Erwerb einer Osmoseanlage

Hallo Jörg
transparente Gehäuse werden im Laufe der Zeit spröde und wie schon geschrieben bilden sich Algen auf den Filter. Man muss auch wissen welcher Leitungswasserdruck anliegt falls keine Boosterpumpe verbaut ist. Bei 3 bar und 20 Gh ist die Membrane recht schnell hin. Besonders wenn Hersteller eine Anlage mit einem festen Flow kaufen und je nach Bedarf die gekaufte Membrane reinpacken. 1:1 oder so geht nur mit speziellen Membranen und selbst wenn es geht wird sehr schnell der Flow Restrictor zu sein. Man kannte diese Probleme früher nicht doch man arbeitete da mit 1:4-5
mfg
jörg
 
Hallo zusammen,

nochmal zur Frage, ob sich das Osmoseabwasser zum Pflanzengießen eignet: eher nicht, weil es die aufkonzentrierten Salze des Leitungswassers enthält. Sehr gut ist dagegen in den meisten Fällen das aus dem Aquarium ausgewechselte Wasser geeignet: es ist weich und gut mit Nährstoffen versorgt. Mein Gummibaum ist damit 6 Meter hoch geworden, obwohl er keinerlei zusätzlichen Dünger bekommt. Nur Pflanzen, die nährstoffarmes Milieu bevorzugen, mögen das nicht so. Z.B. mein Olivenbaum, der kommt mit Regenwasser besser zurecht.
 
Hallo zusammen

Nutze mein Wechselwasser auch für meine Zimmerpflanzen!
Das Abwasser der Osmose-Anlage geht direkt in den Siphon!

Gruß Ralf
 
Hallo!

Es kommt auch auf das Ausgangswasser und das Verhältnis an. Ist z.B. die GH 10 und das Verhältnis 1:2, hat das Abwasser etwa eine GH von 15. Das würde für viele Pflanzen noch passen.
 
Hi,

ab 14°dH gilt Wasser als ungeeignet für Zimmerpflanzen. Google findet <10°dH als unbedenklich. Übrigens geht es hierbei um die KH, nicht die GH.

Die Wassermenge, die man zum Gießen der Zimmerpflanzen nutzen kann, ist im Verhältnis zur Gesamtmenge des anfallenden Konzentrats einer UOA eher verschwindend gering. Das bischen, was man dabei spart, steckt man um ein Vielfaches in Umtopfen wegen verkalkter Erde und Reinigung der Töpfe.
Ich gieße meine Zimmerpflanzen mit Permeat. Dann verkalkt nichts.

Grüße, Markus
 
Servus!

Mit Pflanzen habe ich nicht (nur) Zimmerpflanzen gemeint. Ich nutze das Konzentrat zum Bewässern von unserem Lavendel und Wein. Die vertragen (Lavendel liebt sogar) höhere Werte. Im Winter wandert es bei mir auch im Abfluss. Für die Zimmerpflanzen wird auch nur das alte Aquariumwasser genutzt. Vor allem die Orchideen profitieren davon. Die meisten Kakteen wiederum brauchen eher härteres Wasser. Es kommt also darauf an welche Pflanzen man hat.
 
Mahlzeit...

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Die meisten Kakteen wiederum brauchen eher härteres Wasser.

Das ist ein weit verbreiteter Mythos, der fälschlicherweise vom natürlichen Vorkommen einzelner Arten auf Kalkgestein auf eine allgemeine Hartwasser-Toleranz oder gar einen -Bedarf schließt, und ist schlicht und ergreifend falsch.

Es gibt ein paar Arten, die härteres Wasser tolerieren, aber nicht mögen. Das sind beispielsweise Ariocarpus, Astrophytum, Epithelantha und Pelecyphora. Hartes Wasser schadet Kakteen, auch in ihrer Heimat regnet es kein Betonwasser vom Himmel. Hartes Wasser führt zu Substrat-Alkalisierung, Nährstoffsperre aufgrund des pH-Anstiegs im Substrat und zu Wurzelschäden.

Daher entcarbonisiere ich mein Gießwasser selbstverständlich auch für meine Kakteen, die es mir auch danken.

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Viele Grüße
Robert
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Robert!
Das ist ein weit verbreiteter Mythos, der fälschlicherweise vom natürlichen Vorkommen einzelner Arten auf Kalkgestein auf eine allgemeine Hartwasser-Toleranz oder gar einen -Bedarf schließt, und ist schlicht und ergreifend falsch.

Nun, da gehen die Meinungen mancher Pflanzenexperten auseinander. Grundsätzlich stimmt deine Aussage und mit 'meiste Kakteen' habe ich mich falsch ausgedrückt. Es gibt Arten, vor allem aus den feuchteren Gefilden, die nur weiches Wasser mögen. Die aus den trockenen Wüstengegenden sollen hingegen nichts gegen härteres Wasser haben. Je nach Beschaffenheit des Bodens aus dem der Regen schließlich auch Mineralstoffe löst. Außerdem kommt es ja auf das Ausgangswasser an und auf welches Verhältnis die Osmoseanlage eingestellt ist. Die meisten bringen ihre Kakteen aber nicht durch das falsche Wasser um, sondern durch die Wassermenge bzw. Häufigkeit. Wer sich unsicher ist, soll es einfach in den Abfluss rinnen lassen.
 
Die aus den trockenen Wüstengegenden sollen hingegen nichts gegen härteres Wasser haben.

Es geht nicht um's "sollen". Wie viel praktische Erfahrung hast du denn mit Kakteen? Ich habe genau beschrieben, was Kakteen an hartem Wasser stört und da gibt es auch keine verschiedenen Meinungen, da gibt es nur richtig oder falsch.

I.d.S.
Robert
 
Witzbold. Im Gegensatz zu dir - um meine Frage nach deinen Erfahrungen mit Kakteen hast du dich ja geschickt herumgemogelt - schreibe ich nur von etwas, wovon ich auch Ahnung habe.

I.d.S.
Robert
 
Hallo,

im Grunde ist Kakteengießen mit hartem alkalischen Wasser das gleiche wie wenn ich einen Roten Neon in hartem alkalischen Wasser halten will, das geht schon irgendwie halb, aber das Optimum ist es definitiv nicht.
 
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