Dennerle E15 Tabletten lösen sich nicht auf. Eisenmangel?

partysafari05

New Member
Hallo
Ich bin frisch dem Forum zugestoßen, da ich ein paar Fragen bezüglich der Pflege meiner Aquariumpflanzen habe.

Vor gut einer Woche habe ich mir ein neus Becken (112l) eingerichtet.

Gepflanzt habe ich zur Zeit: Cabomba caroliniana, Bacopa caroliniana, Cryptocoryne nevillii, Echinodorus bleheri und Glossostigma elatinoides.

Als Beleuchtung verwende ich zwei T5 Röhren (24Watt, 6000 und 4000 Kelvin). Dazu eine Co2 Anlage und als Bodengrunddünger den Nährboden von Dennerle.

Düngen tue ich zur Zeit mit E15 Eisentabletten von Dennerle (1 Tablette in 2 Wochen) und V30 von Dennerle (1 Pumpenhub pro Woche). Durch Zugabe von Osmosewasser habe ich meinen pH Wert auf 7,2 gesenkt.

Mit dem Anwachsen und der Entwicklung der Pflanzen bin ich zum jetzigen Zeitpunkt relativ zufrieden.

Vor allem die Glossostigma elatinoides, die, so wie ich gelesen habe, als eher anspruchsvolle Pflanze gilt, hat schon zahlreiche Triebe gebildet und fängt an, einen schönen Rasen auszubilden.

Nur die Echinodorus bleheri macht mir etwas Sorgen. Es treiben zwar schon einige neue Blätter aus, diese haben jedoch eine eher bräunliche Farbe und vereinzelt glasige Stellen. Eventuell Eisenmangel?

Mir ist aufgefallen, dass sich die E15 Eisentabletten nach nunmehr 9 Tagen immernoch nicht aufgelöst haben. Sind etwas aufgequollen, haben jedoch an größe kaum verloren.

Könnte das vielleicht der Grund für die eher mageren Triebe der Echinodorus bleheri sein? Löst sich das Eisen vielleicht nicht richtig im Wasser auf?

Habe die Tablette an eine unauffälligen Stelle hinter einer Wurzel platziert. Strömung dort eher keine. Sollte aber laut Angabe die Auflösung der Tablette nicht beeinflussen.

Wäre über Antworten und Ideen sehr dankbar.

Gruß

partysafari05
 

partysafari05

New Member
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Bender

Member
Hallo Partysafari,

in diesem Forum spricht man sich eigentlich mit Realname an, dass hat sich bewährt, und dann beteiligen sich auch mehr Leute an deiner Fragestellung :wink: .

Du hast schon mal die richtige Hardware für ein schönes Pflanzenbecken, Licht, Strömung und Co2.
Lese dir den Einsteigerleitfaden durch und achte auf ausreichende Co2 Zufuhr, z.b mit einem Co2 Dauertest.
Das Dennerle Düngesystem ist zwar ein sehr gutes, hat den Nachteil, dass keine Makronähstoffe eingebracht werden.
Ich kenne deinen Besatz nicht, aber bei 2x24 T5 wirst du da nicht drumherumkommen, wichtig währe auch zu wissen wiviel Nitrat und Phosphat in deinem Ausgangswasser ist. Gib mal EI in die suche ein.
Die E15 Tabletten beinhalten nur Eisen und Kalium, welches langsam und kontinuierlich ins Wasser abgegeben werden sollen. Strömung hat sehr wohl einen Einfluss darauf, wie lange es dauert bis sich eine Tablette auflösst, dazu kannst du sie ja halbieren, vierteln, zerstückeln oder pulverisieren :D dadurch kannst du mit ein bischen Erfahrung regeln wie schnell die Nährstoffe ins Wasser gelangen.

Gruss Bender
 

partysafari05

New Member
Hallo Bender

Danke für deine schnelle Antwort.

Um den Nitrat Gehalt zu messen, habe ich bis jetzt nur den JBL EasyTest 5in1. Muss sagen, dass sich mit diesen Teststreifen, vor allem was den Nitrat und Nitrit Wert betrifft, kein eindeutiges Ergebnis erzielen lässt.

Aber auch wegen einer Eisengehalt Messung. Könnt Ihr mir ein Produkt empfehlen, mit dem ich alle wichtigen Messwerte ermitteln kann?

Über einen Co2 Dauertest habe ich auch schon nachgedacht, aber von der Anschaffung der guten Hardware muss sich mein Geldbeutel erstmal erholen :D

Fische habe ich zur Zeit noch keine im Becken (bis auf ein Kampffisch Männchen).

Da sich das Becken ja noch in der Einlaufphase befindet, werde ich mit dem Fischbesatz noch etwas warten.

Um meinen Namen wollte ich natürlich kein Geheimnis machen.

Freue mich über weitere Antworten
Gruß
Christian
 

Bender

Member
Hi Christian,

also generell komme ich ohne Messen aus, allerdings ist es manchmal schon hilfreich, gerade am Anfang, wenn man sein erstes Aquarium startet. Generell kann man auch bei seinem Trinkwasseranbieter meist online oder per mail einen Laborauszug bekommen, als groben Anhaltspunkt.
Wenn du mal die Suche benutzt findest du einige Meinungen zu Wassetests.
Meine :D :
kauf dir einmal den Sera Testkoffer http://www.aquasabi.de/Wassertests/Sera ... ::197.html, wenn man genau arbeitet kann man sich damit schon einen groben Überblick verschaffen, dass ist günstiger als sich alles einzeln zu kaufen, wenn die Tests abgelaufen oder verbraucht sind kann man einschätzen ob man einen einzelnen Test dann noch als hilfreich bewertet und sich diesen einzelnt zulegen.

Für Messfetischisten, Technikverliebte und Leute die es ganz genau nehmen bietet Anton Gabriel ein Fotometertestset speziell für die Pflanzenaquaristik http://www.wasserpantscher.at . Aber gute Ware ist halt auch nicht billig :roll: .

Gruss Bender
 

partysafari05

New Member
Hi Bender

Also ich hab mir noch gestern Abend mal den Sera Tröpfchentest zur Eisenbestimmung und den Dennerle CO2 Langzeittest bestellt. Wills eigentlich generell nicht übertreiben mit den Messungen. Hab noch Reste von JBL zur PH-, GH- und KH-Bestimmung.
Das sollte fürs erste ausreichend sein. Wenn man sich mit allem Equipment ausstattet, nimmt das echt unglaubliche finanzielle Ausmaße an :shock:
Ein bißchen Erfahrung in der Aquariumpflege habe ich ja auch schon. Hab nur diesmal von Anfang an darauf geachtet, möglichst gute Bedingungen für die Pflanzen zu schaffen, da die Ergebnisse bisher immer eher ernüchternd waren.
Mein Wasser mische ich aus 2/3 Osmosewasser und 1/3 Leitungswasser, da unser Leitungswasser in Mannheim wirklich extrem hart ist. Daher weiß ich nicht, inwieweit mir eine Auskunft über die Wasserwerte des Leitungswasser weiterhelfen.

Empfiehlt es sich eigentlich bei der doch großen Menge Osmosewasser, die Mischung noch zusätzlich mit Nährsalzen oder Ähnlichem aufzubereiten?

Gruß
Christian
 

unkraut

Member
Hi,
hatte mal ein halbes Jahr mein Osmosewasser mit Drak Aufhärtersalz augehärtet. Konnte aber keinen Vorteil erkennen.
Nachteil war natürlich der erhöhte Osmosewasserverbrauch und die anfängliche Trübung des Wassers.
Bei Leuten aus bei denen eine ziemliche Brühe aus der Leitung kommt ist das verschneiden mit Leitungswasser evtl. nicht vernünftig.
Aber in den meisten Fällen ist der Verschnitt mit Leitungswasser absolut ok.
 
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