LED Beleuchtung für Vision 180

Scheich

New Member
Hallo Flowgrower,

Da man mit der Serienbeleuchtung von 50W T8 auf 180 Liter recht schnell an Grenzen mit den Pflanzen kommt musste eine neue her. Da ich Technisch recht begabt bin und gern selber bastle musste es ein LED- Eigenbau werden.
Mittlerweile ist das ganze erfolgreich abgeschlossen, deshalb möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen.

Der Korpus ist komplett aus Aluminium um eine optimale Kühlung zu erreichen und Schwarz matt Pulverbeschichtet.

L- Profil 80x80x5 und Aufbau um Plexiplatte einzuschieben

Die LEDs sind:
-24x CREE XM-L U2 @1000mA (416LM laut Datenblatt, also zusammen 9984Lumen aus ca. 70Watt)
-4x 10W RGB für Sonnenauf/untergang und Mondlicht. Sind in der Hauptzeit aus.
Als Spritzschutz ist eine 3mm starke Plexi-Platte in der Unterseite eingeschoben.

Steuerungsplatine: Bausatz BlueTWILED von Coolhardware. 12 Kanäle, per Bluetooth- Software programmier und dimmbar. 2 Kanäle hab ich noch frei.

Kühlung: 2x 140mm Silentwings2 Lüfter.
Ist eigentlich zu viel des guten aber ich habe die nur mit Minimaldrehzahl laufen, so sind die nicht zu hören.
Das ganze wird dabei nichtmal Handwarm.

Der Bau hat problemlos geklappt und die Helligkeit ist enorm! Habe die weißen LED max auf 85% und das ist noch sehr hell.
Kommt auf den Fotos irgendwie recht dunkel, wohl durch die Belichtung.
Die Sonnenauf- und untergänge mit den RGB- Farben sind der hit, auch das Mondlicht mit blau und nem tick grün kommt viel natürlicher als rein blau.

Bin mit dem ganzen vollkommen zufrieden und würde es jederzeit wieder machen, zwar nicht ganz billig und dauert ne weile aber so sind Hobbys halt :D

So das wars erstmal von mir. Würde mich über Komentare/Fragen freuen.

:grow:
Gruß Alex
 

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Zeltinger70

Active Member
Hi Scheich,

äußerst gelungen, der Korpus ist absolut klasse, würde auch auf mein AQ passen. :wink:

Gut gefällt mir auch wie aufgeräumt die Verkabelung ist, habe ich nicht so hinbekommen.
Ich habe ebenfalls vor paar Tagen die BlueTWILED-LED-Beleuchtung in Betrieb genommen.


Code:
Die Sonnenauf- und untergänge mit den RGB- Farben sind der hit, auch das Mondlicht mit blau und nem tick grün kommt viel natürlicher als rein blau.

Begeistert mich ebenfalls, absolut klasse. Finde die Platine ist absolut Ihr Geld wert, nun muss sie nur paar Jährchen halten. *g*

Code:
Hmm die Resonanz hält sich ja in grenzen

Stimmt ist in meinem Threat ebenso, denke es liegt daran wie gut wir alles erklärt haben. :wink:
Außerdem gibts denke ich schon einiges an Infos im Netz über BlueTWILED und LEDs.

Gruß Wolfgang
 

omega

Well-Known Member
Hi Alex,

Scheich":hl85iu19 schrieb:
Hmm die Resonanz hält sich ja in grenzen :pfeifen:
ich hab' auch schon überlegt, meine 12klm (2x70W Philips Mastercolor CDM 942) auf LED umzustellen. Aber die Kosten übersteigen jeden Nutzen:
- CRI 90+ in LED ist zu teuer
- mit Linsen für großen Abstand Wasseroberfläche-Leuchte (>20cm) noch teurer (möchte mein Aq. wie bisher offen betreiben)
- keine Amortisiereung durch Stromersparnis: CRI 90+ LEDs haben keine signifikant bessere Lichtausbeute als Keramikbrenner (ca. 81lm/W Systemleistung bei 70W, 90lm/W bei 150W).

Mit einem CRI <90 gebe ich mich nicht mehr zufrieden. Das habe ich alles schon durch.

Grüße, Markus
 

robat1

Member
Hallo Markus,

ja um damit Geld zu sparen lohnt sich das höchstens wenn man noch garkeine Leuchte hat, aber nicht wenn man eine funktionierende ersetzen will. Und vom ersten Tag an was sparen geht nur wenn man mit LEDs was eigenes baut, aber alternativ eine gute Fertigleuchte gekauft hätte die ja einen stolzen Preis hätte.
Energiesparen tut man dabei aber auf alle Fälle und das ja zumindest ein Vorteil für die Umwelt ;-)

- keine Amortisiereung durch Stromersparnis: CRI 90+ LEDs haben keine signifikant bessere Lichtausbeute als Keramikbrenner (ca. 81lm/W Systemleistung bei 70W, 90lm/W bei 150W).
Ja und davon landen aber genau wie bei LSR nur 70% im Becken also 56,7lm und 63lm.

Das mit dem CRI-Wert kann man auch umgehen in dem man die Lichtfarben der LEDs mischt. Deine 12.000K z.B. mit 2700K.

Scheich hat geschrieben:Hmm die Resonanz hält sich ja in grenzen :pfeifen:
man kann halt nicht immer auf alles antworten, auch wenn es wirklich gut geworden ist.
Saubere Arbeit!!!

Nur für Nachahmer die davon noch keine Ahnung haben ist der Bericht leider trotz aller Mühe noch zu ungenau.

Interessant für Nachahmer wäre ein Schritt für Schritt Bericht mit vielen Bildern und Links zu den gekauften Teilen und der noch etwas mehr Erklärung warum du das so und nicht anders gemacht hast und nicht andere Bauteile verwendet hast.
Dann melden sich vermutlich mehr Leute die sowas auch gerne bauen würden, es sich aber nicht zutrauen.

Robert
 

omega

Well-Known Member
Hallo Robert,

robat1":21d553f9 schrieb:
- keine Amortisiereung durch Stromersparnis: CRI 90+ LEDs haben keine signifikant bessere Lichtausbeute als Keramikbrenner (ca. 81lm/W Systemleistung bei 70W, 90lm/W bei 150W).
Ja und davon landen aber genau wie bei LSR nur 70% im Becken also 56,7lm und 63lm.
das Licht einer 125° abstrahlenden LED gelangt auch nicht vollständig ins Wasser. Ab gut 48° tritt an der Wasseroberfläche Totalreflektion ein. Sieht man sich die relative Lichtstärkeverteilung einer 125° LED an, z.B. einer Cree XM-L, schneidet rechts und links der 48° die Kurve ab und schätzt den so abgeschnittenen Flächeninhalt unter der Kurve gegenüber dem verbleibenden Flächeninhalt ab, bleiben vielleicht auch nur 70-80% übrig.
Man bräuchte also Linsen für die LED, um das Licht zu bündeln, um Totalreflektion zu vermeiden. Eine Linse selbst aber verursacht auch wieder Verluste (>10%).

Reflektoren für HQI erreichen 85-91% Effizienz. Einen so hocheffizienten Reflektor habe ich aber wohl eher nicht.

Grüße, Markus
 

robat1

Member
Hallo Markus,

das Licht einer 125° abstrahlenden LED gelangt auch nicht vollständig ins Wasser. Ab gut 48° tritt an der Wasseroberfläche Totalreflektion ein. Sieht man sich die relative Lichtstärkeverteilung einer 125° LED an, z.B. einer Cree XM-L, schneidet rechts und links der 48° die Kurve ab und schätzt den so abgeschnittenen Flächeninhalt unter der Kurve gegenüber dem verbleibenden Flächeninhalt ab, bleiben vielleicht auch nur 70-80% übrig.
Ja stimmt, wenn man eine LED ganz simpel an die Wand hält und parallel zu dieser leuchten lässt kann man sehen, dass die LED ihr Licht nicht gleichmäßig über die 125° bzw. in Wirklichkeit 180° verteilt.

Die Leuchtkraft ist in einem Kegel von sagen wir mal 90° (45° links + 45° rechtes) sehr viel stärker als in den Randbereichen. (Ohne Linse).
Ich hab trotzdem 60% Linearlinsen von SimLED.de vor den dazu passenden Schienen, was den Effekt nochmal verstärkt.

Ich halte mich aber bei solchen Diskusionen immer an das was Robert M.-H. an Messungen macht und der hatte keine Linsen davor als er auf ca. 90% Wirkungsgrad der LEDs (ab Leuchtschicht bis ins Becken) kam. (Die Totalreflekton hat er ohne Wasser höchstwahrscheinlich auch nicht berücksichtigt.
Und kann sein dass er bei den HQIs nicht die aller besten Hightech-Reflektiren verwendet hat, aber laut seiner Aussage (wenn ich mich Recht erinnere) war das Ergebnis der HQI inkl Reflektoren nicht besser als bei LSR mit Reflektoren die auch nur ca. 70% des Lichts ins Becken Befördert.

Die Oberflächenreflektion spielt aber eigentlich keine Rolle, denn von der der Oberflächenreflektion sind deine HQI ebensowenig ausgenommen wie LSR und LEDs, das kann man somit aus der Gleichung schon mal wegstreichen, obwohl das von Haus aus zielgerichtete Licht der LEDs weniger davon betroffen ist als das Streulicht anderer Leuchtmittel.

Ist ja auch egal.
Ob du nun HQI oder LSR mit LEDs vergleichst, bei selber Lumenangabe wird das Becken mit LEDs immer deutlich heller sein als mit den Konkurrenten, egal wo oder wodurch die Verluste der anderen nun wirklich entstehen.
Wenn ich dann noch davon ausgehe, daß ich LEDs mit 110-150lm/W verwende im Vergleich zu 90lm/W bei HQI und den besten LSR dann sind im Durchschnitt nochmals ca. 25% an Leistungsaufnahme gespart.

Bis sich das über den Strompreis auszahlt dauert trotzdem Jahre, außer, wie schon geschrieben, man Baut eine LED-Leuchte an Stelle einer ansonsten neu gekauften T5- od HQI-Fertigleuchte, die dann auch nicht billiger kommt als der LED-Eigenbau.

Robert
 

Scheich

New Member
Hallo

Nur für Nachahmer die davon noch keine Ahnung haben ist der Bericht leider trotz aller Mühe noch zu ungenau.

Der Bericht war auch nicht in erster Linie als Bauanleitung gedacht sondern auch um von Leuten die von der Materie Ahnung haben (so wie du :) ) ein Feedback zu bekommen. Ist ja eventuell nicht die letzte Lampe die ich bauen werde, da sind so Sachen wie die das mit dem CRI schon interessant.
Und falls jemand vor hat etwas ähnliches zu bauen und etwas genauer wissen will, ich bin ja da und habe auch noch einige mehr Fotos vom Bau.

Bis sich das über den Strompreis auszahlt dauert trotzdem Jahre, außer, wie schon geschrieben, man Baut eine LED-Leuchte an Stelle einer ansonsten neu gekauften T5- od HQI-Fertigleuchte, die dann auch nicht billiger kommt als der LED-Eigenbau.

Genau das war der Grund für mich das zu basteln. Dabei hatte ich natürlich vor eine möglichst hohe Effizienz zu erreichen. Deshalb auch die XM-L U2 mit nur 1000mA. Die sollte dann irgendwo um die 140-150 lm pro Watt liegen.

Mit einem CRI <90 gebe ich mich nicht mehr zufrieden. Das habe ich alles schon durch

Hab ehrlich gesagt von CRI nicht wirklich die große Ahnung, nur das das wohl die Farbwiedergabe ist.
Rein subjektiv kann ich jetzt keinen großen unterschied zwischen meinem Becken mit 865er LL und den LEDs feststellen, ich weiß aber auch nicht welchen CRI die 865er haben.

Das mit dem CRI-Wert kann man auch umgehen in dem man die Lichtfarben der LEDs mischt. Deine 12.000K z.B. mit 2700K.

Was das ganze durch die 2700K LEDs wieder uneffektiver machen würde oder?

Gruß Alex
 

omega

Well-Known Member
Hallo Robert,

robat1":240xgufe schrieb:
Ja stimmt, wenn man eine LED ganz simpel an die Wand hält und parallel zu dieser leuchten lässt kann man sehen, dass die LED ihr Licht nicht gleichmäßig über die 125° bzw. in Wirklichkeit 180° verteilt.

Die Leuchtkraft ist in einem Kegel von sagen wir mal 90° (45° links + 45° rechtes) sehr viel stärker als in den Randbereichen. (Ohne Linse).
bei 50° liegen linsenlose LEDs bei 60-70% (Nichia NS6W183A-E, NSBWL110-E) der Leuchtkraft, mit Linse (Cree XP-G R5) bei ca. 75%. Dieses Licht ist verloren.
Ich hab' hier ein Beispiel für Verluste durch starke Reflektion an der Wasseroberfläche gefunden:
- download/file.php?id=39923&mode=view/IMAG1186-2.jpg
Sowas hab' ich bei meinen HQI-Strahlern nicht.

Ich hab trotzdem 60% Linearlinsen von SimLED.de vor den dazu passenden Schienen, was den Effekt nochmal verstärkt.
Und hier ein Beispiel dafür, daß trotz Linearlinsen eine Menge Licht am Aquarium vorbeistrahlt (ist von Dir):
- download/file.php?id=41453&mode=view/_A289494.jpg
Sowas hab' ich bei meinen HQI-Strahlern auch nicht. Bei denen entstehen die Verluste eher durch Abschattung und bei der Reflektion am Alureflektor, aber nicht durch Totalreflektion an der Wasseroberfläche (dafür ist der Lichtkegel viel zu eng) und nicht durch Vorbeistrahlen am Aquarium (bei Roberts Aquarium z.B. dagegen schon).

Und kann sein dass er bei den HQIs nicht die aller besten Hightech-Reflektiren verwendet hat, aber laut seiner Aussage (wenn ich mich Recht erinnere) war das Ergebnis der HQI inkl Reflektoren nicht besser als bei LSR mit Reflektoren die auch nur ca. 70% des Lichts ins Becken Befördert.
Roberts HQI-Leuchten hängen höher als meine und strahlen am Aq. vorbei, was bei mir nicht der Fall ist. Klar, daß bei einer größer beleuchteten Fläche die Beleuchtungsstärke abnimmt.
Hast Du einen Link zu Roberts Messungen?

Die Oberflächenreflektion spielt aber eigentlich keine Rolle, denn von der der Oberflächenreflektion sind deine HQI ebensowenig ausgenommen wie LSR und LEDs, das kann man somit aus der Gleichung schon mal wegstreichen, obwohl das von Haus aus zielgerichtete Licht der LEDs weniger davon betroffen ist als das Streulicht anderer Leuchtmittel.
Das sehe ich nach wie vor etwas anders, will das jetzt aber nicht zu sehr in die Breite treten. Ich bin mit meiner HQI-Beleuchtung ja zufrieden, und andere mit ihrer Beleuchtung.

Grüße, Markus
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Hallo,

omega":1wz03ik2 schrieb:
Bei denen entstehen die Verluste eher durch Abschattung und bei der Reflektion am Alureflektor, aber nicht durch Totalreflektion an der Wasseroberfläche (dafür ist der Lichtkegel viel zu eng) und nicht durch Vorbeistrahlen am Aquarium (bei Roberts Aquarium z.B. dagegen schon).
Beim Übergang vom optisch dünneren (Luft) ins optisch dichtere Medium (Wasser) gibt es keine Totalreflektion, die tritt nur in umgekehrter Richtung auf. Hier eine Grafik, die die Reflektionsverluste in Abhängigkeit vom Einfallswinkel darstellt.

Roberts HQI-Leuchten hängen höher als meine und strahlen am Aq. vorbei, was bei mir nicht der Fall ist.
An den Aquarienrändern erzeugen die HQI-Strahler nur noch 3000 Lux oder weniger, das ist weniger als ein Zehntel der Maximalbeleuchtungsstärke im Zentrum des Lichtkegels. Darauf kann ich gerne verzichten.

Hast Du einen Link zu Roberts Messungen?
Eigene Messungen gibt's dazu auch keine, nur Angaben aus den Herstellerdatenblättern. Die starke Wärmestrahlung der Halogen-Metalldampflampen bereitet den Reflektorkonstrukteuren große Kopfschmerzen. Halogen-Metalldampfstrahler kommen in der Regel nicht über 60 % Betriebswirkungsgrad hinaus. Hier ein Beispiel von Thorn, ein durchaus renommierter Hersteller, dem man nicht nachsagen kann, er verstehe sein Handwerk nicht.

Viele Grüße
Robert
 

robat1

Member
Hallo Markus,

das Problem ist, dass man oft nur sieht, was man sehen will.
Mit etwas guten Willen, es anders zu betrachten kommt man auf andere Ergebnisse.

bei 50° liegen linsenlose LEDs bei 60-70% (Nichia NS6W183A-E, NSBWL110-E) der Leuchtkraft, mit Linse (Cree XP-G R5) bei ca. 75%. Dieses Licht ist verloren.
Nein natürlich ist das nicht alles verloren außer die Lampe hängt viel höher über dem Becken als bei dir.
Wenn sie tief hängt, dann landet auch der Rest im Becken.
Es ist eben nur eine Frage des Höhenabstands zum Becken wie viel von dem Licht außerhalb der 50° zusätzlich im Bechen landen.

Was du selbst ein paar Zeilen tiefer dazu schreibst ;-)
Roberts HQI-Leuchten hängen höher als meine und strahlen am Aq. vorbei, was bei mir nicht der Fall ist. Klar, daß bei einer größer beleuchteten Fläche die Beleuchtungsstärke abnimmt.
Eben und eine LED strahlt bei geringerem Abstand auch nicht vorbei.

Außerdem möchte ich erst ein Bild sehen wo eine HQI mit Refektor parallel zu einer Wand den Lichtkegel abbildet, dann reden wir nochmal darüber wie viel so ein Reflektor nach unten und zur Seite schickt.

Abgesehen davon wenn dem einen Leuchtmittel ein kostspieliger Reflektor zugestanden wird dann kannst du das andere nicht nackig dagegen antreten lassen und wenn de LED einen solchen Reflektor hätte dann ................ können wir uns alles weitere sparen.
Ich sag trotzdem dass die LED besser ist, denn das Streulicht der HQI mal ignorierend ist es ja sogar ein Nachteil wenn der Kegel zu schmal ist, weil das Becken einfach nicht vernünftig ausgeleuchtet wird.
Darum muß ja Rober seine früheren Leuchten so hoch aufhängen, wo es auf dem Bild an der Decke fast ebenso hell ist als im Becken. Effektiv kann sowas nicht sein.

Und hier ein Beispiel dafür, daß trotz Linearlinsen eine Menge Licht am Aquarium vorbeistrahlt (ist von Dir):
- download/file.php?id=41453&mode=view/_A289494.jpg
Wo bitte auf dem Bild strahlt "EINE MENGE" an meinem Becken vorbei?
Da landen trotz ordentlich Abstand zum Becken locker 90% im Becken.

Aber ich will nicht mit dir Streiten, es muss nicht jeder die selbe Meinung haben und wenn du damit argumentiert hättest dass die HQI Rot viel schöner wiedergeben kann hätte ich dir sofort Recht geben.
Ok dann hätte ich mit 6000h Betriebszeit zu 50.000h gegenargumentiert, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Robert
 

omega

Well-Known Member
Hallo Robert,

Wuestenrose":3v12qo9t schrieb:
Beim Übergang vom optisch dünneren (Luft) ins optisch dichtere Medium (Wasser) gibt es keine Totalreflektion, die tritt nur in umgekehrter Richtung auf.
danke, hatte ich anders verstanden. Dann sind meine Überlegungen falsch.

An den Aquarienrändern erzeugen die HQI-Strahler nur noch 3000 Lux oder weniger, das ist weniger als ein Zehntel der Maximalbeleuchtungsstärke im Zentrum des Lichtkegels. Darauf kann ich gerne verzichten.
Ok, und ich dachte dazu auch noch bei den vermeindlichen Messungen an einen größeren Abstand und deshalb geringere gemessene Beleuchtungsstärke an verschiedenen Messpunkten (und Integration etc.). Aber ein größerer Abstand ergibt ja eine größere beleuchtete Fläche und damit dasselbe Ergebnis.

Eigene Messungen gibt's dazu auch keine, nur Angaben aus den Herstellerdatenblättern. Die starke Wärmestrahlung der Halogen-Metalldampflampen bereitet den Reflektorkonstrukteuren große Kopfschmerzen. Halogen-Metalldampfstrahler kommen in der Regel nicht über 60 % Betriebswirkungsgrad hinaus. Hier ein Beispiel von Thorn, ein durchaus renommierter Hersteller, dem man nicht nachsagen kann, er verstehe sein Handwerk nicht.
Es gibt durchaus HQI-Leuchten mit einem höheren Betriebswirkungsgrad als 60%:
- 72%: Osram KIT DOWNLIGHT HQI-TS EXCELLENCE (auch die Rechteckigen)
- 84-87%: SiCOMPACT® R3 MAXI, für's Aq. Zuhause aber eher uninteressant

Um die 70% werden die Baustrahler dann wohl auch haben. Dann bin ich überzeugt: 90% Leuchtenbetriebswirkungsgrad bei nackten LEDs, ca. 70% bei HQI-Strahlern. Was davon im Wasser eines Aquariums ankommt, hängt dann noch davon ab, wieviel vom Licht am Aquarium vorbei strahlt, das eine oder andere an Reflektion und Verluste durch Linsen.

Grüße, Markus
 

omega

Well-Known Member
Hallo Robert (robat1),

robat1":13kn6jex schrieb:
das Problem ist, dass man oft nur sieht, was man sehen will.
ja, das geht jetzt aber nicht nur mir so. :smile:

bei 50° liegen linsenlose LEDs bei 60-70% (Nichia NS6W183A-E, NSBWL110-E) der Leuchtkraft, mit Linse (Cree XP-G R5) bei ca. 75%. Dieses Licht ist verloren.
Nein natürlich ist das nicht alles verloren außer die Lampe hängt viel höher über dem Becken als bei dir.
Wenn sie tief hängt, dann landet auch der Rest im Becken.
Es ist eben nur eine Frage des Höhenabstands zum Becken wie viel von dem Licht außerhalb der 50° zusätzlich im Bechen landen.
Ja, nach Roberts Hinweis bzgl. der von mir falsch verstandenen Totalreflektion sehe ich's ein.

Abgesehen davon wenn dem einen Leuchtmittel ein kostspieliger Reflektor zugestanden wird dann kannst du das andere nicht nackig dagegen antreten lassen und wenn de LED einen solchen Reflektor hätte dann ................ können wir uns alles weitere sparen.
Eine heutige LED braucht ja gar keinen Reflektor. Sie erreicht ihren Leuchtenbetriebswirkungsgrad mit 90% auch ohne. Ich hab' mit Totalreflektion argumentiert, die ja gar nicht zutrifft.

Ich sag trotzdem dass die LED besser ist, denn das Streulicht der HQI mal ignorierend ist es ja sogar ein Nachteil wenn der Kegel zu schmal ist, weil das Becken einfach nicht vernünftig ausgeleuchtet wird.
Ack.

Und hier ein Beispiel dafür, daß trotz Linearlinsen eine Menge Licht am Aquarium vorbeistrahlt (ist von Dir):
- download/file.php?id=41453&mode=view/_A289494.jpg
Wo bitte auf dem Bild strahlt "EINE MENGE" an meinem Becken vorbei?
Da landen trotz ordentlich Abstand zum Becken locker 90% im Becken.
Also ich seh' am rechten Aq. viel Licht an der Wand und vorne vorbeistrahlen. Und die Linearlinse schluckt locker 10%.

Aber ich will nicht mit dir Streiten, es muss nicht jeder die selbe Meinung haben und wenn du damit argumentiert hättest dass die HQI Rot viel schöner wiedergeben kann hätte ich dir sofort Recht geben.
Ich seh' jetzt gar nicht mehr viel anders als Du.
Außer:
Ok dann hätte ich mit 6000h Betriebszeit zu 50.000h gegenargumentiert, aber das ist wieder ein anderes Thema.
Die CDMs und HCIs schaffen am EVG 15000h (B50). EVGs hab' ich hier.
Die 50.000h (bzw. 60.500) wurden laut Cree bei <45% rel. Luftfeuchte für XP-Gs ermittelt (XM-Ls und XP-Es liegen bei 36.000-42.000h). Über'm Aquarium sieht das mit der Lebensdauer vermutlich etwas anders aus.

Grüße, Markus
 

robat1

Member
Hallo Marcus,

Die CDMs und HCIs schaffen am EVG 15000h (B50). EVGs hab' ich hier.
ja das hat mit der Nik auch schon geschrieben und ist ok.

Die 50.000h (bzw. 60.500) wurden laut Cree bei <45% rel. Luftfeuchte für XP-Gs ermittelt (XM-Ls und XP-Es liegen bei 36.000-42.000h). Über'm Aquarium sieht das mit der Lebensdauer vermutlich etwas anders aus.

Wer weis ?
Recht viel Feuchter ist es über meinem Becken in unseren viel zu trockenen Räumen aber auch nicht.
Das stellt man sich nur immer so vor, weil es unter einer geschlossenen Abdeckung richtig dampft.
Ich hab 20cm Abstand zum Wasser des offenen Beckens da müßte man mal messen wie viel feuchter es dort ist im Vergleich zur Raumluft.

Aber bei der rasanten Weiterentwicklung der LEDs und dem Preisverfall werde ich die LEDs über dem Becken vermutlich eh schon aus Neugierde nach 5 Jahren gegen neue, leistungsstärkere (in geringerer Stückzahl) tauschen und die alten vielleicht im Schrank oder sonst wo verbauen wo es dann wirklich trocken zugeht.

Robert
 
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