Beurteilung dieser Mangelerscheinungen

Hallo Leute!
Ich brauche mal wieder euren Rat bei der bestimmung von Mangelerscheinungen. Das eine ist eine Muschelblume, das andere ein Blatt einer Amazonasschwertpflanze. Erste Hilfe Fragebogen macht keinen Sinn da es sich um 2 unterschiedliche Becken handelt. Ich gebe die Eckdaten einfach mal so durch: CO2 30mg, PO4 0,3, Fe 0,15, NO3 20mg, K 15mg, Mg 10mg.
Da ich diese Werte eigendlich gut finde wundert`s mich umso mehr das solche Symptome auftreten. Bin gespannt was ihr dazu schreibt!

Grüsse an Alle
Sven
 

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kiko

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hallo,
Schlechtes Co2 + Nährstoffmanagment.
Wie wurden die 30mg/L Co2 eigentlich ermittelt?
 

java97

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Hi OLaf-Peter,
kiko":2atqjgno schrieb:
Schlechtes Co2 + Nährstoffmanagment.

Kannst Du das mal näher erläutern? Die Werte sind doch sehr gut...
Wie sind denn ph, Kh (dann wissen wir auch, ob die 30 mg/l Co2 stimmen) und Gh?
 

kiko

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Hi Volker,
wie die Werte ermittelt wurden das weiß man ja bislang nicht. Ebenfalls weiß man nicht, ob die Werte nur eine "Momentaufnahme" darstellen und vielleicht vor Tagen, Wochen noch ganz anders waren und die Pflanzen ja doch eher schon vor Zeiten in einem Mangel standen. Denn, wenn die Werte tatsächlich dauerhaft "konstant-gut" gewesen wären, sollten die Blätter auch grün + gesund aussehen. :wink:
Auch wenn man Pflanzen für ein paar Tage mal nicht versorgt fangen sie deswegen idr. (zumindest bei moderaten lichtstärken) nicht gleich schon am nächsten Tag an "seltsam" auszusehen. Gravierende Pflanzenmängel (wie im ersten pic) sind fast immer ein Prozess der sich schon vorher angekündigt und sich entsprechend über eine gewisse Dauer gezogen hat. Die Angaben die zum AQ gemacht wurden, geben dsbzgl. allerdings nicht viel her.

Wie sind denn ph, Kh (dann wissen wir auch, ob die 30 mg/l Co2 stimmen) und Gh?
Den Co2 Gehalt nach PH/KH Troptest ermitteln + umrechnen sollte man eigentlich nicht tuen.
Lt. PH/KH Tabelle hätte ich 40mg/L Co2 - lt. Co2 Tropftest (bis auf 4mg/L genau) wie auch Co2 Dauertest waren es aber in Wrklichkeit nur 15mg/L. Das ist jenach Aquarienwasser (und irgendwelchen darin befindlichen Stoffen) imo teils sehr ungenau nach KH/PH auf einen Co2 Wert schliessen.
(dies schließt auch Dauertests mit ein, die mit dem Aquarienwasser vermischt werden)
 

Eni

Member
Hi,

Also ich denke ich kenne auch solche Erscheinungen an Blättern und CO2 ist auch nicht immer die Antwort.
Ich glaube ich hatte auch in einem früherem Becken solche Blätter. Komischerweise war das CO2 immer gleich.
Anfangs als ich die Pflanzen hatte Wuchsen sie sehr sehr schön, jedes neue Blatt, dann irgendwann stellte ich die Pflanzen an einem anderen Ort, ich weiss nicht wiso, aber dan plötzlich schoss die Pflanzen nur noch so änlich Schwache Blätter raus. Das CO2 war gleich, der Filter war gleich, die Wasserwerte auch.

Ich kenne bis heute nicht die Lösung, das einzige was mir dabei so im nachhinein (hab das Becken schon länger nicht mehr) in den Sinn kommen könnte war (aber leider nur vermutungen); Das die Pflanze nicht mehr an der Nàhe der Strömung sassen (also diese art Pflanze die ich hatte), oder ich villeicht mal die Röhren ausgewächselt hatte (das hatte ich nämlich mal gemacht - Weiss aber nicht ob es danach oder davor war, bevor ich diese Pflanzen hatte).
In bezug auf die Röhre meinte ich anfangs eine drin gehabt zu haben die sehr ne hohe Kelvin zahl hatte (glaubs sogar eine Meerwasserröhre, mit 10000Kelvin - Weshalb ich nur eine Röhre statt zwei verwenden durfte, da zu stark). Danach hatte ich aber plötzlich eher ne Rötliche von JBL drin, weil ich dachte das die Speziel für Pflanzen besser wäre, da so angepriesen. Eben eine mit weniger Kelvin glaub ich, da rötlicher. Villeicht lags daran.

VIlleicht ist Licht nicht zu unterschätzen. CO2 ist zwar sehr wichtig weil Hauptnahrung, aber ich glaube mittlerweile das CO2 mehr die vermehrung fördert nicht das Gesunde aussehen selbst.
Meine Pflanzen wuchsen nämlich trotz schlechtem Blätteraussehenswuchs gleich schnell, als wo sie vorher mit schönen Blätter schnell wuchsen (trotz gleichem CO2 gehalt). Also ist für mich offensichtlich, das CO2 dafür klar verantwortlich ist das die Pflanzen eher damit grundsätzlicher mehr Schneller wachsen und nicht besser, egal welche Nährstoffe ihnen dabei fehlen.

Ich denke also (ohne mich für den CO2 Experten auszugeben) das CO2 mehr die Knochenbildung fördert, Licht das Grünliche Saftige aussehen und Düngemittel sozusagen die Vitaminen sind, die für die Knochen und für das Fleischliche auch mitverantwortung tragen.

CO2 = Fördert die Stängel der Pflanze im eheren Sinne (Knochen)
Licht = Fördert das Blätterige schöne Saftige (Das Fleichliche am Knochen sozusagen)
Düngemittel = Die Vitaminen, fördert also zusätzlich (und ist wichtig) Knochenbildung und das Grüne Blättrige, also das Fleischliche auch mit. Düngemittel ist also eher das Neutrale das überall miteinfliesst. CO2 mehr für die Knochen und Licht mehr für das Weichfleischliche, also Blätter, villeicht auch Wurzeln..

Ist aber alles vermutungen durch Beobachtung. Drauf schwören würd ich nicht.
Ich halte aber sehr viel vom Beobachten und daraus lernen. Manchmal bringts doch mehr als al diese Wissenschaftliche Theorien von Chemi ect.
Ich denke die Natur ist komplexer als wir ahnen. Deshalb ich Beobachtun und wiederholte Resultate eher das Gewinnbringendere.

Aber hängt mich bitte nicht darauf auf, ich wollte hier nur meine Ansicht mal loswerden.

Gruss Eni

*EDIT

Ausserdem hab ich persönlich gelernt das es drei arten von Düngepflanzen gibt:

+ Die BodenWurzelzieher (am Bodengrund beplanzte)
+ Die WasserWurzelzieher (die man an Holzästen als Deko anbringt/befestigt (oder auch Schwimmplanzen) und schlussendlich noch
+ Die Blätterzieher die ihr Düngemittel über die Blätter aufnehmen (diese sind auch zugleich Pflanzen der zwei anderen Sorten. Da ja alle Pflanzen Blätter besitzen.)

Das heisst zusammengefasst: Man muss gucken welche Düngemittelart (ob Bodendüngung oder Flüssigdüngung) wieviel ins Becken muss um die jeweiligen Pflanzensorten genug mit dem jeweiligen Düngemittel zu versorgen.


(Was ich aus meinem Bonsai noch weiss, was ja nicht sogesehen mit den Aquariumpflanzen in verbindung gebracht werden muss, aber genau so sein könnte (müsst ich mal beobachten), ist, das die Bonsaiblätter wenn es ihnen wirklich gut geht und sie Gesund strahlen, das Sie ihre Blätter dann so gegen oben Strecken, also mehr gegen Oben sich faltend strecken sozusagen. So als ob sie freude an der Sonne hätten und noch mehr danach gieren.

So auch gewisse ganz kleine püntchen an den Blättern-(so wie ne art Sommersprossen am Menschlichen Gesicht) zeigen auch an den Blätter, so als ob Sie sich budelwohl füllen würden. So kräftige winzige Püntchen an den Blättern.
Das hab ich bei meinem Bonsai Blätter beobachten können. Und vorher waren sie auch schon mal Krank, mit Schwarzen Blättern und so).

Naja, ich wollte das einfach mal alles loswerden, villeicht hilfts ja jemandem genau hin zu gucken was villeicht fehlen könnte oder genau hin zu gucken und zu bemerken das die Pflanze sich durch gewisse Zeichen budelwohl zu fühlen scheint.

Gruss Eni

PS: So bräunliche Blätter können für mich persönlich nur noch eins Bedeuten (muss ich aber selbst nochmals durch längere Beobachtung und Tests untersuchen):

a) entweder bedeutet dies zuviel Licht und Sie verbrennen regelrecht, oder

b) Sie werden vergiftet. (ist ja auch ne möglichkeit - Sprich ne überdosierung, zb. Wasserwerte stimmen nicht oder zuvieles oder falsches düngemittel, ect. ect.) oder

c) Sie verhungern, sprich, irgendwas fehlt, ja villeicht sogar licht selbst, oder eben Düngung ect. - Denn bräunliches oder sogar Schwarzes bedeutet verdorren. Und verdorren kann doch nur passieren wenn sie verbrennen oder verhungern oder vergiftet werden auf irgendeine art.

*EDIT
So nun zum Schluss meiner Gedanken *gg*:

FAZIT; man Prüft nun die Pflanzen, mit diesem vorigem Wissen wie folgt:

1.) Man entzieht der Pflanze etwas wichtiges, zb. das Licht (sprich andere Röhre rein zb. eine mit höherem Kelvin und mit dieser wird dann geprüft wie sie sich verhält, in bezug auf die Kelvinzahl).
Man prüft also das Verhalten durch diese Veränderung, alles andere lässt man gleich in der Mänge (düngeverhalten, CO2, ect.).
Irgendwann hat man dadurch ein Resultat und handelt demensprechend. Sprich, wächselt lieber villeicht wieder auf die ander Röhre zurück oder testet ne neue mit anderer Kelvinzahl. Irgendwann hat man mal eine die einem zumindest nicht entäuscht. Das ist schon mal gut und man bleibt dann lieber bei dieser Kelvinzahl, oder (bei zwei Röhren mit zwei verschiedenen Kelvinzahlen).

2.) Danach kümmert man sich um das Düngemittel: Sprich man nimmt ihm alle Düngemittel erst mal weg und schaut was passiert (das Lichtthema hat man ja scho mal erledigt, an dem muss man beim Beobachten keine angst mehr haben das es an diesem liegen könnte das sich eine Veränderung bemerkbar macht durchs Licht).
Also prüft man nun nur noch das Verhalten des Düngenährens.
Merkt man gewisse änderungen behält man das mehr oder weniger Optimale bemerkte.
Und prüft das nächste:

3.) CO2. Da enzieht man dem mal das ganze CO2 (Licht und Düngemittel hat man ja schon mal Optimiert, deshalb nimmt man jetzt mal zuerst das bereitslaufende CO2 mal weg) und testet wie es sich verhält. Danach handelt man einfach und beobachtet weiter.

Gruss Eni (so jetzt halt ich mein Maul) *lach* :lol:


Moderation: Beiträge zusammengefügt. Bitte beim nächsten Mal editieren, wenn noch etwas zu ergänzen ist oder im Vornherein in einem Stück schreiben.
 

Matz

Moderator
Teammitglied
Hallo Eni,
nur hat man nach einer solchen Prozedur wahrscheinlich keine Pflanzen mehr, sondern nur noch von Algen überzogene Reste, wenn überhaupt :roll: .
Ob der "Gewinn an Wissen" das dann aufwiegt, lasse ich mal dahingestellt sein :twisted: .
Zumindest betonst du ja lobenswerterweise, dass das lediglich deine Vermutungen sind, die du in Zukunft erst mal noch durch Versuche untermauern möchtest und verkaufst das nicht als feststehende "Wahrheiten" :top: .
Ich wünsch' dir ein langes Leben, um all die Ideen, Versuche und Basteleien, die du uns in deinen diversen Threads so unterbreitet hast, auch wirklich durchführen zu können und uns diese dann auch noch mit Bildern und Beschreibungen vorstellen zu können.
Einen schönen Tag noch,
bis dann,
 

Eni

Member
Hi Matthias

*lach* :D
Ja ich weiss, eine totale Überdosis Eni von mir an euch und das noch in Spekulativen bereich.
Ich denke, aber wenn man genau liesst, kann man schon manche kleine Bodenständige sehr warscheinliche Wahrheiten in meinen Texten erkennen.
Zb. hab ich nach diesen Texten aus langerweile mal per Google gesucht ob das wirklich so ist, das eher Blaue (hohe Kelvinzahl) anteilige Lichtröhren besser für die Pflanzen sind statt Rote. Und tatsächlich (obwohl ich das eigentlich schon mal wusste). Man sagt, das Blauanteile wichtiger sind für die Pflanzen als Rote oder Gelbe oder Grüne.
Das zeigt doch schon, das damals mit meinem Aquarium, es wirklich warscheinlich daran gelegen hatte, das ich mit meine alte 10000Kelvin lampe denn austausch mit der JBL-eher rotanteilige Lampe eher was schlechteres den Pflanzen damit bot.
Und das CO2 das ja gleich in der Mänge blieb, zeigt es noch als beweiss das es nicht an dem CO2 lag.

Ich denke meine Gedankengänge sind nie sinnlos. Manche müssen einfach genauer nochmals überprüft werden.

Wenn möglich werd ich sicher all das noch machen, garantiert. Dies nur schon, weil ich jetzt wieder anfange neue Aquarien mir zu zulegen, sprich von null anfange (hab alte Aquarien weggeben damals - weil ich Maschinen kaufen wollte für mein Möbelbau, weshalb eben sozusagen von neuem Angefangen wird.)

Ich hab aber in der zwischenzeit eins sehr wichtiges im Leben gelernt was man überall, ja wirklich sogut wie überall im Leben anwenden kann und stehts Geniale Ergebnise bringt. Etwas was jede grosse Firma macht, jede Wissenschaft, jeder Forscher, ect. ect.
Und zwar mit dem Motto an dinge ranzugehen der wie folgt lautet:
A) INFORMIERE DICH ZUTODE ÜBER JEDE KLEINIGKEIT
B) NIMM ALLES AUSSEINANDER, JEDEN SCHEISS UND
C) MACHE BEWUSSTE GEZILTE TESTS UND SCHLIESSE AUS, SCHLIESSE AUS UND NOCHMALS, SCHLIESSE AUS!! UND WAS DANN ÜBRIG BLEIBT IST DEIN SCHATZ DAS DU NACH ALL DER MÜHE GEWONNEN HAST.

Was bringt mir das? Ganz einfach, es macht mich zum Profi, Zum Marktführer, zum Erfinder des BigMacs, des Cocacolas, des Autos, des Fahrades, des Fliegens, ect. ect. (mal Bildlich gesprochen)
Hoffe du verstehst....
Und vorallem zum Schluss: DU HAST DANN RUHE, FÜR IMMER, ohne abers mehr, denn du weiss dann wie was genaustens funktioniert in ihren kleinsten Bausteine. Oder anderst gesagt: Du hast (symbolisch gesprochen) die Genenketten enträtselt.
Jedes weitere Aquarium das du dann bauen wirst wird dir keine Probleme mehr bereiten.
Oder wie Takashi Amano in einem Interview sagte: "Ich brauchte 10Jahre lang bis ich alle Fehler ausschliessen konnte, sozusagen, und jetzt kann man in meine Galerie kommen und man wird keine Algen mehr finden."

Gruss Eni

PS: Hui, jetzt muss ich aufhören sonst geht es nur noch um mich hier in diesem Thread. Sorry, ich entschuldige mich für dieses Massaker an EniDosis.. *lol*
 

kiko

Active Member
hallo
Anfangs als ich die Pflanzen hatte Wuchsen sie sehr sehr schön, jedes neue Blatt, dann irgendwann stellte ich die Pflanzen an einem anderen Ort, ich weiss nicht wiso, aber dan plötzlich schoss die Pflanzen nur noch so änlich Schwache Blätter raus. Das CO2 war gleich, der Filter war gleich, die Wasserwerte auch. ..... Das die Pflanze nicht mehr an der Nàhe der Strömung sassen
Schon schneiden und umsetzen kann in AQs mit schlechter Co2 u./o. Nährstoffverteilung Einfluß nehmen, so das in solchen Fällen manche Pflanzen sich dann auch -jenach Standort(wechsel) - auch entsprechend besser oder schlechter entwickeln.

das es drei arten von Düngepflanzen gibt:
Richtig ist zwar, das manche Pflanzen von einer Bodendüngung profitieren, aber ich bin sicher das es einige Leute gibt, die alle ihre Pflanzen auschließlich nur über die Wassersäule versorgt bekommen. Das Wurzelzehrer sich dabei teils nicht ganz so wuchsfreudig zeigen, mag durchaus so sein - krank aussehen müssen sie deswegen aber keinesfalls.

So bräunliche Blätter können für mich persönlich nur noch eins Bedeuten (muss ich aber selbst nochmals durch längere Beobachtung und Tests untersuchen):
a) entweder bedeutet dies zuviel Licht und Sie verbrennen regelrecht, oder
Also den Test kann ich dir zumindest abnehmen. :D
Ich kann dir garantieren das bei keiner Pflanze jemals wg. "zuviel "Kunstlicht" irgendwelche Blätter verbrennen. Damit meine Anubien (nana bonsai) dochmal was schneller wachsen um sie alsbald zu teilen; hatte ich die Dinger in meiner 2,5L Pfütze mit 3W/L beleuchtet und das einzigste Kunststück bestand nur darin, es irgendwie hinzukriegen das insb. solche Langsamwachser dabei eben nicht von Spotalgen übersät werden. Manche Pflanzen drehen bei so hohen Lichtstärken ihre Blätter auch teils einfach nur vom Licht weg. (oder "klappen" früher zu)
Verbrannte Blätter kriegt aber keine Pflanze unter Kunstlicht.
(schädliche UV Lichtspektren fehlen solchen Lampen zudem im Gegensatz zum Sonnenlicht idr. ja auch)
 
Hallo!
Erstmal vielen Dank das ihr euch Gedanken darüber macht.
Das C02 wird über einen PH Controler eingestellt. PH 6,7, KH 4. Zur gesamthärte kann ich leider keine Angaben machen. Ist die Besamthärte wichtig? Wenn ja werde ich mir einen Test besorgen.
Du hast schon recht mit deinen Vermutungen Olaf-Peter. Es hat in der Vergangenheit tatsächlich ein Nitratmangel vorgelegen der mit massiven Fadenalgen quittiert wurde.
Was die Strömung zur verteilung des CO2 angeht - die war bis vor kurzem auch nicht perfekt :oops:
Ist es möglich das sich so eine Schwertpflanze auch bei besseren Bedingungen nicht mehr erholt?
Ich hatte gehofft Die schwarzfärbung der Blätter währe eindeutiger zuzuordnen. Vieleicht ist es hilfreich zu wissen das in dem Becken mit der Schwertpflanze trotz ausreichender Beleuchtung ein unheimliches Längenwachstum vorherscht.

Grüsse
Sven
 

kiko

Active Member
hi,
Würde zusätzlich mal einen Co2 Dauertest mit KH3 oder KH4 Indikatorlösung kaufen, da wie gesagt das umrechnen teils zu falschen Ergebnissen führen kann.

Verteilprobleme kann man zudem relativ gut eingrenzen, ein Aq dafür erstmal "resetten" per großen WW:
So hat man schließlich wieder "Ausgangswerte" die man ja (seitens des Wasserversorgers) idr. kennt. Abhängig vom Leitungswasser düngt man dann mit Überschuß auf und hält das auch erstmal bei. (-> man kann sich dabei an Düngekonzepte wie z.b. Estimate Index orientieren)
Wenn alle Nährstoffe ausreichend konstant vorliegen, muß man schließlich auch nicht weiter lang grübeln "ob oder was fehlen könnte". :wink: .... denn Pflanzen sollten dann spätestens nach 1-3Wochen anfangen gut zu wachsen. Tuen sie es nicht oder es bilden sich gar vermehrt Algen, sollte man das Co2 genauer checken. Wachsen z.b. ein Teil der Pflanzen gut und z.b. nur Bodendecker schleppend, kann sowas auch ein Indix sein das die Art der Einleitung oder auch Verteilung (Wasserumwälzung etc. pp) ungünstig ist.
Bei einmal angeschlagenen Pflanzen ist es jedoch nicht ganz so einfach das man sagen könnte nach Zeitraum X muß alles gut wachsen, denn gravierende Gewebeschäden können von den Pflanzen meist nicht mehr repariert werden. Beschädigte Bereiche sind zudem auch anfällig gegen (Spot)Algenbefall u.ä. - schreitet sowas fort (auf noch gesunde Bereiche), erschwert es die Restphotosynthese zusätzlich. Jenach Pflanzenart kann es daher auch teils sehr lange dauern bis sie sich sprichtwörtlich "wieder gefangen" haben. Jenach Zustand einer Bepflanzung ist es daher manchmal u.U. sinnvoll mit gesunden Pflanzen aufzustocken.

Ist es möglich das sich so eine Schwertpflanze auch bei besseren Bedingungen nicht mehr erholt?
Keine Sorge, erholen wird sie sich sicherlich früher oder später wenn Bedingungen wieder optimal sind.
Wie lange sowas dauert, hängt nur wie gesagt von der Pflanze/art auch ab.
 

Eni

Member
Hi,

Kann man also mehr oder weniger zusammengefasst villeicht sagen, das es an der Wasserverteilung/Umwelzungsfläche des CO2 am ehesten liegt + die richtigen strengeinhaltende gute Wasserwerte es sind, das Pflanzen gut Wachsen?
Das Licht und die DüngungsMarken der Prudukte zweitrangig sind?

Gruss Sam

PS: Sprich, das man villeicht als aller aller erstes, zuerst schaut dass das CO2 wirklich mit einem Filter/Pumpe so gut verteilt wird, das man man "regelrecht sehen kann" dass das CO2 offensichtlich durchs ganze Becken bei der Umwelzung zususagen ganz durch"schwebt"?? *g* :D

Wäre villeicht sogar eine zusätzliche bewusste gerichtete Strömungspumpe wie Sie im Meerwasser genutzt wird gut? (villeicht in der nidrigsten Strömungsstufe natürlich eingestellt, fals sowas überhaupt möglich ist - besass noch nie selbst so eine Pumpe)
http://malawi-keller.ch/images/stories/Technik/Powerflo-3000-Stroemungspumpe.jpg
 
Hallo Sam!
So eine Strömungspumpe hab ich seit ein paar Tagen im Einsatz. Es ist die Coralia Nano 900. Klein, leise, Strömung mehr als ausreichend.
Ansonsten gebe ich jetzt noch etwas PMS dazu und schaue wie sich die Sache endwickelt.

Grüsse Sven
 

Eni

Member
Hi,

Oh, ok, alslo bisst schon dran mit solchn idee. Nicht schlecht.
Ja, sag mal bescheid dann bescheid wie sich das zeug entwickelt.
Wie hast du es gerichtet? Direkt an das C02 geplupper, oder wie?

Und wieviel hast du bezahlt für das teil? Ist doch von Hydor, oder?

Gruss Sam
 

kiko

Active Member
Das Licht und die DüngungsMarken der Prudukte zweitrangig sind?
Jaein, Licht ist schließlich der wichtigste Faktor, um Wuchs zu limitieren (oder) zu steigern.
Man sollte (gerade bei hohen lichtleistungen) schon eine gewisse Balance in einem AQ zwischen Schnell+Langsamwachsern haben. Je stärker eine Beleuchtung = je höher zudem auch der Nährstoffverbrauch.
Gut zu handhabende Beleuchtungsstärken liegen zwischen 0.3-0.8W/L

Bewegt man sich grob in folgenden Bereichen und paßt das Co2 ädquat an, ist meist alles ok (vorausgesetzt es gibt kein anderes Nährstoffdefiziet):
N 15-25mg/L, P 0.5-1.5mg/L, FE 0.1 - 0.2 + 40-70% WW pro Woche
Das NPK Ratio ist dabei auch nichtmal soo relevant, jenach Aq dreht man an den Werten halt noch was rum und gut ist.
~ Hauptsache nix sackt auf 0 ~
Hört sich simpel an, ist auch so simpel.

Natürlich kann sich eine Düngung auch selbst künstlich erschweren und komplizierte Konzepte gibts wie Sand am Meer :p
indem man z.b. anfängt Nährstoffe wie P zu limitieren, Ammonium o.ä. (was gerade wenn man beim ersten dosieren zuviel gibt gerne mal Algen triggern "kann") in eine Düngung integriert oder indem man schwach chelatierte Dünger nutzt, die grundsätzlich ein gewisses Augenmaß beim düngen erfordern. Ein stark stabilisierter Dünger vereinfacht dahingegend vor allem anfangs einem das Handling, weil man schlicht einen meßbaren Wert per FE Test kriegt, wonach man sich richten kann. Ist natürlich Ansichtsache und immer den eigenen Düngevorlieben entsprechend. :wink:
Jemand der mager oder sonstwie limitiert düngt, wird das auch sicherlich ganz anders sehen.
 

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