Fragen zur Neueinrichtung eines 54l Becken

AquaMan

New Member
Hallo liebe Flowgrower!
Als erstes möchte ich mich mal vorstellen. Ich bin der Stefano aus der Region Ulm, bin 18 Jahre alt und bin momentan noch Auszubildender im Bereich Elektronik für Betriebstechnik.

Ich wende mich an euch, da ich in meiner Auqaristik-Laufbahn noch nicht so ganz mit Erfolg gekrönt wurde und gerne wieder mein 54l Becken einrichten möchte. Deswegen dachte ich mir, ich frage mal lieber bei den Experten nach. Die größten Probleme hatte ich immer mit Grünalgen (Pelz und Fadenalgen). Dank Recherchen denke ich die Ursachen gefunden zu haben. Nitrat, Phosphat und Kalium hatte ich bis heute noch nicht gedüngt.

Vorgestellt habe ich mir das so, das meiste ist auch schon gekauft :smile: :

Beleuchtung: 2x 24W T5 Leuchtstoffröhren mit 10000K ( sind bereits benützt, aber nur ein halbes Jahr), Dauer am Anfang ca. 6h, später dann Richtung 10h

Bodengrund: ADA New Amazonia Soil, Tetraplant Bodengründdünger

Dekoration: Okho/ Drachensteine, habe 7 Steine die Anordnung muss ich mir noch überlegen

Pflanzen: Eleocharis parvula/pursilla x 3; Hemianthus callitrichoides x 3; Staurogyne repens x 1;

Filter und Heizstab: "Noname" mechanischer Filter ( wird noch ausgetauscht); Eheim Jäger 50W

Sonstiges: JBL Wassertest Koffer, CO2 Dauertest kommt noch

Düngung: C02 (Druckgasflasche), Aqua Rebell: Makro Basic Estimative Index; Makro Spezial N; Mikro Basic Eisen Volldünger
Bei den Mengen hätte ich mich an die Angaben auf den Flaschen gehalten und die Wasserwerte kontrolliert

Trinkwasserwerte: PH 7,6 bis 8; GH 10°; KH 8°

So ich hoffe ich habe nichts vergessen :D

Meine Fragen lauten:
Gibt es generell etwas, was nicht passt? Ich möchte nämlich echt ungern wieder Grünalgen haben :smile: .

Ist es eigentlich möglich, ein Aquarium ohne große Algen einzulaufen und danach zu betreiben?

Sollte ich noch ein schnellwachsende Pflanze kaufen wie zum Beispiel, Riccia fluitans? In der Einlaufphase kann es ja mal vorkommen, dass es Nährstoffspitzen gibt und diese dann Algen verhindern.

Ist die Kombination von Soil und dem Tetra Complete Substrat gut, oder sollte ich den Bodendünger weglassen?

Ich danke vielmals, für Rückmeldung.
Freundliche Grüße Stefano
 

Kugel-Peter

Member
Hallo Stefano,
was ist eigentlich so schlimm daran, wenn vorrübergehend mal ein paar Grünalgen mehr sind (außer es ist alles zugewuchert). Ich finde in der Einlaufphase ganz normal, dass da mal ein paar Fadenalgen wachsen. Bevor die eingepflanzten Wasserpflanzen angewachsen sind und Nährstoffe verbrauchen, sind die Grünalgen im Vorteil. Das wirst Du sicher in den Griff bekommen, weil Du die Wasserwerte kennst und Dir auch Gedanken um die Beleuchtung machst.
 

AquaMan

New Member
Hallo Peter,
danke für deine Antwort. Gegen ein paar Grünalgen wende ich ja auch nichts ein, aber in meinen Fällen waren es immer Scharen :D . Möglicherweise komme ich diesmal besser voran, mit dem neuen Wissen, und lasse es nicht eskalieren.
 

Zeltinger70

Active Member
Hallo Stefano,

Sollte ich noch ein schnellwachsende Pflanze kaufen wie zum Beispiel, Riccia fluitans?

Schnellwüchsige sind zu Beginn für Einsteiger meist vorteilhaft.
Wenn Du Dir sicher bist Riccia fluitans lange pflegen zu wollen, dann kannst Du es verwenden, man bekommt es nämlich äußerst schwierig wieder aus dem AQ. Soll Riccia fluitans nicht dauerhaft im AQ bleiben, würde ich schnellwüchsige Stängelpflanzen verwenden, oder Forschbiss/Muschelblume.

Viel Erfolg.

Gruß Wolfgang
 

AquaMan

New Member
Hallo Wolfgang,
danke dir für deine Antwort, ich werde in den nächsten Tagen eine oder mehrere schnellwachsende Pflanzen kaufen.
Das Becken ist soweit schon eingerichtet. Die Düngung mit NPK und Eisen sollte ich ja erstmal weglassen in den ersten Wochen, ist das richtig? Eine weitere Frage wäre, da ich gerne Neocaridina Garnelen einsetzen möchte, wann der richtige Zeitpunkt wäre?

Ich bedanke mich für Antworten
Gruß Stefano
 

Zeltinger70

Active Member
Hallo Stefano,

Die Düngung mit NPK und Eisen sollte ich ja erstmal weglassen in den ersten Wochen, ist das richtig?
würde ich nicht verallgemeinern,
habs schon so oder so gemacht.

Mittlerweile fang ich mit einer sparsamen Dosierung an, ca. 50 % der späteren täglichen Dosierung.
Kommt natürlich auch aufs Trinkwasser an, bei mir ist beispielsweise kaum Nitrat und kaum Eisen vorhanden.

Da Du Bodengrund verwendest würde ich ggf. 1/3 düngen ... ggf. messen und Düngung anpassen.

Viel Erfolg !

Gruß Wolfgang
 
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