gedanken zum leitwert

moin

ich habe nun zum ersten mal mein leitfähigkeitsmesser ausprobiert und beim wasserwechsel mir mal so meine gedanken gemacht.

folgendes habe ich gemessen bzw mir überlegt.

mein ve wasser hat einen leitwert von 18 µs
nach dem aufhärten mit drak mineralsalz auf kh 2 hat es ca 70 µs
bevor es ins becken kahm, hab ich es mit micro und makro basics auf gedüngt, dann kahm ich auf einen LW von 120 µs

normalerweise würde ich auf kh5 aufhärten und etwas höher die beiden dünger dosieren, was aber für die überlegung uninteressant ist.
bei aufhärtung auf kh 5 und entsrechende düngerdosierung würde ich dann auf einen höheren leitwert kommen, angenommen 300 µs!!!

dieses wasser wäre dann ja äußerst optimal für mein aq.

was bedeutet das nun. kann man sich dann darauf verlassen, das solange dieser leitwert NICHT (bei gleichbleibender KH) unterschritten wird, ist eine lückenlose grundnährstoffversorung gewährleistet ist.
 

Roger

Active Member
Hallo Dennis!

was bedeutet das nun. kann man sich dann darauf verlassen, das solange dieser leitwert NICHT (bei gleichbleibender KH) unterschritten wird, ist eine lückenlose grundnährstoffversorung gewährleistet ist.
Leider kann man alleine aufgrund des Leitwertes keine Rückschlüsse auf die grundsätzlich erforderliche Nährstoffversorgung gewinnen. Dazu sind die jeweiligen Einzeltests wie gewohnt notwendig.
Aber wenn Du jetzt z. B. feste Nährstoffwerte wie Fe=0,1, NO3=10 usw. einstellst, wirst Du nach einiger Zeit eine Leitwertverschiebung feststellen, welche dann einen Rückschluß auf die Anreicherung anderer, nicht messbarer Stoffe wie Sulfat, Chlorid usw. ermöglicht.

mein ve wasser hat einen leitwert von 18 µs
Spielt zwar jetzt keine große Rolle, aber bei mir kommt das Wasser immer mit 0-max.5 µS aus den Säulen. :?:
 
moin roger

Leider kann man alleine aufgrund des Leitwertes keine Rückschlüsse auf die grundsätzlich erforderliche Nährstoffversorgung gewinnen

schade, ich habs mit dem messen nicht so :oops:

aber bei mir kommt das Wasser immer mit 0-max.5 µS aus den Säulen

ich hab mal spassenshalber das messgerät neu in die eichlösung gehalten, da zeigte es schon 12µs zu viel an. demzufolge hätte das wasser auch einen leitwert von 18-12 =5.

spielt es ein rolle, wie schnell das wasser durch die röhren gedrückt wird. meine 80 liter hab ich in etwas 30 minuten - ist das zu schnell???

gruß Dennis
 

Roger

Active Member
Hallo Dennis,

spielt es ein rolle, wie schnell das wasser durch die röhren gedrückt wird. meine 80 liter hab ich in etwas 30 minuten - ist das zu schnell???
bestimmt wird die Verweildauer des Wassers in den Säulen auf das Ergebniss eine Auswirkung haben. Hatte irgendwo mal gelesen, das eine Durchflussrate von 1 Liter pro Minute optimal sein soll und ich richte mich danach.
 

kurt

Well-Known Member
Hallo zusammen,

fischfütterer":2f51b9op schrieb:
was bedeutet das nun. kann man sich dann darauf verlassen, das solange dieser leitwert NICHT (bei gleichbleibender KH) unterschritten wird, ist eine lückenlose grundnährstoffversorung gewährleistet ist.

Mit der Leitfähigkeit kann man die Tendenz des Aquarienmilieus erkennen, die sich durch Mineralisierung verändert (Fütterung usw.) und so den Zeitpunkt erkennen, um einzugreifen (Wasserwechsel). Die gleichbleibende Leitfähigkeit ist eine gute Basis für ein stabiles und algenfreies Becken. Im Forum lesen oder Bücher von Krause oder Hückstedt sind da sehr hilfreich. :wink:
Mit einer Vollentsalzungsanlage kommt man normalerweise unter 5 µS/cm.
Aufhärten mit Drak/Duradrakon auf KH 2 reicht aus, zusätzlich sind Mikro und Makro auf Werte wie im Nährstoffrechner angegeben einzustellen, der passende PH-Wert von 6,5 ist so auch gut zu halten. Für Pflanzen und Fische (Bandbreite)ist das ein sehr guter Kompromiss.

Roger":2f51b9op schrieb:
bestimmt wird die Verweildauer des Wassers in den Säulen auf das Ergebniss eine Auswirkung haben.
Ja.
Die Durchflussgeschwindigkeit spielt eine große Rolle, deswegen haben die Säulen auch einen im Verhältnis zur Höhe kleinen Durchmesser (Verweildauer-Weg).
 
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