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Beitragvon FrauElke » 27 Feb 2016 18:01
Hallo zusammen,

ich benötige Hilfe bei der Bestimmung einer Algenart.
Sie ist schwarz und haftet auf allen Gegenständen, Pflanzen, Bodengrund usw. also wirklich überall. Es ist eine harte schwarze Schicht und von Pflanzen nicht zu entfernen, ohne die Blätter zu zerstören. Dort wo der Bodengrund betroffen ist, kann ich den Kies plattenweise entfernen. Sie riecht nicht bzw. riecht sie wie Aquarium. Sie ist auch nicht schleimig wie eine Blaualge, sondern wirklich wie feines Schmirgelpapier.
Ich habe bereits ein Blatt der Anubia in Essigessenz gelegt, da wird nichts rot.
Da ich bisher nicht weiß, um was für eine Alge es sich handelt, kann ich die Ursache nicht bekämpfen.

Vielen Dank schon mal
Elke

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FrauElke
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Beitragvon C45h » 13 Mär 2016 13:37
Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich gleich mal an das Thema dranhängen!

Zum Becken:

Größe: 250l
Temperatur: 26,5C°
Standzeit: ca.3 Jahre
Beleuchtung:T5 2x45W (Juwel Day/Juwel Nature mit Refektoren) 11 Std ohne Pause
PH:7
KH: 12
NO2: 0
NO3: 1mg/l
FE: fast 0,1mg/l
NH4: 0,05mg/l
CO2: ca.20mg/l (via Dauertest) über Druckflasche und Taifun-Diffusor
Filterung: Eheim Professionel 3e 350 - 2 Körbe Siporax, 1 Korb MechPro, Blaue Matte oben
Düngung: täglich 6ml AR MakroBasic NPK, wöchentlich 2 Kapseln PlantaGold7, alle 4 Wochen 2 Tabletten FerActiv (und halt CO2 wie o.a.)
WW: wöchentlich ca. 50%

Besatz:
4 Rüsselbarben
10 Rubinbarben
5 Dornaugen
(vorrübergehend 1 Königscichlide, da er sich mit seinen Artgenossen bis zum Fast-Tod gekloppt hat und nun auf sein neues Zuhause wartet)

Pflanzen:
Javafarn (wächst gut)
Cryptocoryne wendtii (wächst fleißig und kompakt)
Rotala rotundifolia (wächst gut, krüppelt aber auf den unteren 20cm)
limnophila sessiliflora (wächst kaum, kaum neue Triebe, langer "Blattabstand")
pogostemon erectus (wächst langsam, unten kahl, aber sattes Hellgrün)

Zum Problem:
Wie Elke beschrieben hat habe ich seit ca. 4 Monaten arge Probleme mit vorwiegend schwarz/roter "Beschichtung" von Pflanzen, Steinen und dem Kies. Der Belag ist teilweise so hartnäckig, dass ich Gegenstände wie zB Regelheizer oder CO2-Diffusor nach ca. 1 Woche mit STAHLWOLLE reinigen muss! Rückwand und Steine sind mittlerweile schon mit einer kompletten schwarzen "Panzerhaut" überzogen. Die Scheiben muss ich nach spätestens 4 Tagen freikratzen, da sie sonst sehr schnell grün/schwarz belegt sind. Die Pflanzen wachsen bis auf die Limnophila recht gut bis die Blätter/Stängel von der schwarzen Schicht überzogen werden. Offline habe ich schon einige Theorien und Lösungsansätze gehört. Bevor ich jetzt aber großartig noch etwas ausprobiere was das Problem vielleicht noch verschlimmert, wollte ich doch auch mal online die "Profis" fragen und mir eine Anregung zur Problembekämpfung holen. Vielleicht kann hier ja wirklich wer helfen, der diese "schwarz/rote Pest" schonmal hatte ;)

Fotos der "Problemzonen" im Anhang.

Vielen Dank im Voraus!
Ich freue mich erstmal über jegliche Anmerkung/Idee!

Liebe Grüße
Torsten

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C45h
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Beitragvon Biotoecus » 13 Mär 2016 13:54
Hallo Torsten,

Das Becken kannst Du direkt neu aufsetzen.
Man kann da noch etwas dran rum doktern aber das bringt nicht viel.
Ich hatte auch mal so eine Kiste, lange dran rum geschraubt mit sehr zweifelhaftem Erfolg.

Beste Grüße
Martin
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Beitragvon C45h » 13 Mär 2016 14:08
Hallo Martin,
danke für die schnelle Rückmeldung.
Diese "Theorie" habe ich in meinem Interessenkreis jetzt auch schon öfters gehört, da es wohl mehrere hartnäckige Algenarten sind, die sich einzeln schon schwer bekämpfen lassen....

Aber auch bei dieser Vorgehensweise scheiden sich die Geister bezüglich Einrichtung, Filtermedien, Pflanzen, etc.

Muss ich wirklich ALLES rausschmeißen? Was ist mit der AQ-Rückwand?

Gruß
Torsten
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Beitragvon omega » 14 Mär 2016 01:32
Hi,

Ihr beiden könntet mal Proben von den Belägen nehmen und trocknen.
Mich würde die Herkunft der Härte der Beläge interessieren: Kalk oder Silikat. Was wäre noch möglich? Bilden organische Strukturen derart harte Beläge, daß sie nur mehr mit Stahlwolle entfernt werden können?

Für den Kalknachweis gibt es die Säureprobe: Essigessenz oder stärkere Säure bildet auf kalkhaltigem Material CO2, das sich durch Bläschenbildung/Schäumen äußert.
Bei Silikat muß ich passen.

Grüße, Markus
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Beitragvon Plantamaniac » 14 Mär 2016 07:56
Hallo, das sind Kieselalgen.
Also Biofilm fördern (Bakter AE oder ähnliches) , damit sie sich auf dem transparenten Glibbsch nicht halten können und fürHardscape und Scheiben Neritiae einsetzen.
Helm,-Renn,-Geweihschnecken wirken da Wunder.
Dann die Pflanzen zum Wachsen bringen (Deine wachsen nicht, sonst würden die nicht so aussehen) und die alten Pflanzenteile mit den Algen einfach wegschmeißen.
8 Wochen und das Becken ist blitzblank :gdance:
Soviel Zeit muß man da schon einplanen.

Wenn Du ein Neues aufsetzt, kann es bald wieder genauso aussehen. Von daher würd ich die obengenannten Maßnahmen ergreifen und durchziehen.
Chiao Moni
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Beitragvon Biotoecus » 14 Mär 2016 19:19
Moin,
Plantamaniac hat geschrieben:Hallo, das sind Kieselalgen.
Also Biofilm fördern (Bakter AE oder ähnliches) , damit sie sich auf dem transparenten Glibbsch nicht halten können und fürHardscape und Scheiben Neritiae einsetzen.
Helm,-Renn,-Geweihschnecken wirken da Wunder.
Dann die Pflanzen zum Wachsen bringen (Deine wachsen nicht, sonst würden die nicht so aussehen) und die alten Pflanzenteile mit den Algen einfach wegschmeißen.
8 Wochen und das Becken ist blitzblank :gdance:
Soviel Zeit muß man da schon einplanen.

Wenn Du ein Neues aufsetzt, kann es bald wieder genauso aussehen. Von daher würd ich die obengenannten Maßnahmen ergreifen und durchziehen.
Chiao Moni


Und sein grober Kies bleibt eine Dreckschleuder.
Und das ziehen auch keine Schnecken gerade.
Das Becken ist fertig.

Gruß Martin
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Beitragvon Plantamaniac » 14 Mär 2016 19:48
Hei, er hat nix zu verlieren.
Neu aufsetzen kann er immernoch...

2 E15 + Microbasic sind übrigens zuviel. Hat aber mit Kieselalgen nix zu tun...
Chiao Moni
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Beitragvon C45h » 14 Mär 2016 20:47
Hallo ihr Lieben,
danke erstmal für euer Interesse!

Je mehr ich mir eure Ideen durchlese, desto mehr freue ich mich, dass ich noch einige andere erfolgreiche Becken laufen habe an denen ich mich erfreuen kann :D Wäre ich noch blutiger Anfänger und hätte nur dieses Becken, so wäre mir spätestens jetzt der Spaß vergangen.

Nun stehen folgende zwei Fragen im Raum:
1. Neu machen oder rumdoktern?
2. Was ist da plötzlich passiert?

Zu 1. : Ich bin ehrlich kein Freund davon ein Tier zu kaufen, um irgendeine Aufgabe zu übernehmen die eigentlich ja garnicht da sein sollten. (Die Rüsselbarben sind auch nur gekommen, weil meine Frau die so schön fand. Ohne einen Hintergedanken der Algenminimierung!) Die nächste Frage wäre, ob es sich denn lohnt wieder alles mögliche anzuschaffen, um nur bei einem einzigen Becken etwas zu versuchen. Wie ist es bei euch? Kauft ihr euch allesmögliche Zeug, um im Endeffekt ein Becken nicht neumachen zu müssen, obwohl es wirklich nur ein Becken betrifft? Ich habe jedenfalls mittlerweile mehr "Mittelchen" für mein Aquarium als in meinem Medizinschrank.....Ich will damit allerdings nicht sagen, dass ich dies nicht in Betracht ziehen würde, wenn es eine ehrliche Erfolgswahrscheinlichkeit gibt ;)

Zu 2. : Wie kann sowas denn plötzlich so ausarten, ohne dass irgendetwas verändert wurde? Das Becken läuft seit ca. 3 Jahren und 2,5 Jahre war alles prächtig! Keine Ausfälle, blühende Pflanzenlandschaft, keine Algen und nichts. Vor ca.5 Monaten ging dann plötzlich alles den Bach runter....kann jemand eine Vermutung aufstellen oder eine Idee äußern an der ich überprüfen könnnte was falsch gelaufen ist. Ich versuche, wie ihr sicherlich auch, immer ein Stückchen besser zu werden und solche Miseren zukünftig vermeiden zu könne ;)

Beste Grüße
Torsten

@ Markus Ich werd morgen mal den Kalknachweis machen ;)

@ Plantamaniac Wenn die Pflanzen nicht wachsen, warum muss ich denn ca. alle 3-4 Tage die Rotalla stutzen und die Cryptos wöchentlich etwas ausdünnen? Außerdem "blubbern" die Pflanzen wie Luftschläuche? Soweit ich weiss zeigt das doch, dass die Pflanzen gut gedeihen oder nicht? Lasse mich natürlich gerne aufklären ;)
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Beitragvon Plantamaniac » 14 Mär 2016 21:16
Hei, Karbonathärte is ganzschön hoch. Vielleicht noch bisschen Biogene Entkalkung dazu. Wobei die Co2 Anlage das verhindern sollte. Wobei man ganzschön viel Co2 reinblasen muß um das auszugleichen und das Calcium in Lösung zu halten. (das ist nicht sehr chemisch bewandert...ich weiß, das können andere besser erklären)
Wenn das Calcium sich aufschaukelt läuft das Becken nimmer...irgendwann is das Maß voll.
Wie siehts aus mit Wasser panschen? zb. mit Regenwasser?
1:1 zwecks Test?

Nitrat is zu niedrig...sollte mind. 10mg/Liter sein...
Chiao Moni
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Beitragvon C45h » 03 Mai 2016 19:15
Sooo kleines Update:

Das Becken ist neu gemacht worden.

Jetzt habe ich das Becken komplett neu gemacht, da ich eh etwas umgestalten wollte. Ich habe auch die Ratschläge von Moni berücksichtigt. Ich habe das komplette Aquarium mit H2O2 gereinigt, stundenlang Gegenstände und Rückwand geschruppt und sonst alles gemacht bis das AQ aussah wie frisch aus dem Laden. Dann zwei Tage stehen gelassen und dann erst neu eingerichtet. (Der Filter lief im Ausweichbecken für die Fische weiter!)

Alle Pflanzen und der Bodengrund wurden ersetzt,
Ich dünge seit der Neueinrichtung gewohnt mit AR NPK und Eisenvolldünger (etwas weniger stark), sowie CO2. 2 neue Röhren von Juwel habe ich mir auch gegönnt, ebenso wie neue Reflektoren. Jetzt geht der Scheiss von vorne los -.- Der Ph-Wert liegt dank Regenwasser bei 6,5 und die KH bei ca.6. Das Nitrat halte ich auf stabilen 15mg/l und Co2 bei ca. 30 mg/l. Auch Bakter AE von Glasgarten ist seit der Neueinrichtung im Einsatz.

Nun ist alles eingerichtet seit knapp 7 Wochen. Bis letzte Woche sah alles prächtig aus. Der Bodendecker (Marsilea hirsuta) wuchs ordentlich und die neu besorgten Pflanzen legten auch bald los. Doch dann kam es! Vor 2 Wochen wurde wieder alles grün und seit ca. 1 Woche macht sich auf den Pflanzen (Rotala rotundifolia, Marsilea Hirsuta, Lymnophilla sessiflora, Cryptocoryne wendtii und Flaming Moos) und den Gegenständen wieder der schwarz/braune Belag breit und keine Pflanze wächst mehr ordentlich sondern sie bekommen den schwarzen Belag, krüppeln und gehen kaputt (bis auf die Pogostemos Erectus). Die Scheibe kann ich wieder jeden Tag putzen wegen grünem Belag und die Gegenstände bzw. Technik einmal die Woche weil alles schwarz-grün zugealgt ist.

Also eigentlich alles geändert, aber trotzdem wieder das gleiche Problem....ich könnte k****n! Dieses Becken bringt mich noch ins Grab. Ich habe schon überlegt, ob ich Düngung mal vollkommen einstelle oder eine Dunkelkur mache, doch bin mir nicht sicher wie das auf die Pflanzen wirken würde und wie sich darauf die Algen verhalten.

Hat noch irgendwer eine Idee????? Ich weiss echt nicht weiter......habe mit keinem anderen Becken diese Probleme :(

Danke im Voraus für eure Mühen!!!

Euer
Torsten
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Beitragvon Kippendreher » 05 Mai 2016 22:18
Hallo Torsten.
Zunächst mal wären die Wasserwerte Deines Leitungswasser und des Beckens total interessant. :glaskugel: Ich finde auch, Du hast zu wenig schnell wachsende Pflanzen drin. Beleuchtest Du von Anfang an mit 11 Std.? Wenn ja, erstmal auf 6 Std. runter. Den Eisendünger würde ich auch erstmal reduzieren. Die Beleuchtungsstärke ist bei Dir 36W/L. Das ist schon untere Grenze, wie ich finde. Fotos wären auch gut. Und Geduld...
Gruss Peter
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Beitragvon C45h » 07 Mai 2016 10:20
Hey Peter,
danke für die Rückmeldung erstmal. Die Wasserwerte werde ich später nochmal brandaktuell feststellen, wenn das weiter hilft, wobei sich zu den vorherig genannten nicht viel getan hat bis auf die genannten Veräderungen. Bilder guck ich mal dass ich die auch nachher noch mache.

Die Beleuchtungszeit habe ich jetzt auch erstmal auf 8 Stunden runtergedreht.

Zum Thema schnellwachsende Pflanzen:
Ich weiss was du meinst, doch springen bei mir die paar Schnellwachsenden die ich ja drinne habe (Rotala rotundifolia und limnophila sessiliflora) auch überhaupt nicht an. Die wachsen jetzt weder schnell noch schön....daher erschließt sich mir nicht was noch mehr Pflanzen die nicht richtig wachsen bringen sollen ;)

Zur Beleuchtung:
0,36 W/L + Reflektoren! Die Wirkung von guten Reflektoren darf wirklich nich unterschätzt werden.

Zum Thema Geduld:
Geduld hatte ich vor dem Neustart 6 Monate in den einfach alles schlimmer wurde, daher ist Geduld scheinbar nicht immer der beste Rat ^^

Wie gesagt danke für dein Interesse und ich werde die Details später nachtragen ;)

Besten Gruß (aus Gütersloh :P )
Torsten
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Beitragvon Kippendreher » 07 Mai 2016 12:26
Hallo Torsten.
Die Wirkung von Reflektoren ist mir schon bekannt. :wink: Du schreibst selbst:

Pflanzen:
Javafarn (wächst gut)
Cryptocoryne wendtii (wächst fleißig und kompakt)
Rotala rotundifolia (wächst gut, krüppelt aber auf den unteren 20cm)
limnophila sessiliflora (wächst kaum, kaum neue Triebe, langer "Blattabstand")
pogostemon erectus (wächst langsam, unten kahl, aber sattes Hellgrün)

Wenn unten etwas krüppelt oder kahl ist, langer Internodienabstand, heisst das für mich, zu wenig Licht. Anscheinend kommt bei Dir unten zu wenig an. Das der Farn und die Crypto besser wächst, ist klar. Die kommen mit weniger Licht zurecht. Und mit schnellwachsenden Pflanzen meinte ich z.B. Hornkraut.
Aber vielleicht können dazu noch Andere etwas sagen.
Und das Geduld für Dich jetzt nicht der beste Rat ist, kann ich Dir aus eigener Erfahrung bestätigen. Ist aber am effektivsten...
Gruss Peter
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Beitragvon C45h » 10 Mai 2016 19:37
Hallo ihr Lieben,

ich glaub es kaum. Ich glaube ich habe das "Problem" gefunden. Das Stickwort scheint diesmal MANADO (der Bodengrund von J**) zu heissen!
Ich habe am Tag wo wir geschrieben hatten ein großen WW gemacht (Diesmal wieder mit Leitungswasser) und seitdem nicht mehr gedüngt, nur aus Interesse was passiert. Und siehe da: Eben habe ich die Wasserwerte gemessen. Die Werte sind fast so als hätte ich aufgedüngt, wenn auch minimal geringer als die letzte Messung. Manado scheint dadurch, dass er aus Ton besteht wirklich die Nährstoffe zu speichern. Die Pflanzen wachsen sichtlich weiter (ich habe mir "Makierungen" und ein Vergleichsfoto gemacht" ^^ ) und es sind kaum Algen dazu gekommen, die grünen Algen an Scheiben und Gegenständen werden sogar deutlich weniger (Bzw. kaum noch Algenwuchs an den Scheiben)!!!!! :D Vielleicht spielt die Reduzierung der Beleuchtungszeit auf 8 Stunden auch seine Rolle, aber das mit den Wasserwerten hat mich jetzt doch schon überrascht.

Die Wasserwerte sind jetzt:
PH:7
KH: 8
NO2: 0
NO3: 10mg/l
FE: fast 0,1mg/l
NH4: 0,01mg/l
PO4: 0,04 mg/l
CO2: ca.20mg/l (via Dauertest) über Druckflasche und Taifun-Diffusor

Also die Werte sind kaum von denen zu unterscheiden die ich vorher bei regelmäßiger Düngung hatte. Kann es denn wirklich sein, dass Manado die Pflanzen jetzt zum Großteil über den Boden versorgt? Ich habe viel darüber gelesen, doch gab es nie eine belegbare Quelle.

Wie auch immer - ich warte jetzt erstmal noch ab wie sich das ohne Düngung und mit verkürzter Beleuchtungsdauer die nächsten Tage verhält und steige dann wohl auf Stoßdüngung in diesem Becken um. Die Lösung kann scheinbar sooo einfach sein :D

Was ich jetzt nur nicht verstehe ist, dass die Werte bei Düngung und die Werte ohne Düngung nahezu identisch waren. Wenn doch eine Gewisse Menge "Grundnährstoffe" scheinbar einfach irgendwie da sind, wo sind dann die Nährstoffe hin, die ich über die Düngung sonst hinzugegeben habe?

Beste Grüße und Danke!

Torsten

P.S.: Peter, das Wachtumsbild der Pflanzen das du herauskopiert hast ist das aus dem alten Becken. Jetzt wachsen alle Pflanzen auch in Bodennähe vernünftig und dicht. Daher konnte ich das mit dem Lichtmangel, den du angesprochen hattest, nicht nachvollziehen ;) Sry mein Fehler, wenn das missverständlich war.
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