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Beitragvon sabrikara » 21 Jun 2015 15:53
Hallo zusammen,

mit eurer Hilfe hab ich meine LED-Beleuchtung "gebastelt". Als Konstantstromquelle hab ich die LCM-40 von Meanwell benutzt. Mit dem Dimmen hatte ich ja schon vor einiger Zeit hin und her überlegt.
Die KSQ lässt sich mit 5V PWM oder 0-10 V dimmen.
Ich muss dazu sagen, ich bin völlig unbeholfen hiermit. Auch wenn ich vorher schon wusste, das ich das nicht mit dem Arduino dimmen kann, hab ich den und ein zwei weitere Teile bestellt. Spielzeug halt.

Der Ardunio hat wohl an den PWM-Ausgängen nur eine "Signalstärke" von 5 V PWM, die Meanwell benötigt aber 10V PWM.
Ich hab natürlich hier und da schon versucht mich einzulesen aber das ist einfach nicht meine Welt. Transistor, Mosfet und haste nicht gesehen.

Hier habe ich eine Seite gefunden, die eventuell genau das ist was ich gebrauchen kann? Link
Es fällt mir alleine schwer das zu beurteilen und möchte ungern noch weitere Teile kaufen um dann doch nicht weiterzukommen.

Ansonsten wäre vielleicht das hier auch eine Lösung? Dieser Baustein wandelt wohl das PWM Signal in Analog 0-10V um. Link

Dritte Möglichkeit wäre auch einfach – wenns denn eine Möglichkeit gibt – die KSQ auszutauschen. Eine zu nehmen, die 5V PWM verarbeiten kann und natürlich zu den 15 verbauten Leds etc. passt.

Kann mir bitte jemand helfen?

Zuhause habe ich:
Ardunio Nano
Ein Erweiterungsmodul - hauptsächlich dafür, das ich das Netzteil da einstecken kann :)
kleines Breadboard
Steckverbinder
Echtzeituhr - die brauche ich eigentlich aber nicht, denke ich.

Meinetwegen aknn das alles trotzdem erst mal mit der Zeitschaltuhr funktionieren. Also Strom an, Ardunio spult sein Programm ab, Licht hochfahren und abends wieder runterfahren, Strom aus. Die Programmierung werde ich durch austesten wohl hinkriegen aber mit dem Rest :/

Danke im Voraus für eure Ideen.

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Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Wuestenrose » 21 Jun 2015 19:55
'N Abend...

sabrikara hat geschrieben:Link
...
Ansonsten wäre vielleicht das hier auch eine Lösung? Dieser Baustein wandelt wohl das PWM Signal in Analog 0-10V um. Link
...
Dritte Möglichkeit wäre auch einfach – wenns denn eine Möglichkeit gibt – die KSQ auszutauschen. Eine zu nehmen, die 5V PWM verarbeiten kann und natürlich zu den 15 verbauten Leds etc. passt.

Alles mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Sofern der Arduino das PWM-Signal invertieren kann, benötigst Du genau einen Widerstand und einen NPN-Kleinleistungstransistor im Wert von zusammen deutlich unter einem Euro. Wenn nicht, dann noch einen Widerstand und noch einen Transistor und Du bleibst immer noch deutlich unter einem Euro. Wenn Dir Vielfüßler lieber sind, kannst Du auch 'nen 74xx06 verwenden, mit dem hältst Du Dir beide Möglichkeiten offen ohne daß Du zusätzliche Widerstände benötigst.

Grüße
Robert
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Beitragvon sabrikara » 21 Jun 2015 21:44
Hi Robert,

Danke für deine Nachricht.
Ich hab jetzt die ganze Zeit versucht das herauszufinden. Aber ich kanns immer noch nicht wirklich sagen.
Hier und da finde ich Aussagen mit invertiertem PWM aber keine Ahnung obs das ist was du meinst.

The main PWM modes are "Fast PWM" and "Phase-correct PWM", which will be described below. The timer can either run from 0 to 255, or from 0 to a fixed value. (The 16-bit Timer 1 has additional modes to supports timer values up to 16 bits.) Each output can also be inverted.

Quelle

Scheinbar geht ein invertiertes PWM-Signal.
Ich hab absolut keine Ahnung davon. Egal ob ein oder zwei Widerstände und Transistoren, bräuchte ich Hilfe was ich womit verbinden muss. Selbe gilt für den Vielfüßler. Wohin mit den ganzen Beinen.

Du merkst, wenn dann brauche ich richtig Hilfe. Alleine schaffe ich das nicht. Wäre schön, wenn du (auch andere) mir bitte helfen könntest. Ich kanns aber auch verstehen wenn keine Lust oder Zeit dazu ist ;)
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon OttoFaerber » 22 Jun 2015 07:31
Hallo zusammen

ich hatte das selbe Problem mit meinem Raspberry.
Ich habe den BUZ11 verwendet.

einfach Gate an PWM Ausgang
Sorce an Masse Rasp und masse Meanwell PWM
Drain an + Meanwell.
Ohne weitere Beschaltung.

Das Signal ist dann invertiert, 100 % PWM Rasp ist dann LED aus aber das lässt sich ja per Software anpassen.

Arbeitet bei mir seit Wochen Problemlos.
Grüße aus Bayern

der Otto
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Beitragvon sabrikara » 23 Jun 2015 10:23
Hallo Otto,

das kling einfach. Probiere ich doch mal aus.

Danke.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon sabrikara » 23 Jun 2015 14:43
Huhu,

doch noch mal eine Rückfrage die beim "Lesen" im Netz gekommen ist.
Spielen die Spezifikationen des Netzteils, welches das Arduino versorgt eine Rolle? - Siehe das Bild oben.
Passt das Teil? 12V - 2A
Was hast du benutzt, Otto?

Danke euch.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon omega » 23 Jun 2015 18:48
Hi Sabri,

sabrikara hat geschrieben:Spielen die Spezifikationen des Netzteils, welches das Arduino versorgt eine Rolle? - Siehe das Bild oben.
Passt das Teil? 12V - 2A

sollte funktionieren, aber die 12V liegen an der Obergrenze, was der Spannungswandler eines Arduinos verträgt. Bei höheren Lasten muß der gekühlt werden. 2A finde ich insofern zu stark, als das Netzteil nie einen hohen Wirkungsgrad erreichen wird, weil massiv unterlastet. Allerdings halten sich die Verluste bei der Wattage recht in Grenzen. Und schwächere Netzteile kosten weniger.
Sollte der Nano und die daran hängende Peripherie die 2A wirklich brauchen, würde er bei ungekühltem Spannungswandler durchbrennen.

Ich betreibe meinen Mega 2560 produktiv an 5V/1,6A am USB-Port, umgehe also den onBoard-Spannungswandler. Zum Rumprobieren nutze ich ein 9V/1330mA Steckernetzteil am onBoard-Spannungswandler (brauche dann ja den USB-Port zum Programmieren) und per Y-Kabel an der Sparkfun-Stromversorgung des Breadboards.

Grüße, Markus
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Beitragvon sabrikara » 23 Jun 2015 20:57
Hi Markus,

... keine Ahnung. Es soll an das Arduino erst mal keine weiteren Geräte angeschlossen werden. Es soll nur die Beleuchtung dimmen. Ob, wie viel, wann, wo, was ... an Leitung dabei "gezogen" wird, hab ich null Ahnung und verstehe auch nur Bahnhof aber ich bin mutig ;)
Ich lese daraus, dass es so erst mal geht und kanns ja mal probieren. Danke!
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon OttoFaerber » 24 Jun 2015 07:33
Hallo Sabri,

ich hab den Raspbery verwendet,
bei der PWM Ansteuerung über den BUZ11 ( MOSFET) fliest kein nennenswerter Strom der ist extrem hochohmig.
Grüße aus Bayern

der Otto
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Beitragvon sabrikara » 24 Jun 2015 12:16
Hi Otto,
hi zusammen,

ja, dass du den Raspberry nutzt hatte ich mitbekommen. Ich meinte eigentlich an Netzteil.
Ich blicke da nicht so ganz durch. Nicht dass ich das jetzt unbedingt wissen muss aber wer nicht fragt, bleibt dumm.
Der Ardunio hat beim PWM 5V, die KSQ benötigt 10 V. Wenns mit dem BUZ11 geht, "verstärkt" dieser scheinbar die 5V auf 10V (?).
Dann sind beim Ardunio noch bei den digitalen Ausgängen 40 mA angegeben. Wei verhält es sich hierbei? Und ist es der KSQ egal?

Das Netzteil hat 12 V - 2A - Arduino benötigt 7 V (oder durch den BUZ11 10V ? ) - bleiben 5 V die ich für was anderes nutzen könnte?
Pro Pin werden 40 mA verbraucht, heißt dass theoretisch könnte ich so viele Pins benutzten, bis die 2A erreicht sind. (Ungeachtet davon, was Markus mit dem Überhitzen geschrieben hatte - halt nur theoretisch)
Mir fehlen halt schon die Basics hierbei, wie Ihr merkt.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon OttoFaerber » 24 Jun 2015 13:17
Hallo Sabri

der BUZ11 bekommt die 5 Volt vom Arduino an das Gate und schaltet bei jedem Impuls voll durch.
PWM vom meanwell ist an Drain und Source des buzz und bekommt so seine pwm Impulse aus der eigenen Versorgung .
Dein Arduino wird so überhaupt nicht belastet da der
BUZZ am Gate extrem hochohmig ist und "kein" Strom fliest. (Feldeffekt)

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Grüße aus Bayern

der Otto
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Beitragvon omega » 24 Jun 2015 21:42
Hi Sabri,

sabrikara hat geschrieben:Pro Pin werden 40 mA verbraucht, heißt dass theoretisch könnte ich so viele Pins benutzten, bis die 2A erreicht sind.

ein Pin verbraucht keine 40mA sondern darf mit max. 40mA belastet werden, wobei ich denke, daß es eher Port statt Pin heißen müßte. Ein Port besteht aus mehreren Pins und die Strombelastbarkeit ist auf Port-Basis angegeben (100mA).

Wie Otto bereits schrieb, wird ein Pin, das einen Transistor ansteuert, nicht nennenswert belastet. Hängt am Pin dagegen eine LED, zieht diese schon nennenswert Strom (max. Leuchtkraft bei 20mA bei Standard-LEDs).

Grüße, Markus
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Beitragvon sabrikara » 25 Jun 2015 11:35
Hi zusammen,

Danke für die Infos. Jetzt geht mir da auch ein Licht auf. :besserwiss:
Anfangs dachte ich daran, das der Arduino mit Strom versorgt werden muss und die Schaltung mit dem Mosfet extra auch noch mit 10 V.
Der BUZ11 wird also als "Schalter" dafür benutzt, dass die Dimm-Schnittstellen vom Meanwell kurzgeschlossen werden und das halt nach den programmierten PWM-Signalen.
Deshalb hat Markus auch auf meine Frage mit dem Netzteil nur von den Angaben des Arduinos gesprochen.

Danke euch!
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Wuestenrose » 25 Jun 2015 14:07
Mahlzeit…

sabrikara hat geschrieben:Der BUZ11 wird also als "Schalter" dafür benutzt, dass die Dimm-Schnittstellen vom Meanwell kurzgeschlossen werden und das halt nach den programmierten PWM-Signalen.

Richtig, wobei ein BUZ11 dafür massiv überdimensioniert ist. Ein BS170 oder ein 2N7000 tut es ganz genauso oder sogar besser.

Grüße
Robert
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Beitragvon sabrikara » 25 Jun 2015 20:43
Huhu,

Danke Robert. Ich habe natürlich schon längst den BUZ11 bestellt - Kaufsucht ole :)
Davon ab, brauche ich jetzt eh drei Wochen um die Unterschiede zu den von dir genannten und dem BUZ11 herauszufinden. Und auch, warum diese besser geeignet sind.
Liebe Grüße
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