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Beitragvon dali » 21 Feb 2018 22:29
Hallo,
bei Aquasabi ist ein Aufbau, den ich so ähnlich machen möchte, abgebildet. Siehe hier:
https://www.aquasabi.de/aquascaping-wiki/bodengrund/aquascaping-bodengrundaufbau
Jetz zu meiner Frage wie langlebig ist so eine Styroporplatte ich will mein Aquarium ja nicht nach einem Jahr neu bauen müssen, weil die da drin verottet....
Hat da jemand Erfahrung mit?
Bis gleich euer Dali
dali
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Beitragvon crylle » 21 Feb 2018 22:40
Hallo Dali,

wenn Styropor o.ä. verrotten würde, wäre das wunderbar und alle unsere Müllprobleme wären gelöst! Das Zeug verrottet in 1.000 Jahren nicht, macht dir da mal keine Gedanken ;)

LG Christoph

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crylle
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Beitragvon dali » 21 Feb 2018 22:43
merci,
hatte halt Sorgen weils im Wasser ist.....
dali
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Beitragvon uwe schidrowski » 21 Feb 2018 23:02
Moin,
bei Abwesenheit von UV-Strahlen hält Styropor so ziemlich ewig.
In einem Layout von mir konnte ich es nach 2-3 Jahren augenscheinlich unverändert unter Malaya-Soil hervorholen.
Aufgrund folgender Infos von Wikipedia werde ich es aber nicht wieder verwenden.

"Wirkung auf Organismen und die Umwelt

Polystyrol ist physiologisch unbedenklich und für Lebensmittelverpackungen uneingeschränkt zugelassen.

Allerdings sind, wie oben bereits dargestellt, bromierte Flammschutzadditive auch in Verpackungen[16][17] und deren Migration in Lebensmittel nicht auszuschließen.[18] Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Zellkulturen durch eine Aufweichung des Materials unter Kulturbedingungen negativ beeinflusst werden können.[19]

Das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD), das dem Polystyrol für Dämmplatten und Hartschaumplatten beigefügt wird, ist gemäß der CLP-Verordnung als „sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung“ eingestuft.[20][21] Es ist nur relativ schwer abbaubar (persistent) und toxisch für aquatische Organismen mit einem sehr hohen Bioakkumulations- und Biomagnifikation­spotenzial.[22][23] Die Migration in die Umwelt aus unbeschädigtem geschäumtem Polystyrol ist mengenmäßig gering,[24] Emissionen können bei Brand, Photolyse und Recycling auftreten."

https://de.wikipedia.org/wiki/Polystyrol#gesch%C3%A4umtes_Polystyrol

Beste Grüße
Karl
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Ich erwarte dass auf einen Malus wie zb Cladophora, Planarien oä hingewiesen wird.
Danke
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Beitragvon dali » 22 Feb 2018 12:42
Hallo Karl,
danke für den wichtigen Hinweis, dazu habe ich gegoogelt und das gefunden:
" Für das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) gilt seit Frühjahr 2016 in der EU ein weitgehendes Handels- und Verwendungsverbot".
Jetzt wäre es interessant ob das neue auch so schädlich ist für das Aquarium(aber erzählen tun sie es einem sowieso erstmal nicht...) weißt du da was?
MfG
dali
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Beitragvon uwe schidrowski » 23 Feb 2018 09:37
Guten Morgen, dazu hab ich keine Ahnung, sorry.
Gruß
Karl
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Beitragvon Oli.S » 23 Feb 2018 21:36
Servus,

eine Möglichkeit wäre auch diese mit Epoxidharz zu behandeln. Gibt hierzu auch einige die für Aquaristik geeignet sind. Mit dieser "Sperrschicht" gelangt aus Styropor etc. nichts mehr ins Wasser. Hier gibt es eine gute Auswahl http://www.breddermann-kunstharze.de/

Habe die Ehre
Liebe Grüße
Oliver
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Beitragvon Sassi » 24 Feb 2018 21:27
Hallo Karl,

und welche Alternative verwendest Du jetzt im AQ statt Styropor?

VG
Saskia
Viele Grüße
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Beitragvon uwe schidrowski » 24 Feb 2018 21:47
Hallo Saskia,
zur Zeit habe ich nur ein Becken aktiv, in diesem befindet sich Poolfiltersand 0.4-0.8mm. Aufbauten, Anstiege uä sind damit so oder so unmöglich. Habe mir aber schon überlegt dass ich bei Bedarf mit Tupper-dosen bzw ähnlichen, günstigeren Behältern arbeiten werde. Sandgefüllte Nylonstrumpfhosen werden hier auch ab und zu genannt.
LG Karl
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Beitragvon Lilith Winter » 28 Feb 2018 11:50
Hallo Uwe,

Statt Tupperdosen verwende ich Pflanzentöpfe für den Gartenteich. Gibt es in unterschiedlichen Formen , lassen sich auch gut zuschneiden. Und, das Wasser kann zirkulieren.

LG
Michaela
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Beitragvon Christian-P » 01 Mär 2018 22:19
Hallo Michaela,

Styropor und Styrodur wird z.B. im Erdreich für die Dämmung von Kellerwänden verwendet. Man baut daraus Fahrradhelme, und setzt sie dem Nachwuchs auf den Kopf. SB-verpackte Lebensmittel werden (leider) oft darin verpackt. Glaub mir, das größte Problem an diesen Stoffen ist die Umweltbelastung auf der Mülldeponie.

Bei Erdarbeiten in unserem Garten habe ich einmal eine perfekt erhaltene Big-Mac Verpackung aus Styrodur gefunden. Zu der Zeit hatte Mc Donalds schon seit bestimmt 20 Jahren auf Pappschachteln umgestellt.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon omega » 01 Mär 2018 23:31
Hi,

Christian-P hat geschrieben:Bei Erdarbeiten in unserem Garten habe ich einmal eine perfekt erhaltene Big-Mac Verpackung aus Styrodur gefunden. Zu der Zeit hatte Mc Donalds schon seit bestimmt 20 Jahren auf Pappschachteln umgestellt.

und? Hat die dort denn in irgendeiner Weise die Umwelt belastet? Ein Stein, der auch nicht verrottet, belastet die Umwelt doch auch nicht. Polystyrol kann ohne gesundheitliche Einschränkungen von Mehlwürmern verdaut werden.
Bromzusätze sind dagegen sehr bedenklich.

Grüße, Markus
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Beitragvon Christian-P » 02 Mär 2018 11:23
omega hat geschrieben:Hi,

Christian-P hat geschrieben:Bei Erdarbeiten in unserem Garten habe ich einmal eine perfekt erhaltene Big-Mac Verpackung aus Styrodur gefunden. Zu der Zeit hatte Mc Donalds schon seit bestimmt 20 Jahren auf Pappschachteln umgestellt.

und? Hat die dort denn in irgendeiner Weise die Umwelt belastet? Ein Stein, der auch nicht verrottet, belastet die Umwelt doch auch nicht. Polystyrol kann ohne gesundheitliche Einschränkungen von Mehlwürmern verdaut werden.
Bromzusätze sind dagegen sehr bedenklich.

Grüße, Markus


Hi,

damit wollte ich sagen, dass Michaelas Befürchtungen unbegründet sind, Styropor würde sich in ihrem Becken zersetzen.

Viele Grüße

Christian
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