Eine nachhaltige Alternative zu Plastik für die Aquaristik?

EchinodorusFan

New Member
Ich wollte mal einen Gedanken zum Aquaristik-Hobby teilen. Findet ihr, dass wir zu viel Plastik verwenden? Ich finde, dass ein Teil davon, insbesondere die schwarzen Plastiktöpfe, in denen Wasserpflanzen verkauft werden, ziemlich unnötig ist.

Tropica hat vor Kurzem einen Clip als Alternative zu Steinwolle und Plastiktöpfen eingeführt. Mich würde allerdings noch interessieren, wie die Pflanzen selbst verpackt werden.

ADA verwendet ein kleines Stück Schwamm, um die Wurzeln zusammenzuhalten. Die Pflanzen werden aber trotzdem in einer kegelförmigen Plastikverpackung angeboten. Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob das im Hinblick auf Plastikmüll tatsächlich eine bessere Alternative ist.

Und dann gibt es noch In-vitro-Pflanzen, bei denen ebenfalls Plastikmüll entsteht – insbesondere, wenn die Pflanzen nicht verkauft werden. Ich frage mich, ob sich diese Behälter wiederverwenden oder recyceln lassen, selbst wenn die Pflanzen darin nicht mehr verkauft werden können.

Vielleicht wäre eine gute, plastikfreie Alternative zu Tropicas Clip ein passgenau zugeschnittenes Stück Kokosfaser, das die Wurzeln an Ort und Stelle hält. Und für die Verpackung wären Kunststoffe auf pflanzlicher oder biologischer Basis doch auch eine gute Lösung, oder?
 
Oben