Tach zusammen,
ich habe seit 4 Jahren ein 60x30x30 also 54 Liter großes Becken.
Leider bin ich damit nicht so happy und es wurde über die Zeit eher schlecht statt besser, aber seht selbst:
Ich hab mich immer mal wieder über verschiedene Aspekte informiert, wusste dann letztlich aber auch immer nicht ob ich mehr oder weniger Licht, Wasserwechsel, Dünger, etc. machen soll. Leider hab ich nur ein sehr überschaubares Budget und auch nicht so die Motivation wenn ich das alles nur allein für mich mache. Deshalb wollte ich euch mal fragen ob ihr Möglichkeiten seht das besser hinzubekommen ohne auf große Shoppingtour zu gehen, ich hab schon weit mehr Geld versenkt als ich vorhatte. So toll wie eure Aquascapes wird es natürlich nicht, täglich düngen und Co. kann ich auch nicht leisten aber naja vielleicht können wir was retten und es weniger trostlos machen
Pflanzen
Ich habe diese 6 verschiedene genügsamen Pflanzen.
Wasserpest, Hornkraut, Zwergschwertpflanze/Kleines Pfeilkraut, Javamoos, Limnophila sessiliflora, Bacopa caroliniana. Alle sehen nicht wirklich aus wie sie sollten, dafür gibt es deutlich mehr weiche, grüne Fadenalgen als mir lieb ist. Ansonsten keinerlei Lagen.
Ich hatte auch mal Monte Carlo Bodendecker, Alternanthera reineckii Mini, Mooskugeln und Wasserlinsen. Die sind mir recht schnell ausgestorben, obwohl sie als einfach gelten. Soll ich so wie sie sind mutig zurückschneiden oder müssten sie dafür erstmal besser wachsen? Generell wenig Pflanzenmasse ist es ja eigentlich auch nicht. Hab ich generell einfach nicht so schöne Pflanzen, bzw. sinnvolle Zusammenstellung oder Anordnung?
Beleuchtung
Schon verschiedenes probiert. Seit einer Weile habe ich 6 Stunden am Stück mit zwei EHEIM classicLED, einmal daylight mit 789 und einmal plants mit 689 Lumen, also 27 lm/L.
Je nach Quelle sollte das schon (mehr als) genug sein, aber könnte/sollte ohne CO2 auf bis zu 8 Stunden verlängert werden? Mit nur einer Lampe wie sie im Set dabei war, hat man dann nicht wirklich eine Chance oder kann irgendwann vielleicht eine rausnehmen?
Wasser
Ich habe kein Test mehr, da eh recht unzuverlässig, aber beim letzten Messen vor 2 Jahren waren es mit Lochstein GH >21 und KH 20, teilweiße wohl 0 Nitrat. Wasserwerk sagt aktuell GH/KH 19 und 12 NO3. An sich sollten das aber die meisten Pflanzen vertragen und auch bis 30 können. Wird trotzdem eine Osmoseanlage die Lösung sein, mit der ich auf GH 6 KH 3 gehen würde? Soil Boden und CO2 (BIO CO2 hätte ich) möchte ich vermeiden.
Dünger
Ich hab mal flüssigen Eisendünger verwendet, ob er was gebracht hat weiß ich nicht so recht. Da sind auch noch anderen Sachen neben Eisen enthalten aber NPK wäre besser? Wären Nährstofftablellten hilfreich? Bzw. soll ich es erstmal für paar Monate mit dem weichen Wasser allein versuchen? Wobei in Osmosewasser nichts drin ist und alles vom Besatz kommen müsste und vielleicht deshalb gar nicht funktioniert? Im Leitungswasser war immerhin 12 oder vor zwei Jahren 22 Nitrat. 20-25 sollte es sein?
Besatz
Ca. 20 Neocaridina, die seit 2 Jahren nicht mehr wirklich Nachwuchs bekommen. Vermutlich wegen dem harten Wasser. Posthorn und Blasenschnecken die meist nicht alt werden, in destilliertem Wasser vor einigen Jahren, ging es ihnen viel besser obwohl das viel zu weich war. Das müsste ja bedeuten dass Schadstoffe im Leitungswasser sind und würde auch für Osmose sprechen. Den Turmdeckelschnecken macht es hingegen wohl nicht viel aus, meine ersten 4 im techniklosen 12 Liter Becken, sind über 8 Jahre alt, Nöppis im Großen aber mehrere leere Gehäuse zu finden und dort haben die TDS in der Mokka Variante seit paar Monaten viele weise Stellen, was wiederum für zu weiches Wasser sprechen würde, hm. Vielleicht vom unregelmäßig destilliertes Wasser dazu mischen?
Als Futter hab ich meist Flocken und Welstabs bei fast täglicher Fütterung, aber auch schon verschiedene Pellets gehabt, sauberes Herbstlaub sammeln geht bei mir nicht. Ich überlege ein teureres extra Gernalenfutter und zusätzlich eins mit Protein zu kaufen, damit es mit der Vermehrung endlich richtig klappt und sie nicht bald einfach ausgestorben sind. Eigentlich sollte ich ja längst über 150 und nicht 20 haben.. Heizung hab ich aktuell auf 22 Grad, meistens hatte ich sie aber nicht drin weil es zu unter 17 Grad kein ersichtlichen Unterschied gemacht hat. Als Filter hatte ich früher die ganz günstigen und heute einen hochwertigen Luftheber.
Gestaltung
Leider hab ich nicht wirklich ein Gespür dafür was ich machen muss damit es gut aussieht.
Ich habe eine Wurzel und Kokosschale drin. Ein Pagodenstein und Lochgestein hatte ich auch mal, aber letzteres macht das Wasser ja noch härter.
Die Sandfarbe ist vielleicht nicht optimal, aber ich möchte sie nicht mehr ändern. Die Rückwand könnte ich umdrehen. Bräuchte ich mehrere größere Steine, alles anders anordnen und ein Freiraum in der Mitte, irgendwie Hügel/Erhöhungen, eine Pflanze mit großen Blättern,..? Ein Bodendecker wäre denke ich schon auch sehr sinnvoll. Nochmal den Monte Carlo versuchen sobald bei mir Pflanzen wachsen oder besser Eleocharis Mini, den Manche für ohne CO2 listen.
ich habe seit 4 Jahren ein 60x30x30 also 54 Liter großes Becken.
Leider bin ich damit nicht so happy und es wurde über die Zeit eher schlecht statt besser, aber seht selbst:
Ich hab mich immer mal wieder über verschiedene Aspekte informiert, wusste dann letztlich aber auch immer nicht ob ich mehr oder weniger Licht, Wasserwechsel, Dünger, etc. machen soll. Leider hab ich nur ein sehr überschaubares Budget und auch nicht so die Motivation wenn ich das alles nur allein für mich mache. Deshalb wollte ich euch mal fragen ob ihr Möglichkeiten seht das besser hinzubekommen ohne auf große Shoppingtour zu gehen, ich hab schon weit mehr Geld versenkt als ich vorhatte. So toll wie eure Aquascapes wird es natürlich nicht, täglich düngen und Co. kann ich auch nicht leisten aber naja vielleicht können wir was retten und es weniger trostlos machen
Pflanzen
Ich habe diese 6 verschiedene genügsamen Pflanzen.
Wasserpest, Hornkraut, Zwergschwertpflanze/Kleines Pfeilkraut, Javamoos, Limnophila sessiliflora, Bacopa caroliniana. Alle sehen nicht wirklich aus wie sie sollten, dafür gibt es deutlich mehr weiche, grüne Fadenalgen als mir lieb ist. Ansonsten keinerlei Lagen.
Ich hatte auch mal Monte Carlo Bodendecker, Alternanthera reineckii Mini, Mooskugeln und Wasserlinsen. Die sind mir recht schnell ausgestorben, obwohl sie als einfach gelten. Soll ich so wie sie sind mutig zurückschneiden oder müssten sie dafür erstmal besser wachsen? Generell wenig Pflanzenmasse ist es ja eigentlich auch nicht. Hab ich generell einfach nicht so schöne Pflanzen, bzw. sinnvolle Zusammenstellung oder Anordnung?
Beleuchtung
Schon verschiedenes probiert. Seit einer Weile habe ich 6 Stunden am Stück mit zwei EHEIM classicLED, einmal daylight mit 789 und einmal plants mit 689 Lumen, also 27 lm/L.
Je nach Quelle sollte das schon (mehr als) genug sein, aber könnte/sollte ohne CO2 auf bis zu 8 Stunden verlängert werden? Mit nur einer Lampe wie sie im Set dabei war, hat man dann nicht wirklich eine Chance oder kann irgendwann vielleicht eine rausnehmen?
Wasser
Ich habe kein Test mehr, da eh recht unzuverlässig, aber beim letzten Messen vor 2 Jahren waren es mit Lochstein GH >21 und KH 20, teilweiße wohl 0 Nitrat. Wasserwerk sagt aktuell GH/KH 19 und 12 NO3. An sich sollten das aber die meisten Pflanzen vertragen und auch bis 30 können. Wird trotzdem eine Osmoseanlage die Lösung sein, mit der ich auf GH 6 KH 3 gehen würde? Soil Boden und CO2 (BIO CO2 hätte ich) möchte ich vermeiden.
Dünger
Ich hab mal flüssigen Eisendünger verwendet, ob er was gebracht hat weiß ich nicht so recht. Da sind auch noch anderen Sachen neben Eisen enthalten aber NPK wäre besser? Wären Nährstofftablellten hilfreich? Bzw. soll ich es erstmal für paar Monate mit dem weichen Wasser allein versuchen? Wobei in Osmosewasser nichts drin ist und alles vom Besatz kommen müsste und vielleicht deshalb gar nicht funktioniert? Im Leitungswasser war immerhin 12 oder vor zwei Jahren 22 Nitrat. 20-25 sollte es sein?
Besatz
Ca. 20 Neocaridina, die seit 2 Jahren nicht mehr wirklich Nachwuchs bekommen. Vermutlich wegen dem harten Wasser. Posthorn und Blasenschnecken die meist nicht alt werden, in destilliertem Wasser vor einigen Jahren, ging es ihnen viel besser obwohl das viel zu weich war. Das müsste ja bedeuten dass Schadstoffe im Leitungswasser sind und würde auch für Osmose sprechen. Den Turmdeckelschnecken macht es hingegen wohl nicht viel aus, meine ersten 4 im techniklosen 12 Liter Becken, sind über 8 Jahre alt, Nöppis im Großen aber mehrere leere Gehäuse zu finden und dort haben die TDS in der Mokka Variante seit paar Monaten viele weise Stellen, was wiederum für zu weiches Wasser sprechen würde, hm. Vielleicht vom unregelmäßig destilliertes Wasser dazu mischen?
Als Futter hab ich meist Flocken und Welstabs bei fast täglicher Fütterung, aber auch schon verschiedene Pellets gehabt, sauberes Herbstlaub sammeln geht bei mir nicht. Ich überlege ein teureres extra Gernalenfutter und zusätzlich eins mit Protein zu kaufen, damit es mit der Vermehrung endlich richtig klappt und sie nicht bald einfach ausgestorben sind. Eigentlich sollte ich ja längst über 150 und nicht 20 haben.. Heizung hab ich aktuell auf 22 Grad, meistens hatte ich sie aber nicht drin weil es zu unter 17 Grad kein ersichtlichen Unterschied gemacht hat. Als Filter hatte ich früher die ganz günstigen und heute einen hochwertigen Luftheber.
Gestaltung
Leider hab ich nicht wirklich ein Gespür dafür was ich machen muss damit es gut aussieht.
Ich habe eine Wurzel und Kokosschale drin. Ein Pagodenstein und Lochgestein hatte ich auch mal, aber letzteres macht das Wasser ja noch härter.
Die Sandfarbe ist vielleicht nicht optimal, aber ich möchte sie nicht mehr ändern. Die Rückwand könnte ich umdrehen. Bräuchte ich mehrere größere Steine, alles anders anordnen und ein Freiraum in der Mitte, irgendwie Hügel/Erhöhungen, eine Pflanze mit großen Blättern,..? Ein Bodendecker wäre denke ich schon auch sehr sinnvoll. Nochmal den Monte Carlo versuchen sobald bei mir Pflanzen wachsen oder besser Eleocharis Mini, den Manche für ohne CO2 listen.