Osmoseanlage ohne Booster Pumpe mit Verhältnis 1:1 möglich?

Trizonas

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Zwischenbericht nach Telefonat mit Herrn Metzner -
Es ist jetzt eine Ultrafiltrationsanlage mit Harznachfiltern geworden, ganz ohne Abwasser.
Das Gespräch hat sich wirklich gelohnt, Herrn Metzner war sehr ausdauernd bei meiner Fragerei :)

Gruß Tobi
 
Ich dachte du möchtest Osmose bzw. VE Wasser herstellen? Soweit ich durch das Marketing geschreibe durchsteige ist es nur ein Filter, keine Entsaltzsungsanlage. Aber vielleicht verstehe ich es auch falsch.
 

Trizonas

Member
Ich benötige einfach nur weicheres Wasser... mit den Harzfilter hinten dran habe ich VE Wasser.
Eine Osmoseanlage ist im Endeffekt auch nur ein "Filter", filtert blos noch ein paar mü´s besser, aber das brauche ich (in meinem Fall) gar nicht.
Ich wusste bis zu meinem Telefonat heute gar nicht, das es sowas überhaupt gibt. Damit haben sich natürlich alle meine Fragen richtung Osmoseanlage
und Abwasserverhältnis erledigt :)

Gruß Tobi
 
Mit der Anlage bleiben Ca/Mg, welche den Hauptteil der Wasserhärte ausmachen im Wasser drin. Steht ja auch im Text. Im Prinzip ist die Anlage ein feiner Filter ohne Osmosefunktion und ein dahinter geschalteter Aktivkohlefilter. In meinen Augen in Deutschland überflüssig, es seidenn du möchtest selbstgezapftes Brunnenwasser nutzen. Mit Anschluss ans öff. Wassernetz überflüssig

Zitat: "Die Anlage enthält keine RO- Membrane (Umkehrosmos) und auch keinen Ionenaustauscher. Das bedeutet, der natürliche Mineralstoffgehalt (der lebensnotwendig ist) bleibt weitgehend erhalten und die Wasserhärte wird nur in einem geringen Maße beeinflußt."
 
Zuletzt bearbeitet:

Trizonas

Member
Doch, das macht der nachgeschaltete Silikatfilter, den ich extra dazu gekauft habe!
(in meinem Fall 2 davon in Reihe, siehe Filter Nr. 2 von oben)

Und nein, ist nicht überflüssig, da ich das Wasser u.a. trinken möchte und mir schmeckt das Leitungswasser nicht, da zu viel Calcium und was weiss ich, was da noch alles drin ist.


Gruß Tobi
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Tobi,

dann frage mal was das für ein Harz genau ist, dann weißt du die Kapazität und anhand deiner Härte kannst du dann abschätzen wie schnell das Harz platt ist.

Ich weiß die Härte deines Leitungswassers nicht, aber das benötigte Wasser mittels des bisschen Silikatharzes zu entsalzen ist grober Unfug und teuer!

Gruß Nik
 

robbsen

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Hallo,

ich bezweifle, dass Du da gut beraten wurdest.
Anschluss an Osmoseanlage mit mindesten 95% Rückhalterate
Regelmäßiger Filterwechsel alle 6 Monate
Der Mischbettfilter mag es gar nicht, mit hartem Wasser betrieben zu werden und wird entspechend schnell erschöpft sein. Zum Vergleich die Angabe des Silikatfilters eines Mitbewerbers: Kapazität 160l bei Ausgangswasser 200uS/cm (! ... und das ist sehr weich, da halte ich Bienengarnelen drinne ...), 3200l bei 10uS/cm. Wenn da Dein hartes Stadtwasser raufkommt, wird sehr schnell Schluss sein...der Silikatfilter ist eigentlich zum Nachschalten an eine Osmoseanlage gedacht, um dieses auch klein zu kriegen, da die Membran recht viel Silikat durchlässt.

Gruß Robert
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nein, ist nicht überflüssig, da ich das Wasser u.a. trinken möchte und mir schmeckt das Leitungswasser nicht, da zu viel Calcium und was weiss ich, was da noch alles drin ist.
"Was weiss ich nicht nicht" ist ganz bestimmt nicht in deinem Trinkwasser, dazu ist dein Wasseranbieter zur Auskunft verpflichtet. Zur Not mal anrufen, nicht alle Werte werden auf der Homepage dargestellt.

Ansonsten bin ich bei Nik, wenn es ein Mischbettharz ist wirst du (je nach Wasserhärte) alle 1-2 Monate das Harztauschen müssen. Da Ca/Mg voll durchkommt durch deinen FIlter muss alles vom Mischbettharz ausgetauscht werden. Dieser ist dann schnell erschöpft. Wird dann ne teurer Spass und jede Menge Plastikmüll. Denn nichts anderes ist Mischbettharz nach Erschöpfung.

Frag deinen Verkäufer doch mal wieviel Härteliter das Harz hat. Dann kannst du schnell ausrechnen wie lange dein Harz nutzbar ist. Wenn er fair ist sagt er dir auch welches Harz drinnen ist. Gibt nur 2-3 Hersteller davon und der Preis für 0,5L ist schon arg happig. 25L kosten um die 100€ normalerweise
 

robbsen

Member
Eine Osmoseanlage ist im Endeffekt auch nur ein "Filter", filtert blos noch ein paar mü´s besser, aber das brauche ich (in meinem Fall) gar nicht.
Nö, streng genommen filtert die Membran nix, sondern trennt...das H2O von den gelösten Stoffen, welche nicht herausgefiltert, sondern mit dem Abwasser abtransportiert werden.

Gruß Robert
 

Trizonas

Member
@nik Die Idee kam von Herrn Metzner, in Bezug auf mein Nutzen und mein Wasser. Ich brauche ja "nur" 1x70L Wechselwasser die Woche und ein paar mal am Tag nen Trinkglas voll machen, so kam
er auf die Filtrationsanlage. Ich selbst hatte bisher keine, nur Osmoseanlagen, von daher habe ich jetzt mal seiner Beratung glauben geschenkt. Er schätzte, das ich 1x im halben Jahr das Harz erneuern müsse.
Aber so langsam bekomme ich auch Zweifel...

@Heisenberg Nur weil es Trinkwasser heißt und diverse "Grenzwerte" eingehalten werden, muss es noch lange kein "gutes" Wasser sein bzw. mir schmecken - das ist der Hintergrund, da müssen mich
die "Werte" des Wasseranbieters gar nicht weiter interessieren, reine Geschmackssache.

Aber Danke auf jeden Fall für Euren Hinweis, ich werde ihn Montag nochmal anrufen, notfalls muss es dann doch eine Osmoseanlage werden (dann ohne Silikatfilter)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur weil es Trinkwasser heißt und diverse "Grenzwerte" eingehalten werden, muss es noch lange kein "gutes" Wasser sein bzw. mir schmecken - das ist der Hintergrund, da müssen mich
die "Werte" des Wasseranbieters gar nicht weiter interessieren, reine Geschmackssache.
Wenn dir dein Leitungswasser subjetkiv nicht schmeckt, dann wird dir ein reiner Aktivkohlefilter wahrscheinlich schon helfen. Mehr braucht es da meistens nicht.

Bin gespannt was Osmounity sagt, halt uns auf dem Laufende.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Tobi,

habe keine Lust das genauer auszurechnen, ohne Daten geht das sowieso nicht, zumal du deine Wasserwerte nicht genannt hast, aber da du mit dem Gedanken UOA liebäugelst, gehe ich von einem nicht weichen Wasser aus. Und mit einem Liter eines spezielleren Harzes, sprich höhere Silikatselektivität, bist du in einem Bereich von grob über den dicken Daumen geschätzt 100 - 250 l entsalztem Wasser, dann ist das Harz platt und es stehen zwei Nachfüllpacks à 17,50 an.

Deshalb eine UO-Membran und ein gutes Sizing für das Harz, alle Vor- und Nachfilter, hast du, wenn die den Austauschintervall ohne Erschöpfung erreichen.

Gruß Nik
 

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