Mangelerscheinung und/oder Fressspuren

kurt

Well-Known Member
Hallo Emrah,

uruguayensis":sjeohr65 schrieb:
kleine schwarze Punkte auf dem Blatt zu erkennen,
du kommst der Sache schon näher, meine Beobachtungen.
Es sind die hellen kleinen Punkte runden Flecken, diese zeigen die falschen Nährstoffverhältnisse bzw. den Nährstoffmangel an.
Diese geschädigten Stellen werden von z.B. Posthornschnecken abgeweidet und es entstehen kleine kreisrunde Löcher-Fraßspuren die sich im weiteren Verlauf wie auf dem Bild zu sehen ist verändern.
Bei anderen langsam wachsenden Pflanzen z.B. Cryptocorynen sind Nährstoffmängel durch farbliche Veränderungen neben den Blattnerven gut zu beobachten.
Die geschädigten Stellen sind irreparabel, man muss auf neue Blätter warten und die geschädigten zu gegebener Zeit abschneiden/entfernen.
Um der Sache Herr zu werden wäre im weiteren Verlauf darauf zu achten das die richtigen Wasserwerte-Nährstoffverhältnisse zur Verfügung stehen, also alle Micro und Makronährstoffe.

Ein Ansatz von Aram, Der Weg zum optimalen Düngesystem
Ich selber dünge Verbrauchsorientiert…

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und frohes neues Jahr… :bier:
 
Hallo Kurt, so habe ich es mir auch vorgestellt bei einen Kaliummangel entstehen Nekrosen
und ältere Blätter halten nicht so lange.
Nach außen hin wird's dann immer schlimmer wie zu sehen ist auf dem Bild, von den jüngsten Blättern zu den älteren Blättern. Das wollte ich noch dazu schreiben zum Bild aber das ist deutlich zu sehen.
Ich wünsche auch allen einen guten rutsch ins neue Jahr 2018. MfG Emrah
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

uruguayensis":5iu74163 schrieb:
Nach außen hin wird's dann immer schlimmer wie zu sehen ist auf dem Bild, von den jüngsten Blättern zu den älteren Blättern.
Kalium ist in der Pflanze gut beweglich, es wandert bei Mangel von den älteren zu den jüngeren Blättern. Mangelerscheinungen treten daher zuerst an den älteren Blättern auf.

Mangelerscheinungen beginnen an den Blatträndern mit Blattrandnekrosen und nicht mit Löchern in der Blattmitte. In Chamaleos Bildern sind das mechanische Schäden durch irgendein Tier, das Hunger auf Grünzeug hat. Schnecken beispielsweise können Löcher in Blätter stanzen.

Ich bleibe dabei: Fraßschäden.


I.d.S.
Robert
 

Frank2

Active Member
in einem befüttertem Fischbecken mit einer LF von runden 410µs/cm wird man keinen Mangel hinbekommen, der die Pflanzen so aussehen lässt.
Ich habe hier Fischbecken mit LF unter 100µs/cm und die Anubias und Cryptocorynen zeigen nicht solche Blätter. Auch nach Jahren nicht.
Die Blätter sind erst gelöchert worden und nun werden mobile Nährstoffe abgezogen und die Blätter weiter zerlegt.

So ist es .

Fraßschäden. Gar keine Frage.

Gruß Frank
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

Kaliummangel lasse ich mal dahingestellt…
Normalerweise ist bei üblicher Makrodüngung eher von Kaliumanreicherung auszugehen.
Man muss schon die richtigen Makros-Salze nehmen um das überhaupt zu verhindern, also aufpassen.
Ich habe die weißen Punkte/Flecken auch bei Kalium > 8 mg/l gehabt, noch alt Schäden?
Gehe von einer Kombination Mangel/ Fraß Schäden aus, entstanden durch nicht passende Ionenverschiebungen.

Frank2":11e0gvbi schrieb:
So ist es .

Fraßschäden. Gar keine Frage.
@ Robert / Frank,
kann mir einer erklären wo die runden weißen Flecken/Punkte herkommen, nicht spekulieren!
Ich habe das bis jetzt jedenfalls noch nicht genau herausgefunden.
Die runden weißen Flecken sind (Anfangs kaum sichtbar) definitiv keine Fraßspuren!
Wie gut sie zu sehen sind ist auch Lichtabhängig.
 
Hallo Kurt, ok dort wo nur die Gerippen zu sehen sind. Da bin ich auch auf dem ersten Blick zu K Mangel gekommen:
http://www.neudorff.de/rat-service/garten-lexikon/K.html ( Wenn man auf Kalium anklickt ) beim rechten Birkenblatt z. B. nur das was grün ist, ist auf dem Anubias Blättern übrig geblieben habe ich mir gedacht. Der Rest wurde wegen absterben abgebaut oder auch teilweise gefressen. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen und lasse mich eventuell auf ein besseren belehren und lese still mit. MfG Emrah
 

omr

Member
Moin,

das stille Mitlesen praktiziere ich auch, wenn bestimmte Foristen mit ihrer unnachahmlichen Art in Erscheinung getreten sind. Für die Diskussionskultur leider verloren und schade.
 

Biotoecus

Active Member
omr":346mnna4 schrieb:
Moin,

das stille Mitlesen praktiziere ich auch, wenn bestimmte Foristen mit ihrer unnachahmlichen Art in Erscheinung getreten sind. Für die Diskussionskultur leider verloren und schade.

Ich kann mit solchen Beiträgen nichts anfangen.
Still lesen und laut meckern ist auch keine Diskussionskultur!
 

kurt

Well-Known Member
Hallo Emrah,

uruguayensis":3or6vtnr schrieb:
Hallo Kurt, ok dort wo nur die Gerippen zu sehen sind. Da bin ich auch auf dem ersten Blick zu K Mangel gekommen:
hmm, sieht nach Unklarheiten aus = (Bild/ untere 2 unter dem Pfeil), oder? :?

Habe mal selber auf dem Bild die gemeinten Stellen mit roten Pfeil markiert, ist deutlicher.
Bei mir sind die Flecken ähnlich, die Farbe ist aber blassgrün und die bleiben so.
 

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omega

Well-Known Member
Hi,

wie alt ist denn dieser Hypancistrus, Dein L236? Laut https://www.welse.net/SEITEN/l_270.htm gehen die auch an Anubien:
"Wie oben bereits erwähnt, gehört der L270 in die Gattung Hypancistrus. Erkennbar ist es unter anderem an der Bezahnung dieser Loricariiden. Die Welse haben nur wenige Zähne mit zwei Spitzen. Diese Art der Bezahnung ist für das Abweiden von Aufwuchs ungeeignet. Gemäß Ingo Seidel sind die Welse der Gattung Hypancistrus Allesfresser (Omnivor). Durch Beobachtung verschiedener Welsfreunde und Züchter kann man mittlerweile sagen, dass Hypancistren als junge Tiere viel Grünfutter zu sich nehmen. Sie machen auch vor Aquarienpflanzen nicht halt, und können aufgrund ihrer Zahnstruktur auch hartblättrige Pflanzen, z.B. Anubias schädigen. "

Grüße, Markus
 
Hallo Kurt, wenn die Flecken bei Dir anfangs hellgrün bleiben und du definitiv mechanische Beschädigung ausließt und es nicht sofort zu toten Geweben kommt, kann es eventuell Magnesiummangel sein. Beim enthärten des Wasser kann so was passieren das der Mg im Leitungswasser reduziert wird. Bei Osmose Wasser verwende ich z. B. immer Mg dazu, beim verschneiden. Bei unseren Leitungswasser z. B. ist Calcium 5 mal so hoch wie Magnesium, KH 4, Gh5. Wenn ich nur Leitungswasser verwende Dünge ich mit Magnesium Nitrat Salz und komme gerade zu Ca: Mg Verhältnis 3:1. Beim entsalzen kann eventuell je nach Leitungswasser Magnesium nur noch zu wenig vorhanden sein.
Bei Ihm ist alles drin Mangelerscheinungen auch , er schreibt ja auch das er gerne mal Wasserwechsel und Düngung vernachlässigt, daher verstehe ich auch nicht wieso Mangelerscheinungen ausgeschlossen werden. MfG Emrah
 
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