DIY LED für 700 Liter

Mahlzeit…

Ich bin hier ehrlich gesgat sehr überrascht, wie schlecht die Effizizienz der farbigen LEDs ist.

Kommt, wie immer, drauf an. Bei türkis, grün, gelb und orange hast du recht, sofern es keine PC-LEDs sind, sondern den Chip direkt die entsprechende Wellenlänge erzeugen lassen. Bei den LEDs- für den Grow-Bereich hast du unrecht. Im Gegenteil erreichen moderne Deep Blue (450 nm) und Hyper Red (660 nm) LEDs inzwischen elektrische Wirkungsgrade (Strahlungsleistung zu aufgenommener elektrischer Leistung) von 80 %(!!!). Davon hat man vor ein paar Jahren noch nicht mal zu träumen gewagt… Zum Vergleich: die besten weißen LEDs kratzen derzeit (von unten) an den 70 %.


Viele Grüße
Robert
 
Hallo zusammen,

dann werde ich mir wohl auch mal noch einen ESP32 zulegen und testen. :)

Für die genrelle Beleuchtung sind auch nur die weißen LEDs vorgesehen. Mein Ziel ist aber troztdem möglichst hohe Effizienz zu erreichen. Auch weil der Kühlkörper und damit die Lampe kompakter ausfallen kann.

Aktuell habe ich folgende RGBs verbaut Rot / Grün / Blau
geplant habe ich folgende: Rot / Grün / Blau

Ich muss gestehen, dass ich jetzt quasi rein auf die lm/W Angaben geschaut habe. Aber ich lasse mich ja gerne aufschlauen. Wie kann ich den den Wirkungsgrad von Farbigen LEDs besser bewerten? Teilweise stheth der Wirkungsgrad dabei aber nicht immer. Ich werde heute Abend nochmal ein wenig sehen, was es es noch so für dioden für mich gibt :)

Grüße

Johannes
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
Und der hat Hardware verbaut, der automatisches Faden erlaubt.
schon ein Arduino Mega 2560 (16MHz) hat ausreichend Leistung, den Fading-Level 50x pro Sekunde per Exponentialfunktion zu ermitteln, ihn dabei mit der Dimmstufe meiner 21 COBs individuell zu verrechnen und jeweils als PWM-Level zu setzen. Das erfolgt alles in Gleitpunktarithmetik. Tricks wie vorberechnete und gespeicherte Tabellen oder Integerarithmetik braucht es nicht.

Beim ESP32 muß man sich wohl arg verrenken (Liste mit bis zu 16 ledc_fade_param_config_t-Blöcken), um einen gammakorrigierten Fade mit dem linear arbeitenden Hardware-Fader hinzubekommen, wenn ich das richtig recherchiert habe.

Grüße, Markus
 
'N Abend...

Teilweise stheth der Wirkungsgrad dabei aber nicht immer.

Bei den Grow-LEDs steht der Strahlungsfluß üblicherweise im Datenblatt, der geteilt durch (Nennspannung × Nennstrom) × 100 ergibt den Wirkungsgrad in Prozent. Bei LEDs, deren Strahlungsfluß nicht im Datenblatt steht, kann man diesen aus Lichtstrom und Spektrum errechnen. Ist nur beim ersten Mal etwas aufwendiger. Ich habe das halb-automatisiert und mittlerweile die Strahlungsdaten von 135 LEDs gesammelt.

Viele Grüße
Robert
 
Hi Markus,

jawoll, gamma-korrigiert ist ohne CPU nicht so wirklich drin. Da taugt die Hardware einfach nicht :D
Die H2 Variante hat dann abschnittsweise-linearisierende Hardware. Das sind die von dir erwähnten 16 Einträge.

Schöne Grüße
Kevin
 
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