Bodenaufbau - mit oder ohne Nährboden?

aklarenbeek

New Member
Hallo zusammen,

nach drei Jahren Standzeit wird mein 80er Becken demnächst, wenn der bestellte Schrank da ist, neu eingerichtet. Ich habe in Dortmund auf der Aqua Expo tolle Steine mitgenommen und jetzt einen Plan gemacht was wohin kommt. Der Bodengrund wird ein weisser Sand in 0,4-0,8 mm sein. Aus dem bestehenden Becken habe ich eine Packung Dennerle Yukon 5-10 mm die ich so toll finde dass ich sie wieder verwenden will. Und zwar soll es so werden:


Die Ecke links:
L = Ludwigia repens rubin
H = Hedyoti salzmannii
P = Proserpinaca palustris
der orangene Zettel zwischen diese drei Pflanzen und den Steinen ist ein Mangrovenwurzel

Ecke rechts:
J = Javafarn
V = Vallisneria nana (rechts neben der Javafarn)
HC = Hygrophila compact
Lotus = Lotus :smile:

Die übrigen drei Steine habe ich über :wink:

In den Ecken hinter den Steinen will ich die Dennerle Yukon haben, und eventuell auch in der Mitte irgendwo. Da brauche ich aber noch Tipps, wohin am besten damit. Ich will den offenen Raum vorne/mitte teilweise zwar mit Vordergrundpflanzen bestücken, aber ansonsten soll es da offen bleiben.

Jetzt kommt meine Frage zum Bodenaufbau. Ich will auf keinen Fall einen Bodensubstrat unter dem Sand haben da ich die Sauerei nicht mehr will. Da ich aber den Pflanzen natürlich genügend Nahrung bieten will, bin ich mir noch unsicher, ob ich da was anderes drunterpacke. Zum Beispiel 1 cm Sand, dann ein poröses Material wie JBL Volcano, und dann die Dennerle Yukon drauf. Die Steine werden die Yukon auf ihrer Stelle halten, eine Bodengrund wie Manado würde aber zwischendurch rieseln und sacken. Hat wer hier einen Tipp, ausser Düngesticks/-Kugeln?

Vielen Dank im Voraus!
Anne aus dem Münsterland
 

ESSWS

Member
Hi,

Düngekapseln :), ne ernsthaft, ist ein Unterschied.

Du kannst auch einfach die übrigen drei Steine drunter packen. Oder Soil. Aber damit hab ich keine Erfahrung.
 

Lixa

Well-Known Member
Hallo Anne,

Grundsätzlich gilt: mischt sich fein mit grob ergibt sich ein Boden der sehr dicht ist. Das hatte ich selber wo sich nach vielen Jahren Sand mit Kies gemischt hat. Da lebt keine Pflanze drin.

Wenn du aber ähnliche Körnungen mischst, bleibt er auch so locker. Bodendünger ist nicht zwingend notwendig. Auch bei Sand dringend Nährstoffe zügig vom Wasser ein und verteilen sich. Man muss aber häufiger düngen.

Soil hat den Vorteil, dass es als Puffer für Nährstoffe dienen kann und diese vom Wasser aufnimmt und später wieder abgibt. Unter Soil kann man Lava (auch Lavasplit) ähnlicher Korngröße nehmen. Durch die eckige Form der Lava verrutschen Hügel nicht.

Sand und Soil wird getrennt - das ist oft gut versteckt aber du wirst reichlich Anleitungen finden wie man Sand und Soil trennt.

Soil zerfällt nach einigen Jahren - dann musst du den Boden neu machen.

Viele Grüße

Alicia
 
Ähnliche Themen

Ähnliche Themen

Oben