11l Iwagumi dry-start-method (Versuch)

Jaro

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Halli Hallo liebe mit Aquarianer,


Ich habe meiner Freundin letztes Jahr ein 11l Aquarium zum Jahrestag geschenkt
dann lief es anfangs ohne Probleme der Besatz waren 5 Redfire Garnelen und kein Co2 oder andere Zusätze.
Es lief ungefähr 4 Monate richtig gut.... dann kam ich auf die kluge Idee dem Aquarium ein paar Algen zuzuführen damit die
Garnelen mehr zufressen haben und hab es in die Sonne gestellt für ungefähr eine Stunde :bonk:
Nach diesem supertollen Experiment haben sich Cyanobakterien gebildet die 5 Redfire Garnelen starben eine nach der anderen
Das Aquarium stand ohne Besatz dafür umso mehr Algen auf seinem angestammten PLatz.
Wir haben das Aquarium neu eingerichtet nacht etwas versiebter Einlaufphase wollte ich ihr 5 Amano Garnelen zu Ostern schenken naiv wie ich war setzte ich sie ein ohne vorher das Wasser zu testen als sie dann aus dem kurzurlaub wiederkam
erlebten wir beide eine überraschung :roll: :( 4 tot und eine davon überzeugt sich in den trockenen Tod zu stürzen und aus dem Aquarium zu springen.
ich hatte genug von der "kleinen grünen Hölle" und beschloss mit zustimmung meiner Freundin das Aquarium zu mir zu bringen und es neu einzurichten.
ich habe vor einpaar Tagen die threads über die dry-start-method gefunden und wollte es mit einem im Iwagumi Stil eingerichteten Aquarium machen


Hier die Bilder :)





Was muss ich denn beachten auser die Abdeckung und der richtige Bodengrunddünger ??

Ich habe sie vor 1h eingesetzt und ein paar der HCC sehen etwas vertrocknet aus was kann man da machen ??

soll ich sie immer mal wieder mit Wasser besprühen oder nur den Sand nass halten ??
 

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Jaro

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Neue Bilder folgen morgen dann hab ich die bessere Kamera
 

Adrie Baumann

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Hi Jaro,

also ich denke, das dir das ganze Scape zusammensacken wird, sobald du Wasser einlässt, denn der Sand allein wird auf keinen Fall fest genug sein. Oder hast du unter dem Sand noch ein anderes Substrat? Wie ist denn der Bodengrund aufgebaut? Leider kann ich dir zum Thema Drystart nicht sehr viel sagen, da ich es noch nie getestet habe und es auch nicht machen würde, da die Pflanzen sich ja früher oder später eh auf den submersen Wuchs einstellen müssen, somit würde ich dies immer gleich am Anfang machen.

LG
Adrie
 

Adrie Baumann

Active Member
Hi Simon,

okay, das mag ja sein. Habe ja auch geschrieben das ich noch keine Erfahrungen damit habe :wink: Bei dir schaut die Entwicklung auch ganz gut aus muss ich sagen :top: Allerdings hast du auch ein anderes Bodensubstrat genommen, was wenigstens einen gewissen Halt hat. Ich denke das hier beim Sand das größte Problem liegen wird... Oder was meinst du?

LG
Adrie
 

Simon

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Hallo,

das stimmt, bei mir ist es Soil. Beim Sand sehe ich in diesem Becken 3 Probleme worauf man dringend achten muss, denke ich.

Ersten muss der Sand vorher 100% nass gewesen sein, bevor das Becken geformt wurde, ansonsten wenn später innen drin viele trockene Stellen bleiben wird er beim füllen evtl. zusammen fallen. Man mag es kaum glauben, auch ich hab die Erfahrung machen müssen, dass das leichte Befeuchten nicht im kompletten Soil versinkt.

Desweiteren ist Sand sehr feinkörnig, wodurch wie man das auch am Strand kennt, unter Lichteinstrahlung schnell die Feuchtigkeit verloren geht. Also muss der Sand regelmäßiger oder evtl. mehr befeuchtet werden. Das muss man aber beobachten wie die Luftfeuchtigkeit und die Geschwindigkeit der Austrocknung ist.

Das dritte und letzte Problem, der Anstieg hier ist relativ hoch. Bei mir waren es gerade mal durch wenig Soil 3cm. Ich habe mich damit zufrieden gegeben die Staunässe im flacheren Teil hin und wieder abzusaugen mit einer Spirtze. Hier sollte man durchaus das Becken mit Pappe/Holz vorsichtig kippen, damit es eine gleichmäßige Verteilung gibt, wenn Wasser absakt.

Ich spreche jetzt mal in die Allgemeinheit Jaro, aber es ist besonders an dich gerichtet. Soll gleichzeitig aber eine Weiterführung des kurzen Dialogs zwischen Adrie und mir sein.
 

Jaro

Member
Der Sand befand sich vorher in einem anderen Aquarium,deswegen kann es nicht sein,dass es im inneren noch trockene Stellen gibt. Ich hoffe,dass das HCC so dicht wächst,dass es einen Großteil des herunter schwappenden Sandes aufhalten kann. Den Teil,den das HCC nicht schafft sollen die Steine übernehmen. Meint ihr,dass das nicht klappt? ;)
 

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