bin im Übrigen Deiner Meinung: @nik geht seinen Weg sehr lange und sehr erfolgreich.
Ich bin persönlich immer mehr davon überzeugt, dass es sich hierbei um einen relativ einfach
umsetzbaren Weg handelt.

Ist es deshalb der einzige mögliche Weg? Sicher nicht!

Trotzdem habe ich - weil ich mit einem Becken einfach trotz einer monatelangen Suche
nichts gefunden habe - mich intensiv mit seinen Ausführungen beschäftigt, und habe
beschlossen, das selbst auszuprobieren. Und bislang funktioniert es sehr gut.

Aus diesem Grund habe ich nun ein weiteres Becken gleichermaßen umgestellt,
und werde nun ein mini Pflanzenbecken am morgigen Tage entsprechend umstellen.

Dann habe ich 3 Becken mit sehr unterschiedlichen Bedingungen, mit denen ich eigene
Erfahrungen sammeln kann, und dann sehen wir weiter.

Was ich jetzt schon sagen kann: die Beobachtungen von Nik decken sich im Wesentlichen
mit vielem, was andere Aquarianer genauso betreiben, OHNE das Wort Geringfilterung
dafür in den Mund zu nehmen.
 

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