Phillipps 100P

Guten Abend,
Heute nur mal ein ganz kurzes Update:

- Der Aponogeton gibt richtig Gas.
Er schiebt auch schon eine Blüten, mal gucken, ob sie aufgehen wird.
Rein optisch gefällt es mir aktuell ganz gut. Ich bin gespannt wie lang die Blätter noch werden und wie es sich generell entwickelt.

- die Rotalas habe ich mittlerweile ausgetauscht. Ich hatte ein paar Stecklinge zu wenig, so das es noch ein bisschen luftig ist. In circa zwei Wochen werde ich die neuen Stecklinge zurückschneiden und deren Köpfe dann auch noch einsetzen. Danach habe ich für den Beginn erstmal eine gute Dichtigkeit.

- die Hygrophila Pinatifida musste ich mal deutlich ausdünnen, da sie schon sehr dicht wurde. Hoffentlich kann ich die noch mit Rückschnitten ein paar Monate im Griff halten. Irgendwann wird es dann aber einfach zu dicht und holzig und es hilft nur noch die Wurzel einmal komplett zu befreien und ein paar schöne Stängel neu aufbinden.

So, unten noch ein paar Fotos.
Ich wünsche einen schönen Abend.
 

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Guten Tag miteinander,

seit dem letzten Update von vor circa 2 Wochen hat sich ein ganz wenig getan:

- die Rotala habe ich weit unten abgeschnitten und die Kopfstecklinge neu gesetzt.
Nun ist das "Beet" erstmal dicht genug und kann wachsen.

- der Aponogeton wächst sehr schnell und bildet sehr lange Blätter.
Drei der längsten Blätter musste ich ihm nehmen, da sie sonst die Rotala abschatten würden (und die waren noch nicht ausgewachsen).
Mal gucken wie ich das in Zukunft machen werde. Erstmal werde ich wöchentlich, die längsten Blätter entfernen, um es optisch so zu haben, wie ich es mag und die Rotala auch genug Licht bekommt.

- die Neuaustriebe der Hygrophila Polysperma wurden immer heller, also habe ich mal dein Mikrodünger etwas hochgefahren.
Aktuell wird täglich so gedüngt:

3ml AR NPK
2ml AR GH Boost
3ml AR Micro Basic Eisen

Das hat auch deutlich zu sichtbarem Erfolg geführt. Kann man sehr gut sehen, wenn man die Bilder vom 18.05. und heute vergleicht.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden wie es aktuell läuft.
Algentechnisch habe ich ganz vereinzelt mal die ein oder andere Pinselalge am Hardscape oder an alten Blättern, das ist aber so wenig, dass ich es im Zuge des wöchentlichen Wasserwechsel einfach mit Bürste / Schere entferne.

Unten im Anhang dann noch ein paar Schnappschüsse, die ich eben gemacht habe.

Ich wünsche euch ein schönes restliches Wochenende.
 

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Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,

sonst waren die Fotos immer 1-2 Tage nach dem wöchentlichen Wasserwechsel samt Pflegeroutine aber heute mal direkt davor (die Pflege ist für morgen früh geplant).
Der Grund dafür ist, dass ich vorhin noch zwei Pflanzen von Aquasabi bekommen haben aber der Reihe nach:

- Den Aponogeton habe ich aus dem Becken entfernt. Der Wuchs echt gut und die Blätter und die generelle Optik waren echt schön.
Der wurde aber einfach viel zu groß und passt einfach absolut nicht in mein derzeitiges Layout. Sollte ich irgendwann mal ein Jungle-Layout planen und oder ein größeres Becken haben,
ziehe ich den gerne nochmal in Betracht aber in meinem derzeitigen Aquarium, konnte ich einfach keine vernünftige Verwendung für ihn finden.

- der Microsorum pteropus 'Narrow' ist auch auf den Kompost gewandert. Der saß direkt neben der Cryptocoryne Spiralis Red auf einer Wurzel. Der wuchs dort nicht wirklich schön und gefiel mir einfach nicht mehr.

- ich habe mich die letzten Wochen immer mehr an meinen diversen Anubias erfreut und deren Erscheinung immer mehr gefeiert. Also wollte ich an der nun freien Stelle mal eine für mich neue Anubias ausprobieren.
Heute kam ein Paket an mit einer Anubias heterophylla. Diese sitzt nun dort wo vorher der Javafarn saß, mit dem obligatorischen Kabelbinder befestigt. Die Pflanze im Topf war echt schon groß und sehr stark im Topf verwachsen
(wohl nicht der Topseller und wir haben dazu ja auch noch Sommer :) ).
Nun heißt es abwarten, wie diese sich entwickelt und ins Gesamtkonzept einfügt. Des Weiteren war im Paket noch eine Anubias barteri var. nana 'Mini'. Diese ist mir bekannt und ich weiß sie sehr zu schätzen. Die begrünt auch noch ein bisschen die große linke Wurzel. Derzeit bin ich irgendwie "Anubias-Fan". :)

-Aktuell bin ich noch am grübeln, ob ich die Hyghrophila Polysperma aus dem Becken werfe und auf der ganzen Fläche die Rotala wachsen lasse. die Pflanzen scheinen mir einfach zu unterschiedlich zu wachsen, um direkt nebeneinander gut zu harmonieren (sowohl von Geschwindigkeit als auch von der Optik). So wächst die Polypserma auch sehr ausladend in die Breite und überschattet regelmäßig die Rotala. Da muss ich alle paar Tage immer ein paar Triebe entfernen, damit die Rotala wieder vernünftig Licht bekommt und schön aufrecht wächst. Ich warte aber erstmal noch ein paar Wochen ab, bis die Rotala noch ein paar Zentimeter gemacht hat, um einen finale Entscheidung zu treffen.
So ein schönes großes Beet Rotala rotundifolia 'Pink' dürfte aber bestimmt ganz nett aussehen (eventuell streue ich dann zur Auflockerung des Beets noch den ein oder anderen Trieb Rotala rotundifolia mit ein).;)

Ansonsten gibt es nichts zu berichten und alles wächst entspannt vor sich hin.
Im Anhang noch die obligatorischen Schnappschüsse.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.
 

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Guten Abend,

nun steht das Becken bereits seit über einem Jahr, und ich finde, das schreit quasi noch einem kleinem Fazit. ;)
Ich bin nun nicht alle Seiten nochmal durchgegangen, aber ich gehe mal auf ein paar Sachen ein, die als Anmerkungen / Anregungen aus der Community kamen und zu denen ich nach einem Jahr ein bisschen was sagen kann.
Oder auch einfach Dinge, die ich für erwähnenswert halte.
Vielleicht kann ja der ein oder andere von meinen Erfahrungen / Erkenntnissen partizipieren.
Ich mache das mal als lose Reihenfolge, was mir so einfällt.

- komplettes Verkleben des Hardscapes:
Ich bin immer noch zufrieden und habe es nie bereut alles sehr stark verklebt zu haben.
Auch nach über einem Jahr hält der Arka Poly Glue sehr gut und weder die Steine, noch die Wurzeln bewegen sich.
Das erleichtert mir die Pflege des Beckens sehr.

-Bodengrund:
Ich bin ja recht schnell von beigen Sand zu schwarzem Kies gewechselt und bin sehr zufrieden.
Der Kies mit seiner Körnung 1-2 mm lässt sich super mulmen und Dreck ist aufgrund seiner Farbe auch nicht schnell zu sehen. Zum Beispiel vorne an der Frontscheibe.
Sand würde ich zukünftig nur als ganz dünne dekorative Schicht verwenden und nicht als alleinigen Bodengrund.

-Beleuchtung:
Die Skylight Hyperspot ist die beste Lampe, die ich je gehabt habe. Ich mag ihre Farbe (was ja sehr subjektiv ist).
Das absolute Highlight ist aber die Tatsache, dass sie einfach nicht blendet, wenn man vorm Becksen sitzt.
Die Intensität habe ich im Laufe des letztens Jahres auch runtergefahren.
Seit mehreren Monaten läuft sie 7 Stunden (inklusiver 1 Stunde Auf- und Untergang) auf 40% ihrer Leistung.
Meine bisherigen Becken waren immer deutlich stärker beleuchtet aber ich finde es so optisch einfach schöner.
Des Weiteren muss man so auch nicht ganz so oft Pflanzen schneiden, wie früher, als ich noch deutlich mehr Licht über meinen Becken hatte.

- Pflege:
Einmal die Woche werden konsequent 50% Wasser gewechselt und 50% des nicht bepflanzten Kies gemulmt.
Pflanzen werden in dem Zuge auch geschnitten oder auch mal Abends zwischendurch.
Im Schnitt brauche ich rund 2 Stunden für die Pflege des Beckens pro Woche.

- Düngung:
weiterhin nutze ich die Dünger von Aquarebell.
Aktuell in folgender, täglicher Dosierung:

AR NPK: 3ml
AR GH Boost 2ml
AR Mikro Basic Eisen 1 - 1,5ml

Die Spiralis Red wird regelmäßig mit Masterline Root Caps versorgt.

- Wasser:
Weiterhin nutze ich mein Leitungswasser, welches jede Woche mit circa 6 Gramm Magnesiumsulfat versehen wird - und gut ist für mich.

- Cladophora:
Bis heute bin ich die Cladophora nicht losgeworden.
Alle paar Wochen gibt es mal wieder einen kleinen Büschel auf einer Wurzel (die letzten Male wirklich nur auf den Wurzeln und nirgendwo anders).
Im Normalfall kann ich die dann immer leicht mit einer Pinzette entfernen und gleich absaugen beim Wasserwechsel.
Letztens habe ich aber auch ein circa 2-2cm großes Nest in meiner Hygrophila Pinnatifida entdeckt; das war dann schon deutlich nerviger.
Ich habe die Pinnatifida an der Stelle komplett entfernen müssen um die Alge auf der Wurzel und im Pflanzengeflecht entfernen zu können.
Somit hatte ich dann erstmal ein Loch in meinem "Teppich" - ist zum Glück schon fast wieder komplett zugewachsen.
Loswerden werde ich die Cladophora wohl nie, also muss ich in diesem Layout damit leben.
Ist nicht schön aber halt nicht zu ändern.

- Posthornschnecken:
Sie haben sich nie zu einer Plage entwickelt; im Gegenteil.
Die Population wird immer geringer, die Schnecken bleiben auch recht klein und die Häuser weisen deutliche Schäden auf.
Das Wasser scheint einfach zu sauer zu sein und ggf. finden die Schnecken nicht genug zu fressen.
Wenn das so weiter geht, hat es sich wohl bald mit den Schnecken erledigt.

- Garnelen:
die Sulawesi Innlandsgarnelen haben eine stattliche und stabile Population entwickelt.
Durch ihre Färbung sind sie optisch nicht aufdringlich und erst auf dem zweiten Blick sieht man, wie viele es wirklich sind.
Klare Empfehlung meinerseits.

- Fische:
Mit dem normalen Neon habe ich mich für einen echten Klassiker der Aquaristik entschieden.
Optisch gefällt er mir sehr gut und auch sein Verhalten passt für mich perfekt in dieses offene Becken.
(seit einem Jahr nur ein Tier durch springen "verloren")
Sie sind nicht scheu und haben auch ein interessantes Sozialverhalten.

- Bepflanzung:
Hier habe ich mittlerweile ja schon einige Pflanzen in dem Layout durch und bin mittlerweile irgendwie bei Anubias hängengeblieben. :)


So, mehr wüsste ich erstmal nicht.
Nun noch ganz kurz eine kleine Zusammenfassung, was seit dem letzten Update so passiert ist:

- Cpryptocoryne Spiralis Red hat endlich den Look, den ich mir erhofft habe (schön lang flutend auf der Wasseroberfläche)
- der petite Javafarn auf er rechten Wurzel wurde durch Anubias minima, gracilis und petite ersetzt - alle drei müssen noch richtig einwachsen
- hinter der rechten Wurzel habe ich Rotala Rotundifolia eingesetzt, welche dort sehr gut wächst.
Leider wächst die pink links daneben nicht mehr sonderlich gut, da sie wahrscheinlich zu sehr von der Spiralis abgeschattet wird.
Beim nächsten Rückschnitt in der Ecke fliegt sie raus und wird durch Rotala Rotundifolia ersetzt, eventuell kommt die besser mit dem geringen Licht zurecht.
Dann hätte ich dort auch ein homogenes "Beet", was mir auch mehr zusagt.
- die Cryptocoryne Nurii vorne rechts wurde durch eine Cryptocorye lucens ersetzt. Passt mir optisch besser ins Becken, muss aber auch noch deutlich einwachsen und sich entwicklen.
- der Bolbitis macht sich langsam echt breit und muss regelmäßig in Schach gehalten werden. Mal gucken wie lange ich den noch bändigen kann. ;)
- generell ist alles schöner eingewachsen und die Anubias machen sich in meinen Augen immer besser und entfalten ihr ganzes Potential.

Das ist nun echt ein ziemlicher Roman heute Abend geworden....
Anbei noch ein paar Schnappschüsse, die den aktuellen Stand des Beckens zeigen.
Allen noch einen schönen Abend.
 

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Hallo Philipp,
mir gefällt dein Becken gut. So ein eher schwach und mit langsam wachsenden Pflanzen besetztes Becken hat auch seinen Reiz. Ich bin zwar ein großer Fan von Stängelpflanzen, insbesondere den Feinfiedrigen, dennoch bin ich nach vielen Jahren der Pflege etwas müde vom permanenten Stutzen und Stecken. Ich stelle zumindes einige meiner Beecken auch dementsprechend um. Dein Becken ist ein schönes Beispiel dafür, finde ich.
Gruß Philipp
 
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