diy led Beleuchtung für 600l 150x60x70 becken.

unbekannt1984

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Hallo,

Dustin":oluypb6e schrieb:
auch wollte ich meine leds schützen. auf Google habe ich die Anleitung von schullebernd oder so ähnlich durchgelesen und finde das gut umgesetzt. auch mit dem Plexiglas usw.
Plexiglas ist ein Markenname für Acrylglas (chemisch Polymethylmethacrylat, Kurzzeichen PMMA).
Von Wikipedia - Plexiglas

Erwischst du eine schlechtere Charge, die bereits bei 75°C schmilzt, aber deine LEDs bis zu 85°C warm werden, dann kann das so enden wie bei Martin.
 

Biotoecus

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Hi,

und die nette Laberei geht weiter.
Wärme spielt ja in geschlossenen Abdeckungen keine Rolle.
Man kann Cree LEDs in irgendeinen Kunststoff einkleben und es passt.

Man könnte auch versuchen einen Wackelpudding an die Wand zu nageln.
So mannigfaltig sind die Ausreden und Schutzbehauptungen.
Nur die eigene und belastbare Erfahrung mit Cree HP LEDs, die ist nicht vorhanden.

Gut das wir mal drüber geredet haben.

Beste Grüe
Martin
 

omega

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Hallo Dustin,

Dustin":1gpg7dhg schrieb:
auch mit dem Plexiglas usw.
bei Plexiglas sollte man beachten, daß es sich unter einseitiger Feuchtebelastung wölbt. Ob das bei der Verschraubung eine Rolle spielt, ob da irgendwas reißen kann, kann ich aber nicht beurteilen.

Wegen der Temperaturbeständigkeit: bei 1cm Abstand sollte Plexiglas und anderer transparenter Kunstoff keine Probleme mit LEDs haben. Die von Martin gezeigten Schmorstellen sehen mir nach direktem Kontakt aus und befinden sich zudem auf schwarzem Kunstoff.
Wenn Ledil Linsen aus Plexiglas anbietet, die im Abstand von vielleicht 1mm zur LED montiert werden, dann kann ein Aquarianer auch problemlos eine Plexiglasscheibe im Abstand von 1cm zur LED verbauen.
Man sehe sich mal dieses Datenblatt einer Ledil-Linse an, wo dort LEDs mit welchem Abstand in die Linse hineinragen.

Grüße, Markus
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Morgen…

omega":1ljy7mm2 schrieb:
Wenn Ledil Linsen aus Plexiglas anbietet, die im Abstand von vielleicht 1mm zur LED montiert werden, dann kann ein Aquarianer auch problemlos eine Plexiglasscheibe im Abstand von 1cm zur LED verbauen.
Bei mir haben sich einige – genauer, 6 von 50 – der Linsen meines Tomatenstrahlers nach 4 Jahren Betrieb (12 Stunden täglich) eingetrübt, und zwar die vor den tiefblauen Oslon LD CQ7P:

Links drei der eingetrübten, rechts zum Vergleich drei neue.

Ganz so ohne ist die von den LEDs ausgehende Strahlung nicht.


Grüße
Robert
 

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unbekannt1984

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Hallo,

Wuestenrose":3a6q6f8y schrieb:
Bei mir haben sich einige – genauer, 6 von 50 – der Linsen meines Tomatenstrahlers nach 4 Jahren Betrieb (12 Stunden täglich) eingetrübt, und zwar die vor den tiefblauen Oslon LD CQ7P...
das liegt jetzt nicht unbedingt an den LEDs, schau dir Auto-Scheinwerfer an. Die Gläser vor den Scheinwerfern sind seit etwa 20 Jahren zunehmend aus Kunststoffen und die werden ohne 12 Stunden Betrieb am Tag, bei deutlich größerem Abstand zum Leuchtmittel trüb.
Ja, da spielen dann auch Sonnenlicht, UV-Strahlung und sonstige Umwelteinflüsse mit herein, aber ein besseres Beispiel ist mir gerade nicht eingefallen.

@Martin: Man wird doch wohl auch mal nicht vollkommen durchdachte Ideen zur Diskussion stellen dürfen. Entscheidungen von Dustin habe ich noch nicht großartig gesehen.
Ok, er hat die Fertig-LED-Strahler ausgeschlossen und er tendiert mehr zu den CREE-LEDs als zu den COBs.

Ich hatte halt 3 Vorschläge gemacht wie man mit der Feuchtigkeit umgehen könnte, genauer gesagt waren es sogar 4 Vorschläge - das Vergießen habe ich dabei aber auch quasi ausgeschlossen.
Also herzlichen Dank für deine Einwände bezüglich LED-Oberflächen direkt der Feuchtigkeit aussetzen. Wenn du dir den Vorschlag nochmal genauer ansiehst, dann wirst du feststellen, dass ich eher Bedenken wegen Feuchtigkeits- und Hitzebeständigkeit des Klebers hatte.

Und ja, die letzten losen LEDs die ich in der Hand hatte waren 1 Watt Typen und es ist auch schon etwas her. Von daher kann ich nicht behaupten ich hätte schon 100 LED-Beleuchtungen für Aquarien gebaut.
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

unbekannt1984":2ywgq8bd schrieb:
das liegt jetzt nicht unbedingt an den LEDs, …
An was denn sonst? Regen, Sonnen- und UV-Strahlung kommen in meinem nach Norden ausgerichteten Growroom eher weniger bis gar nicht vor. Wenn es ein inhärentes Problem wäre, dann hätten sich alle 50 Linsen eintrüben müssen, es haben sich aber nur die 6 Linsen vor den 6 strahlungsstärksten LEDs eingetrübt.

I.d.S.
Robert
 

unbekannt1984

Active Member
Hallo,

Wuestenrose":euyxbws0 schrieb:
Regen, Sonnen- und UV-Strahlung kommen in meinem nach Norden ausgerichteten Growroom eher weniger bis gar nicht vor.
siehst du, das waren wieder Informationen, die ich vorher nicht hatte, deswegen hatte ich die Umwelteinflüsse eher auf die Autoscheinwerfer bezogen.

Ich will dich jetzt zwar nicht so genau auf die 4 Jahre festnageln, aber bei 12 Stunden täglich und rein rechnerisch etwa 1460 Tagen, da haben einige LEDs ihre Lebensdauer erreicht bzw. überschritten, dann darf auch eine Kunststoff-Linse mal kaputt gehen.

Es betraf nur die Linsen "vor den tiefblauen" LEDs? Zufällig Alle davon? Wenn ja, dann würde sich der Verdacht aufdrängen, diese speziellen LEDs könnten bis in den UV-Bereich strahlen.
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

unbekannt1984":2jb618we schrieb:
Ich will dich jetzt zwar nicht so genau auf die 4 Jahre festnageln, aber bei 12 Stunden täglich und rein rechnerisch etwa 1460 Tagen, da haben einige LEDs ihre Lebensdauer erreicht bzw. überschritten, …
Nach lächerlichen 4 Jahren × 365 Tagen × 12 h = 17520 Stunden? Definitiv nicht!

I.d.S.
Robert
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Sodele…

Wird höchste Zeit, hier etwas aufzuräumen.

Wuestenrose":2di8bq8v schrieb:
unbekannt1984":2di8bq8v schrieb:
Die DIN VDE 0100 zitiere ich hier jetzt nicht nochmal, lieber die DIN VDE 0550:
Welche? Die DIN VDE 0550-1 oder die -3?
Ich gehe davon aus, daß keine Antwort mehr auf diese Frage zu erwarten ist. Darüber hinaus gehe ich davon aus, daß der Protagonist die Normen gar nicht erst besitzt.

Der Anwendungsbereich der DIN VDE 0550-1:1969-12; VDE 0550-1:1969-12, "Bestimmungen für Kleintransformatoren; Teil 1: Allgemeine Bestimmungen" ist in deren §1 b) "Geltungsbereich" beschrieben. Sie gilt für, Zitat:
1. Diese Bestimmungen gelten für Ein- und Dreiphasen-Trockentransformatoren mit einer Nennleistung bis 16 kVA und Drosseln mit einer Nennleistung bis 32 kVA, die für Eingangs- und Ausgangswechselspannungen bis 1000 V und Netzfrequenzen bis 500 Hz bestimmt sind.
Sie ist also weder auf Betriebsgeräte für LEDs, noch auf PC-Netzteile anwendbar. Für letztere gelten die DIN-VDE-Normen Teil 8.

Auch die DIN VDE 0550-3:1969-12; VDE 0550-3:1969-12, "Bestimmungen für Kleintransformatoren; Teil 3: Besondere Bestimmungen für Trenn- und Steuertransformatoren sowie Netzanschluß- und Isoliertransformatoren über 1000 V" ist hier nicht gültig. Ihr Anwendungsbereich beschränkt sich auf, Zitat:
1.1 Diese Bestimmungen gelten für Trenntransformatoren mit einer Nennleistung bis 10 kVA, die zum Anschluß an Wechselspannungen bis 500 V und Frequenzen bis 500 Hz bestimmt sind.
sowie
1.1 Diese Bestimmungen gelten für Netzanschlußtransformatoren mit Ausgangsspannungen über 1000 V und Isoliertransformatoren mit Isolierspannungen über 1000 V.
und
1.1 Diese Bestimmungen gelten für Steuertransformatoren mit Ausgangsspannungen bis 250 V.
Vom Protagonisten den Normen untergeschobene Begriffe wie "Kleinspannungstransformator", "Schutzkleinspannung", "Spielzeugtransformator", "Spezialwerkzeug" oder "Kinderspielzeug" kommen in beiden Schriften genau Null Mal vor.

Der Ausgang des von mir vorgeschlagenen Netzgeräts besitzt keine Verbindung zum Lichtnetz (hab ich schon erwähnt) und liefert nicht-pulsierenden Konstantstrom (hab ich auch schon erwähnt), deshalb passiert bei einpoliger Berührung genau gar nix. Selbst bei PWM wechselt der Stromfluß durch den Körper bei zweipoliger Berührung nicht die Richtung, ist also weniger gefährlich als echter Wechselstrom. Der Protagonist konstruiert dann, nur um Recht zu behalten, einen an den Haaren herbeigezogenen Spezialfall, bei dem der Benutzer den Stromkreis mit einem Kondensator schließt. Für die Anwendungspraxis vollkommen irrelevant, aber auch schon sowas von. Wer sowas tut, klettert auch auf Hochspannungsmasten.

unbekannt1984":2di8bq8v schrieb:
Jetzt bin ich gespannt wie du mit der Marke Meanwell umgehst:
Das abgebildete Netzteil stammt doch gar nicht von Meanwell, sondern von wentronic. Wer anderen eine selbst hinein… Meanwell sortiert alle Netzteile für LED-Anwendungen in die Rubrik "LED-Driver". Es braucht nur wenig Logik um festzustellen, daß Netzteile außerhalb dieser Rubrik die für den Betrieb mit LEDs nötigen Zulassungen nicht besitzen.

Mit dem wentronic-Netzteildarf man eine Schreibtischleuchte betreiben, weil das ein fertiges Gerät und kein LED-Modul ist. Diese Logik sollte auch dem Protagonisten einleuchten. Den Fall eines EDV-Netzteils hatten wir hier im Forum auch schon mal. Um normenkonform zu bleiben, dürfte man die Schreibtischleuchte gar nicht über ein Aquarium stellen, weil sie (aller Wahrscheinlichkeit nach) nicht die DIN EN 60598-2-11:2014-04, "Leuchten - Teil 2-11: Besondere Anforderungen - Aquarienleuchten" erfüllt.

Das von mir vorgeschlagene ELG-150-C1050 entspricht allen für den LED-Betrieb notwendigen Normen: Der DIN EN61347-1, der DIN EN61347-2-13 und der DIN EN62384. Die im Datenblatt angeführten Anwendungsbereiche sind lediglich Beispiele, wobei der Gewächshausbetrieb der Aquaristik noch am nächsten kommt. Es ist doch gar nicht möglich, dort alle Anwendungsfälle anzugeben. Bei elektronischen Vorschaltgeräten für Leuchtstofflampen steht ja auch nicht dabei, daß sie in der Aquaristik eingesetzt werden können, obwohl es hunderttausendfach gemacht wird.

unbekannt1984":2di8bq8v schrieb:
Derzeit sind T5 Röhren im Einsatz, mit anständigen Reflektoren bündeln die etwa auf einen Abstrahlwinkel von 90°.
Nö, tun sie nicht. Würden Reflektoren den 360-Grad-Vollkreis auf 90 Grad einengen, müsste sich die Beleuchtungsstärke an einem festen Punkt vervierfachen (360 °/ 90 °). Tut sie aber nicht, ich habe Verzweieinhalb- bis Verdreifachung gemessen. LEDs ohne Reflektoren (bzw. Linsen) besitzen also einen ähnlichen Abstrahlwinkel wie Leuchtstofflampen mit, weitere Gedanken darüber sind daher Verschwendung.

Genauso Verschwendung ist die Empfehlung fertiger LED-Leuchtmittel mit Lichtausbeuten unter 100 lm/W. Dustin gewinnt damit genau gar nix gegenüber seiner jetzigen T5-Beleuchtung.

Wenn es dann von den 4000K auf ca. 3700K runtergeht, dann finde ich das eher unerheblich.
Was du unerheblich findest, ist unerheblich. Dustin betreibt jetzt Leuchtstofflampen der Lichtfarbe 865. Jetzt LEDs mit 4000 K oder weniger zu empfehlen, geht vollkommen an den Wünschen des Threadstarters vorbei, zumal LEDs mit beisp. 6500 K dem Auge weniger kühl erscheinen als Leuchtstofflampen der gleichen Farbtemperatur.

I.d.S.
Robert
 

unbekannt1984

Active Member
Hallo,

da hat sich aber mal Jemand gefreut wie ein Keinkind...

Wuestenrose":dpgeeqhb schrieb:
...Darüber hinaus gehe ich davon aus, daß der Protagonist die Normen gar nicht erst besitzt.
Korrekt, ich habe lediglich nach bestem Wissen und Gewissen aus einer vertrauenswürdigen Quelle zitiert - und nimm es mir nicht übel, aber mein Tabellenbuch ist für mich vertrauenswürdiger als du es je sein wirst - trotz Druckfehler.

Also, was ist passiert: Über dem entsprechendem Abschnitt in "Elektrotechnik Tabellen Kommunikationselektronik" - Westermann, 3. Auflage - 2002, stand über dem entsprechendem Abschnitt lediglich "DIN VDE 0550", also konnte ich auf:
Welche? Die DIN VDE 0550-1 oder die -3?
gar keine genauere Antwort liefern.
Ja, eine sehr peinliche Situation für mich. Aber es hat etwas gutes: Es beweist, dass Robert keinerlei fachliche Ausbildung im Elektro-Bereich hat und höchstens über ein sehr gefährliches Halbwissen verfügt.

Hast du jemals auf einem Gerät den Aufdruck "SELV" oder "PELV" gelesen? Etwa auf einem solchem Gerät -> Goobay - SET 12-15 LED?
Also, SELV steht für Safety Extra Low Voltage, also übersetzt inetwa Sicherheitskleinspannung, PELV Protective Extra Low Voltage, inetwa Schutzkleinspannung.

Eine Google-Suche, oder eine Suche bei Wikipedia hätte dich auf folgende Seiten geführt:
Wikipedia - Schutzklasse (Elektrotechnik)
Wikipedia - Kleinspannung
Wikipedia - Sicherheitstransformator
oder sogar auf:
Wikipedia - Spielzeugtransformator

Aus allen o.g. Artikeln wird ersichtlich, das die DIN VDE 0570 die relevante Norm war, beim VDE liegt Sie immernoch unter der Nummer 0570, beim DIN ist es jetzt die DIN EN 61558.

Kommen wir mal zu deiner Norm für Aquarienleuchten (DIN EN 60598)...
c) Der Grenzwert einer Arbeitsspannung von 30 V welligkeitsfreier Gleichspannung für Aquarienleuchten der Schutzklasse III wurde ergänzt.
steht schon auf der von dir verlinkten Übersicht zu dieser Norm. Die Frage lautet lediglich: Gilt dies für alle Aquarienbeleuchtungen, oder gibt es Einschränkungen, z.B. auf absturzgefährdete Leuchten.
Sofern es keine Einschränkungen gibt: Herzlichen Glückwunsch, deine Lösung ist nicht im geringstem konform - weder mit "lächerlichen 108 Volt", noch mit 151 Volt im Fehlerfall.
Eine PWM sehe ich jetzt einmal als Inbegriff der Welligkeit, geht also mal gar nicht damit auf die Leuchtmittel zu gehen.

Eine Erklärung der Schutzklassen findet sich ja bereits bei den ganzen Wikipedia-Links.

Gerade im Bezug auf Leuchtstoffröhren kann ich mir eine allgemein gültige Beschränkung auf 30V DC nicht vorstellen.

Ich denke, ich habe jetzt ausreichend dargelegt, dass dein kleiner Zwergenaufstand genau das ist.
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Ach, Torsten :taetschel: …

Warum reitest du eigentlich so auf SELV oder PELV rum? Ich bestreite doch gar nicht, daß das ELG-150-C1050 weder SELV noch PELV liefert. Da aber sein Ausgang netzgetrennt ist, ist das Risiko überschaubar. Bei einpoliger Berührung passiert nämlich dem Anwender, wie inzwischen mehrfach wiederholt, genau gar nix. Auch Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen oder Hochdruck-Entladungslampen liefern weder SELV noch PELV. Eine 80 Watt T5 Leuchtstofflampe besitzt eine Brennspannung von 152 Volt, eine 35 Watt T5 Lampe sogar eine von 205 Volt. Trotzdem sind Leuchtstofflampen selbstverständlich normenkonform zur Aquarienbeleuchtung zugelassen, oder willst du etwa auch das abstreiten?

Und nichts anderes ist doch das Dustin vorgeschlagene Setup: Das Netzteil ist das Vorschaltgerät, der LED-Strang die Lampe. Hast du das verstanden?

Zitieren wir doch einfach den Abschnitt 11.1 "Anwendungbereich" der DIN EN 60598-2-11:
11.1 Anwendungsbereich
Dieser Teil von IEC 60598 legt Anforderungen an Aquarienleuchten für den Haushalt fest, die elektrische Lichtquellen zum Betrieb an Versorgungsspannungen bis 1 000 V enthalten.
ANMERKUNG In den USA darf elektrisches Zubehör, das auf oder in Aquarien verwendet wird, durch Spannungen versorgt werden, die 300 V nicht überschreiten.
1000 V, werter Torsten, 1000 Volt.

Zitieren wir weiterhin den Abschnitt 11.7.1, den du hier nur unvollständig wiedergibst. Im Volltext lautet der nämlich:
11.7.1 Nicht dauerhaft befestigte Aquarienleuchten müssen einen Schutz gegen das Eindringen von Wasser von mindestens IPX7 haben. Nur Aquarienleuchten der Schutzklasse III, bei denen die Arbeitsspannung einen Effektivwert von 12 V oder eine welligkeitsfreie Gleichspannung von 30 V nicht überschreitet, können in Kontakt mit Wasser oder in Wasser eingetaucht angebracht werden.
Die Forderung nach 12 Volt Wechsel- bzw. 30 Volt Gleichspannung bezieht sich nur auf Leuchten, die in Kontakt mit Wasser bzw. im Wasser betrieben werden. Also irrelevant für die hiesige Anwendung.

Eine PWM sehe ich jetzt einmal als Inbegriff der Welligkeit…
Mal abgesehen davon, daß der Abschnitt 11.7.1 auf Dustins Setup gar nicht erst zutrifft, wiederhole ich es gerne solange für dich, bis du auch das endlich verstanden hast: Das vorgeschlagene ELG-150-C1050 liefert kein PWM, so wie die meisten LED-Netzteile von Meanwell auch nicht.

Du willst persönlich werden? Gut, das kann ich auch: Du bist ein aufgeblasener Wichtigtuer, der hier mit seinem angegoogelten Viertelwissen einen auf dicke Hose macht. Die Normen, die du als angeblichen Beweis für deine Behauptungen anführst, stützen diese nicht bzw. widerlegen diese sogar. Daß du diese Normen gar nicht erst besitzt, ist dann noch das Sahnehäubchen…

I.d.S.
Robert
 

merlinrs

New Member
Hallo,

ich bin Neu hier und es ist mein erster Beitrag.

Erstmal vorweg ich bin kein Elektriker, habe aber reichlich Erfahrungen im Bau von LED Lampen.
Ich finde es schade das seine Fragen mehr oder weniger unter gegangen sind, denn seine Frage war ja nicht
ob er sich das zutraut. So schwer ist es ja nun wirklich nicht so eine Lampe zu bauen.
Meine erste habe ich 2014 gebaut und die läuft immer noch.

Der Kühlkörper reicht völlig aus, ich verwende für den Bau meistens den Massiver Alu-Kühlkörper für Square 100 Platine von LED Tech notfalls auch 2 wenn die Länge nicht reicht.

Ich verwende immer die Meanwell Netzgeräte LPC Serie IP67 entweder LT 1794 mit 700 mA oder LT 1797 mit 1050 mA der Grund ist ich brauche kein Netzteil oder Widerstände und ich muss auch nichts groß berechnen.
Wenn ich davon ausgehe das die max 48 Volt schaffen, sollte man max 14 LED mit 3 Volt verwenden.
Somit wäre bei 3 Meanwell 42 LED´s möglich die sollte man bei dem Becken auch nehmen.
Die Meanwell selbstverständlich nicht mit in der Abdeckung verbauen die würden zu viel Wäre erzeugen.

Auf Linsen würde ich verzichten, außer man möchte nur Bodendecker drin haben, denn sobald die Pflanzen höher werden wird es eng bei einer Linse mit einen Winkel von 45° oder kleiner.

Ich habe gerade eine Lampe für ein Rio 400 gebaut, wenn gewünscht kann ich gerne Fotos einstellen.
Ich habe 2 Square 100 Platine in der Länge 100cm und 60cm verwendet und eine gekürzt.

Um den Kühlkörper ein Alu Winkelprofil mit Schenkelmaß von 25 x 10 x 2mm auf Gehrung geschnitten
und seitlich angeschraubt. So das der Kurze Schenkel ein Abstand von Knapp 1 cm hat.
Als Dichtung ein 2mm Schrumpfschlauch zwischen Kühlkörper und dem Winkelprofil
zwischen gesetzt. Eine Plexiglasplatte von 140X10X2 mm mit Silikon aufgeklebt somit ist die Lampe wirklich dicht.

Als LED`S habe ich 28 CREE XP-G3 S3 (kalt weiß) und 12 CREE XP-G3 R5 CRI 80+ (Warm weiß) und 2 rote LED´s
verwendet.

Nur mit kalt weiße LED´s habe ich keine guten Erfahrungen. Ich habe über 2 Jahre mit 2X 54 Liter Becken experimentiert. Und da alle 2 Monate die Lampen geändert um raus zu finden was für mich am besten ist.

Bei kalt weißen LED´s war es so das überhaupt keine Algen gewachsen sind, ich musste in den 2 Monaten nicht mal die Scheiben sauber machen. Wasser wurde auch nicht gewechselt. Nachteil die Pflanzen sind so gut wie gar nicht gewachsen. Ach so verendet wurden 14 CREE XP-G3 S3. Sobald das Verhältnis geändert wurde
12 CREE XP-G3 S3 und 2 CREE XP-G3 R5 CRI 80+ wuchsen die Pflanzen besser. Bei einen Verhältnis von 1 zu 1
sind die Pflanzen am besten gewachsen aber auch Algen. Bei 2 zu 1 habe ich die besten Ergebnisse erzielt.

Auf blaue LED´s verzichte ich das passt bei Meeresaquarien sicherlich gut aber nicht bei einen Süßwasserbecken.
Es sei denn ich möchte ein Mondlicht bauen.

Ich hoffe ich konnte mit meinen Erfahrungen etwas weiter helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ronny
 

omr

Member
Moin,

kurz noch zum Thema Abdeckung: Ich habe meine Kunststoff-Abdeckungen durch Alu-Lochbleche ersetzt. So ist das gut belüftet/gekühlt, sieht ordentlich aus und ist katzensicher. Aus der Bucht, als Zuschnitt. Bei 150cm Länge verwende ich zwei Segmente.


Die beiden Daytime-Leisten (12V) werden von je einem 90 Watt MeanWell Netzteil gespeist und liefern zusammen 160W 19200lm/l bei 6900K. Das Becken hat 450l Brutto. Dimmung per Arduino.
 
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