Post Reply
20 posts • Page 1 of 2
Postby spezzeguti » 12 Aug 2015 21:43
Hallo allerseits :D

auf welche KH würdet ihr Osmosewasser mit Duradrakon aufhärten?

Hier im Forum wurde oft KH 2 empfohlen, das ergibt lt. Nährstoffrechner "nur" 12mg/L Ca und 4mg/L Mg. Ist das allgemein schon ausreichend für Pflanzen, besonders wenn durch Düngung nichts weiter an Ca und Mg nur minimal durch Magnesiumnitrat eingebracht wird?
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby omega » 12 Aug 2015 22:18
Hallo Daniel,

ich fahre hier 0,75°dKH und 2,5°dGH und verwende dazu Duradrakon und Duradrakon GH-Plus.
Zuvor nahm ich nur Duradrakon. Mir war allerdings die KH mit 2° noch zu hoch, und allein mit Duradrakon eine niedrigere KH zu fahren, hätte mir zu wenig Ca und Mg beschert. Ich achte nun auch darauf, daß Kalium unterhalb von Magnesium liegt.

Grüße, Markus
User avatar
omega
Posts: 2781
Joined: 12 Sep 2012 20:53
Location: München
Feedback: 9 (100%)
Postby spezzeguti » 12 Aug 2015 22:42
Hallo Markus,

warum war dir KH 2 zu hoch?

Und auf welche Ca und Mg Werte kommst du bei deiner kombinierten Aufhärtung mit Duradrakon und Duradrakon GH plus?

Ich bin gerade dabei mir mit dem Nährstoffrechner eine passende Düngung zu berechnen. Dabei werde ich auch darauf achten, dass Kalium unter Mg bleibt und hoffe, dass es da nicht zu einem Mangel kommt. Denn bei KH 2 mit Duradrakon dürfte Kalium max. 3-4 mg/L betragen.

Das wäre erstmal mein Plan für die wöchentliche Düngung für meine brutto 300L (netto 250L nur geschätzt). Kann man das so versuchen oder besser was ändern?
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby spezzeguti » 13 Aug 2015 00:02
Alternativ KH 2 und GH 4 mit Duradrakon und Duradrakon GH plus.
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby omega » 13 Aug 2015 01:10
Hallo Daniel,

spezzeguti wrote:warum war dir KH 2 zu hoch?

weil ich den pH-Wert runter auf 6 drücken wollte, und weil man's kann.

Und auf welche Ca und Mg Werte kommst du bei deiner kombinierten Aufhärtung mit Duradrakon und Duradrakon GH plus?

Rechnerisch Ca 23,8mg/l, Mg 8,7mg/l (exkl. Magnesiumnitrat). Real kommt die Unsicherheit beim Abmessen mit dem 10ml Dosierlöffel dazu. Ich wäge nicht jedesmal ab. Das hab' ich nur einmal gemacht und so die ungefähren Mengen ermittelt.

Denn bei KH 2 mit Duradrakon dürfte Kalium max. 3-4 mg/L betragen.

Mit meiner Rechnerei komme ich auf 1.65mg/l (basierend auf 2.3% Kalium laut Drak). Drak gibt 0,8 mg/l Kalium pro 1°dKH an, also 1.6mg/l bei 2°dKH.

Kann man das so versuchen oder besser was ändern?

Klingt plausibel.
PO4 wäre mir mit 0,5mg/l aber zu hoch. Ich gebe 0,2mg/l 1x wöchentlich auf Stoß nach dem WW zu. Andere sehen das anders. Ich will's am Wochenende nur nicht in den Gulli kippen oder die Woche über im Filter landen lassen.

Grüße, Markus
User avatar
omega
Posts: 2781
Joined: 12 Sep 2012 20:53
Location: München
Feedback: 9 (100%)
Postby Frank2 » 13 Aug 2015 06:19
Hallo Daniel

es hängt davon ab welche Pflanzen Du pflegen auswählst und was Du eigentlich insgesamt möchtest.

ich fahre hier 0,75°dKH und 2,5°dGH und verwende dazu Duradrakon und Duradrakon GH-Plus.
Zuvor nahm ich nur Duradrakon. Mir war allerdings die KH mit 2° noch zu hoch


Das dürfte der Grund sein für Blattverluste bei Luwigia Repens, Corymbosas und Co in den unteren Stängelbereichen wie Du sie beschrieben hast neulich. Es liegt nicht am Licht, ich habe eine Corymbosa stricta in den Schatten gepflanzt (Versuch) , sie ist an der Wasseroberfläche, ist unten nicht kahl und keins der unteren Blätter hat Löcher sie hat wegen des Lichtmangels ledglich gr0ße Internodienabstände. Dasselbe bei Luwigia Repens (im Licht aber bei unter 0,4 W/l). Sie verlieren bis zum Substrat runter kein Blatt!

Es gibt gibt von den "neueren", heute schicken Pflanzen sicher einige, die es sehr gerne sauer haben, und mineralarm, dazu sehr niedrige kh. Eine Verallgemeinerung für generell besseren Pflanzenwuchs ist das aber nicht. Ich fahre am besten mit Kh4, GH 8 (ph neutral) für das Gros meiner (einfachen) Pflanzen/Stangenware. Einige wie bspw. manche Rotalas (macandra, boschii) etc.pp sind bei mir nicht so schön geworden ich habe jetzt mal im Quarantänebecken diese beiden gesetzt bei (vorübergehend als Versuch!!) Kh2, Gh4, Ph 6,5, da sehen sie toll aus. Hygro stricta wächst zwar dort auch sehr gut, unten aber die altbekannten Blattverluste nebst Löcher und da steht sie im Licht!
Mir ist das alles zuviel Gedöns bei der Wasseraufbereitung - für so ein kleines Quarantänebecken würde es sicher gehen aber das hat ja einen anderen Zweck,. Werde das jetzt auf neutral umstellen und es ganz easy bepflanzen. Es ist wirklich immer die Frage was man schlussendlich will und v.a. Dingen auch welche Pflanzen man möchte. Und enstpechend muss man dann eben auch das Wasser aufbereiten in mehr oder eben weniger großem Umfang.
Grüße
Frank
Frank2
Posts: 1536
Joined: 09 Jul 2014 06:10
Feedback: 0 (0%)
Postby omega » 13 Aug 2015 12:41
Hallo Frank,

Frank2 wrote:
ich fahre hier 0,75°dKH und 2,5°dGH und verwende dazu Duradrakon und Duradrakon GH-Plus.
Zuvor nahm ich nur Duradrakon. Mir war allerdings die KH mit 2° noch zu hoch

Das dürfte der Grund sein für Blattverluste bei Luwigia Repens, Corymbosas und Co in den unteren Stängelbereichen wie Du sie beschrieben hast neulich.

hatte ich, ja, und zwar in den folgenden Beiträgen:
pflanzen-allgemein/crashkurs-pflanzenpflege-t35987.html#p281323
erste-hilfe-wasserpflanzen/neue-beleuchtung-neue-pflanzen-und-algen-t38542-15.html#p298416
Im letzterern ist allerdings ein Busch von Ludwigia palustris ohne kahle Stängel untenrum zu sehen. Ich schrieb auch: "So oft wie Rotalas kann/konnte ich die nie zurückschneiden.", was nicht bedeutet, daß sie hier immer, ständig und schnell untenrum kahl werden. Bzgl. Hygrophila corymbosa schrieb ich aus dem Gedächtnis, pflege ich schon lange nicht mehr. Damals hatte ich ganz anderes Wasser als heute: verschnitten mit Leitungswasser, kein Duradrakon/GH-Plus, kein Magnesiumnitrat, kein Kaliumnitrat, kein Kaliumphosphat, also einfache Verhältnisse ohne großen Aufwand hergestellt, wie ich sie auch Anfängern (wie mir damals) unterstelle.

Es gibt gibt von den "neueren", heute schicken Pflanzen sicher einige, die es sehr gerne sauer haben, und mineralarm, dazu sehr niedrige kh. Eine Verallgemeinerung für generell besseren Pflanzenwuchs ist das aber nicht.

Wozu diese Unterstellung? Hat hier niemand behauptet.

Ich fahre am besten mit Kh4, GH 8 (ph neutral) für das Gros meiner (einfachen) Pflanzen/Stangenware.

Einfach kann ja jeder. Wo bleibt dabei die Herausforderung? Habe ich lange so gemacht. Rotala macranda, wallichii und Didiplis diandra hatten dabei immer rumgezuckt.

Hygro stricta wächst zwar dort auch sehr gut, unten aber die altbekannten Blattverluste nebst Löcher und da steht sie im Licht!

Die sollte ich mir mal holen, ob sie das bei mir heute auch noch macht. Wird mir aber eigendlich viel zu groß. Zumindest an H. polysperma sehe ich die letzte Zeit keine Löcher mehr, früher war das anders (Verschnitt mit Leitungswasser etc.). Da verlor auch sie recht schnell untere Blätter.

Mir ist das alles zuviel Gedöns bei der Wasseraufbereitung

Die muß ich bei 15,8°dGH und 14,5°dKH im Leitungswasser sowieso machen. Dann noch 5ml Duradrakon und 15ml Duradrakon GH-Plus auf die ca. 170l Fischwasser und gut ist. Wo ist da ein Gedöns? Die Alternative wäre ein Barschbecken mit reinem Leitungswasser. Rotkopfsalmler mögen das aber gar nicht.

Grüße, Markus
User avatar
omega
Posts: 2781
Joined: 12 Sep 2012 20:53
Location: München
Feedback: 9 (100%)
Postby Frank2 » 13 Aug 2015 14:57
Hallo Markus

das war kein Angriff oder eine Unterstellung, mir ist nur Dein Posting in Erinnerung gekommen wo man die Repens eines Users gesehen hat - sie stand frei und war zur Hälfte kahl und du meinstest das sei "normal". Ich vermute daher einen Zusammenhang mit Mineralienmangel, zumindest ist das bei mir so reproduzierbar. Normal ist es nur dann wenn so dicht gestängelt das wirklich gar kein Licht mehr unten ankommt. Wirklich gar nichts. Ansonsten fehlt diesen Pflanzen was.

Mir gings darum klar zu machen dass man nicht x oder y Wasser zwingend benötigt, sondern es einfach davon abhängig macht, was man schlussendlich plant (Bepflanzung) sowie von den geplanten Fischen ( mir wäre es zb lieber das Hartwasser aus der Leitung zu nehmen - auch da gibts Pflanzen, aber das ist aber nix für die gewählen Fische). Viele der in den letzten Jahren aufgekommenen Pflanzen sind sicher für saures und sehr weiches Wasser besser gemacht und wenn man die kultivieren will macht es Sinn es so oder ähnlich zu machen wie Du es handhabst.

Und da komme ich zu diesem Punkt:

Einfach kann ja jeder. Wo bleibt dabei die Herausforderung


Ist das so - "algenfrei" bzw man hat es selber in den Hand den Aufwuchs zu bestimmen (ein Becken ohne etwas Grünalgenaufwuchs für Fische, Schnecken etc empfinde ich als steril) ?Dann ist es ja gut.

Bei mir ist es so dass die von mir favorisierten Fische keine sind, die gerne im Starklicht stehen und so bin ich von vorneherein limitiert bei der Auswahl. Es macht ja keinen Sinn eine Rot. Wallichii in ein Becken zu setzen das eh schon nur moderate Beleuchtung liefert und insgesamt schattig wirkt wenn nicht gerade runtergeschnippelt wurde. :D Schwimmraum ist ohne Reflektor, da kann man sich ja ausrechnen was von der vorderen Röhre noch unten ankommt . :pfeifen: . Es sind Kompromisse... die mir aber wichtig sind. Das muss natürlich jeder selber entscheiden.

Lange Rede kurzer Sinn: mir war es wichtig herauszustellen dass man im Vorfeld durcheckt was man eigentlich will und sich dann die dazu passende Bepflanzung aussucht mit passendem Wasser und Licht. Und ich sehe hier bei sehr vielen threads dahingehend Grundproblem. Oftmals wird erst in Schritt 2 oder 3 die Beleuchtung verändert oder das Wasser angepasst. Das alles müsste nicht sein und daher ist dieser thread mit den Fragen sehr gut. Die empfohlene kh von 2 ist nur für bestimmte Bepflanzungen von großem Vorteil.

Grüßele
Frank
Frank2
Posts: 1536
Joined: 09 Jul 2014 06:10
Feedback: 0 (0%)
Postby spezzeguti » 13 Aug 2015 18:01
Hallo und danke für eure Ausführungen.

Ich habe sehr ungünstiges Wasser aus der Leitung KH 12 (lt. Versorger Ca 88 und Mg 7mg/L) und damit so meine Problemchen mit verkrüppelten Triebspitzen, Verkrüppelungen nach Verzweigungen, horizontalem Wuchs mit vielen Wasserwurzeln, Ausfällungen (milchiges Wasser) und bei einigen Pflanzen wie Myriophyllum totale Stagnation. Beleuchtung besteht aus 6 Stück 1m kaltweißen LED Leisten (5630) und einer Lumlight - Leiste.
Bepflanzung ist Rotala rotundifolia, Rotala walichii, Rotala enie, Ludwigia arcuata, Ludwigia repens Rubin, Ludwigia palustris super Rot, Micranthemum sp Montecarlo, Myriophyllum scabratum, Myriophyllum tuberculatum, Hygrophila polysperma sunset, Proserpinaca palustris cuba, Pogostemon erectus, Pogostemon stellatus.

Deshalb will ich es jetzt mit aufgesalzenem Osmosewasser und dadurch gezielterer Düngung probieren und hoffe damit zumindest schon mal einen Teil der Problemchen in den Griff zu bekommen.
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby Biotoecus » 13 Aug 2015 18:23
Hallo Daniel,

die generelle Herangehensweise kann ich nur gut heissen.

Ich selbst verwende kein Duradrakon sondern Preis Mineral Salz und Sera Mineralsalz.
Eine KH um 2,0 tut manchen Pflanzen echt gut.

Gehe das mal so an wie Du es hier beschrieben hast.
Der Weg ist gut und anpassen muss man eh immer ein wenig.

Beste Grüße
Martin
Every generation got it´s own disease..................
Biotoecus
Posts: 3000
Joined: 04 Feb 2008 15:09
Location: Hannover
Feedback: 3 (100%)
Postby spezzeguti » 13 Aug 2015 18:57
Hallo Martin,

danke für dein Feedback, so werde ich es dann auch durchziehen. Anpassungen werde ich sicher vornehmen müssen, sowieso da ich mich erst seit einigen Monaten ernsthaft mit Pflanzen und richtiger Düngung beschäftige. Ich denke um weiter zu kommen und möglichst viel dazu zu lernen, brauche ich eine vernünftige Basis auf der ich aufbauen und auch die richtigen Schlüsse ziehen kann bzw. Symptome richtig deuten kann. Mit Leitungswasser, den angegebenen Parametern der Wasserwerke und den doch oft etwas ungenauen Wassertests vielleicht im Moment für einen Anfänger wie mich nicht möglich.

Vor ein paar Wochen wusste ich nicht einmal, dass man sich Dünger selbst mischen kann und jetzt habe ich fast für jeden Nährstoff meine eigene Mischung im Unterschrank :smile: Die dafür nötigen Informationen und Tipps habe ich fast ausschließlich hier gefunden und bekommen. Vielen Dank dafür.
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby Frank2 » 14 Aug 2015 14:58
Hallo Daniel

sehe es wie Martin und auch Markus.

Bepflanzung ist Rotala rotundifolia, Rotala walichii, Rotala enie, Ludwigia arcuata, Ludwigia repens Rubin, Ludwigia palustris super Rot, Micranthemum sp Montecarlo, Myriophyllum scabratum, Myriophyllum tuberculatum, Hygrophila polysperma sunset, Proserpinaca palustris cuba, Pogostemon erectus, Pogostemon stellatus.


Und da ist das, was Du nun machst ganz sicher goldrichtig. Da brauchts dann auch Licht für und eine satte C02 Düngung. Alles rund und die Feinanpassungen kommen dann eben in einem späteren Schritt.

Alles Gute fürs Becken und

Grüße
Frank
Frank2
Posts: 1536
Joined: 09 Jul 2014 06:10
Feedback: 0 (0%)
Postby spezzeguti » 14 Aug 2015 23:09
Hallo Frank,

danke auch Dir für deinen Zuspruch.
Eine 2kg CO2-Anlage mit Nachtabschaltung und Innenreaktor (Pendant zum Sera flore aktiv) ist vorhanden, die Beleuchtung ist erstmal nur "improvisiert" mit den 5630 LED Leisten (6 Stück + die Lumlight). Eine daytime lässt das Budget einfach nicht zu und ich dachte auch schon über einen T5-Leuchtbalken mit 2 Röhren und Reflektoren nach. Bin mir da aber in Bezug auf Lichtleistung bei 120x50x50 und Stromkosten absolut unsicher. Meinen Filter (eingeklebter Mehrkammerinnenfilter) habe ich schon bis auf eine grobe Matte ausgeräumt.

Die Osmoseanlage und das Duradrakon und Duradrakon GH wurden heute geliefert, morgen geht es dann los :smile:
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby spezzeguti » 17 Aug 2015 11:35
Hallo allerseits,

gestern habe ich nun das Becken auf Osmosewasser mit KH 2, GH 6 umgestellt und eben Stickstoff mit KNO3, Magnesiumnitrat und Urea nach diesem noch etwas abgeänderten Plan aufgedüngt. Phosphat habe ich erstmal sein lassen weil ich Angst habe, es könnte sich durch die Ausfällung (milchiges Wasser) etwas rücklösen.

Wann sollte ich den Volldünger zuführen, kann ich das gleich tun oder lieber erst morgen? Und würdet ihr auf 0,1 FE aufdüngen oder weniger?
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
Postby spezzeguti » 30 Aug 2015 12:04
Hallo, hier ein kleines Update.

Ich benutze jetzt nur noch Osmosewasser welches ich mit Duradrakon und Duradrakon GH+ auf ungefähr KH2 und GH6 aufsalze. Mit der oben verlinkten Düngung scheint dies den Pflanzen gut zu bekommen. Die verkrüppelten Triebe sind zurück gegangen und einige Pflanzen wie z.b. Myriophyllum scabratum und Rotala sp. Enie haben sich erholt und bilden neue Triebe. Nur die Rotala rotundifolia zickt bis auf einen sehr gut entwickelten und kräftig roten Stängel leider noch.
Allerdings musste ich Urea durch Hirschhornsalz ersetzen weil sich durch Urea eine fette Bakterienblüte einstellte.

Auch der Verzicht auf Phosphat scheint richtig gewesen zu sein. Meine Ludwigia repens rubin bekamen jetzt dunkel grüne Blätter anstatt rot, dies deute ich als PO4 Mangel. Mein Sera PO4 Test war leider aufgebraucht aber gestern bekam ich den Sensitiv von JBL. Heute morgen dann gleich mal gemessen, Ergebnis PO4 n.n. Daraufhin rechnerisch auf 0,5 mit KH2PO4 aufgedüngt, was der JBL Test auch prima bestätigt hat. Mikro-Tagesdüngung werde ich, um Ausfällungen zu vermeiden, heute auslassen. Morgen früh wird dann auch nochmal PO4 gemessen, ich bin gespannt wie viel bis dahin schon verbraucht wurde.

Bilder stelle ich.demnächst mal ein wenn die Entwicklung weiterhin so positiv bleibt.
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
User avatar
spezzeguti
Posts: 157
Joined: 31 May 2015 17:22
Location: Mecklenburgische Seenplatte
Feedback: 2 (100%)
20 posts • Page 1 of 2
Related topics Replies Views Last post
Duradrakon KH-Plus
by Roby » 02 Feb 2016 14:12
3 503 by Wuestenrose View the latest post
02 Feb 2016 16:41
Duradrakon Aufhärtesalz
by Sandwich88 » 10 Jan 2008 14:30
3 2090 by Sandwich88 View the latest post
11 Jan 2008 13:54
Frage zu Duradrakon
by mantamfg » 04 Jan 2009 10:15
3 861 by Roger View the latest post
04 Jan 2009 17:19
Duradrakon in den Nährstoffrechner?
by java97 » 27 Jul 2010 10:17
5 371 by java97 View the latest post
30 Jul 2010 08:31
Einbringung von Duradrakon
by Fredl » 18 Dec 2012 19:02
2 362 by Fredl View the latest post
18 Dec 2012 21:52

Who is online

Users browsing this forum: Majestic-12 [Bot] and 10 guests