Hallo Kalle,
kann anhand dieser Werte ja definitiv festgehalten werden das wir sehr hartes Wasser bei uns haben. Wäre es daher ratsam den nächsten Wechsel nur zu 20-30% zu machen? Und nur alle 14 Tage?
Wie sind ja gerade in einer Analysephase, die in die Richtung geht, dass die Ursache des Sterbens womöglich nicht in den Wasserwerten zu suchen sind (z. B. Krankheit wie Bauchwassersucht oder Phänomen bakterielle Unverträglichkeit oder... oder...), da es den Ohrgitterharnischwelsen ja gut geht,
Falls du an den Wasserwerten arbeiten möchtest: Ich würde angesichts dieser Situation (Stichwort: hartes Wasser, aber Rote Neon) einen anderen Rat befolgen: Bei den Wasserwechseln nach und nach mehr Osmosewasser zufügen bis dann 50 Prozent Wasserwechsel mit Osmosewasser möglich sind. Ab da die 50 Prozent neues Wasser zur Hälfte mit Leitungswasser und Osmosewasser durchführen und dann schauen, wie sich die "Härte" geändert hat.
Osmosewasser kann man z. B. in Baumärkten in 5 Liter Kanistern kaufen.
Falls ihr an Huminstoffe kommt, diese zufügen.
Wenn die Neons bald alle weg sind brauche ich Fische die wohl mehr aushalten bei dem Wasser.
Ja, genau, am "Chilligsten" ist es (insbesondere für ein Kinderbecken), den Fischbesatz (und Pflanzenbesatz) nach dem verfügbaren Leitungswasser zu wählen. Je einfacher, desto "nachhaltiger", denn es ist normal, dass Kinder anfänglich großes Interesse haben, dies aber dann sich anderen Feldern zuwendet.
Für eure Situation habe ich ja schon mal, wenn es denn mal so weit ist, ein paar Endler-Guppy-Männchen empfohlen (Begründung oben nachlesbar).
Vielleicht habt ihr ja sogar jemanden in der Nähe, bei dem die in demselben Leitungswasser aufgewachsen sind.
Hier ein Endler-Guppy-Männchen wie sie bei uns in Aquarien üblich sind (im Gegensatz zu den Weibchen bleiben sie relativ klein, dieser hier ist keine 2 Zentimeter lang):
Ansonsten gibt es auch noch andere Fische für hartes Wasser, ich würde in eurer derzeitigen Situation allerdings keine allzu empfindlichen wählen.
Beginner (insbesondere auch Kinder) neigen auch dazu, zu viel zu füttern. Vielleicht auch dies mal überprüfen.
Weiter viel Freude mit euren Amanogarnelen, Schnecken, Welsen,...
Falls es dann mal so weit kommen sollte, dass ihr Tierbesatz habt, der zum Leitungswasser passt, dann das mit dem Osmosewasser zufügen allmählich ausschleichen.
Gruß
Plantlover