Problem: PH-Wert steigt auf deutlich über 7

Torf

Member
nik":3u6zc9d5 schrieb:
Hallo Arndt,
Ich überlege mir wieviel CO2 ich zuführen will, das sind idR. so 15-20mg/l. Das lasse ich mir über irgendeinen Dropchecker mit einer Indikatorflüssigkeit, die bei 20 mg/l CO2 im Wasser grün wird, anzeigen.
Gruß, Nik

Hallo Nik,

was macht der JBL-Dauertest denn anders?

Tom
 

Solinger

New Member
Hallo Nik,

der JBL-Dauertest wird von uns auch nur für die Ablesung des CO2-Gehaltes benutzt. Den Aufkleber für PH hab ich da gar nicht drauf. PH messen wir mit einem elektronischen PH-Meter.

Den Dauertest hab ich aktuell unterhalb des Ausströmerrohres platziert.
 

Torf

Member
Hallo,

ok, ich lese auch nur CO2 mit dem JBL ab,
da auch nur dieser Wert immer `unabhängig von wasserbeeinflussenden Substanzen im Aquarienwasser´
korrekt angezeigt wird.

Tom
 

Solinger

New Member
Hallo nochmal,

Hab mir das Ganze mit der großen CO2-Anlage preislich mal durchgerechnet... :shock:
Kann ich - bis ich mir die große CO2-Anlage leisten kann - irgendwie eine Kohlenstoff-Düngung auf kostengünstige Art realisieren? Bisher ist mir nur eine selbstgebaute Bio-CO2-Anlage eingefallen, aber geht es auf die Schnelle vielleicht noch günstiger, um einen GAU zu verhindern?

Als zweite Alternative fällt mir sonst nur eine künstliche Aufhärtung des Wassers und Zugabe von Salzsäure zur PH-Absenkung ein. Wenn das in Frage kommt, womit sollte ich am besten aufhätten? Gips hat ja Zusatzstoffe drin...
 

omega

Well-Known Member
Hallo Arndt,

laß doch bis dahin die Ammoniumdüngung einfach bleiben und dreh' etwas an der Lichtschraube oder nimm BioCO2, wenn Dir der pH-Wert zu hoch erscheint.

Gips würde nur die GH erhöhen, und das Gepantsche mit Aufhärtung und Salzsäure, nur um CO2 ins Aquarium zu bringen, ist ziemlicher Overkill, da schwer bis gar nicht beherrschbar. Salzsäure nimmt man zur KH-Senkung und belüftet dabei das Wasser, um die dabei frei werdenden CO2-Mengen schnell loszuwerden.
Du müßtest Bikarbonat und Säure per Dosierpumpe ins Wasser einbringen, das ganze elektronisch geregelt. Das ist viel teurer als eine Druckgasanlage.
Dann kannst Du aber auch gleich Salzsäure auf Kalkstein tröpfeln und das frei werdende CO2 ins Aq. leiten. Dann kommt so wenigstens der ganze Schmodder nicht mit dem Wasser in Berührung. BioCO2 klingt für mich aber harmloser und einfacher.

Grüße, Markus
 

Solinger

New Member
Hall zusammen,

die Ammoniumdüngung hab ich sofort sein lassen, als ich KNO3 ergattern konnte.

OK, dann werde ich Bio-CO2 benutzen. Weiß zufällig jemand, welchen Durchmesser der CO2-Schlauch hat?
Am Licht drehe ich zusätzlich, bisher hab ich 12 Stunden, ich ändere das auf 9 oder 10 Stunden.

Da das weiche Solinger Trinkwasser* (KH 3,9-4,8; GH 5,0-5,9) reines Oberflächenwasser ist (also aus 2 Talsperren bei uns im Bergischen Land stammt), gehe ich davon aus, dass der Boden bei uns kalkarm ist und die Buchen- und Eichenblätter daher auch. Oder mache ich einen Denkfehler?


* Link zur Wasseranalyse: http://www2.solingen.de/c12572f800380be5/files/ebw-trinkwasseranalyse.pdf/$file/ebw-trinkwasseranalyse.pdf?openelement
 

moskal

Well-Known Member
Das mit dem pH+aktivitäten ist eine Eigenart von Buche, bei Eiche gibt es das nicht.

Wenn ich das richtig im Kopf habe, wird im berümten Steinbruch bei Solingen im Neandertal Kalk abgebaut.

Gruß, helmut
 

Solinger

New Member
Nabend,

das Neandertal ist 30km von Solingen weg, da herrschen vollkommen andere geologische Verhältnisse. Das Bergische Land war damals Küstenlinie des Thetysmeeres, das Neandertal lag in diesem Meer. Daher haben sich dort auch Kalkablagerungen (devonischer Massenkalk) abgelagert und bei uns nicht. Jedenfalls war die Küstenlinie damals total ungerade, aber das Bergische Land lag meines Wissens überall höher als die Wasserlinie. Wie das allerdings mit der niederbergischen Stadt Wülfrath ist, weiß ich nicht, da müsste ich mich mal schlau machen. Da gibt's die größten Kalksteinbrüche Europas. Sei's drum, meines Wissens liegen beide Talsperren in kalkarmen Gelände.
 

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