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Beitragvon triops_n » 02 Jun 2015 15:23
Hallo,

ich bin Nico und neu hier im Forum. Hab mich bei der Mitgliedervorstellung auch schon kurz vorgestellt.

Da meine jetzige Beleuchtung nicht so der Knüller ist und die Röhren auch schon etwas älter sind, möchte ich nun eine LED-Lampe bauen.

Das Aquarium ist ein Standard 60x30x30 Becken und ich möchte es mit insgesamt 10 Cree XB-D R4 Dioden beleuchten, die mittels PWM angesteuert werden. Jetzt bin ich unsicher was die Kombination von KSQ und Netzteil angeht. Für die konstante Stromversorgung habe ich mir schon einmal die LDD-700L von MeanWell ausgeguckt. Nun dachte ich mir, dass ich für die Stromversorgung der KSQ dieses Netzgerät nehme: siehe hier

Die Frage ist, bekommt die KSQ von dem Netzgerät wirklich ihre benötigten 700 mA ?
Würdet ihr mir das so empfehlen oder doch etwas anderes? Hauptkriterium für meine Lampe soll ein niedriger Preis sein :roll:

Vielen Dank schon einmal für eure Anmerkungen.


Schöne Grüße,
Nico
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Beitragvon Ada » 02 Jun 2015 15:52
triops_n hat geschrieben: ... dass ich für die Stromversorgung der KSQ dieses Netzgerät nehme: siehe hier ...

Hallo Nico,
herzlich willkommen.
Das von Dir verlinkte Gerät ist selbst eine Konstantstromquelle. Du "moppelst also doppelt", wenn ich Dich richtig verstanden habe.
Wenn es an´s Eingemachte bei LEDs geht, gibt es hier allerdings Leute mit mehr Ahnung als mich.
Freundliche Grüße
Adam
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Beitragvon triops_n » 02 Jun 2015 16:19
Hallo Adam,

ja das hast Du richtig verstanden. Das ist doppelt gemoppelt :D, das ist mir bewusst.
Da ich bis jetzt noch nichts passendes gefunden habe, die Frage ob das überhaupt passen würde.

Eigentlich brauche ich nur einen günstigen AC/DC Wandler, der die Netzspannung auf 36 V transformiert und über ausreichend Leistung verfügt.

Und, danke !

Schöne Grüße,
Nico
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Beitragvon MajorMadness » 02 Jun 2015 16:26
Hi,
also die xb-d kann man nehmen, Miss man aber nicht. Das r4 Bindung ist nicht das beste und die xb an sich hingt der XP hinterher. Ich wurde an deiner stelle xp-g oder g2 nehmen.
Da du die dimmbaren ldd verwenden willst, welche konstantSTOMquellen sind Miss dein Netzteil ein konstantSPANNUNGSnetzteil sein. 10 LEDs brauchen bei 700mA über den Daumen gepeilt 3v, ich würde daher 2 LDD nehmen an einem 24v Netzteil mit 2A. Ob du da jetzt ein altes Stecker Netzteil nimmst, ein Schaltnetzteil oder dir was gutes gönnst wie die für led spezifizierten meanwrll hlg ist grob gesagt egal. Es funktioniert alles, die einen sind nur effizienter und evt wasserdicht, haben PFC Schaltkreise ect.
Wenn der preis das wichtigste ist dann nehmen XP g LEDs von FastTech, alte PC kühler ohne Lüfter von Intel oder AMD CPU, und nen eBay 24v Netzteil.
Irgendwo weiter unten hab ich mal die absolute liwcost Rechnung gemacht. Musst du mal suchen...
Beste Grüße Moritz
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Beitragvon triops_n » 02 Jun 2015 18:04
Hallo Moritz,

danke für deine Antwort. Für meine Anwendung bleibe ich glaube ich erst einmal bei den xb, die kann ich bei der Anzahl ein bisschen gleichmäßiger auf meinem Kühlkörper verteilen und sind noch etwas günstiger in der Anschaffung (ich möchte nichts im Ausland bestellen). Was den Preis angeht, ein bisschen ordentlich soll es schon werden ;).

Wenn ich die LEDs über zwei KSQ laufen lasse, schalte ich diese dann parallel an? Dann würde das bei den LDD-700 also min. 1,4 A machen -> sprich ich nehme zur Sicherheit das nächst Stärkere z.b. das hier.

Das Netzteil ist einstellbar auf eine konstante Spannung von 22 V, die 5 LEDs an jeder KSQ brauchen aber nur etwa 15,5 V ..... kompensiert das die KSQ oder brauche ich dafür einen Widerstand?


Schöne Grüße,
Nico
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Beitragvon omega » 02 Jun 2015 19:16
Hi Nico,

triops_n hat geschrieben:Wenn ich die LEDs über zwei KSQ laufen lasse, schalte ich diese dann parallel an?

ja, aber warum schlägt Moritz zwei vor? Ein LDD-700 an 36V gehen doch auch.

Dann würde das bei den LDD-700 also min. 1,4 A machen -> sprich ich nehme zur Sicherheit das nächst Stärkere z.b. das hier.

Vergiss mal die Ströme an den LDD-700s. Die sind Richtung LEDs immer gleich. Interessant ist nur die Gesamtleistung, und die ändert sich bei 2 LDDs im Vergleich zu einem LDD nicht (fast nicht, da ein LDD auch ein wenig zur Eigenversorgung benötigt). Es bleibt bei gut 21W.

Das Netzteil ist einstellbar auf eine konstante Spannung von 22 V, die 5 LEDs an jeder KSQ brauchen aber nur etwa 15,5 V ..... kompensiert das die KSQ oder brauche ich dafür einen Widerstand?

Eine KSQ begrenzt den Strom. Ein Widerstand begrenzt den Strom. Beide verwendet heißt doppelt gemoppelt und Du verheizt Energie am Widerstand, da die KSQ die Spannung höher regeln würde, um den Verlust am Widerstand kompensieren zu können, also den Strom auf 700mA halten zu können.
Eine KSQ entnimmt ihrer Stromversorgung so viel Energie, wie zur Aufrechterhaltung der abzugebenden Stromstärke bei entsprechenden Verbrauchern notwendig ist (plus etwas für den Eigenverbrauch). Die Spannung stellt sich dabei von selbst ein. KONSTANT-Strom darf gerne wörtlich genommen werden.

Das verlinkte Netzteil und ähnliche würde ich nicht nehmen. Dimmst Du die KSQ, fängt es womöglich an zu pfeifen oder die LEDs blinken. Nimm lieber eins für LED-Anwendungen, z.B. ein Meanwell APV-25-36.
Ein LDD hat einen Voltage-Drop von ca. 3V, d.h., seine Eingangsspannung muß mind. 3V höher sein als seine Ausgangsspannung. 36V würden bei knapp 31V Vorwärtsspannung der LEDs also passen.

Grüße, Markus
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Beitragvon triops_n » 03 Jun 2015 11:18
Hallo zusammen,

danke für die weitere Antwort.
Die Aufteilung auf zwei LDD mag vielleicht seine Vor- und Nachteile haben, aber ich bleibe bei der einfachen Variante.

Ich würde dann jetzt für die 10 XB-D LEDs ein LDD-700 als KSQ und ein APV-35-36 als Netzteil nehmen. Das hat noch einen Tick mehr Leistung, man muss die Elektronik ja nicht ganz ausreizen.

Würde das so passen, ja oder?


Schöne Grüße,
Nico
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Beitragvon omega » 03 Jun 2015 18:43
Hallo Nico,

das sollte so passen.
Achte darauf, die LEDs nicht erst bei eingeschalteter KSQ anzuklemmen. So würdest Du die LEDs killen. Also zuerst anschließen, am besten ohne Stecker/Schalter, und dann erst einschalten. LEDs dürfen nicht auf der Sekundärseite einer KSQ geschaltet werden.

Grüße, Markus
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Beitragvon triops_n » 04 Jun 2015 09:26
Moin,

alles klar. Vielen Dank !

Ich werde dann vom Bau der Lampe weiter berichten.

Gruß,
Nico
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Beitragvon holgerdaur » 04 Jun 2015 16:51
Servus Markus,ich hab ne Frage was das abklemmen der Leds betrifft.Meine Ksq ist ausgelegt für 8-12 3 Watt Leds und hat 900 mAh .Die XP G2 können bis zu 1500 mAh .
Bisher hatte ich an dem Gehäuse der Lampe solche Lüsterklemmen die man wie ein Stecker trennen kann.Die Ksq steht also unter Strom und wenn ich mal die Lampe runter nahm, hab ich einfach die Klemmen getrennt!
Das soll ich nicht?
Was passiert wenn die Ksq nicht vom Strom getrennt wird?Die Ksq hat ja nur 900 mAh und 36 Volt.10 Cree XP haben ca 32 Volt,also kann die Ksq die Leds nicht zerstören,oder was übersehe ich?
Klar,die Ksq regelt erst wenn sie angeschloßen ist,aber sie hat doch nicht genug Strom um die Crees zu verheizen,oder wie?
Wäre super wenn du mir das erklären könntest?
Viele Grüße,Holger
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Beitragvon MajorMadness » 04 Jun 2015 19:00
Ich kann für nicht erklären warum die LEDs dabei kaputt gehen, aber ich weis das ich jede KSQ die ich abgebe vorher teste. Dafür schließe ich die KSQ an 12v an und halte dann kurz immer die gleichen 3 LEDs an die KSQ um zu sehen ob sie angehen. Bei ca 70 Platinen heißt das die LEDs haben haben ungefähr 300 mal das erlebt was angeblich die LEDs vernichtet und sie funktionieren immer noch... Da es LEDs sind die nur zum testen benutzt werden haben Sie auch sonst kein gutes leben: spezifiziert auf 1000mA dürfen die oft 1200mA ab, wackelkontakt beim testen (wird halt nix verlötet), schlechte Kühlung, und und und...
MMn sollte man immer das Netz gerät vom Strom trennen, besonders wenn man mit Wasser hantiert, von einer defekten led weis ich aber nix wenn man das Netzteil dran lässt.
Beste Grüße Moritz
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Beitragvon omega » 04 Jun 2015 23:06
Hi,

holgerdaur hat geschrieben:Was passiert wenn die Ksq nicht vom Strom getrennt wird?Die Ksq hat ja nur 900 mAh und 36 Volt.10 Cree XP haben ca 32 Volt,also kann die Ksq die Leds nicht zerstören,oder was übersehe ich?
Klar,die Ksq regelt erst wenn sie angeschloßen ist,aber sie hat doch nicht genug Strom um die Crees zu verheizen,oder wie?

Strom bei leer laufender KSQ gibt es keinen, demnach spielen die Specs bzgl. Strom (hier 900mA) keine Rolle. Strom fließt erst im Stromkreis. Nur die Spannung zählt.
Im Leerlauf liegt am Ausgang einer KSQ maximal so viel Spannung an wie an ihrem Eingang (sagt Wikipedia). Ist die für die LEDs zu hoch, grillt es die LEDs beim Anschließen. So schnell kann die KSQ gar nicht runter regeln, daß die LEDs die volle Spannung nicht abbekommen. Evtl. spielt auch noch der Spannungs-Drop einer KSQ eine Rolle, wo die Leerlaufspannung liegt. Ich hab's noch nicht nachgemessen. In den KSQ-Specs steht sowas nicht, da diese Betriebsart m.W.n. nicht unterstützt wird.
Bei Deiner KSQ-LED-Kombination liegt die Leerlaufspannung wohl nicht hoch genug, um die LEDs zu zerstören. Glück gehabt. Bei anderen knallten LEDs bereits beim ersten Anschließen durch.

Grüße, Markus
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Beitragvon MajorMadness » 05 Jun 2015 06:08
Mhhh 30v Netzteil, 30v KSQ, 2 Cree xm-L color oder 24v bei einer xp-g war kein Problem bei mehrfachen anschließen. Wenn das kein Mythos ist und du das schon selbst erlebt hast dann würde ich mal behaupten es hat nicht mit Glück zu tun das meine noch leuchten sondern mit Pech bei der Kombination.
Mein KSQ standard test ist mit 3leds und 12v, das halten die wie gesagt seit über 300 mal aus...
Beste Grüße Moritz
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Beitragvon Mandocello » 05 Jun 2015 10:07
Hallo Holger,

mein Name ist Uwe, ich schmökere hier schon eine Weile mit und habe mich eben angemeldet. Werde mich alsbald auch noch artig vorstellen.

Moritz und Markus haben beide Recht. Ob es zu einem Schaden kommt, hängt maßgeblich von der Größe des Ausgangskondensators der KSQ ab.

Bei der von Moritz verwendeten Schaltung (Abwärtsregler) werden am Ausgang meist nur Kondensatoren mit kleiner Kapazität verwendet oder gar keiner (Sünde, aber das ist ein eigenes Thema). Beim Abziehen der LEDs unter Last lädt der Regler den Ausgangskondensator auf etwa die Eingangsspannung auf. Steckt man nun die Last wieder an, werden z.B. 3 LEDs (ca. 9V) mit ca. 12V betrieben. Dadurch fließt kurzzeitig ein zu hoher Strom. Wenn die Kapazität gering ist, kann sie nur wenig Ladung speichern und die Spannung sinkt in Sekundenbruchteilen wieder auf ungefährliche Werte ab. Die LEDs werden das meist wegstecken. Sie halten kurzzeitig mehr als den doppelten Dauernennstrom ab. Cree macht hierzu bei XP-G keine Angaben, aber im Oslon SSL - Datenblatt findet man bei 800mA maximalem Dauerstrom einen zulässigen Pulsstrom von 2000mA. Wichtig für Leute, die einen LED-Blitz bauen wollen.

Anders ist es bei KSQ, die an Netzspannung betrieben werden und ich nehme an, die meint Markus. Um die Schutztrennung vom Netz zu gewährleisten, verwendet man ein anderes Schaltungsprinzip (meist Flyback-Konverter). Hier ist schaltungsbedingt in der Regel ein deutlich größerer Ausgangskondensator erforderlich. Beim Abziehen der Last wird dieser bis knapp über die maximale Ausgangsspannung aufgeladen. Beim Wiederanstecken passiert das gleiche wie oben, nur mit deutlich mehr Ladung und die LEDs können hier eher Schaden nehmen. Weil beim Abklemmen der LEDs durchaus der Stromkreis noch mehrfach kurz geschlossen wird, kann das Malheur auch schon beim Abziehen passieren.

Das Risiko steigt außerdem, wenn LEDs mit kleinem Nennstrom verwendet werden und je kürzer die LED-Kette im Vergleich zur maximalen Ausgangsspannung ist, denn:
Überschussladung = Kapazität x (max. Ausgangsspannung - LED_Spannung).

Viele Grüße
Uwe
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Beitragvon triops_n » 05 Jun 2015 17:50
Hallo Uwe,

vielen Dank für Deine Erklärung :thumbs:

Gruß,
Nico
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