Zielwerte Düngung ohne Co2

Wiehaha

New Member
Hallo zusammen, ich bin absoluter Anfänger, weshalb ich mir beim Thema Düngung noch etwas schwer tue.
1) Auf welche Werte soll man sein Becken düngen (NPK und Eisen), wenn das Aquarium ohne CO2 läuft? Nehme ich dann evtl nur die halbe Menge?
2) Ich dünge bisher wöchentlich mit Einzelkomponenten von AR. Muss dieser besagte Zielwert dauerhaft gehalten werden? Bisher dünge ich nachdem dem wöchentlichen WW auf die Zielwerte auf und messe 1 Stunde später nach. Am Ende der Woche vor dem WW ist der Zielwert natürlich nicht mehr vorhanden.
Viele Anfängerfragen
Danke schon mal
 

Micha1976

Member
Servus! der wichtigste Stoff ist aber Co2, es ist die Kohlestoffquelle, ohne wirst du nicht viel Erfolg mit den Düngern haben.
 

Thiemo

Active Member
Hi,

Ein Name zum Ansprechen wäre super, macht alles viel persönlicher

Prinzipiell wäre zur richtigen Beurteilung ein Bild und genauere Informationen zu deinem Setup hilfreich. Nutzt du Osmose Wasser? Wie sind deine aktuellen Wasserwerte?

Je nach Pflanzen hat Micha recht. Eine CO2 Anlage ist unter Umständen sehr wichtig.

Wie genau du die Zielwerte setzt. Das ist die "Königsdisziplin". Das kann von Aquarium zu Aquarium unterschiedlich sein.

Ende der Woche vor dem WW ist der Zielwert natürlich nicht mehr vorhanden.
Prinzipiell hast du damit ja schon deinen wöchentlichen Verbrauch ermittelt. Die Tages Düngung dient immer dazu, den angestrebten Zielwerte konstant zu halten.

Zu Beginn würde ich den Fokus auf NO3 legen. Ich denke mit Zielwerten so um die 10-20mg/L kann man arbeiten. Eher 10, wenn Fadenalgen auftauchen gerne erhöhen.

PO4 konstant zu halten ist schwieriger. Dies liegt daran, da dies von Pflanzen gespeichert wird. Zu Beginn sind hier grüne Punktalgen ein guter Indikator ob zu wenig Phosphat im Wasser ist. Also wenn du grüne Punktalgen siehst kannst du düngen.
Da ich mit selbst aktuell noch mit der PO4 Düngung schwer tue bin ich mal gespannt was dazu hier noch geschrieben wird.

Eisen würde ich immer knapp dosieren. Da siehst du ja auch an den Pflanzen ob ggf Eisenmangel vorliegt.

Je nach Pflanzen eignen sich auch Düngekapseln, zum Beispiel von Tropica.
Zielwerte auf und messe 1 Stunde später nach
Tatsächlich würde ich vor dem Aufdüngen messen, sodass du die genaue Menge berechnen kannst.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Wiehaha :D,

ein Name zum Ansprechen macht die ganze Sache noch netter! :) -Und ist hier ausdrücklich erwünscht.

1) Auf welche Werte soll man sein Becken düngen (NPK und Eisen), wenn das Aquarium ohne CO2 läuft? Nehme ich dann evtl nur die halbe Menge?
Das heißt, die Pflanzen sind in Kohlenstoff limitiert und haben bezüglich Wachstum sowieso schon nur ein begrenztes. Die, die Düngung für die "Königsdisziplin" oder eine ähnliche Raketenwissenschaft halten, machen sich das üblicherweise zu kompliziert. Nährstoffe brauchen Pflanzen in jedem Fall, der Verbrauch ist eben geringer. Sicher braucht man nicht das üblich hohe Nährstoffniveau, könnte man auch machen, in jedem Fall sinnvoll ist eine anfänglich komplette, bedarfsdeckende Düngung.
2) Ich dünge bisher wöchentlich mit Einzelkomponenten von AR. Muss dieser besagte Zielwert dauerhaft gehalten werden? Bisher dünge ich nachdem dem wöchentlichen WW auf die Zielwerte auf und messe 1 Stunde später nach. Am Ende der Woche vor dem WW ist der Zielwert natürlich nicht mehr vorhanden.
Wenn du zu viel Licht hast, das wird nicht klar, dann bringst du dich in Schwierigkeiten. Macht dann keinen Sinn dir vorab jede Eventualität erläutern zu wollen. Bei wenig bis mittel Licht brauchst du keine Einzelkomponenten, dazu passiert zu wenig. Außerdem ist es so, dass nicht bei jedem Nährstoff der Verbrauch gleich dem Pflanzenverbrauch ist. Bei Kalium haut das hin. Eher die Ausnahme. Bei vielen anderen Nährstoffen gibt es Vorgänge, die sich zum Pflanzenverbrauch addieren, respektive man nicht genau sagen kann, was wohin geht. Trotzdem ist Düngung per se einfach!
Wenn du Interesse hast, lies mal in meiner Sig natur. ^^ War ein Typo.

Gruß Nik
 

Plantamaniac

Well-Known Member
Hei, schau doch einfach auf die Düngerflaschen...Tobi hat das echt toll gemacht...da steht es aufgedröselt nach Lichtmenge und Ohne Co2 steht nochmal extra da.
Danach kann man gehen...super, das er an uns Lowtechmenschen gedacht hat :)
Bei den üblichen andern Düngern, Dennerle, Kramer, Profito, JBL, Sera usw. reicht meistens die Hälfte. Sonst gibts Algen.
Klar, man muß auch realistisch die Pflanzenmasse bedenken...2 Verhungerte Anubien brauchen nicht so viel, wie ein Becken vollgestopft mit wüchsigen Stängelpfanzen und Schwimmpflanzen. Es gibt Kasper, die hängen den 2 Anubien auchnoch eine Co2Anlage dran (kaputtlach)
Je nach Pflanzen hat Micha recht. Eine CO2 Anlage ist unter Umständen sehr wichtig.
Jaa, klar brauchen Pflanzen Co2. Aber das ein Becken ohne Co2Anlage frei von Co2 ist, ist ein Irrglaube.
Es muß nicht jeder eine Pflanzenproduktionsmaschine generieren, wenn er es lieber ohne versuchen möchte.
Das merkt man in der Regel irgendwann, ob man mehr möchte oder ob man zufrieden ist.
Etwas Knoffhoff über Pflanzen ist ganz praktisch. Aber es geht auch per Liebigsches Minimumgesetz, einfach nach WW laut Düngerflasche aufdüngen, nach 2 Wochen wieder einen großen Wasserwechsel und wieder so aufdüngen. Lieber mit etwas weniger starten und wenns nicht reicht nochmal Tröpfchenweise nachlegen.
Das funktioniert sehr gut und man muß nix messen. Außer die Pflanzen wollen nicht wachsen, dann vielleicht mal ein Teststäbchen reinhalten. Nitrat ist dann gerne mal weg, je nach Besatz, und man kann gucken, wo das Co2 ungefähr steht, indem man KH und PH in einer Co2Tablelle abliest. Das ist nicht ganz genau, aber ein grober Anhaltspunkt ist es schon. GH is jetzt nicht so interessant, außer es ist sehr viel zuviel oder zuwenig...Nitrit..ok, hab ich nie...is halt auf dem Stäbchen mit drauf.
Gerade NPK und Eisen messen macht keinen Sinn, weil das nach paar Tagen nicht mehr messbar ist, aber noch da ist. Dafür machen wir die WW und düngen, damit es nicht zuviel und nicht zu wenig wird.
Das ganze ist keine Hexerei.
Kriegst Du
-Bartalgen, ist es zuviel Eisen
-Pinselalgen, Eisen und hartes Wasser
-Staubalgen, zuviel Kalium
-Punktalgen, zu wenig Phosphat
-Kieselalgen,Becken neu oder zu wenig Ammonium/NItrat oder der Filter zu groß
-Fadenalgen, heißt zu wenig Nitrat...kann ich jetzt sooo nicht beobachten..obwohl..hab da zwei Kandidaten (Elassomabecken), da könnt ich das mal testen ;-)

Zu viel Licht ist kontraproduktiv, das erhöht die Verbräuche von allem und das Becken wird "schnell"für ein Lowtechhirn vielleicht zu schnell.

VG Monika
 
Zuletzt bearbeitet:

Wiehaha

New Member
Vielen Dank schon mal für die Antworten, ich bin Kathi
Also ich versuch mal ein paar Infos zusammen zu fassen.
- 35 l Scapers Tank
- Läuft seit 04.11.2021
- CO 2 habe ich nicht
- Licht: Chihiros C2 RGB
- Wasserwerte waren vor dem wöchentlichen WW: Eisen 0,06, Nitrat 3, Phosphat 0,03, Kalium 10. Also das ist nicht mein Leitungswasser, sondern mein Ergebnis 1 Woche nach der Düngung.
Aufgedüngt und anschließend gemessen habe ich auf: Eisen 0,07, Phosphat 1, Nitrat 20, Kalium habe ich nicht nachgedüngt.
Im Moment habe ich glaube ich alles an Algen vertreten und leider auch (wenn ich das richtig beurteilen kann) mit Cyanos.
Ich habe am Anfang leider den Fehler gemacht und die Pflanzen in nicht genügend kleine Portionen aufgeteilt, sodass mir einige vergammelt sind. Ich habe im Hintergrund Rotala green und Ludwigia palustris. Die Rotala wächst ohne Probleme, die Ludwigia ist mir zum Großteil vergammelt, weshalb ich jetzt noch viele kleine Stängel eingesetzt habe. Ansonsten habe ich noch eine Anubia und Bucen als Aufsitzer, Phyllanthus fluitans, eine Valisneria, Monte Carlo im Vordergrund und ein wenig Moos auf der Wurzel.
- Bodengrund ist Vulcano Mineral und Soil.
Die Pinselalgen sind fast ausschließlich an einer Stelle der Wurzel, ansonsten nur vereinzelt mal ein Büschel. Gegen die grünen Punktalgen und Fadenalgen wurde mir geraten Phosphat und Nitrat zu erhöhen, was ich beim letzten Mal getan habe. Ich denke vereinzelt hat das schon etwas Wirkung gezeigt.
Ich bin um jede Hilfe dankbar und taste mich da nach und nach heran.
Ich denke, dass auch einfach noch nicht genügend Pflanzenmasse da ist und dadurch die Algen aktuell natürlich im Vorteil sind. Deshalb war ich mir unsicher mit der Düngung, ob ich da nicht zu viel dünge, zumal es eben auch ohne CO2 läuft.
Gegen die Cyanos habe ich vor 2 Wochen mit Special Blend und Nite Out angefangen. Mal sehen, bisher sauge ich alle sichtbaren jeden Tag ab, viel Wirkung zeigt es noch nicht, aber ich habe viel Geduld
Achso, als Besatz sind aktuell Yellow Fire Garnelen und eine Posthornschnecke.
Falls ihr noch mehr Infos braucht, sehr gerne
 

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Plantamaniac

Well-Known Member
Ja..wobei wir beim realistischen Einschätzen der Pflanzenmasse wären...
Das ist nicht sonderlich viel an Pflanzen. Da wären ein paar Rampensäue gut, die die andern Pflanzen dann mitziehen.
ZB. Hornkraut, Nixkraut, Wasserpest.
Was mich jetzt noch interessieren würde, wären so die üblichen Stäbchenwerte.
GH, KH und PH. NItrat haste ja schon geschrieben.
Gegen die Cyanos hilft ein Waldbodenaufguss und den Filterauslass etwas nach oben stellen,weil die auch Sauerstoffmangel anzeigen.
Keine Angst, das treibt kein Co2 aus...ich hab etliche Garnelenbecken mit Luftheber und trotzdem wachsen die Pflanzen super...weil wenn die Pflanzen genug Sauerstoff haben, geben sie nachts mehr Co2 wieder ab. Überhaupt ist das ein Kreislauf. Gutes Wachstum, gute Sauerstoffabgabe tags, gute Co2 Abgabe nachts. Außerdem werden die abbauenden Bakterien durch mehr Sauerstoff angeregt, sich besser zu vermehren und zu arbeiten und das generiert ebenfalls wieder Co2.
In den größeren Söchtingoxydatoren steht im Beipackzettel, das man evt. das Co2 austreiben muß, weil es am Anfang durch erhöhten Abbau zu Überschuss kommen kann.
Hab es selbst erlebt...Im Hochsommer Ancistrus Caro zu wenig Sauerstoff gemeldet...Oxydator reingestellt...nix genützt, Venturidüse dazugeschaltet..alles gut...Oxydator wieder raus, hat der Sauerstoff wieder nicht gereicht...Sauerstoff zugeben mit Oxydator und Co2 austreiben, hat aber funktioniert. Das Becken ist total verkrautet, da haben die Pflanzen nachts auch auf Hochdruck Co2 ausgespuckt...Morgends kurz nach Licht an, war es zuviel des Guten...

Du darfst übrigens auch ohne Co2Anlage einen Dropchecker benutzen. Das ist manchmal sehr interessant. Allerdings kann es passieren, das er dunkelgrün ist. Das kommt davon, das Co2 sofort von den Pflanzen verbraucht wird und deswegen nicht anzeigt. Das heißt trotzdem nicht, das keins da war.
Chiao Moni
 

Wiehaha

New Member
Hallo Moni,

pH 7,2
GH 7
KH 5

Ok, den Filterauslauf habe ich gleich mal höher gestellt, jetzt plätschert es schön :)
Kannst du mir das mit dem Waldbodenaufguss genauer erklären?
Ok, Hornkraut o.Ä. kann ich auf jeden Fall noch dazu kaufen. Was meinst du wie ich dann mit der Düngung weiter verfahren soll?

LG Kathi
 

omega

Well-Known Member
Hi,

Aquaristik ohne CO2-Düngung würde ich nur unter Schwachlicht betreiben. Ob die 1580 Lumen über dem Scapers Tank dafür schon zu viel sind, kann ich nicht beurteilen. Das müßte ich anhand des sich ergebenden pH-Wertes ausloten. Steigt der zu stark an, ist's zuviel Licht (Bikarbonatassimilation). Die KH zu senken, würde hierbei nicht helfen, außer man senkt sei weit weit unter 1.
Wo am Ende der pH im Schnitt landen wird, ist ohne CO2-Düngung ja nur noch abhängig von Lichtmenge und Futter. Die Pflanzenmasse halte ich hierbei für gar nicht so wichtig, Algen können ihren Platz als CO2-Verbraucher/Bikarbonatassimilierer einnehmen.
Je mehr Licht desto höher muß der Besatz / die Fütterung als CO2-Produzent ausfallen, um die Bikarbonatassimilation zu verhindern.
Zum Problem kann dabei der Sauerstoffgehalt werden, wenn durch Assimilation nicht ausreichend Sauerstoff produziert wird. Dann muß das Aquarium zwangsbelüftet werden, was CO2 austreibt und all meine Überlegungen ad absurdum führt.

Guck doch mal in den YouTube-Kanal Martins Fische von Martin Schmidt. Er betreibt einige Aquarien ohne CO2-Düngung.

Grüße, Markus
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Kathi,

das ist zu viel Licht auf dem Becken, abhängig von der Pflanzenmasse wird das zu mehr oder wenig deutlicher Bikarbonatassimilation (biogene Entkalkung) führen. Der Kalk auf den Pflanzen ist das eine, aber den Kalk von den Scheiben kratzen zu müssen, das ist eher etwas für Jemanden, der Mama und Papa erschlagen hat.

Grundsätzlich muss ohne CO2 die Lichtmenge und Pflanzenmasse und organisches Angebot (Futter, ..., was CO2 freisetzt) ausgewogen sein. Es kann auch bei wenig Licht bei entsprechender Pflanzenmasse zur biogenen Entkalkung kommen.

Gruß Nik
 

Wiehaha

New Member
Aktuell läuft das Licht 8 Stunden. Heißt also ich fahre die Beleuchtungszeit herunter, oder behalte die Zeit und fahre die Stärke z.B. auf 50% herunter?
@omega Ich hatte im November mit einem pH von 6,5 gestartet, jetzt hat er sich bei ca. 7,2 eingependelt. Das kann also auch der zu starken Beleuchtung geschuldet sein?
Sorry für die vielen Fragen, ich geb mir echt Mühe das alles richtig zu interpretieren
 

Plantamaniac

Well-Known Member
Was meinst du wie ich dann mit der Düngung weiter verfahren soll?
Hatte ich oben schon geschrieben.
Hei, schau doch einfach auf die Düngerflaschen...Tobi hat das echt toll gemacht...da steht es aufgedröselt nach Lichtmenge und Ohne Co2 steht nochmal extra da.
Danach kann man gehen...super, das er an uns Lowtechmenschen gedacht hat :)
Bei den üblichen andern Düngern, Dennerle, Kramer, Profito, JBL, Sera usw. reicht meistens die Hälfte. Sonst gibts Algen.
Du hast nicht viele Pflanzen. Da kannst Du ruhig weniger düngen. Zumindest solange, bis sie anfangen zu wachsen.
Die nehmen im Mom nix auf. Das Wachstum stagniert.
Da müssen viel mehr einfache Pflanzen rein.
Hier sind Co2 Tabellen, um mal eben grob zu checken. ob es ok sein kann
Mit KH 5 und Ph 7,2 ist es ok. Bei KH 7 und Ph7,2 grad noch so. Am besten morgends kurz nach Licht an messen. Da sollte am meisten Co2 im Tageslauf vorhanden sein. Bei Interesse ruhig auch mal abends messen und schauen, wie es sich übern Tag entwickelt. Wird es zwischen 2 Wasserwechseln mehr oder weniger? Da kann man schön ein bisschen spielen.
Es kann auch bei wenig Licht bei entsprechender Pflanzenmasse zur biogenen Entkalkung kommen.
Das hab ich bis jetzt nur 1x erlebt, als ich im 112er vergessen habe, den Stecker wieder in die Zeitschaltuhr zu stecken und das Licht mehrere Tage durchgebrannt hat.
Sonst kenn ich das garnicht. Den Pflanzen hat es übrigens gefallen...die sind damals gut gewachsen. Nur das Nixkraut hatte weiße Krümel auf den Blättern. Daran habe ich gesehen, das etwas nicht stimmt. Die andern Pflanzen sind sehr gut gewachsen. Klar, am Anfang dauert es etwas, aber mit der Zeit und anwachsender biologischer Tätigkeit (kurz Abbau von Mulm aus Futter, Kot und Pflanzenresten und Huminstoffe ), wird das immer weniger ein Problem. Die Bakterien, wo auch immer sie sich aufhalten (Boden, Filter, alle Flächen, Pflanzenoberflächen) richten das.
Die Scheiben haben idealerw atten, mit Schwimmpflanzen, zb. der sehr beliebten schwimmenden Wolfsmilch.
Die ist auch ein prima Indikator, ob die Düngung stimmt...Sie ist was Nährstoffe angeht etwas zickig und man kann es gut an ihr ablesen, ob was fehlt. Co2Anlage ist ihr ziemlich egal. Also muß man sich bei der keine Gedanken machen, dass das evt. zu wenig ist.

Aber einfach mal WW und Düngen im Wechsel. So das die Brühe nicht zu dick wird. Das mögen Pflanzen garnicht, wenn Wasser oder bei Landpflanzen die Erde versalzt.

Einfach mal schauen, klappt es oder nicht. Aber bisschen Zeit braucht man da schon...das muß sich ja erst alles mal einkriegen.
Chiao Moni
 

Wiehaha

New Member
Ich habe jetzt mal das Licht auf die halbe Stärke herunter gefahren und auf 6 Stunden reduziert. Das hilft vielleicht auch etwas gegen die Fadenalgen.
Düngen werde ich mal nur noch die Hälfte und mich einfach etwas daran orientieren, ob Mangelerscheinungen auftreten, ggf wieder anpassen.
Danke auch für den Tipp von Martins Fische. Ich hatte schon ein paar gesehen, aber das nicht.
Danke auch an alle anderen für die Antworten
 

Lixa

Well-Known Member
Korrrektur: Martin fährt all seine Aquarien ohne CO2-Düngung, und nur zwei seiner acht Aquarien düngt er minimal mit Fe und/oder NPK.
Dort z.B. eines komplett ohne Düngung:
Hallo Markus,
Deswegen ist es auch ein amüsantes Spiel in seinen Videos Mangelerscheinungen der Pflanzen zu entdecken. Generell sieht man das häufig bei Youtubern. Phospatmangel ist das häufigste, gefolgt von Nitrat.

Viele Grüße
Alicia
 
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