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Postby Reini10 » 02 Jan 2013 22:29
Guten Abend!

Mein Becken läuft ca. 6 Wochen. Mehr der weniger ohne wesentliche Probleme. Vor 3-4 Tagen war plötzlich eine Kahmhaut da. Diese macht mir jetzt das Leben zur Hölle. Beim Abschöpfen bleibt auf meinem Becher ein extrem schmieriger Film. Die Kahmhaut ist fast durchsichtig - wie ein Schleim. Die Sauerstoff und CO2 Blasen tanzen unter der Wasseroberfläche. Wenn ich abgeschöpft habe, kann ich beinahe zusehen, wie sie wieder entsteht.

Ich habe heute beim Außenfilter die Filterwatte erneuert. Im Filter habe ich sonst nur Filtermatten. Übermorgen, früher komme ich nicht dazu, werde ich einen großen Wasserwechsel durchführen. Der letzte liegt 10 Tage zurück.

Ich habe jetzt den Eheim Skim 350 bestellt. Ich will nicht jeden Tag schöpfen. Was kann die Ursache sein??

Danke!
Reinhard
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Postby Reini10 » 02 Jan 2013 22:54
Noch eine Ergänzung:
Es bildet sich auch weißer Schaum...

Lg Reinhard
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Postby Red Sakura » 02 Jan 2013 23:06
Eine Kamhaut kann viele Ursachen haben.
Mit dem Eheim Skim bist du gut bedient.
Steffen
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Postby swabwa » 03 Jan 2013 01:52
Hallo Reinhard,
kurzer Tip zur Eingrenzung der möglichen Ursache:
wenn Du mit einem Stab oder einem Finger bei ruhiger Oberfläche in die Kahmhaut stichst und es bleibt ein Loch, handelt es sich um Staub und/oder abgestorbene Bakterien. Geht die Einstichstelle sofort wieder zusammen, ist es Öl oder Fett.

LG Bernd
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Postby Reini10 » 03 Jan 2013 18:18
Hallo!

Wie von Bernd empfohlen habe ich heute den Test gemacht. Wenn ich mit dem Finger in die Kahmhaut steche, schließt sich diese sofort wieder. Also müsste sie fetthaltig sein.

Aber wie ist das Fett ins Aquarium gekommen? Wie bekomme ich diese wieder heraus. Gestern habe ich sie abgeschöpft - heute ist sie einfach wieder da...

Ich füttere mit Flockenfutter - aber sparsam. Alle paar Tage gibt es Frostfutter. Dieses taue ich aber vor der Fütterung auf.
Futtertabletten gibt's jeden 2. Tag für die Panzerwelse.

Morgen beabsichtige ich einen Wasserwechsel - zuvor werde ich die Oberfläche mit dem Nassstaubsauger absaugen.
Wer kann noch helfen?

Danke!
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Postby kurt » 03 Jan 2013 19:25
Hallo zusammen,

swabwa wrote:wenn Du mit einem Stab oder einem Finger bei ruhiger Oberfläche in die Kahmhaut stichst und es bleibt ein Loch, handelt es sich um Staub und/oder abgestorbene Bakterien. Geht die Einstichstelle sofort wieder zusammen, ist es Öl oder Fett.


Staub?
Man könnte eine Deckscheibe auflegen und es würde sich nichts ändern.
Abgestorbene Bakterien?
Im Gegenteil, in der Kahmhaut ist richtig was los (Leben vorhanden),(Mikroskopisch sichtbar).

Kahmhaut entsteht bei zu stark belastetem Wasser.
Die Mikroflora u. Fauna muss noch in die richtige Bahn gelenkt werden und sich stabilisieren.

Reini10 wrote:Mein Becken läuft ca. 6 Wochen.

Der Zeitfaktor spielt eine gr0ße Rolle, es geht nicht von Heute auf Morgen.
Probleme im Aquarium kann man früh genug erkennen, dazu gehört aber Erfahrung.
Im Forum ist schon vieles dazu geschrieben worden, das wirkliche verstehen eine Zeitfrage.

Reini10 wrote:Morgen beabsichtige ich einen Wasserwechsel

Als Ersthilfe nie verkehrt!
Gruß Kurt
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Postby omega » 03 Jan 2013 21:44
Hallo Reinhard,

Reini10 wrote:Wie von Bernd empfohlen habe ich heute den Test gemacht. Wenn ich mit dem Finger in die Kahmhaut steche, schließt sich diese sofort wieder. Also müsste sie fetthaltig sein.

Aber wie ist das Fett ins Aquarium gekommen?

gar nicht. Bernd hat Dir einen Bären aufgebunden.

Das, was da so aussehen und sich so verhalten mag wie Öl, ist ein Biofilm:
Der Biofilm enthält außer den Mikroorganismen hauptsächlich Wasser. Von den Mikroorganismen ausgeschiedene extrazelluläre polymere Substanzen (EPS) bilden in Verbindung mit Wasser Hydrogele, so dass eine schleimartige Matrix entsteht, in der Nährstoffe und andere Substanzen gelöst sind.

Öl und Fett bekommt man von z.B. einem Glas mit kaltem Wasser nicht ab, einen Biofilm aber schon. Benetze mal ein Glas mit dem Schleim der Kahmhaut und versuch das Glas mit kaltem Wasser ohne Spülmittel wieder sauber zu kriegen. Geht kinderleicht.

Woraus eine Kahmhaut besteht, ist bekannt. Auch, wodurch sie verursacht wird. Warum sie aber in dem einen Aquarium auftaucht, im anderen dagegen nicht und wie wie man sie - außer mechanisch - wieder wegbekommt, weiß offenbar niemand.
Mein erstes Aquarium (Schwachlicht, grober Kies, geringe CO2-Düngung, Hilena Crypto Dünger) hatte keine Kahmhaut. Meine darauffolgenden Aquarien (Starklicht, Sand, starke CO2-Düngung, Ferrdrakon) dagegen schon.

@Kurt: "Die Mikroflora u. Fauna muss noch in die richtige Bahn gelenkt werden und sich stabilisieren."
Und wie lenkt man sie in die richtige Bahn?

Grüße, Markus
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Postby kurt » 03 Jan 2013 22:03
Hallo zusammen,

omega wrote:@Kurt: "Die Mikroflora u. Fauna muss noch in die richtige Bahn gelenkt werden und sich stabilisieren."
Und wie lenkt man sie in die richtige Bahn?

@ Markus,
Am besten hier mal lesen, es gibt aber noch andere Berichte im Forum, wo genau müsste man nachsuchen…
Gruß Kurt
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Postby omega » 04 Jan 2013 00:27
Hallo Kurt,

kurt wrote:Am besten hier mal lesen, es gibt aber noch andere Berichte im Forum, wo genau müsste man nachsuchen…

etwas konkreter hätte ich's mir schon gewünscht.
Du meinst z.B.:
Wir wollen die nicht haben und man kann deren Verschwinden unterstützen, in dem man sie immer wieder manuell, mechanisch, elektrisch, wie auch immer absammelt. Die Idee dahinter ist simpel. Durch die Entfernung der Kahmhaut(bakterien) bleiben deren Grundlagen (Nahrung) über, für die sich dann andere Bakterien finden. Haben diese sich etabliert, können die der Kahmhaut nicht mehr. Unerwünschte Bakterien durch erwünschte ersetzen. Das bezeichne ich als die Mikroflora in die gewünschte Richtung schubsen.
?

Hmm, ich bin der Überzeugung, daß man damit (Entfernung) der Kahmhaut auf Dauer nicht beikommt. Die Wasseroberfläche bietet sich m.E. deshalb hervorragend für Mikroorgansimen an, weil sich dort Stoffe anhäufen, die leichter als Wasser sind. Der Filter hat hierbei keine Chance, dagegen anzukämpfen, wenn diese Stoffe schneller an der Wasseroberfläche sind als vom Filter angesaugt.
Dagegen würde nur nur eine starke Anströmung der Wasseroberfläche etwas bewirken (was OFAs dann obsolet macht), was aber erheblich CO2 austreiben würde. Auf der anderen Seite lese ich hier ab und an von vergleichsweise horrenden Blasenzahlen, wohl u.a. wegen der starken Strömung?

Grüße, Markus
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Postby swabwa » 04 Jan 2013 01:53
Hallo Reinhard,
omega wrote:Bernd hat Dir einen Bären aufgebunden

Dies impliziert einen Vorsatz, der so nicht gegeben war.
Zugegebenermaßen liegen meine persönlichen Erfahrungen mit Kahmhaut etliche Jahre zurück, und dementsprechend alt ist auch mein Kenntnisstand diesbezüglich. Mein Tip war aber keineswegs gedacht, Dich in die Irre zu führen. Falls dies der Fall gewesen sein sollte, so entschuldige ich mich dafür.
Zumindest war meine Äußerung aber scheinbar dafür gut, Fachleute zu einer Äußerung zu bewegen.

LG Bernd
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Postby kurt » 04 Jan 2013 10:51
Hallo zusammen,

omega wrote:Hallo Kurt,
etwas konkreter hätte ich's mir schon gewünscht.
Du meinst z.B.:
Wir wollen die nicht haben und man kann deren Verschwinden unterstützen, in dem man sie immer wieder manuell, mechanisch, elektrisch, wie auch immer absammelt. Die Idee dahinter ist simpel. Durch die Entfernung der Kahmhaut(bakterien) bleiben deren Grundlagen (Nahrung) über, für die sich dann andere Bakterien finden. Haben diese sich etabliert, können die der Kahmhaut nicht mehr. Unerwünschte Bakterien durch erwünschte ersetzen. Das bezeichne ich als die Mikroflora in die gewünschte Richtung schubsen.


@ Markus
ich glaube das hatt Nik geschrieben? sehe ich aber auch so…

omega wrote:Hmm, ich bin der Überzeugung, daß man damit (Entfernung) der Kahmhaut auf Dauer nicht beikommt. Die Wasseroberfläche bietet sich m.E. deshalb hervorragend für Mikroorgansimen an, weil sich dort Stoffe anhäufen, die leichter als Wasser sind. Der Filter hat hierbei keine Chance, dagegen anzukämpfen, wenn diese Stoffe schneller an der Wasseroberfläche sind als vom Filter angesaugt.
Dagegen würde nur nur eine starke Anströmung der Wasseroberfläche etwas bewirken (was OFAs dann obsolet macht), was aber erheblich CO2 austreiben würde. Auf der anderen Seite lese ich hier ab und an von vergleichsweise horrenden Blasenzahlen, wohl u.a. wegen der starken Strömung?

doch…eine Kahmhaut verschwindet von selber, es geht um die richtigen Kompromisse.
Eine Kahmhaut sieht nicht schön aus, Lichteinstrahlung wird schlechter, Strömung kann man ja einstellen.
CO2,(ein wichtiger Düngefaktor) ist preisgünstig und einfach zu Händeln.

Zum Biofilm/ bzw. Aufsitzeralgen… für interessierte mit viel Zeit als PDF - Datei.

http://www.uni-due.de/imperia/md/conten ... eutsch.pdf

http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichu ... arbla2.pdf

Suche auch mal unter Bratfisch (Ingo) da müssten einige Berichte zu finden sein. :wink:
Gruß Kurt
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Postby Reini10 » 04 Jan 2013 11:46
Hallo!

Ein großes :tnx: für die rege Beteiligung!

Jetzt habe ich fast 3 Stunden am Aquarium gearbeitet. Zuerst die Oberfläche mit dem Nassstaubsauger komplett sauber gemacht. Als die Haut weniger wurde, sah ich, dass sich diese durch berühren mit dem Finger sofort aufteilte. Also doch kein Fettfilm. Bernd trotzdem danke - es gab jetzt rege Beteiligung.

Der Biofilm lässt sich sehr schwer vom Becher abwaschen. Mit kaltem Wasser geht's beinahe gar nicht. Er schmiert sehr...

Ich habe dann Wasser gewechselt. Es waren ca 60 %. Dann habe ich den Filter wieder in Betrieb genommen. Sofort waren wieder weiße Flocken auf der Oberfläche zu sehen. Noch einmal abgesaugt. Jetzt werde ich einmal zuwarten. Am Montag sollte der E.. Skimmer 350 kommen.

Wie oft sollen eigentlich Filterschläuche gereinigt werden? Der Filter ist seit ca. 2 1/2 Monaten in Betrieb. Er lief bereits in einem anderen Becken, welches noch einmal auf Garantie getauscht werden musste.

Ich werden jetzt einfach einmal versuchen, diese Haut immer wieder zu entfernen. Die falschen Bakterien müssten weniger werden. Darf/muss bei Kahmhaut gedüngt werden? Sobald ich Zeit habe werde ich auch die mitgeteilten Links lesen!

Danke!
Lg Reinhard
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Postby nik » 04 Jan 2013 13:05
Hallo Markus,

wir werden wohl erst später Freunde werden! Obwohl Bernd sachlich schlicht falsch lag, käme mir nicht mal der Gedanke zu vermuten, Bernd will damit einen Bären aufbinden! Du gibst ja des öfteren mal Duftmarken ab, hältst mich z.B. für profilneurotisch, mit zu viel Zeit. Na ja, ich nehme mir dann schon mal mehr Zeit für deine Einwürfe.

omega wrote:etwas konkreter hätte ich's mir schon gewünscht.

Du meinst konkreter als so? ...
omega wrote:?

Hmm, ich bin der Überzeugung, daß man damit ([der mechanischen] Entfernung) der Kahmhaut auf Dauer nicht beikommt. Die Wasseroberfläche bietet sich m.E. deshalb hervorragend für Mikroorgansimen an, weil sich dort Stoffe anhäufen, die leichter als Wasser sind. Der Filter hat hierbei keine Chance, dagegen anzukämpfen, wenn diese Stoffe schneller an der Wasseroberfläche sind als vom Filter angesaugt.
Dagegen würde nur nur eine starke Anströmung der Wasseroberfläche etwas bewirken (was OFAs dann obsolet macht), was aber erheblich CO2 austreiben würde. Auf der anderen Seite lese ich hier ab und an von vergleichsweise horrenden Blasenzahlen, wohl u.a. wegen der starken Strömung?

... das verstehe ich.
Halte mich bitte auf dem Laufenden über deine kommenden, konkreteren Kenntnisse zur aufschwimmenden Kahmhautnahrung. - Oder kannst du da schon Angaben machen?
Auf den Widerspruch deiner Annahme zur allgemeinen Praxis von ordentlich gerührten Pflanzenbecken weise ich wohl hin, aber dazu hast du ja schon eine - wenn auch nicht unbedingt passende - Sicht. Die "horrenden Blasenzahlen" resultieren also nach deinem Dafürhalten aus der Kahmhaut vermeidenden, starken Strömung.
Okay, ich nehme das zur Kenntnis. Am besten liest du weiter, dann werden dir die üblichen Gründe für Strömung begegnen und auch die Fälle von Kahmhaut unter die Augen kommen, die sich nicht über Oberflächenströmung beseitigen ließen.

omega wrote:Woraus eine Kahmhaut besteht, ist bekannt. Auch, wodurch sie verursacht wird. Warum sie aber in dem einen Aquarium auftaucht, im anderen dagegen nicht und wie wie man sie - außer mechanisch - wieder wegbekommt, weiß offenbar niemand.

Dieses Zitat ging zeitlich dem ersten voraus und du sprichst sicher weder wie der Blinde von der Farbe, noch sind deine beiden Äußerungen in kursiv Ausdruck einer selektiven Wahrnehmung oder einer emotionalen Sichtweise. Halt nur mal so und dann mal so.
Was ist denn die Grundlage für eine Kahmhaut? Und - angesichts vieler organisch stark belasteter Aquarien ohne Kahmhaut - welche Rolle spielt die? Ich habe bewusst Grundlage geschrieben, denn die Ursache ist das offensichtlich nicht.

Man muss nicht meiner Meinung sein - du bist das vermutlich schon grundsätzlich nicht ;) - ich denke, die organischen Stoffe - als Grundlage - fallen sowieso, unvermeidbar an und genauso unvermeidbar einer Mineralisation anheim. Die aquaristisch üblichen Mengen an organischen Stoffen spielen eine allenfalls untergeordnete Rolle, denn es lässt sich daraus keine Abhängigkeit zum Entstehen einer Kahmhaut ziehen. Es ist primär eine Frage wo die Mineralisation stattfindet. Darauf lässt sich im Falle einer Kahmhaut leicht - mechanisch - Einfluss nehmen.

Gruß, Nik
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Postby kurt » 04 Jan 2013 14:13
Hallo zusammen,

nik wrote:Die aquaristisch üblichen Mengen an organischen Stoffen spielen eine allenfalls untergeordnete Rolle, denn es lässt sich daraus keine Abhängigkeit zum Entstehen einer Kahmhaut ziehen. Es ist primär eine Frage wo die Mineralisation stattfindet.

@ Nik,
was sind aquaristisch übliche Mengen?
Problembecken mit Kahmhaut sind oft so stark belastetet das sie sogar Richtung Cyanos tendieren.
Ich sehe da schon einen Zusammenhang bezüglich der Kahmhaut.
Für mich ist der Beste Anzeiger für ein funktionierendes Aquarium immer noch die
stumpfe oder glitschige Aquarienscheibe.
Gruß Kurt
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Postby Wuestenrose » 04 Jan 2013 14:31
Hallo,

Reini10 wrote:Was kann die Ursache sein??

Hier in Kurzform nach D. Walstad, "ECOLOGY of the PLANTED AQUARIUM":

  1. An Grenzflächen (wie der Wasseroberfläche) findet eine Ladungstrennung statt.
  2. Dadurch zieht sie Nährstoffe (auch unpolare) an.
  3. Das Nährstoffangebot wiederum zieht Bakterien und Protozoen an, die sich über die lecker Nährstoffe hermachen.
  4. Das passiert auch in nährstoffarmen Gewässern.
Genaueres, nachdem ich Walstads Primärquellen gesichtet habe. Walstad neigt in ihrem Buch dazu, ihre Quellen manchmal etwas sehr frei zu interpretieren.

Viele Grüße
Robert
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