Berechnung Wasserwerte / Wasseraufbereitung

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit...

Ich bereite gerade einen Wasserwechsel vor und teste eine neue Variante: Vor 1 Stunde und 40 Minuten habe ich eine Emulsion mit 2,45 g Dolomit in 100 l Osmosewasser (für KH 1,5 im Wechselwasser) geschüttet, Wassertemperatur 23°. Das Wasser wird mit eine Gardena Regenfasspumpe 4000/2 auto auf voller Leistung gerührt. Es ist immer noch trüb.

Das wird auch in 100 Jahren noch trüb sein. Das bißchen Rumgewirble nützt nix, da muß schon CO2 mit dazu. Was habe ich mit dem Calciumcarbonat im Duradrakon gekämpft...


Viele Grüße
Robert
 

Lixa

Well-Known Member
Hallo,
Ich gebe das Dolomit ins Becken. Beim kleinen in einer der Kannen Wechselwasser...
Beim großen direkt ins Becken wenn es wieder voll läuft.
Das kleine ist maximal einen Tag trüb, das große mit CO2 Düngung nur wenige Stunden. Der 500 L Teich im Garten braucht auch länger.

Bei so viel Wasser ist Dolomit echt eine Ersparnis und puffert gut den pH.

Viele Grüße

Alicia
 

Chryorn

Member
Guten Abend,

mittlerweile ist mein Wasserwechsel durch. Der Nebel ist etwas weniger - wahrscheinlich weil das Dolomit wirklich fein verteilt war, statt in einem Schwall ins Becken zu kommen, wie ich es sonst mache, um erst dort durch den Filter verteilt zu werden. Aber dieser Effekt lässt sich mit ein paar Minuten Rührerei erzielen und ist eigentlich kein zusätzlicher Aufwand.

Gruß
Christoph
 

Thiemo

Active Member
Moin,

Also ich persönlich finde es ziemlich bedenklich das Aufsalzen direkt im Becken zu vollziehen . Für die Bewohner ist das ja ein absoluter Schock.
Zumal in sämtlichen Handbüchern steht das man dies explizit in einem separaten Gefäß machen sollte, sodass das Wasser mit dem korrekten Leitwert nach dem WW ins Aquarium kommt.
 

nik

Moderator
Teammitglied
Moin Thiemo,

wenn hier Praktiker schreiben und dich dein Wissen aus der Konserve so "schockiert", könntest du auch das oder deinen Umgang damit in Frage stellen. ^^ So ein bisschen schwankende KH/GH ist idR. belanglos.

Gruß Nik
 

Chryorn

Member
Hallo Thiemo,

in der Natur schwankt das doch auch. Wenn in der Regenzeit ein Sturzregen nieder geht und ein Fluss innerhalb von einer Stunde seinen Wasserstand nahezu verdoppelt, wobei das Wasser von klar zu schlammig braun wechselt, ändern sich die Parameter viel stärker als bei so einem Wasserwechsel.

Gruß
Christoph
 

omega

Well-Known Member
Hi,

kommt darauf an wo. Der Amazonas Regenwald z.B. gilt ja als sehr mineralarm, dito Borneo. Die Regenzeit ändert am Gesamtsalzgehalt m.E. kaum etwas.

Grüße, Markus
 

Chryorn

Member
Hallo Markus,

ich habe mal die Regenzeit auf den Philippinen erlebt - und was das für Auswirkungen auf einen örtlichen Fluss hatte. Ich habe keine Ahnung, wie dort die Wasserwerte waren.
Beim späteren googeln habe ich eine Studie zur Auswirkung eines erhöhten Sedimentgehalts im Wasser auf die Fische gefunden - bezogen auf die Schweiz. Je nach Grad und Dauer der Verschmutzung und entl. Ausweichmöglichkeiten, kann das massive Auswirkung auf die Gesundheit haben, durch rein mechanische Beschädigung der Kiemen und inneren Organe. Außerdem Verhaltensänderungen wie Einstellung der Futtersuche und Abbruch des Laichvorgangs.

Wir wühlen zwar manchmal im Sand und Soil und haben ein paar Stunden den Ca/Mg-Nebel, aber einen regelrechten Sandsturm im Wasserglas müssen unsere Fische nicht ertragen.

Gruß
Christoph
 

Lixa

Well-Known Member
in der Natur schwankt das doch auch. Wenn in der Regenzeit ein Sturzregen nieder geht und ein Fluss innerhalb von einer Stunde seinen Wasserstand nahezu verdoppelt, wobei das Wasser von klar zu schlammig braun wechselt, ändern sich die Parameter viel stärker als bei so einem Wasserwechsel.
Hallo,

Genau, Fließgewässer sind tatsächlich fast immer trüb. Meine Fische sind alle aus Fließgewässern wo es den Monsun gibt. Sie weichen der "Wolke" auch nicht aus. Bei zu wenig Wasserhärte zeigen sie deutlich Unwohlsein und daher ist Dolomit meine Lösung.
Es scheint sich ohnehin erst ein Teil sofort zu lösen, ein Teil sinkt zu Boden und der dritte
Teil die Wolke.

Viele Grüße

Alicia
 

omega

Well-Known Member
Hi,

sagen wir mal so: Weißwasserflüsse sind trüb, Schwarzwasserflüsse nicht, dazwischen gibt es alle Varianten und in der Regenzeit sieht's wieder anders aus. Ist das Gebiet, durch das das Wasser fließt, bereits stark verwittert, wird kaum mehr Sediment mitgeführt, der Fluß ist klar.

Grüße, Markus
 

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